AktUeller Senf vom Rollett
2026: mehr als 1 Bio. US$

Laut Savills World Research wird das weltweite Immobilieninvestitionsvolumen 2026 erstmals seit 2022 wieder die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten, was einem Anstieg von 15 % gegenüber 2025 entspricht.
Im Rahmen des Thought-Leadership-Programms „Impacts“ sieht der internationale Immobilienberater die EMEA-Region mit einem Plus von 22 % auf rund 300 Milliarden US-Dollar als am stärksten wachsenden Markt und bestätigt Amerika als größtes Segment mit prognostizierten 570 Milliarden US-Dollar, wovon alleine 530 Milliarden auf die USA entfallen. Etwa ein Viertel des weltweiten Investments wird dabei voraussichtlich in Büroimmobilien fließen. Trotz ökonomischer und fiskalischer Gegenwinde kehrt laut Savills der Optimismus der Investoren zurück, gestützt durch die Rückkehr institutionellen Kapitals, robuste Nutzernachfrage und aufgestaute Transaktionsaktivitäten.
89 % der Savills-Researcher erwarten steigende Mieten für erstklassige Büroflächen, zwei Drittel prognostizieren Mietzuwächse von mindestens 2 %, und 82 % rechnen mit steigenden Kapitalwerten. Auch Wohn-, Industrie-, Logistik- und der überwiegende Teil des Einzelhandelssektors dürfte laut Studie 2026 von anhaltender Investorennachfrage profitieren.
3D aus Wien: Materialeinsparung
Aha, schau an: Nach dem ersten erfolgreichen 3D-Betondruck-Projekt arbeitet das Forschungszentrum Bauen und Gestalten der Hochschule Campus Wien jetzt an einem weiteren Vorhaben, wie gerade in einer Email dahergeflattert kam. Im neuen Forschungsprojekt soll der 3D-Betondruck so weiterentwickelt werden, dass künftig auch größere, tragende Bauteile wie Decken- oder Stützelemente hergestellt werden können, die sowohl Druck- als auch Biegebeanspruchungen standhalten. Ziel des Projekts ist es, durch den 3D-Druck den Materialeinsatz deutlich zu reduzieren.
Laut Markus Vill, Leiter des Forschungszentrums, lassen sich bei dieser Bauweise bis zu zwei Drittel des Materials einsparen. Dafür müssen jedoch konstruktive Lösungen gefunden werden, um die geringe Zugfestigkeit des Betons auszugleichen. In die gedruckten Bauteile werden daher Zugelemente integriert – etwa klassische Betonstähle oder Faserverbundwerkstoffe aus Carbon, Basalt oder Glasfasern –, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Coole Sache, endlich mal was aus Österreich!
Bildcredit: Hochschule Campus Wien
Lifestylefaktoren dominieren Investment
Die Analysen basieren auf den Erfahrungen von 160 Private-Office-Beratern und Prognosen zur Vermögensmigration von Henley & Partners. Mehr als die Hälfte der Experten (55 %) sieht „Outdoor Living“ als zentrales Merkmal im Luxusimmobilienbereich, gefolgt von „Privatsphäre & Sicherheit“ (15 %) und „Kultur & Erlebnis“ (8 %).
International verzeichnete Italien mit dem sogenannten „Dolce Vita“-Lebensstil den stärksten Nachfrageanstieg, gefolgt von Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien; Griechenland und die Schweiz liegen im positiven Trend, während Kanada und die USA leicht nachgeben.
Die Preise im globalen Luxussegment blieben laut Bericht überwiegend stabil oder stiegen, am stärksten in Andorra, Südafrika und den VAE, während Frankreich, Kanada und Deutschland moderate Korrekturen erfuhren. Die Autoren erwarten, dass Lebensqualitätsfaktoren auch künftig die Wahl von Wohnsitzen und Investments vermögender Privatpersonen prägen werden.
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