AktUeller Senf vom Rollett
Sechs Thesen zur Zukunft der Innenstädte
Letzte Woche bin ich wieder mal in meiner steirischen Heimat durch Liezen gefahren. Ich glaube die Wochenzeitschrift Falter hat Liezen häßlichste Stadt Österreichs genannt. Wie wahr! Eine Umfahrung hat die Innenstadt gekillt, jetzt staut es sich auf eben dieser Umfahrung, an der Burgerläden, Auto- und Möbelhäuser entlangtangieren, und es braucht eine Umfahren der Umfahrung.
Iris Schöberl, Managing Director bei BMO Real Estate Partners Germany, und Dr. Michael Held, CEO der Terragon AG haben 6 Thesen zu verwaisten Innenstädten zusammengefasst:
Das es nicht vergebens ist, tote Ortszentren wach zu küssen zeigen erfolgreiche Beispiele (im Bild etwa Trofaiach). Natürlich ist es ein langer Weg bis dorthin, aber es hilft nicht, wie Nonconfrom-Chef Roland Gruber sagt: „Es braucht mehr Krapfen!“
20 Prozent der Wiener Wohnungen haben Außenflächen

Untersucht wurden Eigentumswohnungen. Jede fünfte verfügt über 5 oder mehr Quadratmeter Außenfläche, so die Untersuchung von OTTO Immobilien und IMMOUnited. Am meisten Frischluft lässt sich dabei in den Bezirken 21 und 22 schnuppern – über 40 Prozent der Wohnungen verfügen über Außenflächen, in den inneren Bezirken (1 bis 9) sind das nur neun Prozent. Großzügig lebt es sich in 13, 19, 22 und 23, denn dort sind die Freiflächen am größten, heißt es in der Bericht #Wien, dem Wohnmarktmagazin von OTTO Immobilien.
Das ist übrigens nicht nur außerordentlich hübsch gemacht und fasst Trends und Marktdaten zusammen, es gewährt auch persönliche Einblicke in die Corona-Zeit von Prominenten wie wie Juan-Diego Flóres, Danielle Spera, Manfred Stallmajer oder Lilli Hollein.
So erzählt Manfred Stallmajer, Hoteldirektor des Guesthouse, über seine Liebe zu gutem Design, sein neues Projekt (ein Hotel im 6. Bezirk im Stil der 20er-Jahre) und dass er Corona auch etwas Positives abgewinnen kann: „Dass wir Dinge tun, für die wir sonst keine Zeit haben, weil wir permanent im Hamsterrad stecken“. DKT und Mühle spielen, Musik hören gehören für Stallmajer etwa dazu.
Mei, wie romantisch!

Verträumt zu zweit in den Bergen, am Strand die Füße ins warme, Türkise Wasser halten … es gibt viel Romantisches. Sehr viel! Die „Achat Hotels“ bieten gemeinsam mit dem SV Sandhausen eine Nacht in einem nachgebauten Hotel-Zimmer im Fußballstadion. Das ist mal kreatives Marketing, nur bin ich mir nicht ganz sicher, ob sich auch wirklich beide Teile des Pärchens gleich über das Valentinstaggeschenk beim zweiten Zweitligisten freuen.
Foto: ACHAT Hotels
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