AktUeller Senf vom Rollett
Huemer „rettet“ Triforet
In letzter Minute! Der Industrielle Friedrich Huemer, Gründer der Polytec-Gruppe, schlägt abermals zu und hat die Mehrheit an der Besitzgesellschaft des Triforêt Alpin Resorts in Hinterstoder übernommen. Dabei hat seine Gruppe sämtliche Bankverbindlichkeiten der bisherigen Eigentümergesellschaft abgelöst, das Resort gilt nun als eigenfinanziert und schuldenfrei gegenüber Banken.
Gemeinsam mit dem bisherigen Projektinitiator Michael Fröhlich, der weiterhin rund 25 % hält, hat Huemer eine neue Übergangs-Betreibergesellschaft gegründet. Langfristig soll der Betrieb an einen professionellen Hotelbetreiber übergeben werden.
Wichtig ist, dass die insolvente Triforêt Alpinresort GmbH, über die das Sanierungsverfahren lief, die bisherige Betreiber-Gesellschaft war – Huemer kauft nicht diese, sondern eine separate Besitzgesellschaft.
Der Insolvenzverwalter betont, dass der Betrieb über die Wintersaison 2025/26 hinaus weitergeführt werden soll. Gleichzeitig übt Huemer scharfe Kritik am politischen Umgang mit dem Projekt, insbesondere die Förderpraxis des Landes Oberösterreich bezeichnet er als hinderlich für ein Hotel dieser Kategorie.
Die Grünen stellen das gesamte Projekt grundsätzlich infrage und sprechen von einer Spekulation mit öffentlichen Mitteln. Auch die Förderungen, von denen bisher ein Teil ausgezahlt wurde, werden stark kritisiert.
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Nächste Ikone für Hamburg
In der Hamburger HafenCity entsteht in den kommenden Jahren ein neues Opernhaus von internationalem Rang, das Kunst erlebbar machen und zugleich ein offener Ort für alle sein soll. Der Siegerentwurf der Bjarke Ingels Group überzeugt mit einer markanten Dachlandschaft samt öffentlich zugänglichem Rundgang und begrünten Rampen, die Hafen, Stadt und Elbe miteinander verbinden. Finanziert wird das Projekt maßgeblich durch die Kühne-Stiftung, während die Stadt Hamburg die öffentlichen Flächen übernimmt und das fertige Gebäude als Schenkung erhält.
Bildcredit: BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain
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