AktUeller Senf vom Rollett
DreSo geht nach Kärnten
Höchste Nachfrage nach grünen Gebäuden
Laut dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ist Deutschland führend in der Nachfrage nach grünen Gebäuden. Dennoch zeigt der Bericht, dass die dynamische Entwicklung auf dem Markt nachlässt, was Investoren und Nutzern zunehmend Sorgen bereitet.
Der RICS Sustainable Building Index (SBI) ist global von plus 41 auf plus 30 gesunken, was den niedrigsten Stand seit Jahren darstellt. Hauptgründe sind wirtschaftliche Unsicherheiten, unklare politische Rahmenbedingungen, steigende Baukosten und ein Mangel an klaren Richtlinien für nachhaltige Gebäude. Weltweit messen 46 Prozent der Befragten keine CO2-Emissionen, was im Widerspruch zu den globalen Netto-Null-Zielen steht.
In Deutschland berichten 44 Prozent der Nutzer von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden, während 46 Prozent der Investoren ebenfalls einen Anstieg verzeichnen. Der SBI für Deutschland liegt bei plus 37, was im europäischen Kontext positiv ist, jedoch die abnehmende Dynamik widerspiegelt.
Vergesst Brunch! Neues aus dem DC Tower
Das höchste Restaurant Europas wird neu bespielt: Mit Aprés Ski und Luncheon gibt es komplett neue Formate – Modeschau inklusive. Gute Idee, finde ich!
Der höchste Turm Wiens wird seit kurzem neu bespielt. Das bei WienerInnen eher kaum beachtete Meliá-Hotel hat mit dem neuen Konzept ganz oben am DC Tower durchaus was Beachtliches geschaffen. Warum sage ich das? Weil ich selbst bei einem komischen Format dort war, das sich meiner Meinung nach als richtig innovative Idee herausgestellt hat.
Luncheon? Hä?
Also, Brunch kennt man ja, die vom Altia (wie das neue Restaurant heißt, angeblich das höchste Restaurant Europas) haben sich aber überlegt: Warum so früh aufstehen?
„Luncheon“ geht mit dem Mittagessen los, man speist sich durch den frühen Nachmittag. Das seltsame Wort ist zu dieser Tageszeit schon leichter verdaulich, die Bubbles vom Grünen Veltliner aus den Schlumberger-Flaschen zeitgemäßer und statt Eierspeisen findet man bei einem ausgewählten Buffet allerlei appetitanregendes. Kleine Häppchen kommen frisch und nicht enden wollend aus der Küche serviert, Tunfisch-Tartar, spanische Kroketten, Tortilla u.v.m. landen da im nach und nach vor einem auf dem Tisch.
Hornbrille und Peppa Wutz
Freilich könnte ich noch viel über die Hauptgänge verlieren, die dann in mehreren Flights und gar nicht so kleinen Portionen ebenso an den Platz gefolgen werden, ja, schmecken auch, vor allem die Gambas in rassiger Tomatensauce aber auch die Krustentier-verwöhnte Pasta und die Zitronen-Schweinsfilets. Viel interessanter ist dann doch das Publikum. Unbekümmert und betont dezent fröhnt es hier dem mondänen Leben, hoch über ganz Wien, das zugenebelt zu den Fendi-Füßen liegt. Passt alles wunderbar in die DC-Designer-Atmosphäre. Ja, selbst die Kinder jeden Alters, die herumwuseln. Ob Hornbrillenträger oder Peppa Wutz: alle entspannt.
Mein Highlight kommt am Ende: Die ein oder andere Person, die schon den ganzen Nachmittag herumgeistert, entpuppt sich als Teil der Modenschau – eine witzig gecastete Modell-Familie trifft sich „spontan“ mit ordentlichem Sound untermalt vor der Bar und demonstriert, wie sich ihr Schmuck und ihr textiles Äußeres mit ihrer Persönlichkeit zu einem großartigen Ganzen auftut. Abschiedssackerl von den Firmen gibt’s dann als Erinnerungsstütze gleich beim Ausgang.
Penetrant? Gar nicht. Sehr lustig und ein lockerer, gehobener Nachmittag. So schön kann es im 57. Stock des DC Towers hergehen, wenn man Neues wagt. Vielleicht schaffe ich es ja noch zum Aprés-Ski, das schneeunabhängig täglich so ab 17 Uhr in der „Veuve Clicquot Ecke“ auf 220 Metern Höhenmeter angeboten wird.
Hier noch ein Werbeteil für das Restaurant, weil ich es cool fand, und vielleicht noch ein Weihnachts/Silvester-Tipp dabei ist:
Silvester-Menü
Verabschieden Sie 2025 stilvoll mit einem Signature-Menü von Iñigo Urrechu, tanzen Sie ganz oben die Nacht durch und stoßen Sie mit edlem Champagner auf neue Anfänge an.
Silvester Party
Feuerwerk, Musik und DJ-Beats. Ab 20 Uhr wird ein Flying Dinner mit inkludierten Getränken serviert. Zum Jahreswechsel stoßen alle mit einem Mitternachtssekt auf 2026 an!
Ach ja, und wer sich fragt, warum das Restaurant Altia by Urrechu heißt: Íñigo Urrechu ist der baskische Koch, der hier kuratierend zur Seit steht. 2018 war er Bester Chefkoch Spaniens. Link zum Lokal hier
Bildcredit: Heimo Rollett / Melia





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