AktUeller Senf vom Rollett
3D aus Wien: Materialeinsparung
Aha, schau an: Nach dem ersten erfolgreichen 3D-Betondruck-Projekt arbeitet das Forschungszentrum Bauen und Gestalten der Hochschule Campus Wien jetzt an einem weiteren Vorhaben, wie gerade in einer Email dahergeflattert kam. Im neuen Forschungsprojekt soll der 3D-Betondruck so weiterentwickelt werden, dass künftig auch größere, tragende Bauteile wie Decken- oder Stützelemente hergestellt werden können, die sowohl Druck- als auch Biegebeanspruchungen standhalten. Ziel des Projekts ist es, durch den 3D-Druck den Materialeinsatz deutlich zu reduzieren.
Laut Markus Vill, Leiter des Forschungszentrums, lassen sich bei dieser Bauweise bis zu zwei Drittel des Materials einsparen. Dafür müssen jedoch konstruktive Lösungen gefunden werden, um die geringe Zugfestigkeit des Betons auszugleichen. In die gedruckten Bauteile werden daher Zugelemente integriert – etwa klassische Betonstähle oder Faserverbundwerkstoffe aus Carbon, Basalt oder Glasfasern –, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Coole Sache, endlich mal was aus Österreich!
Bildcredit: Hochschule Campus Wien
Lifestylefaktoren dominieren Investment
Die Analysen basieren auf den Erfahrungen von 160 Private-Office-Beratern und Prognosen zur Vermögensmigration von Henley & Partners. Mehr als die Hälfte der Experten (55 %) sieht „Outdoor Living“ als zentrales Merkmal im Luxusimmobilienbereich, gefolgt von „Privatsphäre & Sicherheit“ (15 %) und „Kultur & Erlebnis“ (8 %).
International verzeichnete Italien mit dem sogenannten „Dolce Vita“-Lebensstil den stärksten Nachfrageanstieg, gefolgt von Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien; Griechenland und die Schweiz liegen im positiven Trend, während Kanada und die USA leicht nachgeben.
Die Preise im globalen Luxussegment blieben laut Bericht überwiegend stabil oder stiegen, am stärksten in Andorra, Südafrika und den VAE, während Frankreich, Kanada und Deutschland moderate Korrekturen erfuhren. Die Autoren erwarten, dass Lebensqualitätsfaktoren auch künftig die Wahl von Wohnsitzen und Investments vermögender Privatpersonen prägen werden.
Von Inselkante zu Inselkante
Gar nicht so leicht, für die Immobilienentwickler auf Sirru Fen Fushi. Ihr Problem: nicht der Baugrund, nicht die Statik und schon gar nicht die Behörden. Es ist der Pool.
Dieser 200 Meter lange, schnurgerade blaue Strich, der im Masterplan wie ein heiliges Lineal liegt – und dem sich halt alles andere unterordnen muss.
Alles richtet sich nach dieser aquamarinfarbenen Magistrale. Villen, Wege, Vegetation. Selbst die Meeresbrise scheint sich daran zu orientieren.
Für die Gäste und die Architektur jedenfalls eine tolle Idee, finde ich. Auf der einen Seite liegt der Adults-only-Bereich, inklusive Jacuzzi und Spa.
Auf der anderen Seite herrscht Familienleben: flaches Wasser, Kinderlachen und abends DJ-Sets, die den Sonnenuntergang zur Afterwork-Zeremonie machen.
Rundherum: Postkartenstrände, Sand wie Puderzucker und Meeresschildkröten, die hier ihre Nester anlegen, als wären auch sie im Bebauungsplan berücksichtigt worden. Gäste dürfen sogar zusehen, wenn die kleinen Schildkröten zum Meer starten – ein Moment, der selbst den frustrierten Developern kurz einen weiche Knie verpassen dürfte.
Bildcredit: Sirru Fen Fush
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