AktUeller Senf vom Rollett
Schwache ESG-Dienstleister

Nicht so toll schneiden die ESG-Dienstleister für Immobilienunternehmen ab, wenn man die aktuelle Untersuchung von Bell Management Consultants durchliest. Die Auftraggeber sind deutlich unzufriedener mit der Leistung der Anbieter. Warum das? Weil die Auftraggeber ordentliche Ergebnisse und vor allem immer mehr Sicherheit dabei haben wollen (eigentlich legitim, dass sie mal kein Wischiwaschi wollen, oder?) und dazu kommt dann, dass bei den Beratern zu wenig (kompetentes) Personal da ist bzw. es keine stabile Kundenbetreuung gibt, weil die Leute zu viel wechseln.
Taxonomie: Die besten 15 % sind endlich definiert
Bye, bye Datenlücke! Um die Taxonomie-Verpflichtungen korrekt zu erfüllen, braucht man in Österreich eine bestimmte Benchmark, an der sich die Bewertung des eigenen Gebäudes orientiert – die Taxonomie verlangt, sich an den oberen 15 Prozent des Gebäudebestandes zu messen.
Bloß: die waren nicht definiert. Keiner wusste bislang, welche Gebäude das seien. Vakuum.
Dank Drees & Sommer und der ÖGNI gibt es nun endlich eine Orientierung. Sie haben in einer Studie die 15 Prozent analysiert und festgehalten. Das ermöglicht, die EU-Taxonomiefähigkeit von Bestandsgebäuden zu bestimmen und Maßnahmen für Objekte abzuleiten, welche diese nicht erfüllen.
Fahrplan zu Zinssenkungen
Phase 1
„Euphorie schlägt Zahlen” bei Investoren, primär aufgrund des psychologischen Effekts. Dieser wird – folgt man den Ankündigungen – bis Ende des Jahres anhalten. Die ersten Investoren werden wieder aktiv.
Phase 2
„Back on track in 2025” – messbares Einpendeln des „neuen“ Preisniveaus bei Finanzierungen und starkes Anziehen der Transaktionsaktivitäten an den Immobilienmärkten.
Phase 3
„Bereinigungsprozess” an den Immobilienmärkte in den kommenden Quartalen – notleidende Kreditengagements und lnsolvenzen bleiben weiter erhalten, die Marktdynamik speist sich aus Opportunitäten.
(Quelle: Catella)
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