Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Über Machu Picchu-Massen, die Nachnutzung von Hochöfen, Xi Jinping und die einzige sexy Assetklasse. Ein kurzer Gastbeitrag von mir im Blog von Falkensteiner / FMTG.
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Mandarin Oriental: Dachgleiche und Residenzen!

Man hätte es ja fast nicht mehr geglaubt. Aber das ehemalige Handelsgericht wandelt sich tatsächlich zu dem versprochenen Luxus Hotel, dem Mandarin Oriental – und wie ich erst auf der ITB in Berlin erfahren habe – auch in Apartments. Klar, die 25 servierten Wohneinheiten in den beiden obersten Etagen helfen gerade bei der aktuellen Zinslage, die Finanzierung eher zu stemmen. Letzte Woche war Dachgleiche.
Für den Wiener Luxus-Immobilienmarkt besonders interessant werden die 11 Duplex-Penthouses, die zwischen 164 und 320 Quadratmetern Wohnfläche haben und mit einem privaten Dachgarten (versprochen wird ein 360-Grad-Ausblick), den man auch vom Hauptbadezimmer erreichen kann, sollte man meinen, die Badewanne reicht nicht aus und man muss den Whirlpool dort oben genießen wollen.
Bleiben dann also noch 14 „klassische Residenzen“ mit der Option von einem oder zwei Schlafzimmern (zwischen 63 und 216 Quadratmeter). Weil neu, verlinke ich ausnahmsweise direkt zur Vermarktung.
Ach ja, weil dann wieder alle fragen, wer denn jetzt hinter dem Mandarin Oriental Vienna steckt: Developer ist die 2011 gegründete Brisen Group, die Projekte in Deutschland, Frankreich und Österreich in den Bereichen Wohnen und Luxusgastronomie haben. Wien ist aber deren Vorzeigeding. Betrieben wird das Hotel natürlich von Mandarin Oriental.
250 Mio. Euro kostete die Sanierung des Gebäudes.
Foto: beigestellt
Dubai hebt wieder ab

Für das goldene Visa hat die Regierung Dubais weitere Anreize für Immobilieninvestitionen geschaffen, sodass die Anzahl der Transaktionen in 2023 einen neuen Höchststand erreicht hat, wie aus dem aktuellen Engel & Völkers Marktbericht Dubai hervorgeht. „Besonders Neubauprojekte in den besten Lagen sind derzeit stark nachgefragt – ein Trend, der vorrangig im Premiumsegment ausgeprägt ist und durch den stark limitierten Bestand an bezugsfertigen Objekten begünstigt wird”, erklärt Daniel Hadi, CEO von Engel & Völkers Dubai, und führt weiter aus: „Er spiegelt zudem die Entwicklung des Marktes wider, die unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse und Wohnwünsche internationaler High-Net-Worth-Individuals zu realisieren.”
Eventtipp
07Nov.ganztagsImmobilien investment kongress
Veranstaltungsdetails
Als Haupt-Keynote-Speaker wird der 1. Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas über die aktuellen Entwicklungen sprechen. Erstmals konnte der DMV della lucia Medienverlag die renommierte Immobilienmesse
Veranstaltungsdetails
Als Haupt-Keynote-Speaker wird der 1. Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas über die aktuellen Entwicklungen sprechen. Erstmals konnte der DMV della lucia Medienverlag die renommierte Immobilienmesse Expo Real als Sponsor gewinnen. Ebenso werden auch die Best of Immo-Graduates des Vereins zur Förderung der Qualität in der Immobilienwirtschaft immQu Ihre Masterthesen erstmals einem breiten Publikum präsentieren.
Geopolitische Herausforderungen, Marktchancen, Risikomanagement, Künstliche Intelligenz und Finanzierung: Beim 2. internationalen immobilien investment Kongress am 7. November im Palais Berg in Wien diskutieren internationale Top-Entscheider der europäischen Immobilienwirtschaft über die Schlüsselthemen der Branche.
Unter den renommierten Referenten, die bereits bestätigt sind, finden sich:
- Hans Volkert Volckens (Blacklake Management Partners)
- Dietmar Patjens (Patjens / Risk Management-Experte und Experte für Compliance und Fraud Control)
- Florian Beckermann (IVA Interessenverband für Anleger)
- Andreas Trumpp (Colliers)
- Francesco Fedele (bf.direkt)
- Cornelius Granig (K-Advisors, Experte für Cybersecurity)
- Marc Pamin (abrdn)
- Mihai Paduroiu (One United Properties)
- Pepjin Morshuis (Trei Real Estate)
- Aline von Baumbach (Bundesimmobiliengesellschaft)
- Barbara Redlein (PwC)
- Florian Schreitter Ritter zu Schwarzenfeld (Thomsen Group)
Zeit
Location
Palais Berg
Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien
Veranstalter
Kosten
1.250 Euro
Eigene Bewegtbilder
Das ist mal was! Statt Stock-Fotos mit dämlichen Businessszenen hat EHL offensichtlich selbst Hand angelegt und eigene Bewegtbilder für die Website gemacht. I like! ✌🏽🥳



Update Büromarkt Wien

Die Vermietungsleistung für den Wiener Büromarkt laut VRF im 1. Quartal 2024: 33.310 m²
– also um 15,08% weniger als im 4. Quartal 2023 und um fast 15 % weniger als im Vergleichsquartal vor einem Jahr.
Der Leerstand ist weiter gesunken und steht aktuell bei 3,47 %.
Quelle: Vienna Research Forum
Kurz: In letzter Zeit kommt mir immer öfter smino unter. So wie auch docutools wieder Lebenszeichen von sich gibt. Beide sind ähnlich wie Planradar. Jetzt hat sich die Stadt Wien (mit der WSE und der WIP) bei drei Projekten für smino entschieden – zwei mal Wohnbauund und eine soziale Einrichtung.
Abteilung für sexuelles Wohlbefinden
Gesundheits- und Sozialimmobilien sind wie auch Hospitality eine boomende Assetklasse. Dass den Betreibern immer Neues einfällt, zeigt die eben hereingetrudelte Nachricht, dass die SHA Wellness Clinic eine neue Abteilung für sexuelles Wohlbefinden eröffnet hat. Ja, richtig gelesen. Die außerordentlich schönen und luxuriösen Sha-Kliniken gibt es in Spanien und Mexiko, ab nächstem Jahr auch in den Emiraten. Also wird man sich auch dort um die „die hormonelle und sexuelle Optimierung und das emotionale Gleichgewicht zur Verbesserung der Lebensqualität“ konzentrieren können. Wohl bekomms!
Auf eine Bebilderung dieses Beitrags verzichte ich 😉
Mehr Facility Services in der Wohnungswirtschaft
Aus einer Lünendonk-Aussendung von heute:
Wohnungsunternehmen vergeben Facility Services immer häufiger im Paket. Bestandshalter aus der Privatwirtschaft, Betreiber von Family Offices und Unternehmenswohnungen sowie Wohneigentümergesellschaften bündeln zunehmend die Vergabe von Immobiliendienstleistungen. Das ist eine Abkehr von der bisher üblichen Praxis der Einzelgewerkvergabe an lokale Dienstleister.
69 % wollen heuer noch investieren
Schön wär’s, wenn stimmt, was die Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH (der Investmentmanager der umtriebigen Drees & Sommer Gruppe), sagt: 69 Prozent der befragten institutionelle Investoren gaben an, dass sie bereits in diesem Jahr wieder kaufen werden. Weitere rund 28 Prozent der Umfrageteilnehmer könnten nicht absehen, wann sie erneut investieren werden. Gefragt nach dem Anteil der Investments in Infrastruktur gaben 38 Prozent an, das diese zulasten von Immobilien im Jahr 2024 steigen werden.

Wohnen statt Büro
Serviced Apartments statt Büros – dafür kooperieren limehome und die ECE. Gemeinsam realisieren sie ein Konversionsprojekt in Deutschland, im sächsischen Zwickau. 22 auf Büroflächen entstandene Design-Apartments eröffnen im März. Wohl ein Trend, den wir noch öfter sehen werden.

Foto: limehome
Fertige Badezimmer-Module zum Einbauen
Gescheites Produkt: Ein Badezimmer-Modul, das sich im Nachhinein überall einbauen lässt. Man kann es unterschiedlich konfigurieren, muss nicht in die Bausubstanz eingreifen, und funktioniert angeblich auch, wenn keine Wasserabfluss vorliegt. Das bringt Fantasie in so manchen Bestand und und erleichtert die Sanierung erheblich.

Das Komplettbad ist voll ausgestattet und individuell gestaltbar. Der Boden besteht aus einem selbsttragenden Podest aus Biocryl und ist auf höhenverstellbaren Füßen mit Abschluss-Sockelleisten platziert- Zusätzlich zur Decke mit integrierter LED-Beleuchtung, verschiedenen Glaskombinationen und einer 6 Millimeter dicken Rückwand aus weißem Opakglas wird auch der Waschtisch, der Duschbereich, ein optionales WC und alle Armaturen mitgeliefert. Außenwände mit weißen oder schwarzen Profilen sowie mattiertem Weißglas oder Schwarzglas bieten weitere Konfigurationsmöglichkeiten.


Homeoffice spielt kaum eine Rolle
Wie geht es mit den Büroflächen weiter? Für die Nachfrage spielt ja auch Homeoffice eine Rolle, in der längerfristigen Perspektive seien aber andere Faktoren deutlich entscheidender – allen voran die weitere wirtschaftliche Entwicklung –, so eine aktuelle Untersuchung.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Trotz Homeoffice und flexiblen Arbeitsplatzkonzepten stieg die Inanspruchnahme von Büroflächen in Deutschland leicht. So konnte die von den Unternehmen verwendete Bürofläche im Jahr 2023 auch um rund 250.000 m² gesteigert werden.
Homeoffice-Trend ist rückläufig: Gegenüber 2021 ver-ringerte sich der Anteil derer, die jeden Arbeitstag im Homeoffice verbrachten 2022 deutlicher von 10,1 Prozent auf nur noch 7,4 Prozent.
Durch Homeoffice kam es nicht zu einem Nachfrage-Einbruch. Weitere negative Auswirkungen durch Home-office sind auch zukünftig eher nicht zu erwarten, da Unternehmen schon vielfach reagiert haben.
Kurzfristig kommt es zu einem Anstieg der Leerstände auf den Büromärkten aufgrund der Nachfrageschwäche (vor allem der BIP-Rückgang) und des noch steigenden Angebots (hohe Zahl an Fertigstellung)
Langfristig wird die Entwicklung des Büroimmobilienmarktes durch das Wirtschaftswachstum und damit der Entwicklung der Bürobeschäftigten geprägt. Hinzu kommen Impulse vom Strukturwandel (Tertiarisierung).
Endlich mal spannend

Einfach, weil ich es für ein schönes Projekt halte: Das Laxury wird nun vermarktet. Eine Mischung aus Wohnen und Büro in Wien, nicht all zu weit vom Hauptbahnhof, im Entwicklungsgebiet „Neues Landgut“. Die Architekt:innen von Dietrich Untertrifaller haben das für die S+B Gruppe schön geplant, endlich mal wieder eine spannendere Kubatur und nicht bloß Quader-Blockaden mit absurd auskragenden Balkonen. Hoffentlich gehen die Wohnungen in der aktuellen Marktlage auch weg, eine Einzimmerwohnung startet bei 290.000 Euro. Die Vermarktung erfolgt über Estina und Immocontract.
Bild: OFFICE LE NOMADE
Die nachhaltige Baustelle
Die Dekarbonisierung des gesamten Bauprozesses bis 2050 (2040 in Österreich) und die Realisierung der ökologischen Vorgaben des EU-Green-Deals auf die komplette Lieferkette veranlassten ÖGNI und ÖBV mit namhaften Experten und Expertinnen, sich der Thematik der nachhaltigen Baustelle im Rahmen einer Arbeitsgruppe zu widmen. Nun erschienen die Ergebnisse dieser in Form eines umfangreichen Positionspapiers.
Betrachtet wurden neben der Loslösung von fossilen Energieträgern für die Wirtschaftstätigkeit Baustelle, auch die Einsparung von Ressourcen und die Vermeidung von Abfällen sowie die Förderung von Kreislaufwirtschaft.
Im Positionspapier werden Lösungsansätze hinsichtlich neuer Prozesse und Techniken sowie Best-Practice-Beispiele aufgezeigt, die verhindern sollen, dass Baustellen aus ökologischer sowie ökonomischer Sicht zum Stranded Asset werden.
Das Papier kann hier heruntergeladen werden.
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Über Machu Picchu-Massen, die Nachnutzung von Hochöfen, Xi Jinping und die einzige sexy Assetklasse. Ein kurzer Gastbeitrag von mir im Blog von Falkensteiner / FMTG.
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Mandarin Oriental: Dachgleiche und Residenzen!

Man hätte es ja fast nicht mehr geglaubt. Aber das ehemalige Handelsgericht wandelt sich tatsächlich zu dem versprochenen Luxus Hotel, dem Mandarin Oriental – und wie ich erst auf der ITB in Berlin erfahren habe – auch in Apartments. Klar, die 25 servierten Wohneinheiten in den beiden obersten Etagen helfen gerade bei der aktuellen Zinslage, die Finanzierung eher zu stemmen. Letzte Woche war Dachgleiche.
Für den Wiener Luxus-Immobilienmarkt besonders interessant werden die 11 Duplex-Penthouses, die zwischen 164 und 320 Quadratmetern Wohnfläche haben und mit einem privaten Dachgarten (versprochen wird ein 360-Grad-Ausblick), den man auch vom Hauptbadezimmer erreichen kann, sollte man meinen, die Badewanne reicht nicht aus und man muss den Whirlpool dort oben genießen wollen.
Bleiben dann also noch 14 „klassische Residenzen“ mit der Option von einem oder zwei Schlafzimmern (zwischen 63 und 216 Quadratmeter). Weil neu, verlinke ich ausnahmsweise direkt zur Vermarktung.
Ach ja, weil dann wieder alle fragen, wer denn jetzt hinter dem Mandarin Oriental Vienna steckt: Developer ist die 2011 gegründete Brisen Group, die Projekte in Deutschland, Frankreich und Österreich in den Bereichen Wohnen und Luxusgastronomie haben. Wien ist aber deren Vorzeigeding. Betrieben wird das Hotel natürlich von Mandarin Oriental.
250 Mio. Euro kostete die Sanierung des Gebäudes.
Foto: beigestellt
Dubai hebt wieder ab

Für das goldene Visa hat die Regierung Dubais weitere Anreize für Immobilieninvestitionen geschaffen, sodass die Anzahl der Transaktionen in 2023 einen neuen Höchststand erreicht hat, wie aus dem aktuellen Engel & Völkers Marktbericht Dubai hervorgeht. „Besonders Neubauprojekte in den besten Lagen sind derzeit stark nachgefragt – ein Trend, der vorrangig im Premiumsegment ausgeprägt ist und durch den stark limitierten Bestand an bezugsfertigen Objekten begünstigt wird”, erklärt Daniel Hadi, CEO von Engel & Völkers Dubai, und führt weiter aus: „Er spiegelt zudem die Entwicklung des Marktes wider, die unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse und Wohnwünsche internationaler High-Net-Worth-Individuals zu realisieren.”
Eventtipp
07Nov.ganztagsImmobilien investment kongress
Veranstaltungsdetails
Als Haupt-Keynote-Speaker wird der 1. Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas über die aktuellen Entwicklungen sprechen. Erstmals konnte der DMV della lucia Medienverlag die renommierte Immobilienmesse
Veranstaltungsdetails
Als Haupt-Keynote-Speaker wird der 1. Vizepräsident des Europäischen Parlaments Othmar Karas über die aktuellen Entwicklungen sprechen. Erstmals konnte der DMV della lucia Medienverlag die renommierte Immobilienmesse Expo Real als Sponsor gewinnen. Ebenso werden auch die Best of Immo-Graduates des Vereins zur Förderung der Qualität in der Immobilienwirtschaft immQu Ihre Masterthesen erstmals einem breiten Publikum präsentieren.
Geopolitische Herausforderungen, Marktchancen, Risikomanagement, Künstliche Intelligenz und Finanzierung: Beim 2. internationalen immobilien investment Kongress am 7. November im Palais Berg in Wien diskutieren internationale Top-Entscheider der europäischen Immobilienwirtschaft über die Schlüsselthemen der Branche.
Unter den renommierten Referenten, die bereits bestätigt sind, finden sich:
- Hans Volkert Volckens (Blacklake Management Partners)
- Dietmar Patjens (Patjens / Risk Management-Experte und Experte für Compliance und Fraud Control)
- Florian Beckermann (IVA Interessenverband für Anleger)
- Andreas Trumpp (Colliers)
- Francesco Fedele (bf.direkt)
- Cornelius Granig (K-Advisors, Experte für Cybersecurity)
- Marc Pamin (abrdn)
- Mihai Paduroiu (One United Properties)
- Pepjin Morshuis (Trei Real Estate)
- Aline von Baumbach (Bundesimmobiliengesellschaft)
- Barbara Redlein (PwC)
- Florian Schreitter Ritter zu Schwarzenfeld (Thomsen Group)
Zeit
Location
Palais Berg
Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien
Veranstalter
Kosten
1.250 Euro
Eigene Bewegtbilder
Das ist mal was! Statt Stock-Fotos mit dämlichen Businessszenen hat EHL offensichtlich selbst Hand angelegt und eigene Bewegtbilder für die Website gemacht. I like! ✌🏽🥳



Update Büromarkt Wien

Die Vermietungsleistung für den Wiener Büromarkt laut VRF im 1. Quartal 2024: 33.310 m²
– also um 15,08% weniger als im 4. Quartal 2023 und um fast 15 % weniger als im Vergleichsquartal vor einem Jahr.
Der Leerstand ist weiter gesunken und steht aktuell bei 3,47 %.
Quelle: Vienna Research Forum
Kurz: In letzter Zeit kommt mir immer öfter smino unter. So wie auch docutools wieder Lebenszeichen von sich gibt. Beide sind ähnlich wie Planradar. Jetzt hat sich die Stadt Wien (mit der WSE und der WIP) bei drei Projekten für smino entschieden – zwei mal Wohnbauund und eine soziale Einrichtung.
Abteilung für sexuelles Wohlbefinden
Gesundheits- und Sozialimmobilien sind wie auch Hospitality eine boomende Assetklasse. Dass den Betreibern immer Neues einfällt, zeigt die eben hereingetrudelte Nachricht, dass die SHA Wellness Clinic eine neue Abteilung für sexuelles Wohlbefinden eröffnet hat. Ja, richtig gelesen. Die außerordentlich schönen und luxuriösen Sha-Kliniken gibt es in Spanien und Mexiko, ab nächstem Jahr auch in den Emiraten. Also wird man sich auch dort um die „die hormonelle und sexuelle Optimierung und das emotionale Gleichgewicht zur Verbesserung der Lebensqualität“ konzentrieren können. Wohl bekomms!
Auf eine Bebilderung dieses Beitrags verzichte ich 😉
Mehr Facility Services in der Wohnungswirtschaft
Aus einer Lünendonk-Aussendung von heute:
Wohnungsunternehmen vergeben Facility Services immer häufiger im Paket. Bestandshalter aus der Privatwirtschaft, Betreiber von Family Offices und Unternehmenswohnungen sowie Wohneigentümergesellschaften bündeln zunehmend die Vergabe von Immobiliendienstleistungen. Das ist eine Abkehr von der bisher üblichen Praxis der Einzelgewerkvergabe an lokale Dienstleister.
69 % wollen heuer noch investieren
Schön wär’s, wenn stimmt, was die Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH (der Investmentmanager der umtriebigen Drees & Sommer Gruppe), sagt: 69 Prozent der befragten institutionelle Investoren gaben an, dass sie bereits in diesem Jahr wieder kaufen werden. Weitere rund 28 Prozent der Umfrageteilnehmer könnten nicht absehen, wann sie erneut investieren werden. Gefragt nach dem Anteil der Investments in Infrastruktur gaben 38 Prozent an, das diese zulasten von Immobilien im Jahr 2024 steigen werden.

Wohnen statt Büro
Serviced Apartments statt Büros – dafür kooperieren limehome und die ECE. Gemeinsam realisieren sie ein Konversionsprojekt in Deutschland, im sächsischen Zwickau. 22 auf Büroflächen entstandene Design-Apartments eröffnen im März. Wohl ein Trend, den wir noch öfter sehen werden.

Foto: limehome
Fertige Badezimmer-Module zum Einbauen
Gescheites Produkt: Ein Badezimmer-Modul, das sich im Nachhinein überall einbauen lässt. Man kann es unterschiedlich konfigurieren, muss nicht in die Bausubstanz eingreifen, und funktioniert angeblich auch, wenn keine Wasserabfluss vorliegt. Das bringt Fantasie in so manchen Bestand und und erleichtert die Sanierung erheblich.

Das Komplettbad ist voll ausgestattet und individuell gestaltbar. Der Boden besteht aus einem selbsttragenden Podest aus Biocryl und ist auf höhenverstellbaren Füßen mit Abschluss-Sockelleisten platziert- Zusätzlich zur Decke mit integrierter LED-Beleuchtung, verschiedenen Glaskombinationen und einer 6 Millimeter dicken Rückwand aus weißem Opakglas wird auch der Waschtisch, der Duschbereich, ein optionales WC und alle Armaturen mitgeliefert. Außenwände mit weißen oder schwarzen Profilen sowie mattiertem Weißglas oder Schwarzglas bieten weitere Konfigurationsmöglichkeiten.


Homeoffice spielt kaum eine Rolle
Wie geht es mit den Büroflächen weiter? Für die Nachfrage spielt ja auch Homeoffice eine Rolle, in der längerfristigen Perspektive seien aber andere Faktoren deutlich entscheidender – allen voran die weitere wirtschaftliche Entwicklung –, so eine aktuelle Untersuchung.
Die wichtigsten Ergebnisse:
Trotz Homeoffice und flexiblen Arbeitsplatzkonzepten stieg die Inanspruchnahme von Büroflächen in Deutschland leicht. So konnte die von den Unternehmen verwendete Bürofläche im Jahr 2023 auch um rund 250.000 m² gesteigert werden.
Homeoffice-Trend ist rückläufig: Gegenüber 2021 ver-ringerte sich der Anteil derer, die jeden Arbeitstag im Homeoffice verbrachten 2022 deutlicher von 10,1 Prozent auf nur noch 7,4 Prozent.
Durch Homeoffice kam es nicht zu einem Nachfrage-Einbruch. Weitere negative Auswirkungen durch Home-office sind auch zukünftig eher nicht zu erwarten, da Unternehmen schon vielfach reagiert haben.
Kurzfristig kommt es zu einem Anstieg der Leerstände auf den Büromärkten aufgrund der Nachfrageschwäche (vor allem der BIP-Rückgang) und des noch steigenden Angebots (hohe Zahl an Fertigstellung)
Langfristig wird die Entwicklung des Büroimmobilienmarktes durch das Wirtschaftswachstum und damit der Entwicklung der Bürobeschäftigten geprägt. Hinzu kommen Impulse vom Strukturwandel (Tertiarisierung).
Endlich mal spannend

Einfach, weil ich es für ein schönes Projekt halte: Das Laxury wird nun vermarktet. Eine Mischung aus Wohnen und Büro in Wien, nicht all zu weit vom Hauptbahnhof, im Entwicklungsgebiet „Neues Landgut“. Die Architekt:innen von Dietrich Untertrifaller haben das für die S+B Gruppe schön geplant, endlich mal wieder eine spannendere Kubatur und nicht bloß Quader-Blockaden mit absurd auskragenden Balkonen. Hoffentlich gehen die Wohnungen in der aktuellen Marktlage auch weg, eine Einzimmerwohnung startet bei 290.000 Euro. Die Vermarktung erfolgt über Estina und Immocontract.
Bild: OFFICE LE NOMADE
Die nachhaltige Baustelle
Die Dekarbonisierung des gesamten Bauprozesses bis 2050 (2040 in Österreich) und die Realisierung der ökologischen Vorgaben des EU-Green-Deals auf die komplette Lieferkette veranlassten ÖGNI und ÖBV mit namhaften Experten und Expertinnen, sich der Thematik der nachhaltigen Baustelle im Rahmen einer Arbeitsgruppe zu widmen. Nun erschienen die Ergebnisse dieser in Form eines umfangreichen Positionspapiers.
Betrachtet wurden neben der Loslösung von fossilen Energieträgern für die Wirtschaftstätigkeit Baustelle, auch die Einsparung von Ressourcen und die Vermeidung von Abfällen sowie die Förderung von Kreislaufwirtschaft.
Im Positionspapier werden Lösungsansätze hinsichtlich neuer Prozesse und Techniken sowie Best-Practice-Beispiele aufgezeigt, die verhindern sollen, dass Baustellen aus ökologischer sowie ökonomischer Sicht zum Stranded Asset werden.
Das Papier kann hier heruntergeladen werden.