Rollett bloggt seinen Senf.
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EHL und BUWOG: Prognosen zum Wohnen
Ein eher dramatisches Bild zeichnet die eben stattfindende Pressekonferenz von EHL und BUWOG, die die neueste Ausgabe des Ersten Wiener Wohnungsberichts präsentiert. Bis 2029 gäbe es keine Erholung beim Neubau, die Angebotslücke bei Mietwohnungen bleibe aufrecht. Aber immerhin die institutionellen Investoren kommen langsam zurück und die Kaufpreise steigen mit der Inflationsrate. Dennoch: Ohne Anreize für Investitionen und Bürokratieabbau und mit hinderlichen Markteingriffen der Politik sieht es düster aus.
Details folgen in einem extra Beitrag.
Deutschland: nix gut
Der neue Gebäudereport der Deutschen Energie-Agentur zeigt, dass der Gebäudesektor weiterhin über dem vorgesehenen Emissionspfad liegt und seine Klimaziele erneut verfehlt. Eine Reduktion auf 65 Mio. Tonnen CO₂ bis 2030 gilt zwar als erreichbar, allerdings nur mit stabilen politischen Rahmenbedingungen, Förderkontinuität und weniger Bürokratie.
Besonders problematisch ist der Gebäudebestand. Mehr als fünf Millionen Heizungen sind älter als 30 Jahre, der Anteil erneuerbarer Energien bleibt niedrig und der Hochlauf von Wärmepumpen ist zu langsam. Zwar hat sich ihr Anteil seit 2019 nahezu verdoppelt, lag 2024 aber erst bei 4,3 Prozent. Gleichzeitig ging der Ausbau von Dach-Photovoltaik 2025 zurück, während Batteriespeicher stark zulegten und die installierte Gesamtleistung auf rund 15,6 GW stieg.
Ökonomisch bleibt der Sektor bedeutend: Rund 3,7 Millionen Jobs hängen in Deutschland direkt an Bau, Industrie und Handwerk, doch die Neubautätigkeit ist rückläufig. Immerhin sank der Bauüberhang von etwa 858.000 genehmigten, aber nicht fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2022 auf rund 738.000 im Jahr 2024.
Aus österreichischer Perspektive sind die Ergebnisse ein warnendes Signal. Die strukturellen Herausforderungen – alter Gebäudebestand, schleppende Sanierungsraten, Förderabhängigkeit und Fachkräftedruck – sind in vielen Punkten vergleichbar. Der Report unterstreicht damit, dass die Gebäudewende weniger eine Frage technischer Lösungen ist als eine der politischen Planungssicherheit und Marktdynamik im gesamten DACH-Raum.
Zuckerberg flieht und kauft in Florida
Mark Zuckerberg, der Mitbegründer von Facebook, hat Berichten zufolge eine beeindruckende Wasserfrontvilla auf dem als „Billionaire Bunker“ bekannten Indian Creek Island in Miami erworben. Mit einem Preis von 150 Millionen US-Dollar wird er zum neuesten Technologie-Milliardär, der Kalifornien verlässt, bevor eine vorgeschlagene Vermögenssteuer für die reichsten Einwohner des Bundesstaates in Kraft tritt.
Zuckerberg, 41 Jahre alt, und seine Frau Priscilla Chan, 40, befinden sich im Prozess des Erwerbs dieser neugebauten Megavilla, die nur wenige Türen von einem weitläufigen Anwesen entfernt liegt, das Amazon-CEO Jeff Bezos gehört. Indian Creek Island ist bekannt für die enormen Vermögen seiner Bewohner und zieht zunehmend prominente Persönlichkeiten an.
KI für Immobilienmakler
Der Makleralltag ist dicht getaktet: Besichtigungen, Telefonate, Exposés, Preisverhandlungen. Künstliche Intelligenz kann genau dort ansetzen, wo Zeit verloren geht. Nicht als Ersatz für Markterfahrung, sondern als strategischer Assistent im Hintergrund. So wie ich es schon mal vor kurzem angedeutet habe …
Exposés schneller schreiben – professioneller auftreten
Objektbeschreibungen, Newsletter oder Social Posts lassen sich mit KI in Minuten erstellen. Mehrere Varianten helfen dabei, Tonalität und Zielgruppe präzise zu treffen. Das spart Zeit und erhöht die Qualität der Außenwirkung.
Quelle: Agent Image – Real Estate AI Tools
Leadgenerierung automatisieren und qualifizieren
Website-Chatbots beantworten Erstfragen, erfassen Budgets und Wunschlagen. So entstehen qualifizierte Kontakte, auch außerhalb der Bürozeiten. Wichtig bleibt die persönliche Übergabe an den Makler.
Praxisbeispiel: Crescendo AI im Immobilienbereich
Marktanalyse und Preisargumentation datenbasiert stärken
KI kann Vergleichsdaten strukturieren, Trends erkennen und Argumentationshilfen liefern. Gerade im österreichischen Markt ist jedoch die eigene Datenbasis entscheidend. Die Technik unterstützt – die finale Bewertung bleibt Ihre Expertise.
Brancehleader: ImmoUnited
Virtual Staging und Bildoptimierung kosteneffizient nutzen
Leere Wohnungen lassen sich virtuell möblieren, Fotos automatisch optimieren. Das steigert Klickzahlen und Besichtigungsanfragen, ohne hohe Produktionskosten.
Beispiel: AI Stager – Real Estate Tools
Und bitte nicht aufschreien: Nein, das geht bei mir nicht. Ich denke, man sollte sich inspirieren lassen, KI ersetzt nicht die Kreativität oder das Denken, sorry. Wer sie überlegt einsetzt, reduziert Routineaufgaben und gewinnt Zeit für Beratung und Abschluss. Entscheidend sind aber auch DSGVO-Konformität, Qualitätskontrolle und eben die strategische Integration.
Bildcredit: KI generiert mit CHatGPT, sieht man eh, denke ich 🙂
Herbert Petz geht zu OPTIN
OPTIN baut sein Leistungsspektrum aus und startet eine eigene Investment-Abteilung mit Herbert Petz als Partner, der internationale Erfahrung aus Stationen bei JLL, CBRE, ÖRAG und Arnold Immobilien mitbringt. Mit der strategischen Kooperation von OPTIN Immobilien GmbH und iO Partners stärkt das Unternehmen gezielt den Bereich Investment und Capital Markets und positioniert sich als Schnittstelle zu internationalen Investoren in Österreich und der CEE-Region.
KI in der Immobilienbewertung: Arbeitspapier
Die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) hat ein Arbeitspapier zu automatisierten Bewertungsmodellen (Automated Valuation Models, AVM) vorgelegt. Die Publikation definiert Standards für den Einsatz von KI in der Immobilienbewertung und ordnet Nutzen sowie Grenzen der Verfahren ein.
Mit dem Papier „Nutzen und Grenzen von automatisierten Bewertungsmodellen (AVM) in der Immobilienwirtschaft“ will die gif ein einheitliches Begriffsverständnis in der Branche schaffen. AVMs werden in Anlehnung an internationale Standards als Modelle definiert, die mathematische Verfahren nutzen, um den Wert einer Immobilie zu einem bestimmten Stichtag automatisiert zu schätzen – inklusive einer Angabe zur Prognosegenauigkeit. Ziel sei es, Anwender an den Einsatz solcher Hilfsmittel heranzuführen, so Dominik Brunner, Leiter der gif-Kompetenzgruppe Datenmanagement.
Erstmals erläutert die Publikation Methoden wie künstliche neuronale Netze (Deep Learning) und Random-Forest-Algorithmen im Kontext der Immobilienbewertung. Diese Verfahren können nicht-lineare Zusammenhänge in großen Datenmengen erkennen und die Prognosegüte steigern. Laut Arbeitspapier erhöht der Einsatz von KI die Genauigkeit von Mietprognosen im Vergleich zu klassischen Regressionsmodellen um mehr als 35 Prozent.
Gleichzeitig weist die gif auf Grenzen hin. Neben Effizienzgewinnen durch Zeit- und Kosteneinsparungen bestehen Herausforderungen etwa bei der Datenverfügbarkeit und -qualität sowie bei der Transparenz der Algorithmen. Die Autoren betonen, dass die Immobilienbewertung ein persönlicher Prozess mit menschlicher Verantwortung bleibe. AVMs seien unterstützende Werkzeuge, die Sachverständige ergänzen, aber nicht ersetzen.
Und bei dem Thema kam ich nicht umhin, ein banales Deppen-KI-Bild für oben generieren zu lassen. Übel, ich weiß. Sorry!
Neuer Lehrgang für Gutachtenprüfung
Die Liegenschafts Bewertungs Akademie (LBA) startet mit „Plausibilisierung von Verkehrswertgutachten“ erstmals in Österreich einen eigenständigen Online-Lehrgang für Banken. Hintergrund sind strengere regulatorische Anforderungen, wachsende Marktvolatilität sowie der Einsatz KI-gestützter Bewertungsmodelle, die eine fundierte Prüfung von Immobiliengutachten zunehmend erforderlich machen. Der berufsbegleitende Kurs richtet sich an Fachkräfte aus Kreditprüfung, Risikomanagement und Sicherheitenbewertung und schließt laut Anbieter eine bisherige Qualifikationslücke. Der erste Lehrgang beginnt im April 2026.
Wenn Technologien Gebäude verändern
OK, das wird länger. Weil aber spannend! Jedes Jahr veröffentlicht das MIT Technology Review eine Liste jener Technologien, die unsere Zukunft maßgeblich prägen könnten. Die aktuelle Auswahl für 2026 liest sich weniger wie ein Blick in ferne Science-Fiction-Welten, sondern vielmehr wie eine konkrete Gebrauchsanweisung für die kommenden Jahrzehnte. Auffällig dabei ist: Viele dieser Innovationen entfalten ihre größte Wirkung nicht in Apps oder Laboren, sondern im physischen Raum. Also dort, wo Städte wachsen, Quartiere entstehen und Immobilien langfristige Werte bilden.
Für die Bau- und Immobilienbranche ergibt sich daraus eine zwar eher stille, aber tiefgreifende Verschiebung. Gebäude entwickeln sich zunehmend von statischen Objekten zu intelligenten Infrastrukturknoten. Energie, Daten, Mobilität und Gesundheit verschmelzen. Wer heute plant, plant nicht mehr nur Grundrisse, er entwirft eher Systeme.
Die spannende Erkenntnis lautet daher: Die nächste Immobiliengeneration wird weniger durch Architekturmoden geprägt sein als durch technologische Rahmenbedingungen.
Rückschlüsse für Bau und Immobilien
Datacenter werden zur Schlüsselimmobilie
Der Boom künstlicher Intelligenz verlangt nach gigantischer Rechenleistung. Diese braucht Platz, Strom und Kühlung. Rechenzentren entwickeln sich damit zu einer der strategisch wichtigsten Assetklassen überhaupt. Regionen mit stabiler Energieversorgung könnten stärker profitieren als klassische Innenstadtlagen.
Energie verändert die Standortfrage
Neue Batterietechnologien und Fortschritte bei der Kernenergie könnten eine teilweise lokale Energieproduktion ermöglichen. Das relativiert traditionelle Lagefaktoren. Wenn Energie dort entsteht, wo sie gebraucht wird, gewinnen auch periphere Standorte an Attraktivität.
KI beschleunigt Planung und Bau
Generative Software kann Entwürfe simulieren, Kosten präziser berechnen und Fehler früh erkennen. Planungszeiten dürften sinken, Projekte kalkulierbarer werden. Der Wettbewerb verschiebt sich damit ein Stück weit von der reinen Gestaltungskompetenz hin zur technologischen Expertise.
Autonome Mobilität reduziert Parkflächen
Sollten fahrerlose Fahrzeuge tatsächlich skalieren, verliert ein zentraler Baustein heutiger Gebäude an Bedeutung: der Stellplatz. Parkgaragen werden zu potenziellen Umnutzungsflächen. Gleichzeitig lassen sich Quartiere dichter denken.
Longevity schafft neue Wohnformen
Medizinische Fortschritte verlängern nicht nur das Leben, sondern vor allem die gesunden Jahre. Gefragt sein werden flexible Grundrisse, betreubare Wohnmodelle und Architektur, die Gesundheit unterstützt. Das klassische Pflegeheim könnte langfristig an Bedeutung verlieren.
Technologie transferiert sich in Materialien
Innovation aus Raumfahrt und Hochtechnologie findet erfahrungsgemäß ihren Weg in den Bau. Robustere Werkstoffe, bessere Dämmungen oder intelligente Fassaden könnten Standards verändern, ohne dass es der spätere Bewohner bewusst wahrnimmt.
Hier noch quick und dirty die zentralen Technologiethesen vom MIT:
KI-Infrastruktur wächst zur globalen Grundversorgung heran.
Generative KI automatisiert zunehmend komplexe Wissensarbeit.
Neue Kernkraftkonzepte versprechen stabilere Energie.
Natrium-Ionen-Batterien könnten Speicher deutlich günstiger machen.
Emotionale KI verändert das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.
Fortschritte im Gene Editing eröffnen neue medizinische Möglichkeiten.
Synthetische Biologie nutzt genetische Daten völlig neu.
Kommerzielle Raumstationen markieren den Beginn einer orbitalen Wirtschaft.
Verkörperte KI bringt autonome Systeme in die reale Welt.
Quantentechnologien treiben die nächste Generation digitaler Netze.
Kaufpreise steigen, Mieten legen deutlich zu
Rekordumsatz im Immobilienmarkt Dubai
15,6 Milliarden AED an einem Tag
Am 26. Januar 2026 erreichte der Immobilienmarkt in Dubai einen historischen Höchstwert mit 15,6 Milliarden AED (ca. 4,25 Milliarden USD) bei 1.501 Immobilientransaktionen. Badar Rashid AlBlooshi, Vorsitzender von Arabian Gulf Properties, kommentierte, dass diese Rekordzahlen die hohe Marktreife und Stabilität des Emirats unterstreichen und Dubais Position als eines der führenden globalen Immobilienziele festigen. Die Transaktionen umfassten Verkäufe im Wert von 11,4 Milliarden AED sowie bedeutende Grundstücke, Wohneinheiten und Gebäude.
König Charles macht auf Immo-Entwickler
Wer schon immer davon geträumt hat, fast wie ein Royal zu heiraten – aber ohne Balkonkuss und Militärparade – bekommt bald die Chance dazu. König Charles III. lässt nämlich Teile seines schottischen Landsitzes Dumfries House in Ayrshire zu einer luxuriösen Hochzeits- und Eventlocation umbauen.
Für rund 8,7 Millionen US-Dollar (etwa 8 Millionen Euro) entsteht dort der neue Veranstaltungssaal „The King’s Hall“ – ein Name, der wenig Raum für Missverständnisse lässt. Der Neubau soll den bisherigen Festzelt-Ersatz ablösen und künftig Platz für rund 200 Gäste bieten. Eröffnet wird voraussichtlich im Sommer 2027.
Die denkmalgeschützte Villa aus dem 18. Jahrhundert ist Teil des King’s Foundation Estate, dessen Einnahmen in Bildungs- und Naturschutzprojekte fließen sollen. Mit anderen Worten: Wer dort feiert, tut zugleich etwas Gutes – zumindest laut Stiftung.
Kulinarisch dürfte es bei den künftigen Hochzeiten königlich, aber bodenständig zugehen: regionale Zutaten, Bio-Produkte, vermutlich kein Fast Food, aber vielleicht ein Hauch von Haggis auf Porzellan.
Also: Wer sich eine royale Note für den eigenen großen Tag wünscht – und das nötige Budget mitbringt – kann bald auf Dumfries House „Ja“ sagen. Macht sich zumindest gut auf den Einladungen …
Neues Hotel am Katschberg sucht Investoren
Am Katschberg ist ein großes Hotelprojekt geplant, berichtet die Kronen Zeitung. Auf einer Fläche von etwa 4.000 m² soll die neue Luxus-Hotelanlage „Mountini Katschberg“ entstehen, gelegen direkt an der Skipiste beim Aineck. Geplant sind 113 Zimmer mit rund 246 Betten, eine Tiefgarage mit 140 Plätzen, ein Restaurant, eine Bar-Lounge und ein Wellnessbereich. Hinter dem Vorhaben stehen Bergbahnen-Chef Josef Bogensperger und seine Frau Denise.
Der Start der Bauarbeiten ist – sofern Investoren gefunden werden – noch für dieses Jahr geplant. Derzeit sucht man noch nach Investoren und Betreibern des Projekts; falls sich niemand findet, wollen die Initiatoren das Vorhaben selbst umsetzen.
100 Prozent Ehlmaier
Michael Ehlmaier sorgt gleich zu Jahresbeginn für starke News (god, not bad!). Der Geschäftsführer der EHL Immobilien Gruppe zählt seit Jahren zu den prägendsten Figuren der österreichischen Immobilienwirtschaft. Jetzt setzt er den nächsten strategischen Meilenstein.
Mit Jahresbeginn hat seine Michael Ehlmaier Holding GmbH die noch fehlenden 49 Prozent der EHL Immobilien GmbH von der CPI Europe AG übernommen. Damit gehört ihm das Unternehmen nun zu 100 Prozent.
Die CPI Europe AG war seit 2011 an Bord. Nun hat sich CPI – im Rahmen einer neu ausgerichteten Unternehmensstrategie – entschieden auszusteigen. Für Ehlmaier öffnet sich damit die Tür zu einer klaren, einheitlichen Eigentümerstruktur.
Unter seiner Führung ist EHL in den vergangenen Jahren zu einem der herausragenden Player am Markt gewachsen. Die Gruppe zählt heute zu den führenden Immobiliendienstleistern des Landes.
EHL Immobilien wurde 1991 gegründet und zählt heute in allen großen Marktsegmenten, insbesondere der Vermietung von Büros, Einzelhandels- und Logistikimmobilien (2025 ca. 105.000 m²) durch die Tochter EHL Gewerbeimmobilien GmbH sowie der Vermittlung von Wohnungen (2025 ca. 1.680 Wohneinheiten Vermietung/Verkauf/Anlage) durch die Tochtergesellschaft EHL Wohnen GmbH zu den führenden Maklerunternehmen in Österreich. Darüber hinaus ist die Tochtergesellschaft EHL Investment Consulting GmbH mit einem vermittelten Transaktionsvolumen von ca. 800 Mio. Euro Marktführer in Österreich.
Mit Anfang des Jahres ist die EHL Gruppe auch übersiedelt – in die Rathausstraße 1. Los geht’s also in ein gutes 2026!
DreSo geht nach Kärnten
Höchste Nachfrage nach grünen Gebäuden
Laut dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ist Deutschland führend in der Nachfrage nach grünen Gebäuden. Dennoch zeigt der Bericht, dass die dynamische Entwicklung auf dem Markt nachlässt, was Investoren und Nutzern zunehmend Sorgen bereitet.
Der RICS Sustainable Building Index (SBI) ist global von plus 41 auf plus 30 gesunken, was den niedrigsten Stand seit Jahren darstellt. Hauptgründe sind wirtschaftliche Unsicherheiten, unklare politische Rahmenbedingungen, steigende Baukosten und ein Mangel an klaren Richtlinien für nachhaltige Gebäude. Weltweit messen 46 Prozent der Befragten keine CO2-Emissionen, was im Widerspruch zu den globalen Netto-Null-Zielen steht.
In Deutschland berichten 44 Prozent der Nutzer von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden, während 46 Prozent der Investoren ebenfalls einen Anstieg verzeichnen. Der SBI für Deutschland liegt bei plus 37, was im europäischen Kontext positiv ist, jedoch die abnehmende Dynamik widerspiegelt.
Vergesst Brunch! Neues aus dem DC Tower
Das höchste Restaurant Europas wird neu bespielt: Mit Aprés Ski und Luncheon gibt es komplett neue Formate – Modeschau inklusive. Gute Idee, finde ich!
Der höchste Turm Wiens wird seit kurzem neu bespielt. Das bei WienerInnen eher kaum beachtete Meliá-Hotel hat mit dem neuen Konzept ganz oben am DC Tower durchaus was Beachtliches geschaffen. Warum sage ich das? Weil ich selbst bei einem komischen Format dort war, das sich meiner Meinung nach als richtig innovative Idee herausgestellt hat.
Luncheon? Hä?
Also, Brunch kennt man ja, die vom Altia (wie das neue Restaurant heißt, angeblich das höchste Restaurant Europas) haben sich aber überlegt: Warum so früh aufstehen?
„Luncheon“ geht mit dem Mittagessen los, man speist sich durch den frühen Nachmittag. Das seltsame Wort ist zu dieser Tageszeit schon leichter verdaulich, die Bubbles vom Grünen Veltliner aus den Schlumberger-Flaschen zeitgemäßer und statt Eierspeisen findet man bei einem ausgewählten Buffet allerlei appetitanregendes. Kleine Häppchen kommen frisch und nicht enden wollend aus der Küche serviert, Tunfisch-Tartar, spanische Kroketten, Tortilla u.v.m. landen da im nach und nach vor einem auf dem Tisch.
Hornbrille und Peppa Wutz
Freilich könnte ich noch viel über die Hauptgänge verlieren, die dann in mehreren Flights und gar nicht so kleinen Portionen ebenso an den Platz gefolgen werden, ja, schmecken auch, vor allem die Gambas in rassiger Tomatensauce aber auch die Krustentier-verwöhnte Pasta und die Zitronen-Schweinsfilets. Viel interessanter ist dann doch das Publikum. Unbekümmert und betont dezent fröhnt es hier dem mondänen Leben, hoch über ganz Wien, das zugenebelt zu den Fendi-Füßen liegt. Passt alles wunderbar in die DC-Designer-Atmosphäre. Ja, selbst die Kinder jeden Alters, die herumwuseln. Ob Hornbrillenträger oder Peppa Wutz: alle entspannt.
Mein Highlight kommt am Ende: Die ein oder andere Person, die schon den ganzen Nachmittag herumgeistert, entpuppt sich als Teil der Modenschau – eine witzig gecastete Modell-Familie trifft sich „spontan“ mit ordentlichem Sound untermalt vor der Bar und demonstriert, wie sich ihr Schmuck und ihr textiles Äußeres mit ihrer Persönlichkeit zu einem großartigen Ganzen auftut. Abschiedssackerl von den Firmen gibt’s dann als Erinnerungsstütze gleich beim Ausgang.
Penetrant? Gar nicht. Sehr lustig und ein lockerer, gehobener Nachmittag. So schön kann es im 57. Stock des DC Towers hergehen, wenn man Neues wagt. Vielleicht schaffe ich es ja noch zum Aprés-Ski, das schneeunabhängig täglich so ab 17 Uhr in der „Veuve Clicquot Ecke“ auf 220 Metern Höhenmeter angeboten wird.
Hier noch ein Werbeteil für das Restaurant, weil ich es cool fand, und vielleicht noch ein Weihnachts/Silvester-Tipp dabei ist:
Silvester-Menü
Verabschieden Sie 2025 stilvoll mit einem Signature-Menü von Iñigo Urrechu, tanzen Sie ganz oben die Nacht durch und stoßen Sie mit edlem Champagner auf neue Anfänge an.
Silvester Party
Feuerwerk, Musik und DJ-Beats. Ab 20 Uhr wird ein Flying Dinner mit inkludierten Getränken serviert. Zum Jahreswechsel stoßen alle mit einem Mitternachtssekt auf 2026 an!
Ach ja, und wer sich fragt, warum das Restaurant Altia by Urrechu heißt: Íñigo Urrechu ist der baskische Koch, der hier kuratierend zur Seit steht. 2018 war er Bester Chefkoch Spaniens. Link zum Lokal hier
Bildcredit: Heimo Rollett / Melia





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EHL und BUWOG: Prognosen zum Wohnen
Ein eher dramatisches Bild zeichnet die eben stattfindende Pressekonferenz von EHL und BUWOG, die die neueste Ausgabe des Ersten Wiener Wohnungsberichts präsentiert. Bis 2029 gäbe es keine Erholung beim Neubau, die Angebotslücke bei Mietwohnungen bleibe aufrecht. Aber immerhin die institutionellen Investoren kommen langsam zurück und die Kaufpreise steigen mit der Inflationsrate. Dennoch: Ohne Anreize für Investitionen und Bürokratieabbau und mit hinderlichen Markteingriffen der Politik sieht es düster aus.
Details folgen in einem extra Beitrag.
Deutschland: nix gut
Der neue Gebäudereport der Deutschen Energie-Agentur zeigt, dass der Gebäudesektor weiterhin über dem vorgesehenen Emissionspfad liegt und seine Klimaziele erneut verfehlt. Eine Reduktion auf 65 Mio. Tonnen CO₂ bis 2030 gilt zwar als erreichbar, allerdings nur mit stabilen politischen Rahmenbedingungen, Förderkontinuität und weniger Bürokratie.
Besonders problematisch ist der Gebäudebestand. Mehr als fünf Millionen Heizungen sind älter als 30 Jahre, der Anteil erneuerbarer Energien bleibt niedrig und der Hochlauf von Wärmepumpen ist zu langsam. Zwar hat sich ihr Anteil seit 2019 nahezu verdoppelt, lag 2024 aber erst bei 4,3 Prozent. Gleichzeitig ging der Ausbau von Dach-Photovoltaik 2025 zurück, während Batteriespeicher stark zulegten und die installierte Gesamtleistung auf rund 15,6 GW stieg.
Ökonomisch bleibt der Sektor bedeutend: Rund 3,7 Millionen Jobs hängen in Deutschland direkt an Bau, Industrie und Handwerk, doch die Neubautätigkeit ist rückläufig. Immerhin sank der Bauüberhang von etwa 858.000 genehmigten, aber nicht fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2022 auf rund 738.000 im Jahr 2024.
Aus österreichischer Perspektive sind die Ergebnisse ein warnendes Signal. Die strukturellen Herausforderungen – alter Gebäudebestand, schleppende Sanierungsraten, Förderabhängigkeit und Fachkräftedruck – sind in vielen Punkten vergleichbar. Der Report unterstreicht damit, dass die Gebäudewende weniger eine Frage technischer Lösungen ist als eine der politischen Planungssicherheit und Marktdynamik im gesamten DACH-Raum.
Zuckerberg flieht und kauft in Florida
Mark Zuckerberg, der Mitbegründer von Facebook, hat Berichten zufolge eine beeindruckende Wasserfrontvilla auf dem als „Billionaire Bunker“ bekannten Indian Creek Island in Miami erworben. Mit einem Preis von 150 Millionen US-Dollar wird er zum neuesten Technologie-Milliardär, der Kalifornien verlässt, bevor eine vorgeschlagene Vermögenssteuer für die reichsten Einwohner des Bundesstaates in Kraft tritt.
Zuckerberg, 41 Jahre alt, und seine Frau Priscilla Chan, 40, befinden sich im Prozess des Erwerbs dieser neugebauten Megavilla, die nur wenige Türen von einem weitläufigen Anwesen entfernt liegt, das Amazon-CEO Jeff Bezos gehört. Indian Creek Island ist bekannt für die enormen Vermögen seiner Bewohner und zieht zunehmend prominente Persönlichkeiten an.
KI für Immobilienmakler
Der Makleralltag ist dicht getaktet: Besichtigungen, Telefonate, Exposés, Preisverhandlungen. Künstliche Intelligenz kann genau dort ansetzen, wo Zeit verloren geht. Nicht als Ersatz für Markterfahrung, sondern als strategischer Assistent im Hintergrund. So wie ich es schon mal vor kurzem angedeutet habe …
Exposés schneller schreiben – professioneller auftreten
Objektbeschreibungen, Newsletter oder Social Posts lassen sich mit KI in Minuten erstellen. Mehrere Varianten helfen dabei, Tonalität und Zielgruppe präzise zu treffen. Das spart Zeit und erhöht die Qualität der Außenwirkung.
Quelle: Agent Image – Real Estate AI Tools
Leadgenerierung automatisieren und qualifizieren
Website-Chatbots beantworten Erstfragen, erfassen Budgets und Wunschlagen. So entstehen qualifizierte Kontakte, auch außerhalb der Bürozeiten. Wichtig bleibt die persönliche Übergabe an den Makler.
Praxisbeispiel: Crescendo AI im Immobilienbereich
Marktanalyse und Preisargumentation datenbasiert stärken
KI kann Vergleichsdaten strukturieren, Trends erkennen und Argumentationshilfen liefern. Gerade im österreichischen Markt ist jedoch die eigene Datenbasis entscheidend. Die Technik unterstützt – die finale Bewertung bleibt Ihre Expertise.
Brancehleader: ImmoUnited
Virtual Staging und Bildoptimierung kosteneffizient nutzen
Leere Wohnungen lassen sich virtuell möblieren, Fotos automatisch optimieren. Das steigert Klickzahlen und Besichtigungsanfragen, ohne hohe Produktionskosten.
Beispiel: AI Stager – Real Estate Tools
Und bitte nicht aufschreien: Nein, das geht bei mir nicht. Ich denke, man sollte sich inspirieren lassen, KI ersetzt nicht die Kreativität oder das Denken, sorry. Wer sie überlegt einsetzt, reduziert Routineaufgaben und gewinnt Zeit für Beratung und Abschluss. Entscheidend sind aber auch DSGVO-Konformität, Qualitätskontrolle und eben die strategische Integration.
Bildcredit: KI generiert mit CHatGPT, sieht man eh, denke ich 🙂
Herbert Petz geht zu OPTIN
OPTIN baut sein Leistungsspektrum aus und startet eine eigene Investment-Abteilung mit Herbert Petz als Partner, der internationale Erfahrung aus Stationen bei JLL, CBRE, ÖRAG und Arnold Immobilien mitbringt. Mit der strategischen Kooperation von OPTIN Immobilien GmbH und iO Partners stärkt das Unternehmen gezielt den Bereich Investment und Capital Markets und positioniert sich als Schnittstelle zu internationalen Investoren in Österreich und der CEE-Region.
KI in der Immobilienbewertung: Arbeitspapier
Die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif) hat ein Arbeitspapier zu automatisierten Bewertungsmodellen (Automated Valuation Models, AVM) vorgelegt. Die Publikation definiert Standards für den Einsatz von KI in der Immobilienbewertung und ordnet Nutzen sowie Grenzen der Verfahren ein.
Mit dem Papier „Nutzen und Grenzen von automatisierten Bewertungsmodellen (AVM) in der Immobilienwirtschaft“ will die gif ein einheitliches Begriffsverständnis in der Branche schaffen. AVMs werden in Anlehnung an internationale Standards als Modelle definiert, die mathematische Verfahren nutzen, um den Wert einer Immobilie zu einem bestimmten Stichtag automatisiert zu schätzen – inklusive einer Angabe zur Prognosegenauigkeit. Ziel sei es, Anwender an den Einsatz solcher Hilfsmittel heranzuführen, so Dominik Brunner, Leiter der gif-Kompetenzgruppe Datenmanagement.
Erstmals erläutert die Publikation Methoden wie künstliche neuronale Netze (Deep Learning) und Random-Forest-Algorithmen im Kontext der Immobilienbewertung. Diese Verfahren können nicht-lineare Zusammenhänge in großen Datenmengen erkennen und die Prognosegüte steigern. Laut Arbeitspapier erhöht der Einsatz von KI die Genauigkeit von Mietprognosen im Vergleich zu klassischen Regressionsmodellen um mehr als 35 Prozent.
Gleichzeitig weist die gif auf Grenzen hin. Neben Effizienzgewinnen durch Zeit- und Kosteneinsparungen bestehen Herausforderungen etwa bei der Datenverfügbarkeit und -qualität sowie bei der Transparenz der Algorithmen. Die Autoren betonen, dass die Immobilienbewertung ein persönlicher Prozess mit menschlicher Verantwortung bleibe. AVMs seien unterstützende Werkzeuge, die Sachverständige ergänzen, aber nicht ersetzen.
Und bei dem Thema kam ich nicht umhin, ein banales Deppen-KI-Bild für oben generieren zu lassen. Übel, ich weiß. Sorry!
Neuer Lehrgang für Gutachtenprüfung
Die Liegenschafts Bewertungs Akademie (LBA) startet mit „Plausibilisierung von Verkehrswertgutachten“ erstmals in Österreich einen eigenständigen Online-Lehrgang für Banken. Hintergrund sind strengere regulatorische Anforderungen, wachsende Marktvolatilität sowie der Einsatz KI-gestützter Bewertungsmodelle, die eine fundierte Prüfung von Immobiliengutachten zunehmend erforderlich machen. Der berufsbegleitende Kurs richtet sich an Fachkräfte aus Kreditprüfung, Risikomanagement und Sicherheitenbewertung und schließt laut Anbieter eine bisherige Qualifikationslücke. Der erste Lehrgang beginnt im April 2026.
Wenn Technologien Gebäude verändern
OK, das wird länger. Weil aber spannend! Jedes Jahr veröffentlicht das MIT Technology Review eine Liste jener Technologien, die unsere Zukunft maßgeblich prägen könnten. Die aktuelle Auswahl für 2026 liest sich weniger wie ein Blick in ferne Science-Fiction-Welten, sondern vielmehr wie eine konkrete Gebrauchsanweisung für die kommenden Jahrzehnte. Auffällig dabei ist: Viele dieser Innovationen entfalten ihre größte Wirkung nicht in Apps oder Laboren, sondern im physischen Raum. Also dort, wo Städte wachsen, Quartiere entstehen und Immobilien langfristige Werte bilden.
Für die Bau- und Immobilienbranche ergibt sich daraus eine zwar eher stille, aber tiefgreifende Verschiebung. Gebäude entwickeln sich zunehmend von statischen Objekten zu intelligenten Infrastrukturknoten. Energie, Daten, Mobilität und Gesundheit verschmelzen. Wer heute plant, plant nicht mehr nur Grundrisse, er entwirft eher Systeme.
Die spannende Erkenntnis lautet daher: Die nächste Immobiliengeneration wird weniger durch Architekturmoden geprägt sein als durch technologische Rahmenbedingungen.
Rückschlüsse für Bau und Immobilien
Datacenter werden zur Schlüsselimmobilie
Der Boom künstlicher Intelligenz verlangt nach gigantischer Rechenleistung. Diese braucht Platz, Strom und Kühlung. Rechenzentren entwickeln sich damit zu einer der strategisch wichtigsten Assetklassen überhaupt. Regionen mit stabiler Energieversorgung könnten stärker profitieren als klassische Innenstadtlagen.
Energie verändert die Standortfrage
Neue Batterietechnologien und Fortschritte bei der Kernenergie könnten eine teilweise lokale Energieproduktion ermöglichen. Das relativiert traditionelle Lagefaktoren. Wenn Energie dort entsteht, wo sie gebraucht wird, gewinnen auch periphere Standorte an Attraktivität.
KI beschleunigt Planung und Bau
Generative Software kann Entwürfe simulieren, Kosten präziser berechnen und Fehler früh erkennen. Planungszeiten dürften sinken, Projekte kalkulierbarer werden. Der Wettbewerb verschiebt sich damit ein Stück weit von der reinen Gestaltungskompetenz hin zur technologischen Expertise.
Autonome Mobilität reduziert Parkflächen
Sollten fahrerlose Fahrzeuge tatsächlich skalieren, verliert ein zentraler Baustein heutiger Gebäude an Bedeutung: der Stellplatz. Parkgaragen werden zu potenziellen Umnutzungsflächen. Gleichzeitig lassen sich Quartiere dichter denken.
Longevity schafft neue Wohnformen
Medizinische Fortschritte verlängern nicht nur das Leben, sondern vor allem die gesunden Jahre. Gefragt sein werden flexible Grundrisse, betreubare Wohnmodelle und Architektur, die Gesundheit unterstützt. Das klassische Pflegeheim könnte langfristig an Bedeutung verlieren.
Technologie transferiert sich in Materialien
Innovation aus Raumfahrt und Hochtechnologie findet erfahrungsgemäß ihren Weg in den Bau. Robustere Werkstoffe, bessere Dämmungen oder intelligente Fassaden könnten Standards verändern, ohne dass es der spätere Bewohner bewusst wahrnimmt.
Hier noch quick und dirty die zentralen Technologiethesen vom MIT:
KI-Infrastruktur wächst zur globalen Grundversorgung heran.
Generative KI automatisiert zunehmend komplexe Wissensarbeit.
Neue Kernkraftkonzepte versprechen stabilere Energie.
Natrium-Ionen-Batterien könnten Speicher deutlich günstiger machen.
Emotionale KI verändert das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.
Fortschritte im Gene Editing eröffnen neue medizinische Möglichkeiten.
Synthetische Biologie nutzt genetische Daten völlig neu.
Kommerzielle Raumstationen markieren den Beginn einer orbitalen Wirtschaft.
Verkörperte KI bringt autonome Systeme in die reale Welt.
Quantentechnologien treiben die nächste Generation digitaler Netze.
Kaufpreise steigen, Mieten legen deutlich zu
Rekordumsatz im Immobilienmarkt Dubai
15,6 Milliarden AED an einem Tag
Am 26. Januar 2026 erreichte der Immobilienmarkt in Dubai einen historischen Höchstwert mit 15,6 Milliarden AED (ca. 4,25 Milliarden USD) bei 1.501 Immobilientransaktionen. Badar Rashid AlBlooshi, Vorsitzender von Arabian Gulf Properties, kommentierte, dass diese Rekordzahlen die hohe Marktreife und Stabilität des Emirats unterstreichen und Dubais Position als eines der führenden globalen Immobilienziele festigen. Die Transaktionen umfassten Verkäufe im Wert von 11,4 Milliarden AED sowie bedeutende Grundstücke, Wohneinheiten und Gebäude.
König Charles macht auf Immo-Entwickler
Wer schon immer davon geträumt hat, fast wie ein Royal zu heiraten – aber ohne Balkonkuss und Militärparade – bekommt bald die Chance dazu. König Charles III. lässt nämlich Teile seines schottischen Landsitzes Dumfries House in Ayrshire zu einer luxuriösen Hochzeits- und Eventlocation umbauen.
Für rund 8,7 Millionen US-Dollar (etwa 8 Millionen Euro) entsteht dort der neue Veranstaltungssaal „The King’s Hall“ – ein Name, der wenig Raum für Missverständnisse lässt. Der Neubau soll den bisherigen Festzelt-Ersatz ablösen und künftig Platz für rund 200 Gäste bieten. Eröffnet wird voraussichtlich im Sommer 2027.
Die denkmalgeschützte Villa aus dem 18. Jahrhundert ist Teil des King’s Foundation Estate, dessen Einnahmen in Bildungs- und Naturschutzprojekte fließen sollen. Mit anderen Worten: Wer dort feiert, tut zugleich etwas Gutes – zumindest laut Stiftung.
Kulinarisch dürfte es bei den künftigen Hochzeiten königlich, aber bodenständig zugehen: regionale Zutaten, Bio-Produkte, vermutlich kein Fast Food, aber vielleicht ein Hauch von Haggis auf Porzellan.
Also: Wer sich eine royale Note für den eigenen großen Tag wünscht – und das nötige Budget mitbringt – kann bald auf Dumfries House „Ja“ sagen. Macht sich zumindest gut auf den Einladungen …
Neues Hotel am Katschberg sucht Investoren
Am Katschberg ist ein großes Hotelprojekt geplant, berichtet die Kronen Zeitung. Auf einer Fläche von etwa 4.000 m² soll die neue Luxus-Hotelanlage „Mountini Katschberg“ entstehen, gelegen direkt an der Skipiste beim Aineck. Geplant sind 113 Zimmer mit rund 246 Betten, eine Tiefgarage mit 140 Plätzen, ein Restaurant, eine Bar-Lounge und ein Wellnessbereich. Hinter dem Vorhaben stehen Bergbahnen-Chef Josef Bogensperger und seine Frau Denise.
Der Start der Bauarbeiten ist – sofern Investoren gefunden werden – noch für dieses Jahr geplant. Derzeit sucht man noch nach Investoren und Betreibern des Projekts; falls sich niemand findet, wollen die Initiatoren das Vorhaben selbst umsetzen.
100 Prozent Ehlmaier
Michael Ehlmaier sorgt gleich zu Jahresbeginn für starke News (god, not bad!). Der Geschäftsführer der EHL Immobilien Gruppe zählt seit Jahren zu den prägendsten Figuren der österreichischen Immobilienwirtschaft. Jetzt setzt er den nächsten strategischen Meilenstein.
Mit Jahresbeginn hat seine Michael Ehlmaier Holding GmbH die noch fehlenden 49 Prozent der EHL Immobilien GmbH von der CPI Europe AG übernommen. Damit gehört ihm das Unternehmen nun zu 100 Prozent.
Die CPI Europe AG war seit 2011 an Bord. Nun hat sich CPI – im Rahmen einer neu ausgerichteten Unternehmensstrategie – entschieden auszusteigen. Für Ehlmaier öffnet sich damit die Tür zu einer klaren, einheitlichen Eigentümerstruktur.
Unter seiner Führung ist EHL in den vergangenen Jahren zu einem der herausragenden Player am Markt gewachsen. Die Gruppe zählt heute zu den führenden Immobiliendienstleistern des Landes.
EHL Immobilien wurde 1991 gegründet und zählt heute in allen großen Marktsegmenten, insbesondere der Vermietung von Büros, Einzelhandels- und Logistikimmobilien (2025 ca. 105.000 m²) durch die Tochter EHL Gewerbeimmobilien GmbH sowie der Vermittlung von Wohnungen (2025 ca. 1.680 Wohneinheiten Vermietung/Verkauf/Anlage) durch die Tochtergesellschaft EHL Wohnen GmbH zu den führenden Maklerunternehmen in Österreich. Darüber hinaus ist die Tochtergesellschaft EHL Investment Consulting GmbH mit einem vermittelten Transaktionsvolumen von ca. 800 Mio. Euro Marktführer in Österreich.
Mit Anfang des Jahres ist die EHL Gruppe auch übersiedelt – in die Rathausstraße 1. Los geht’s also in ein gutes 2026!
DreSo geht nach Kärnten
Höchste Nachfrage nach grünen Gebäuden
Laut dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ist Deutschland führend in der Nachfrage nach grünen Gebäuden. Dennoch zeigt der Bericht, dass die dynamische Entwicklung auf dem Markt nachlässt, was Investoren und Nutzern zunehmend Sorgen bereitet.
Der RICS Sustainable Building Index (SBI) ist global von plus 41 auf plus 30 gesunken, was den niedrigsten Stand seit Jahren darstellt. Hauptgründe sind wirtschaftliche Unsicherheiten, unklare politische Rahmenbedingungen, steigende Baukosten und ein Mangel an klaren Richtlinien für nachhaltige Gebäude. Weltweit messen 46 Prozent der Befragten keine CO2-Emissionen, was im Widerspruch zu den globalen Netto-Null-Zielen steht.
In Deutschland berichten 44 Prozent der Nutzer von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden, während 46 Prozent der Investoren ebenfalls einen Anstieg verzeichnen. Der SBI für Deutschland liegt bei plus 37, was im europäischen Kontext positiv ist, jedoch die abnehmende Dynamik widerspiegelt.
Vergesst Brunch! Neues aus dem DC Tower
Das höchste Restaurant Europas wird neu bespielt: Mit Aprés Ski und Luncheon gibt es komplett neue Formate – Modeschau inklusive. Gute Idee, finde ich!
Der höchste Turm Wiens wird seit kurzem neu bespielt. Das bei WienerInnen eher kaum beachtete Meliá-Hotel hat mit dem neuen Konzept ganz oben am DC Tower durchaus was Beachtliches geschaffen. Warum sage ich das? Weil ich selbst bei einem komischen Format dort war, das sich meiner Meinung nach als richtig innovative Idee herausgestellt hat.
Luncheon? Hä?
Also, Brunch kennt man ja, die vom Altia (wie das neue Restaurant heißt, angeblich das höchste Restaurant Europas) haben sich aber überlegt: Warum so früh aufstehen?
„Luncheon“ geht mit dem Mittagessen los, man speist sich durch den frühen Nachmittag. Das seltsame Wort ist zu dieser Tageszeit schon leichter verdaulich, die Bubbles vom Grünen Veltliner aus den Schlumberger-Flaschen zeitgemäßer und statt Eierspeisen findet man bei einem ausgewählten Buffet allerlei appetitanregendes. Kleine Häppchen kommen frisch und nicht enden wollend aus der Küche serviert, Tunfisch-Tartar, spanische Kroketten, Tortilla u.v.m. landen da im nach und nach vor einem auf dem Tisch.
Hornbrille und Peppa Wutz
Freilich könnte ich noch viel über die Hauptgänge verlieren, die dann in mehreren Flights und gar nicht so kleinen Portionen ebenso an den Platz gefolgen werden, ja, schmecken auch, vor allem die Gambas in rassiger Tomatensauce aber auch die Krustentier-verwöhnte Pasta und die Zitronen-Schweinsfilets. Viel interessanter ist dann doch das Publikum. Unbekümmert und betont dezent fröhnt es hier dem mondänen Leben, hoch über ganz Wien, das zugenebelt zu den Fendi-Füßen liegt. Passt alles wunderbar in die DC-Designer-Atmosphäre. Ja, selbst die Kinder jeden Alters, die herumwuseln. Ob Hornbrillenträger oder Peppa Wutz: alle entspannt.
Mein Highlight kommt am Ende: Die ein oder andere Person, die schon den ganzen Nachmittag herumgeistert, entpuppt sich als Teil der Modenschau – eine witzig gecastete Modell-Familie trifft sich „spontan“ mit ordentlichem Sound untermalt vor der Bar und demonstriert, wie sich ihr Schmuck und ihr textiles Äußeres mit ihrer Persönlichkeit zu einem großartigen Ganzen auftut. Abschiedssackerl von den Firmen gibt’s dann als Erinnerungsstütze gleich beim Ausgang.
Penetrant? Gar nicht. Sehr lustig und ein lockerer, gehobener Nachmittag. So schön kann es im 57. Stock des DC Towers hergehen, wenn man Neues wagt. Vielleicht schaffe ich es ja noch zum Aprés-Ski, das schneeunabhängig täglich so ab 17 Uhr in der „Veuve Clicquot Ecke“ auf 220 Metern Höhenmeter angeboten wird.
Hier noch ein Werbeteil für das Restaurant, weil ich es cool fand, und vielleicht noch ein Weihnachts/Silvester-Tipp dabei ist:
Silvester-Menü
Verabschieden Sie 2025 stilvoll mit einem Signature-Menü von Iñigo Urrechu, tanzen Sie ganz oben die Nacht durch und stoßen Sie mit edlem Champagner auf neue Anfänge an.
Silvester Party
Feuerwerk, Musik und DJ-Beats. Ab 20 Uhr wird ein Flying Dinner mit inkludierten Getränken serviert. Zum Jahreswechsel stoßen alle mit einem Mitternachtssekt auf 2026 an!
Ach ja, und wer sich fragt, warum das Restaurant Altia by Urrechu heißt: Íñigo Urrechu ist der baskische Koch, der hier kuratierend zur Seit steht. 2018 war er Bester Chefkoch Spaniens. Link zum Lokal hier
Bildcredit: Heimo Rollett / Melia




