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Dieser Artikel spricht von der Zukunft der Produktion(simmobilien). Sie werden zurückgeholt aus den Entwicklungsländern. Macht Sinn – interessanter Beitrag!
Es ist soweit – unser erstes Buch!
Mit einem Steuerthema eröffnen wir die neue Bücherreihe, von der ich Herausgeber bin. Das freut mich vor allem deswegen, weil wir die gewohnte Qualität vom Linde Verlag und von der Immobilienwirtschaft in diesen Werken zusammen bringen.
Die neue Reihe heißt „Immobilienwirtschaft Edition“ und behandelt aktuelle Themen auf hohem, sprich: professionellem, aber dennoch gut verständlichem Niveau.
Die ersten beiden Werke werden aktuelle Steuer- und Rechtsthemen aufgreifen. Das Autorenduo Karl und Martina Portele haben etwa die komplexe Steuerthematik für unsere LeserInnen intelligent und sehr, sehr, praxisrelevant aufbereitet. Einen großen Dank dafür an die beiden Autoren!
Das zweite Buch wird noch im Dezember erscheinen, ich werde darüber wieder berichten. Der dritte Band wird dann ein völlig anderes Thema behandeln – das wird dann richtig spannend, aber mehr sei momentan noch nicht verraten.
Mehr Infos auf der Verlagsseite von Linde.
Constructive Alps – Platz 1 für Österreich
Die Schweiz und Liechtenstein haben mit «Constructive Alps 2015» den Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen verliehen. Aus 350 Eingaben kürte eine internationale Jury die Preisträger. Die drei erstplatzierten Bauten stammen aus dem Bregenzerwald in Österreich, aus dem schweizerischen Valendas und aus Comano Terme in Italien.
Der erste Platz ging an Österreich: Das neu gebaute Pfarrhaus Krumbach im Bregenzerwald bietet Wohnraum bei wenig Flächenverbrauch und belebt das Dorf als Kultur- und Gemeindezentrum. Es führt lebhaft vor Augen, dass Nachhaltigkeit kein leeres Wort ist: Das ist Haus am Nahwärmenetz angeschlossen, dessen Energie aus Hackgut stammt. Baukünstlerisch auf hohem Niveau, fügt es sich ausgezeichnet in den Kontext von Kirche und Dorfplatz ein. Sozial leistet es einen Beitrag für die Dorfgemeinschaft, die hier proben, singen und tagen kann.
(Foto: Adolf Bereuter)
Neue Welt des Arbeitens: Was wird sich ändern? Machen Sie bei der Befragung mit!
Machen Sie mit bei der Befragung zur Neuen Arbeitswelt!
Was dem Marketing alles einfällt:
Am 19. November ist Welttoiletten-Tag.
Habe ich gerade in einer Presseaussendung erfahren. Danke auch.
Trend: Junge wollen in Einfamilienhaus
Da gibt es den Supermegatrend Urbanisierung. Und dann das: Die junge Leute wollen ganz konservativ Wohnen, so wie ihre Eltern. Und zwar am liebsten in Ruhelage im Einfamilienhaus und nicht im urbanen Hotspot. Das überrascht mich dann doch etwas. Es ist ein Ergebnis der Umfrage unter 1.650 Studenten und Berufstätigen, die im Durchschnitt 27 Jahre alt sind. Durchgeführt von EY, also ehemalig Ernst & Young.
90 Prozent wollen Immobilien-Eigentum zur Selbstnutzung, 70 Prozent als Anlage. Als Motiv für diese Haltung der Digital Natives findet die Studie die Unsicherheit unserer Zeit als Antwort – Stichwort Terror, Finanzkrisen, kurzlebige Zyklen etc. Als Reaktion suchten die Jungen Beständigkeit und Sicherheit beim Wohnen.
im Übrigen sind auch die Ehe oder eine ähnliche Form des Zusammenlebens ganz oben auf der Wertigkeitsliste der Generation Y. 9 von 10 streben eine solche fixe Liaison an, drei Viertel wollen Kinder haben. Es geht ihnen der Umfrage zufolge nicht um Kohle und Status, sondern um Sinn, Glück und Selbstverwirklichung.
Wohntürme für Familien? Nein, geht gar nicht, sagen die Befragten. Lieber das Einfamilienhaus, technischer Schnickschnack, das oft unter „Intelligentes Wohnen“ zusammengefasst wird, brauchen die Jungen kaum.
Nun, da müssen wir wohl schauen, wie das mit den aktuellen Trendthemen wie Nachverdichtung, Anti-Zersiedlung, SMART-Wohnungen usw. zusammen geht … Jedenfalls eine spannender (Gegen)trend, der – so denke ich – auch aus der Situation der hohen Preise in Metropolen entstanden ist.
Immer wenn’s zu spät ist
Jetzt ehrlich, nicht weil ich diese feine Veranstaltung (den WISAG FM-Club) moderieren durfte, sondern weil die Inhalte echt gut waren – und ein wichtiges Thema betreffen, das nicht so leicht zu kommunizieren ist: der rechtssicherer Betrieb von Immobilien. Darum hier ein komprimierter Auszug teilweise aus der Presseaussendung:
Es ging um die Rechtssicherheit im Gebäudebetrieb. Lager man das Ganze aus, stellt sich die Frage an wen. An den billigsten? Ja, warum nicht. Für Hausverwalter seien Erfahrung und Benchmarks wichtig, so Ernst Kovacs, von der IMV Immobilien Management, „damit man Bescheid weiß, wenn ein Glücksritter mit niedrigem Preis reinfährt“. Dabei gilt es das finanzielle Spannungsfeld Miete und Betriebskosten zu berücksichtigen. „Hausverwalter müssen sich absichern, damit sie nicht in der Haftung sind. Deshalb muss man hin und wieder den höheren Preis bezahlen, um auch wirklich abgesichert zu sein“, so Kovacs.
Rechtssicherheit gewinne zunehmend an Bedeutung, müsse bereits bei der Ausschreibung berücksichtigt werden und sei nur mit einer guten Dokumentation der Leistungen und Instandhaltungsmaßnahmen möglich, so der Tenor des Podiums.
Award für beste Company Lounge

Heute hat sich das Blatt gewendet und das Coverfoto wäre gar nicht mehr Aufsehen erregend. Es ist nur mehr eine Frage der Qualität – muss eine Rutsche rein, geht man Richtung Asia-Stil oder reicht der Designer-Wuzzler?
Spannend wird das Ergebnis der aktuellen Aktion von CBRE. Das Unternehmen sucht die besten Company Lounges in Österreich. Teilnehmen kann jedes Unternehmen des Landes, in der Jury sitzen Michael Fried (bene), Andreas Ridder (CBRE), Astrid Müllner (DiePresse), Martin Lesjak (INNOCAD Architecture), Ernst Vejdovszky (S Immo AG) und Claus Stadler (UBM).
Bis 15. Dezember 2015 kann man noch seine Lounge einreichen, am 26. Jänner 2016 wird die beste im Rahmen einer Veranstaltung prämiert. Mehr Infos gibt’s hier.
Foto: AVEQ für CBREMikro-Wohnen als Assetklasse – ein interessanter Beitrag
Grand Ferdinand: urbaner Beachclub?
Vor drei Wochen habe ich mir das neue Hotel aus dem Hause Weitzer angeschaut, das Grand Ferdinand am Wiener Ring. Die grundlegenden Eckpunkte haben schon viele beschrieben, zum Beispiel Wojciech Czaja hier.
Was bleibt noch zu sagen? Dass es ein haus mit ganz eigenem Charakter ist, das finde ich gut. Alles gut gemacht, ja mitunter großartig. Schon allein die Presseunterlagen sind mit Liebe und Geschmack gestaltet, so ästhetisch habe ich das in meinen 15 Jahren als Journalist noch nicht gesehen.
Was ist sonst noch wichtig? Das Haus gehört der Amisola, der Pachtvertrag läuft 40 Jahre. Die Zimmer sind mit ab 220 Euro meiner Meinung nach dann doch recht schwierig zu vermarkten. Florian Weitzer ist auf meine Nachfrage diesbezüglich aber gewohnt gelassen: Jedes Hotel von ihm laufe super und er kenne keinen Grund warum das hier anders sein sollte. Interessant ist jedenfalls das ausgebaute Dach, das derzeit nur für Hotelgäste zugänglich ist und später eventuell ähnliche wie ein Beachclub vermarktet werden könnte – eine gehobene Chillzone mitten in der Stadt.
Und schon denken die Weitzers an ein neues Haus – und spähen ins Ausland. Vielleicht München, London, Berlin. Man weiß noch nicht genau.
Europäischer Immobilienmarkt tendiert zu verkäuferfreundlichen Vertragsklauseln
Der Markt für Immobilientranskationen in Europa ist weiter im Aufwind. Über die vergangenen fünf Jahre, nach dem Tief zwischen 2008 und 2009, sind ein steter Bedeutungszuwachs der Portfolio-Transaktionen und ein deutlicher Abwärtstrend bei Handelsimmobilien festzustellen. Internationale Investoren treten verstärkt am Markt auf, wobei ihr Anteil in deutschsprachigen Länder am niedrigsten liegt. Es sprechen starke Anzeichen für einen insgesamt verkäuferfreundlichen Markt in Europa. Die internationale Sozietät CMS hat für ihre aktuelle „CMS European Real Estate Deal Point Study 2015“ die Vertragsklauseln von 675 eigenbetreuten Immobilientransaktionen in 13 Ländern analysiert und dabei regionale Unterschiede und Trends identifiziert. Die Studie folgt als nun gesamteuropäische Auswertung den vorangegangen vier deutschen „CMS Real Estate Deal Point Studies“.
„Die Analyse gibt einen Überblick über die aktuelle Best Practice in Immobilienkauf-Verträgen, und zwar sowohl bei Asset- als auch bei Share Deals. Sie dokumentiert das Verhalten von strategischen Verkäufern und Käufern, Finanzinvestoren und privaten Anlegern im Hinblick auf die Häufigkeit bestimmter Vertragskonditionen“,
so Gregor Famira, Partner und Leiter des Bereichs Real Estate CEE bei CMS in Wien. Die Studie ist hier kostenlos verfügbar.
Schreibtisch für neue Arbeitswelt
Geiles Teil, find ich – ein Crowdfunding Projekt. Mehr Infos unter: https://www.kickstarter.com/projects/10872355/multiholz-der-schreibtisch-neu-definiert/?ref=kicktraq
Destinationsstudie Österreich
„Die 16. ÖHV-Destinationsstudie ist der neuste Gradmesser in puncto Destinations-Performance und setzt neue Standards im Destinationsmanagement“, erklärt Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Der österreichweite Benchmark ist eine Mischung aus Nächtigungen, Auslastung, Marktanteil, Internationalität und Saisonalität.
Als geborener Admonter wundere ich mich übrigens gar nicht über den fetten grauen Fleck in der Mitte Österreichs. Dort habe ich noch nie ein professionelles Tourismusmarketing (heißt auch: Produktfindung) erlebt. Leider.





