Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Neue Welt des Arbeitens: Was wird sich ändern? Machen Sie bei der Befragung mit!
Was dem Marketing alles einfällt:
Am 19. November ist Welttoiletten-Tag.
Habe ich gerade in einer Presseaussendung erfahren. Danke auch.
Trend: Junge wollen in Einfamilienhaus
Da gibt es den Supermegatrend Urbanisierung. Und dann das: Die junge Leute wollen ganz konservativ Wohnen, so wie ihre Eltern. Und zwar am liebsten in Ruhelage im Einfamilienhaus und nicht im urbanen Hotspot. Das überrascht mich dann doch etwas. Es ist ein Ergebnis der Umfrage unter 1.650 Studenten und Berufstätigen, die im Durchschnitt 27 Jahre alt sind. Durchgeführt von EY, also ehemalig Ernst & Young.
90 Prozent wollen Immobilien-Eigentum zur Selbstnutzung, 70 Prozent als Anlage. Als Motiv für diese Haltung der Digital Natives findet die Studie die Unsicherheit unserer Zeit als Antwort – Stichwort Terror, Finanzkrisen, kurzlebige Zyklen etc. Als Reaktion suchten die Jungen Beständigkeit und Sicherheit beim Wohnen.
im Übrigen sind auch die Ehe oder eine ähnliche Form des Zusammenlebens ganz oben auf der Wertigkeitsliste der Generation Y. 9 von 10 streben eine solche fixe Liaison an, drei Viertel wollen Kinder haben. Es geht ihnen der Umfrage zufolge nicht um Kohle und Status, sondern um Sinn, Glück und Selbstverwirklichung.
Wohntürme für Familien? Nein, geht gar nicht, sagen die Befragten. Lieber das Einfamilienhaus, technischer Schnickschnack, das oft unter „Intelligentes Wohnen“ zusammengefasst wird, brauchen die Jungen kaum.
Nun, da müssen wir wohl schauen, wie das mit den aktuellen Trendthemen wie Nachverdichtung, Anti-Zersiedlung, SMART-Wohnungen usw. zusammen geht … Jedenfalls eine spannender (Gegen)trend, der – so denke ich – auch aus der Situation der hohen Preise in Metropolen entstanden ist.
Immer wenn’s zu spät ist
Jetzt ehrlich, nicht weil ich diese feine Veranstaltung (den WISAG FM-Club) moderieren durfte, sondern weil die Inhalte echt gut waren – und ein wichtiges Thema betreffen, das nicht so leicht zu kommunizieren ist: der rechtssicherer Betrieb von Immobilien. Darum hier ein komprimierter Auszug teilweise aus der Presseaussendung:
Es ging um die Rechtssicherheit im Gebäudebetrieb. Lager man das Ganze aus, stellt sich die Frage an wen. An den billigsten? Ja, warum nicht. Für Hausverwalter seien Erfahrung und Benchmarks wichtig, so Ernst Kovacs, von der IMV Immobilien Management, „damit man Bescheid weiß, wenn ein Glücksritter mit niedrigem Preis reinfährt“. Dabei gilt es das finanzielle Spannungsfeld Miete und Betriebskosten zu berücksichtigen. „Hausverwalter müssen sich absichern, damit sie nicht in der Haftung sind. Deshalb muss man hin und wieder den höheren Preis bezahlen, um auch wirklich abgesichert zu sein“, so Kovacs.
Rechtssicherheit gewinne zunehmend an Bedeutung, müsse bereits bei der Ausschreibung berücksichtigt werden und sei nur mit einer guten Dokumentation der Leistungen und Instandhaltungsmaßnahmen möglich, so der Tenor des Podiums.
Award für beste Company Lounge
Da hagelte es Kritik: Als ich vor rund sieben Jahren als Chefredakteur beim Immobilien Magazin ein Coverfoto ausgewählt hatte, das einen Schreibtisch in recht wohnlicher Umgebung (mit Couch, gemütlicher Leselampe, einem flauschigen Teppich) zeigte, hieß es „So ein Blödsinn“ und „Büros werden nie so aussehen, in ihnen muss man arbeiten“.
Heute hat sich das Blatt gewendet und das Coverfoto wäre gar nicht mehr Aufsehen erregend. Es ist nur mehr eine Frage der Qualität – muss eine Rutsche rein, geht man Richtung Asia-Stil oder reicht der Designer-Wuzzler?
Spannend wird das Ergebnis der aktuellen Aktion von CBRE. Das Unternehmen sucht die besten Company Lounges in Österreich. Teilnehmen kann jedes Unternehmen des Landes, in der Jury sitzen Michael Fried (bene), Andreas Ridder (CBRE), Astrid Müllner (DiePresse), Martin Lesjak (INNOCAD Architecture), Ernst Vejdovszky (S Immo AG) und Claus Stadler (UBM).
Bis 15. Dezember 2015 kann man noch seine Lounge einreichen, am 26. Jänner 2016 wird die beste im Rahmen einer Veranstaltung prämiert. Mehr Infos gibt’s hier.
Foto: AVEQ für CBREMikro-Wohnen als Assetklasse – ein interessanter Beitrag
Grand Ferdinand: urbaner Beachclub?
Vor drei Wochen habe ich mir das neue Hotel aus dem Hause Weitzer angeschaut, das Grand Ferdinand am Wiener Ring. Die grundlegenden Eckpunkte haben schon viele beschrieben, zum Beispiel Wojciech Czaja hier.
Was bleibt noch zu sagen? Dass es ein haus mit ganz eigenem Charakter ist, das finde ich gut. Alles gut gemacht, ja mitunter großartig. Schon allein die Presseunterlagen sind mit Liebe und Geschmack gestaltet, so ästhetisch habe ich das in meinen 15 Jahren als Journalist noch nicht gesehen.
Was ist sonst noch wichtig? Das Haus gehört der Amisola, der Pachtvertrag läuft 40 Jahre. Die Zimmer sind mit ab 220 Euro meiner Meinung nach dann doch recht schwierig zu vermarkten. Florian Weitzer ist auf meine Nachfrage diesbezüglich aber gewohnt gelassen: Jedes Hotel von ihm laufe super und er kenne keinen Grund warum das hier anders sein sollte. Interessant ist jedenfalls das ausgebaute Dach, das derzeit nur für Hotelgäste zugänglich ist und später eventuell ähnliche wie ein Beachclub vermarktet werden könnte – eine gehobene Chillzone mitten in der Stadt.
Und schon denken die Weitzers an ein neues Haus – und spähen ins Ausland. Vielleicht München, London, Berlin. Man weiß noch nicht genau.
Europäischer Immobilienmarkt tendiert zu verkäuferfreundlichen Vertragsklauseln
Der Markt für Immobilientranskationen in Europa ist weiter im Aufwind. Über die vergangenen fünf Jahre, nach dem Tief zwischen 2008 und 2009, sind ein steter Bedeutungszuwachs der Portfolio-Transaktionen und ein deutlicher Abwärtstrend bei Handelsimmobilien festzustellen. Internationale Investoren treten verstärkt am Markt auf, wobei ihr Anteil in deutschsprachigen Länder am niedrigsten liegt. Es sprechen starke Anzeichen für einen insgesamt verkäuferfreundlichen Markt in Europa. Die internationale Sozietät CMS hat für ihre aktuelle „CMS European Real Estate Deal Point Study 2015“ die Vertragsklauseln von 675 eigenbetreuten Immobilientransaktionen in 13 Ländern analysiert und dabei regionale Unterschiede und Trends identifiziert. Die Studie folgt als nun gesamteuropäische Auswertung den vorangegangen vier deutschen „CMS Real Estate Deal Point Studies“.
„Die Analyse gibt einen Überblick über die aktuelle Best Practice in Immobilienkauf-Verträgen, und zwar sowohl bei Asset- als auch bei Share Deals. Sie dokumentiert das Verhalten von strategischen Verkäufern und Käufern, Finanzinvestoren und privaten Anlegern im Hinblick auf die Häufigkeit bestimmter Vertragskonditionen“,
so Gregor Famira, Partner und Leiter des Bereichs Real Estate CEE bei CMS in Wien. Die Studie ist hier kostenlos verfügbar.
Schreibtisch für neue Arbeitswelt
Geiles Teil, find ich – ein Crowdfunding Projekt. Mehr Infos unter: https://www.kickstarter.com/projects/10872355/multiholz-der-schreibtisch-neu-definiert/?ref=kicktraq
Destinationsstudie Österreich
„Die 16. ÖHV-Destinationsstudie ist der neuste Gradmesser in puncto Destinations-Performance und setzt neue Standards im Destinationsmanagement“, erklärt Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Der österreichweite Benchmark ist eine Mischung aus Nächtigungen, Auslastung, Marktanteil, Internationalität und Saisonalität.
Als geborener Admonter wundere ich mich übrigens gar nicht über den fetten grauen Fleck in der Mitte Österreichs. Dort habe ich noch nie ein professionelles Tourismusmarketing (heißt auch: Produktfindung) erlebt. Leider.
Hundekacke und Makler: Sag niemals nie!
Können Sie sich noch an Wiens Hundescheiße auf den Gehsteigen erinnern? Niemand hätte gedacht, dass sie jemals verschwinden würde. Es gibt Wunder. Die Kacke klebt heute tatsächlich nur mehr in Ausnahmefällen zwischen den Ritzen der Schuhsohlen.
Ich glaube an ein weiteres Wunder: Immobilienmakler werden zu Helfern, die gut verdienen – WEIL sie es verdienen.
Bevor es soweit kommt, wird es allerdings noch einiges zu bewältigen und auch zu leiden geben. Manche Makler werden es auch nicht überleben, aber das kommt so oder so. Und zurecht, sie verabsäumen es, ihr Geschäftsmodell auf die aktuellen Rahmenbedingungen zu adaptieren. Das ist das der Tod für jeden Unternehmer.
Meist kommt die Veränderung nicht aus den eigenen Reihen. Warum sollte es bei Maklern anders sein? Um so beachtenswerter ist es, wenn ganz konkrete Vorschläge für eine bessere Zukunft aus der eigenen Zunft kommen. So war die Pressekonferenz des Immobilienrings IR eigentlich ein Wahnsinn (ein positiver)!
Was haben Georg Spiegelfeld (Präsident des IR) und Andreas G. Gressenbauer (Vizepräsident) da vorgeschlagen? Zum Beispiel die Einführung eines MLS (Multi Listing System), bei dem wie in den USA allen seriösen Maklern EINE Datenbank mit allen Objekten zur Verfügung steht. Somit können viel mehr Geschäfte, viel schneller und unkomplizierter abgewickelt werden. Grundsätzlich könnten Makler mit einer übergreifenden und transparenten Zusammenarbeit nur gewinnen, Alleingänge seien Schnee von gestern, so Spiegelfeld. Funktionierende Systeme wie in Kanada zeigen, dass solche MLS zu deutlich mehr Transparenz und Kundennutzen führt, als dies derzeit bei uns der Fall ist, das habe ich selbst schon in Amerika kennen gelernt.
Aber es kommt noch besser. Spiegelfeld stellt das gesamte Provisionssystem in Frage. Zurecht meiner Meinung nach. Er meint, vor allem für Mietwohnungen müsse man überdenken, ob das System „noch zeitgemäß“ sei. Man könne sich auch Alternativen wie ein Modulsystem vorstellen. Wie bei anderen Dienstleistern – etwa Rechtsanwälten, Ärzten, Steuerberatern etc. – zahlt man einfach je nachdem, welche Leistungen man in Anspruch nimmt. So könnten neben einem kostenlosen Erstgespräch mit Kurzexposée weitere Einzelleistungen wie Besichtigung, Verhandlung mit dem Vermieter etc. genau abgerechnet werden.
Ein weiteres neues Provisionsmodell wäre, die Kosten der Vermittlung in die Betriebskosten reinzurechnen. Bei Versicherungen funktioniere das ja auch, warum nicht auch bei Immobilien? Die Logik dieses Systems würde serviceorientierte Makler stärker honorieren.
Was der IR hier mit dieser Pressekonferenz gemacht hat, finde ich großartig! Endlich traut sich wer, das heikle Thema anzusprechen. Bitte dranbleiben – und irgendwann muss die Politik auch mitmachen!
PS: Es hätte sich nur zu sehr angeboten, hier ein ungustiöses Foto von Hundekot zu verwenden. Nachdem die Vierbeiner und ihr Output aber nichts mit Maklern zu tun haben, außer dass ich auch bei letztern auf ein Wunder hoffe, habe ich es weggelassen.
Größte CEE-Transaktion
Die bislang größte Transaktion im CEE-Bereich ging über die Bühne. Der Immo-Entwickler Skanska hat ein Portfolio mit vier Bürogebäuden in zwei polnischen Städten (Krakau und Katowice) an den schwedischen Fonds Niam verkauft. Der Fonds hat Immos im Wert von 2,7 Mrd. Euro under management. Der Verkauf ist auch der größte in der Geschichte von Skanska in dieser Region. Die Gebäude haben zusammen mehr als 63.000 Quadratmeter. Übrigens: Mehr als 60 Prozent der Transaktionen fanden heuer außerhalb Warschaus statt – also in B-Städten.
Eine Richtlinie für E-Ladestationen
Die deutschen haben was Interessantes! Und zwar eine Richtlinie die zeigt, was bei der Planung von Ladestationen sowie von neuen Elektroinstallationen in öffentlichen und privaten Gebäuden zu beachten ist. Die Richtlinie soll Planer, Architekten und Bauherrn dabei unterstützen, Ladeinfrastrukturen für E-Autos und E-Bikes in oder an Gebäuden zu integrieren. Die Ausführung und Ausstattung von und mit Ladeplätzen kann je nach Gebäudetyp oder Nutzung abweichen. Jedenfalls gibt das Werk schwerpunktmäßig Empfehlungen für Wohngebäude, Verkaufs- und Arbeitsstätten sowie Parkhäuser und Tiefgaragen. Näheres dazu hier.
Warum ich Starbucks hasse und trotzdem dort sitze
Ich mag mich nicht anstellen, damit ich was bekomme. Ich mag die Preise bei Starbucks nicht. Ich mag auch keine komischen Varianten Super-Frozen-Anabolica-Chai-Latte ohne Soja bestellen müssen.
Und trotzdem sitze ich gerade wieder in einer Filiale dieses US-Giganten. Und zwar, weil die verlässlich einen Tisch mit Steckdosen haben, bei dem man kurz mal arbeiten kann. Das WiFi funktioniert auch.
Alle reden sie die ganze Zeit von neuen Arbeitswelten, Third Places und dergleichen. Und dann haben neue Lokale oft gerade einmal eine Steckdose für den Staubsauger. Da stimmt doch was nicht!
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Machen Sie mit bei der Befragung zur Neuen Arbeitswelt!
Was dem Marketing alles einfällt:
Am 19. November ist Welttoiletten-Tag.
Habe ich gerade in einer Presseaussendung erfahren. Danke auch.
Trend: Junge wollen in Einfamilienhaus

90 Prozent wollen Immobilien-Eigentum zur Selbstnutzung, 70 Prozent als Anlage. Als Motiv für diese Haltung der Digital Natives findet die Studie die Unsicherheit unserer Zeit als Antwort – Stichwort Terror, Finanzkrisen, kurzlebige Zyklen etc. Als Reaktion suchten die Jungen Beständigkeit und Sicherheit beim Wohnen.
im Übrigen sind auch die Ehe oder eine ähnliche Form des Zusammenlebens ganz oben auf der Wertigkeitsliste der Generation Y. 9 von 10 streben eine solche fixe Liaison an, drei Viertel wollen Kinder haben. Es geht ihnen der Umfrage zufolge nicht um Kohle und Status, sondern um Sinn, Glück und Selbstverwirklichung.
Wohntürme für Familien? Nein, geht gar nicht, sagen die Befragten. Lieber das Einfamilienhaus, technischer Schnickschnack, das oft unter „Intelligentes Wohnen“ zusammengefasst wird, brauchen die Jungen kaum.
Nun, da müssen wir wohl schauen, wie das mit den aktuellen Trendthemen wie Nachverdichtung, Anti-Zersiedlung, SMART-Wohnungen usw. zusammen geht … Jedenfalls eine spannender (Gegen)trend, der – so denke ich – auch aus der Situation der hohen Preise in Metropolen entstanden ist.
Immer wenn’s zu spät ist
Jetzt ehrlich, nicht weil ich diese feine Veranstaltung (den WISAG FM-Club) moderieren durfte, sondern weil die Inhalte echt gut waren – und ein wichtiges Thema betreffen, das nicht so leicht zu kommunizieren ist: der rechtssicherer Betrieb von Immobilien. Darum hier ein komprimierter Auszug teilweise aus der Presseaussendung:
Es ging um die Rechtssicherheit im Gebäudebetrieb. Lager man das Ganze aus, stellt sich die Frage an wen. An den billigsten? Ja, warum nicht. Für Hausverwalter seien Erfahrung und Benchmarks wichtig, so Ernst Kovacs, von der IMV Immobilien Management, „damit man Bescheid weiß, wenn ein Glücksritter mit niedrigem Preis reinfährt“. Dabei gilt es das finanzielle Spannungsfeld Miete und Betriebskosten zu berücksichtigen. „Hausverwalter müssen sich absichern, damit sie nicht in der Haftung sind. Deshalb muss man hin und wieder den höheren Preis bezahlen, um auch wirklich abgesichert zu sein“, so Kovacs.
Rechtssicherheit gewinne zunehmend an Bedeutung, müsse bereits bei der Ausschreibung berücksichtigt werden und sei nur mit einer guten Dokumentation der Leistungen und Instandhaltungsmaßnahmen möglich, so der Tenor des Podiums.
Award für beste Company Lounge
Da hagelte es Kritik: Als ich vor rund sieben Jahren als Chefredakteur beim Immobilien Magazin ein Coverfoto ausgewählt hatte, das einen Schreibtisch in recht wohnlicher Umgebung (mit Couch, gemütlicher Leselampe, einem flauschigen Teppich) zeigte, hieß es „So ein Blödsinn“ und „Büros werden nie so aussehen, in ihnen muss man arbeiten“.
Heute hat sich das Blatt gewendet und das Coverfoto wäre gar nicht mehr Aufsehen erregend. Es ist nur mehr eine Frage der Qualität – muss eine Rutsche rein, geht man Richtung Asia-Stil oder reicht der Designer-Wuzzler?
Spannend wird das Ergebnis der aktuellen Aktion von CBRE. Das Unternehmen sucht die besten Company Lounges in Österreich. Teilnehmen kann jedes Unternehmen des Landes, in der Jury sitzen Michael Fried (bene), Andreas Ridder (CBRE), Astrid Müllner (DiePresse), Martin Lesjak (INNOCAD Architecture), Ernst Vejdovszky (S Immo AG) und Claus Stadler (UBM).
Bis 15. Dezember 2015 kann man noch seine Lounge einreichen, am 26. Jänner 2016 wird die beste im Rahmen einer Veranstaltung prämiert. Mehr Infos gibt’s hier.
Foto: AVEQ für CBREMikro-Wohnen als Assetklasse – ein interessanter Beitrag
Grand Ferdinand: urbaner Beachclub?
Vor drei Wochen habe ich mir das neue Hotel aus dem Hause Weitzer angeschaut, das Grand Ferdinand am Wiener Ring. Die grundlegenden Eckpunkte haben schon viele beschrieben, zum Beispiel Wojciech Czaja hier.
Was bleibt noch zu sagen? Dass es ein haus mit ganz eigenem Charakter ist, das finde ich gut. Alles gut gemacht, ja mitunter großartig. Schon allein die Presseunterlagen sind mit Liebe und Geschmack gestaltet, so ästhetisch habe ich das in meinen 15 Jahren als Journalist noch nicht gesehen.
Was ist sonst noch wichtig? Das Haus gehört der Amisola, der Pachtvertrag läuft 40 Jahre. Die Zimmer sind mit ab 220 Euro meiner Meinung nach dann doch recht schwierig zu vermarkten. Florian Weitzer ist auf meine Nachfrage diesbezüglich aber gewohnt gelassen: Jedes Hotel von ihm laufe super und er kenne keinen Grund warum das hier anders sein sollte. Interessant ist jedenfalls das ausgebaute Dach, das derzeit nur für Hotelgäste zugänglich ist und später eventuell ähnliche wie ein Beachclub vermarktet werden könnte – eine gehobene Chillzone mitten in der Stadt.
Und schon denken die Weitzers an ein neues Haus – und spähen ins Ausland. Vielleicht München, London, Berlin. Man weiß noch nicht genau.
Europäischer Immobilienmarkt tendiert zu verkäuferfreundlichen Vertragsklauseln
Der Markt für Immobilientranskationen in Europa ist weiter im Aufwind. Über die vergangenen fünf Jahre, nach dem Tief zwischen 2008 und 2009, sind ein steter Bedeutungszuwachs der Portfolio-Transaktionen und ein deutlicher Abwärtstrend bei Handelsimmobilien festzustellen. Internationale Investoren treten verstärkt am Markt auf, wobei ihr Anteil in deutschsprachigen Länder am niedrigsten liegt. Es sprechen starke Anzeichen für einen insgesamt verkäuferfreundlichen Markt in Europa. Die internationale Sozietät CMS hat für ihre aktuelle „CMS European Real Estate Deal Point Study 2015“ die Vertragsklauseln von 675 eigenbetreuten Immobilientransaktionen in 13 Ländern analysiert und dabei regionale Unterschiede und Trends identifiziert. Die Studie folgt als nun gesamteuropäische Auswertung den vorangegangen vier deutschen „CMS Real Estate Deal Point Studies“.
„Die Analyse gibt einen Überblick über die aktuelle Best Practice in Immobilienkauf-Verträgen, und zwar sowohl bei Asset- als auch bei Share Deals. Sie dokumentiert das Verhalten von strategischen Verkäufern und Käufern, Finanzinvestoren und privaten Anlegern im Hinblick auf die Häufigkeit bestimmter Vertragskonditionen“,
so Gregor Famira, Partner und Leiter des Bereichs Real Estate CEE bei CMS in Wien. Die Studie ist hier kostenlos verfügbar.
Schreibtisch für neue Arbeitswelt
Geiles Teil, find ich – ein Crowdfunding Projekt. Mehr Infos unter: https://www.kickstarter.com/projects/10872355/multiholz-der-schreibtisch-neu-definiert/?ref=kicktraq
Destinationsstudie Österreich
„Die 16. ÖHV-Destinationsstudie ist der neuste Gradmesser in puncto Destinations-Performance und setzt neue Standards im Destinationsmanagement“, erklärt Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Der österreichweite Benchmark ist eine Mischung aus Nächtigungen, Auslastung, Marktanteil, Internationalität und Saisonalität.
Als geborener Admonter wundere ich mich übrigens gar nicht über den fetten grauen Fleck in der Mitte Österreichs. Dort habe ich noch nie ein professionelles Tourismusmarketing (heißt auch: Produktfindung) erlebt. Leider.
Hundekacke und Makler: Sag niemals nie!
Können Sie sich noch an Wiens Hundescheiße auf den Gehsteigen erinnern? Niemand hätte gedacht, dass sie jemals verschwinden würde. Es gibt Wunder. Die Kacke klebt heute tatsächlich nur mehr in Ausnahmefällen zwischen den Ritzen der Schuhsohlen.
Ich glaube an ein weiteres Wunder: Immobilienmakler werden zu Helfern, die gut verdienen – WEIL sie es verdienen.
Bevor es soweit kommt, wird es allerdings noch einiges zu bewältigen und auch zu leiden geben. Manche Makler werden es auch nicht überleben, aber das kommt so oder so. Und zurecht, sie verabsäumen es, ihr Geschäftsmodell auf die aktuellen Rahmenbedingungen zu adaptieren. Das ist das der Tod für jeden Unternehmer.
Meist kommt die Veränderung nicht aus den eigenen Reihen. Warum sollte es bei Maklern anders sein? Um so beachtenswerter ist es, wenn ganz konkrete Vorschläge für eine bessere Zukunft aus der eigenen Zunft kommen. So war die Pressekonferenz des Immobilienrings IR eigentlich ein Wahnsinn (ein positiver)!
Was haben Georg Spiegelfeld (Präsident des IR) und Andreas G. Gressenbauer (Vizepräsident) da vorgeschlagen? Zum Beispiel die Einführung eines MLS (Multi Listing System), bei dem wie in den USA allen seriösen Maklern EINE Datenbank mit allen Objekten zur Verfügung steht. Somit können viel mehr Geschäfte, viel schneller und unkomplizierter abgewickelt werden. Grundsätzlich könnten Makler mit einer übergreifenden und transparenten Zusammenarbeit nur gewinnen, Alleingänge seien Schnee von gestern, so Spiegelfeld. Funktionierende Systeme wie in Kanada zeigen, dass solche MLS zu deutlich mehr Transparenz und Kundennutzen führt, als dies derzeit bei uns der Fall ist, das habe ich selbst schon in Amerika kennen gelernt.
Aber es kommt noch besser. Spiegelfeld stellt das gesamte Provisionssystem in Frage. Zurecht meiner Meinung nach. Er meint, vor allem für Mietwohnungen müsse man überdenken, ob das System „noch zeitgemäß“ sei. Man könne sich auch Alternativen wie ein Modulsystem vorstellen. Wie bei anderen Dienstleistern – etwa Rechtsanwälten, Ärzten, Steuerberatern etc. – zahlt man einfach je nachdem, welche Leistungen man in Anspruch nimmt. So könnten neben einem kostenlosen Erstgespräch mit Kurzexposée weitere Einzelleistungen wie Besichtigung, Verhandlung mit dem Vermieter etc. genau abgerechnet werden.
Ein weiteres neues Provisionsmodell wäre, die Kosten der Vermittlung in die Betriebskosten reinzurechnen. Bei Versicherungen funktioniere das ja auch, warum nicht auch bei Immobilien? Die Logik dieses Systems würde serviceorientierte Makler stärker honorieren.
Was der IR hier mit dieser Pressekonferenz gemacht hat, finde ich großartig! Endlich traut sich wer, das heikle Thema anzusprechen. Bitte dranbleiben – und irgendwann muss die Politik auch mitmachen!
PS: Es hätte sich nur zu sehr angeboten, hier ein ungustiöses Foto von Hundekot zu verwenden. Nachdem die Vierbeiner und ihr Output aber nichts mit Maklern zu tun haben, außer dass ich auch bei letztern auf ein Wunder hoffe, habe ich es weggelassen.
Größte CEE-Transaktion
Die bislang größte Transaktion im CEE-Bereich ging über die Bühne. Der Immo-Entwickler Skanska hat ein Portfolio mit vier Bürogebäuden in zwei polnischen Städten (Krakau und Katowice) an den schwedischen Fonds Niam verkauft. Der Fonds hat Immos im Wert von 2,7 Mrd. Euro under management. Der Verkauf ist auch der größte in der Geschichte von Skanska in dieser Region. Die Gebäude haben zusammen mehr als 63.000 Quadratmeter. Übrigens: Mehr als 60 Prozent der Transaktionen fanden heuer außerhalb Warschaus statt – also in B-Städten.
Eine Richtlinie für E-Ladestationen
Die deutschen haben was Interessantes! Und zwar eine Richtlinie die zeigt, was bei der Planung von Ladestationen sowie von neuen Elektroinstallationen in öffentlichen und privaten Gebäuden zu beachten ist. Die Richtlinie soll Planer, Architekten und Bauherrn dabei unterstützen, Ladeinfrastrukturen für E-Autos und E-Bikes in oder an Gebäuden zu integrieren. Die Ausführung und Ausstattung von und mit Ladeplätzen kann je nach Gebäudetyp oder Nutzung abweichen. Jedenfalls gibt das Werk schwerpunktmäßig Empfehlungen für Wohngebäude, Verkaufs- und Arbeitsstätten sowie Parkhäuser und Tiefgaragen. Näheres dazu hier.
Warum ich Starbucks hasse und trotzdem dort sitze
Ich mag mich nicht anstellen, damit ich was bekomme. Ich mag die Preise bei Starbucks nicht. Ich mag auch keine komischen Varianten Super-Frozen-Anabolica-Chai-Latte ohne Soja bestellen müssen.
Und trotzdem sitze ich gerade wieder in einer Filiale dieses US-Giganten. Und zwar, weil die verlässlich einen Tisch mit Steckdosen haben, bei dem man kurz mal arbeiten kann. Das WiFi funktioniert auch.
Alle reden sie die ganze Zeit von neuen Arbeitswelten, Third Places und dergleichen. Und dann haben neue Lokale oft gerade einmal eine Steckdose für den Staubsauger. Da stimmt doch was nicht!


