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Mietpreispauschale im IZD-Tower
Und wieder ein Beispiel, dass in Richtung Gesamtkosten geht. Sehr gut! Ich habe es noch nie verstanden, warum Unternehmen sich mit Kaltmiete, Betriebskosten und ähnlichem abspeisen lassen, es geht doch darum, planbare und verlässliche Kosten zu haben. Die spanische Bank Santander hat mit Hilfe von M.O.O.CON nun für ihren österreichischen Firmensitz im IZD-Tower eine Mietpreispauschale ausverhandelt, die neben der klassischen Kaltmiete und den dazugehörigen Betriebskosten auch eine Pauschale für die Wartung und Instandhaltung der Heizung, Kühlung und Lüftung sowie der Sanitär- und Elektrotechnik beinhaltet.
Foto: M.O.O.CON / Helge Bauer
Schluss mit Wohnungsknappheit, steigenden Mieten und Verdrängung
Die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum gehört ganz oben auf die politische Tagesordnung. Aber eine geringe Neubautätigkeit und aufgrund der wachsenden Beliebtheit des urbanen Wohnens sowie des Drängens neuer Kapitalmarktakteure auf den Immobilienmarkt ist in vielen österreichischen aber vor allem auch deutschen Städten die Nachfrage nach Wohnraum massiv gestiegen – und die Preise sind es ebenso. Die Knappheit wird sich perspektivisch weiter zuspitzen, glaubt man beim Deutsche Institut für Urbanistik (Difu).
Bereits heute ist es in einigen Ballungsgebieten für viele Menschen schwierig, angemessenen Wohnraum zu finden. Insbesondere in zentralen Lagen nimmt der Konkurrenzdruck zu, nicht nur zwischen den Wohnraumsuchenden, sondern auch zwischen verschiedenen Nutzungen: Ist der Erhalt grüner Freiflächen wichtiger, die Schaffung von Wohnraum, Platz für Gewerbeansiedlungen oder für Angebote des Einzelhandels und der Gastronomie?
Das Difu hat dazu eine Studie herausgebracht, die gratis im Internet anzusehen ist, und zwar unter diesem Link.
ACSC geht die Sonntagsöffnungszeiten an
„Wenn sich der Gesetzgeber für die Möglichkeit entscheidet, Geschäfte auch am Sonntag offen zu halten, dann muss das für das ganze Land gelten und nicht nur für einzelne Zonen“,
meint der Obmann des ACSC, Stephan Mayer-Heinisch. Grundsätzlich findet das Austrian Council of Shopping Centers (ACSC), dass nicht an jedem Sonntag offen sein soll. Sechs bis acht Sonntage im Jahr würden ihm schon reichen. Der Verband begründet den aktuellen Vorstoß mit der zunehmenden Konkurrenz durch den online Handel.
Ich weiß, was sich letzten Sommer getan hat
Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Ereignisse der Sommermonate:
PERSONAL
Jochen Seibert (51) ging zu EHL als Leiter des Bereichs Wohnungseigentum. Er war zuvor Geschäftsführer beim Hausverwalter Dr. Peter Dirnbacher.
Bernd Wagner (32) erweitert ab sofort das Projektentwicklungsteam von 6B47 und Alexander Senk (34) ist ab sofort Teil des Controlling-Teams bei 6B47.
Joachim Zanitzer (43) ist neuer Abteilungsleiter für die Bereiche Rechnungswesen und Controlling bei IG Immobilien.
Ursula Menne hat die Bereichsleitung des Immobilienmanagements für Österreich in der BUWOG Group übernommen.
Leonhard Steinmann (25) ergänzt seit Kurzem als Junior das Team „Unternehmenskommunikation und Investor Relations“ der börsennotierten S IMMO AG.
OBJEKTE
CA Immo baut Hotel am Frankfurter Hauptbahnhof
Erste Group-Tochter Slovenská sporiteľňa finanziert Büroprojekt Twin City in Bratislava
Der österreichische Holzbauspezialist Cree baut in Memmingen ein Wohn- und Geschäftshaus in Holz-Hybridbauweise
Einkaufszentrum HUMA: 90 Prozent der Flächen vergeben
Die BIG startet Abbrucharbeiten am Justizgebäude Salzburg
Raiffeisen evolution startet Vorzeige-Wohnbau in Wien 9
UBM Development AG verkauft das Ramada Innsbruck, das Radisson Blu Hotel Breslau und das Andel’s Berlin
PORR errichtet Büro- und Geschäftskomplex ETHOS in Warschau
Gebäudekomplex Franz-Josefs-Bahnhof wird von 6B47 gekauft
CBRE Global Investors kauft von der SIGNA das SEVENS in Düsseldorf
MARKETING
Santander setzt auf Mehrwertmiete
Der Verband der Institutionellen Immobilieninvestoren beklagt wieder mal, dass Vermieter auch Stadterneuerer und Wirtschaftsmotor seien
Der extremste Treppenlauf der Welt fand im August wieder im Millennium Tower statt
Dussmann Service betreut DIE GARTEN TULLN
s REAL Immobilien präsentiert eigene Immobilien-App für iOS und Android
IMMOFINANZ konzentriert sich nur mehr auf Einzelhandel und Büro
Das Mercure Hotel Amsterdam von IG Immobilien hat eröffnet
ImmobilienScout24 präsentiert wieder was Neues: der Bubble-Indikator
MARKT
RE/MAX gibt einen Überblick über den Wohnungsmarkt und verkündet ein Ende des Preisanstiegs bei Eigentum
Zwei neue Marktberichte von BNP Paribas Real Estate zum europäischen Investmentmarkt und zum Büromarkt Europa
gif veröffentlicht Standard für die Büromarktberichterstattung
Wohnraum in Deutschland wird immer teurer – zeigt der F+B-Wohn-Index
CBRE blickt positiv auf die Büromärkte
willhaben.at analysiert das Parkplatzangebot von Wiener Mietwohnungen
Konsolidierung im Facility-Service-Markt schreitet voran
Die Besucherzahlen in Europäischen Shopping-Centern steigen laut ISCS 2014 um 1,2%
Starke und traurige Geschichte aus der Presse. Wie die Gemeinde Semmering eine jüdische Villa entwertete.
Entwertete Villa am Semmering
Nachhaltigkeit ist den Hotelgästen wurscht
Während im privaten Haushalt jeder Dritte stark auf Maßnahmen zum Umweltschutz achtet, legt im Hotel nur jeder zehnte Gast Wert auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Über die Hälfte der 3.380 Befragten einer Studie vom Fraunhofer Institut kennt sich nach eigenen Angaben bislang nicht gut mit Hintergründen und gängigen Zertifizierungen oder Labels für umweltschonende Hotels aus.
Chinas neue 130 Millionenstadt
China baut eine Megastadt – zweimal so groß wie Bayern
ECE: Frequenzrückgang
Die ECE wollte es wissen: Sie befragte 12.000 Mieter in ca. 100 Shoppingcenter. Da kommen natürlich einige Superlative heraus, schließlich ist so eine Befragung immer auch ein Marketing-Tool. 27,8 Prozent der Shops in deutschen Shopping-Centern befinden sich in einem ECE-Center, tönt es da etwa von dem Hamburger Konzern. Macht eigentlich schon Angst.
Interessant sind natürlich andere Aspekte, die in der Studie auftauchen. Hinsichtlich Umsatz und der Frequenz sind die Mieter nämlich nicht gar so zufrieden, hier gibt es nur durchschnittliche Noten bzw. schlechtere. Der Frequenzrückgang um 1,8 Prozent und der Umsatzrückgang um 0,3 Prozent sind aber sehr relativ zu sehen.
„Die Ergebnisse zeigen einen nur mäßigen Einfluss von Frequenzschwankungen auf Umsatzveränderungen insgesamt. Daraus ergibt sich, dass ein rückgang der Frequenz nicht automatisch zu einem entsprechen- den Umsatzrückgang führt. Hierfür ist auch das veränderte Einkaufsverhalten der Center- Besucher verantwortlich. Laut BITKOM (2012) bereiten 87 Prozent der Konsumenten ihre Einkäufe zumindest gelegentlich online vor und kaufen dann gezielt stationär ein. Dem- entsprechend fällt ein Teil der Besucherfre- quenz, der in der Vergangenheit zur Kaufvor- bereitung und Information diente, heute weg.“
Außerdem sehen die Zahlen im Ausland (also nicht Deutschland) schon ganz anders aus, hier verzeichnet der Hamburger Riese ein Plus von 2,1 Prozent (Umsatz) und von satten 3,4 Prozent (Frequenz).
Die Studie ist hier frei zum Download.
Online Plattformen explodieren
In Deutschland gibt es plötzlich zahlreiche neue Online-Dienste, für Immobilien. Zum Beispiel immomio.de. Wie das funktioniert, zeigt das Video.
Bayern noch langsamer als wir
Ich hatte ja schon über die Performance-Messung von Immobilien-Websiten berichtet. Otago führte diese Untersuchung durch. Jetzt haben die dynamischen Jungs des Start-Ups auch die bayrischen Immo-Unternehmen und deren Web-Auftritt unter die Lupe genommen und mit Österreich verglichen. Das Ergebnis: Die Bayern sind sogar in vielen Punkten noch schlechter als wir Österreicher:
„Mehr als die Hälfte aller untersuchten Webseiten schneiden bei der mobilien Nutzererfahrung nicht einmal durchschnittlich ab“,
heißt es in einem Resümée. Warum ist die mobile Nutzung und die Geschwindigkeit einer Seite (dies wurde vorrangig gemessen) so wichtig sind? Sie bestimmen maßgeblich die Ergebnisse im Google-Ranking, und dabei wollen ja alle vorn dabei sein.
Was muss ein Asset Management alles leisten? Die RICS hat Antworten darauf.
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Online Plattformen explodieren
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