Rollett bloggt seinen Senf.
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Platzverschwendung im Wohnbau
Facebook bringt nix
In der letzten Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT habe ich ja Daten und Fakten publiziert, warum Facebook und Co. für Immobilienunternehmen kaum sinnvoll sind – zumindest im B2B Bereich. Jetzt bestätigt eine weitere Studie, dass sich der Aufwand für KMUs nicht lohnt. „Kleinere und mittlere Unternehmen sind zwar immer stärker in den sozialen Netzwerken präsent, aber bislang ohne messbaren unternehmerischen Erfolg“, heißt es in einer Studie der Universität Liechtenstein und Wirtschaftsuniversität Wien.
Hier das PDF mit den Grafiken: Immobilienwirtschaft Facebook
Übrigens: die nächste Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT liegt am 13. Dezember dem STANDARD bei.
ImmoScout24 verkauft
Jetzt ist es fix: die gesamte Scout24 Gruppe wurde gestern an Hellman & Friedman LLC verkauft – letztere übernehmen 70 Prozent von der Deutschen Telekom. Der Unternehmenswert wurde mit 2 Milliarden gerechnet. Die restlichen 30 Prozent möchte die Deutsche Telekom weiterhin halten.
Hellman & Friedman ist eine Private Equity-Gesellschaft, sie besitzt u.a. den Marktforscher Nielsen sowie die Bildagentur Getty Images.
Tour Total ausgezeichnet
Vor zwei Monaten, als ich den Tour TOTAL in Berlin besuchte, dachte ich mir: wirklich beeindruckend. Der Meinung scheinen andere auch zu sein: Der von CA Immo entwickelte Turm nahe dem Berliner Hauptbahnhof überzeugte auch die Jury des immobilienawardberlin 2013.
Drooms geht nach Wien
Vor einem Monat hatte ich hier über die Aktivitäten von drooms geschrieben, einem virtuellen Datenraum. Jetzt meldete das Unternehmen, dass es in Wien eine eigene Filiale eröffnen werde. Von hier aus soll zukünftig auch die weitere Expansion nach Tschechien und Ungarn sowie in den ost- und südosteuropäischen Raum gesteuert werden.
Null Euro für IVG-Anleihengläubiger
Null Euro für IVG-Anleihengläubiger
Es wird wieder WIM
Letztes Jahr gab es zum ersten Mal die WIM, die Wiener Immobilienmesse und heuer kommt es zur Neuauflage. Am 15. und 16. März 2014 findet sie also wieder im Congress Center der Messe Wien statt.
Terminlich wird sie wieder parallel zur Einrichtungsmesse „Wohnen & Interieur“ positioniert sein, was jetzt nett ist, wie ich finde, aber eigentlich auch völlig egal. Wer eine Wohnung sucht, interessiert sich noch nicht für die (gehobenen) Einrichtungsmöglichkeiten und umgekehrt. Aber ein Schaden ist die parallele Programmierung genau so wenig, immerhin entsteht ein thematischer Konnex.
Besucher und Aussteller waren letztes Jahr jedenfalls zufrieden: Bei der Besucherbefragung hatten sich 81 Prozent der Befragten mit der Messe insgesamt sehr zufrieden gezeigt, 84 Prozent wollten sie weiterempfehlen, und 88 Prozent bekannten, vom Messebesuch profitiert zu haben. „Wunderschön, eine tolle Messe“, meinte Harald Schippl, Initiator der IAI und Geschäftsführer der Schippl-Haus Bauträger GmbH, und Dieter Schmahel, Leitung Projektentwicklung bei 6B47 Real Estate Investors GmbH bilanzierte: „Ich bin sehr positiv überrascht über die vielen konkreten Anfragen der Messebesucher. Über 90 % tatsächliche Kaufinteressenten haben in den zwei Messetagen unseren Stand besucht.“
Wie viel Geschäft läuft über Makler?
Endlich! Seit Jahren habe ich kritisiert, dass eigentlich niemand weiß, wie viel Geschäft über Makler läuft. 33 Prozent wurden immer wieder zitiert, RE/MAX stützte sich etwa auf diese Zahl bei seiner Jahrespressekonferenz und erklärte damit, dass noch gaaaanz viel Potenzial für Maklergeschäft vorhanden sei. Auf meine Nachfrage, woher die Zahl stamme, konnte niemand eine Antwort geben. Ein ähnliches Spiel beim versuchten Markteintritt von Laforet vor ein paar Jahren.
Jetzt endlich hat IMMOunited, die das Thema Transparenz glaubwürdig und konsequent verfolgen, Klarheit und somit Professionalität in dieses Marktsegment gebracht. 5.000 Personen wurden von Jänner bis September 2013 befragt. Durchschnittlich nehmen 54 % einen Makler in Anspruch. Die Ergebnisse variieren jedoch – je nach Ort.
Hier finden Sie drei zusammenfassende Grafiken, die die geografisch unterschiedliche Verteilung zeigen:
In den Städten im Westen Österreichs läuft nur die Hälfte über einen Makler: Diagramm_Städte
In den ländlichen Gebieten (also nicht in den Städten) gibt es noch am meisten Potenzial: Diagramm_LändlicheGebiete
Besonders beeindruckend: 88 % der Grundstücke am Land werden ohne Makler verkauft: Diagramm_Kategorien
Neuer Stadtteil in Istanbul
Es gibt sie noch, die großen Projekte bei denen ganze Stadtteile errichtet werden. Allerdings ohne Österreicher. Schauplatz des Geschehens ist auch nicht CEE, sondern die Türkei. Aktuell entsteht etwa bis Ende 2016 auf einem 10 Hektar großen Grundstück die „Metropol Istanbul“: mehrere Wohn- und Bürotürme, ein dreigeschossiges Shopping Center mit einer 400 Meter langen Einkaufsstraße für Luxusmarken, ein Kino-Komplex, Restaurants und Cafés und ein Parkhaus mit 3.000 Stellplätzen. Kostenpunkt: 960 Millionen Euro. Developer sind Varyap & GAP iNSAAT, ein Zusammenschluss der türkischen Immo-Entwickler Varyap und Çalık.
Wiener Bauordnung – sinnvoller Entwurf?
Hans Jörg Ulreich, selbst Bauträger und Sprecher der Branche in der Wirtschaftskammer, über die geplante neue Wiener Bauordnung.
Sind Sie zufrieden mit der Novelle der Wiener Bauordnung oder geht sie nicht weit genug?
Viele jahrelange Forderungen der Wirtschaft (Notkamine, Stellplätze) wurden erfüllt. Ich würde bei der Stellplatzpflicht noch mutiger sein!
Was halten Sie davon, dass man gezwungen wird, ausgerechnet Solar anzuwenden?
Ich halte das im Gewerbereich, wo tagsüber ja viel Strom verbraucht wird, für sinnvoll.
Können Sie folgendem Argument etwas abgewinnen: Die Abschaffung der Notkamine spielt den Anbietern von Gas oder Fernwärme in die Hände …
Nein, denn das ist ein kompletter Unsinn! Wien Energie bietet Gas und Fernwärme an und Einzelthermen brauchen auch Gas. Hauszentralheizungen sind längst Standard. Der Parkettbpden steht auch nicht in der Bauordnung und trotzdem wird er überall eingebaut. Es ist nicht verboten Kamine zu bauen!
„Ein Haus ist ja immer nur ein notweniges Übel, um einen Kernprozess abzubilden.“
„Ein Haus ist ja immer nur ein notweniges Übel, um einen Kernprozess abzubilden.“
Die Blaue Lagune wird smart
Die Blaue Lagune, Europas größtes Fertighauszentrum, geht konsequent ihren neuen Weg: Mit dem immer breiter werdenden Angebot für neue Zielgruppen (Sanierung, Renovierung, Modernisierung) entwickelt sich das Ausstellungs- und Beratungszentrum zur 1. Adresse und Smart Expo rund ums Bauen, Sanieren und Wohnen. Soeben wurden zwei neue Ausstellungsbereiche fertiggestellt: Smart Living und Dachsanierung bzw. Dachgeschossausbau. Beide Themen werden auf eigenen Ebenen in der Technologiewelt präsentiert.
SCS neu
Als ich mir vor mehreren Jahren ein Einkaufszentrum von Unibail-Rodamco in Paris anschaute, erklärte mir der damalige Vorstand: „Und so wollen wir auch unser österreichisches Center modernisieren.“ Er sprach von der SCS und ich dachte mir: ja sicher. Den alten Schuppen bekommt ihr nie so hin.
Ich widerrufe! Vollständig und komplett! Am 27. November wird die dann hoffentlich vollständig fertig sanierte SCS neu der Presse vorgestellt. Rund 150 Millionen Euro hat Unibail-Rodamce dafür springen lassen. Eine Operation am lebenden Patienten – bei Vollbetrieb des EKZ. Das Ergebnis: Ein wirklich sauberes Update das sich sehen lassen kann!
Walter Senk hat die Rede von Thomas Malloth am Real Estate Circle hier ausgezeichnet zusammengefasst.
Walter Senk hat die Rede von Thomas Malloth am Real Estate Circle hier ausgezeichnet zusammengefasst.
MRG: Radikalisierung notwendig
Fachverbandsobmann Thomas Malloth am Business Circle in einer politischen Runde:
„Jean Ziegler hatte gesagt: Europa wird das Armenhaus der Welt werden.
Das wird so sein, zumindest in den nächsten 20 Jahren und Wohnen wird zu einem großen Thema dabei.
Ich halte eine extreme Radikalisierung der Diskussion für notwendig.“
Bei der niveauvollen (!) Diskussion waren außerdem Gabriele Moser (GRÜNE) und Gerhard Deimek (FPÖ) mit dabei. Ausgerechnet die beiden Großparteien folgten der Einladung nicht – ziemliche schwache Leistung.
Übrigens hält Gabriele Moser nichts von Mitezinsbegrenzungen – das würde nur Umwegzahlungen wie z.B. eine Ablöse fördern.
Vorsorgewohnungen: Es gibt keine No-Go-Lage mehr
Foto: © Premium Immobilien AG
Wie es mit den in letzter Zeit so gehypten Vorsorgewohnungen weiter geht, beleuchtete eine eigene Session am heutigen Real Estate Circle. „Die vor zehn Jahren gerechneten Modelle haben an sich schon gehalten“, resümierte EHL-Wohnungsexpertin Sandra Bauernfeind. Dennoch hat sich einiges verändert in der Zwischenzeit. Manche Lagen seien heute einfach nicht mehr möglich, weil sie sich nicht rechneten, weiß Heinz Fletzberger, Vorstand der SÜBA. Dafür werde jetzt in Lagen gebaut, die früher undenkbar waren: „Es kam zu einer Verschiebung und jetzt kann man auch in den Wiener Bezirken 12 bis 16 oder 2 bis 22 Wohnungen errichten. Es gibt keine No-Go-Lage mehr.“
Während die Baupreise und die Grundstücke in den letzten Jahren massiv gestiegen sind, fielen die Renditen und die Zinsen. Nikos Bakir von der Wienwert meint: „Die Renditen liegen zwischen 1,8 und 2,5 Prozent.“ Für institutionelle Anleger ist das nix mehr. „Es wird immer schwerer, Institutionelle wollen teilweise noch einen Fünf-Prozenter sehen, das ist kaum mehr darstellbar“, so Fletzberger. Private Anleger wollen derzeit rund 3,25 bis 4 Prozent, berichtet Sandra Bauernfeind.
Offensichtlich bleibt bei der strengen Rechnung auch nicht viel Platz für Architekturqualität, wie Architekt Prof. Martin Treberspurg aus dem Publikum moniert: „Die Häuser sind einfach schiach.“
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Platzverschwendung im Wohnbau
Das Video bringt es auf den Punkt: Wenn wir über Wohnraumnot klagen, müssen wir schon auch überlegen, auf welchem Niveau das passiert …
Facebook bringt nix

Hier das PDF mit den Grafiken: Immobilienwirtschaft Facebook
Übrigens: die nächste Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT liegt am 13. Dezember dem STANDARD bei.
ImmoScout24 verkauft
Jetzt ist es fix: die gesamte Scout24 Gruppe wurde gestern an Hellman & Friedman LLC verkauft – letztere übernehmen 70 Prozent von der Deutschen Telekom. Der Unternehmenswert wurde mit 2 Milliarden gerechnet. Die restlichen 30 Prozent möchte die Deutsche Telekom weiterhin halten.
Hellman & Friedman ist eine Private Equity-Gesellschaft, sie besitzt u.a. den Marktforscher Nielsen sowie die Bildagentur Getty Images.
Tour Total ausgezeichnet
Vor zwei Monaten, als ich den Tour TOTAL in Berlin besuchte, dachte ich mir: wirklich beeindruckend. Der Meinung scheinen andere auch zu sein: Der von CA Immo entwickelte Turm nahe dem Berliner Hauptbahnhof überzeugte auch die Jury des immobilienawardberlin 2013.
Drooms geht nach Wien
Vor einem Monat hatte ich hier über die Aktivitäten von drooms geschrieben, einem virtuellen Datenraum. Jetzt meldete das Unternehmen, dass es in Wien eine eigene Filiale eröffnen werde. Von hier aus soll zukünftig auch die weitere Expansion nach Tschechien und Ungarn sowie in den ost- und südosteuropäischen Raum gesteuert werden.
Null Euro für IVG-Anleihengläubiger
Null Euro für IVG-Anleihengläubiger
Es wird wieder WIM
Letztes Jahr gab es zum ersten Mal die WIM, die Wiener Immobilienmesse und heuer kommt es zur Neuauflage. Am 15. und 16. März 2014 findet sie also wieder im Congress Center der Messe Wien statt.
Terminlich wird sie wieder parallel zur Einrichtungsmesse „Wohnen & Interieur“ positioniert sein, was jetzt nett ist, wie ich finde, aber eigentlich auch völlig egal. Wer eine Wohnung sucht, interessiert sich noch nicht für die (gehobenen) Einrichtungsmöglichkeiten und umgekehrt. Aber ein Schaden ist die parallele Programmierung genau so wenig, immerhin entsteht ein thematischer Konnex.
Besucher und Aussteller waren letztes Jahr jedenfalls zufrieden: Bei der Besucherbefragung hatten sich 81 Prozent der Befragten mit der Messe insgesamt sehr zufrieden gezeigt, 84 Prozent wollten sie weiterempfehlen, und 88 Prozent bekannten, vom Messebesuch profitiert zu haben. „Wunderschön, eine tolle Messe“, meinte Harald Schippl, Initiator der IAI und Geschäftsführer der Schippl-Haus Bauträger GmbH, und Dieter Schmahel, Leitung Projektentwicklung bei 6B47 Real Estate Investors GmbH bilanzierte: „Ich bin sehr positiv überrascht über die vielen konkreten Anfragen der Messebesucher. Über 90 % tatsächliche Kaufinteressenten haben in den zwei Messetagen unseren Stand besucht.“
Wie viel Geschäft läuft über Makler?
Endlich! Seit Jahren habe ich kritisiert, dass eigentlich niemand weiß, wie viel Geschäft über Makler läuft. 33 Prozent wurden immer wieder zitiert, RE/MAX stützte sich etwa auf diese Zahl bei seiner Jahrespressekonferenz und erklärte damit, dass noch gaaaanz viel Potenzial für Maklergeschäft vorhanden sei. Auf meine Nachfrage, woher die Zahl stamme, konnte niemand eine Antwort geben. Ein ähnliches Spiel beim versuchten Markteintritt von Laforet vor ein paar Jahren.
Jetzt endlich hat IMMOunited, die das Thema Transparenz glaubwürdig und konsequent verfolgen, Klarheit und somit Professionalität in dieses Marktsegment gebracht. 5.000 Personen wurden von Jänner bis September 2013 befragt. Durchschnittlich nehmen 54 % einen Makler in Anspruch. Die Ergebnisse variieren jedoch – je nach Ort.
Hier finden Sie drei zusammenfassende Grafiken, die die geografisch unterschiedliche Verteilung zeigen:
In den Städten im Westen Österreichs läuft nur die Hälfte über einen Makler: Diagramm_Städte
In den ländlichen Gebieten (also nicht in den Städten) gibt es noch am meisten Potenzial: Diagramm_LändlicheGebiete
Besonders beeindruckend: 88 % der Grundstücke am Land werden ohne Makler verkauft: Diagramm_Kategorien
Neuer Stadtteil in Istanbul
Es gibt sie noch, die großen Projekte bei denen ganze Stadtteile errichtet werden. Allerdings ohne Österreicher. Schauplatz des Geschehens ist auch nicht CEE, sondern die Türkei. Aktuell entsteht etwa bis Ende 2016 auf einem 10 Hektar großen Grundstück die „Metropol Istanbul“: mehrere Wohn- und Bürotürme, ein dreigeschossiges Shopping Center mit einer 400 Meter langen Einkaufsstraße für Luxusmarken, ein Kino-Komplex, Restaurants und Cafés und ein Parkhaus mit 3.000 Stellplätzen. Kostenpunkt: 960 Millionen Euro. Developer sind Varyap & GAP iNSAAT, ein Zusammenschluss der türkischen Immo-Entwickler Varyap und Çalık.
Wiener Bauordnung – sinnvoller Entwurf?
Hans Jörg Ulreich, selbst Bauträger und Sprecher der Branche in der Wirtschaftskammer, über die geplante neue Wiener Bauordnung.
Sind Sie zufrieden mit der Novelle der Wiener Bauordnung oder geht sie nicht weit genug?
Viele jahrelange Forderungen der Wirtschaft (Notkamine, Stellplätze) wurden erfüllt. Ich würde bei der Stellplatzpflicht noch mutiger sein!
Was halten Sie davon, dass man gezwungen wird, ausgerechnet Solar anzuwenden?
Ich halte das im Gewerbereich, wo tagsüber ja viel Strom verbraucht wird, für sinnvoll.
Können Sie folgendem Argument etwas abgewinnen: Die Abschaffung der Notkamine spielt den Anbietern von Gas oder Fernwärme in die Hände …
Nein, denn das ist ein kompletter Unsinn! Wien Energie bietet Gas und Fernwärme an und Einzelthermen brauchen auch Gas. Hauszentralheizungen sind längst Standard. Der Parkettbpden steht auch nicht in der Bauordnung und trotzdem wird er überall eingebaut. Es ist nicht verboten Kamine zu bauen!
„Ein Haus ist ja immer nur ein notweniges Übel, um einen Kernprozess abzubilden.“
„Ein Haus ist ja immer nur ein notweniges Übel, um einen Kernprozess abzubilden.“
Die Blaue Lagune wird smart
Die Blaue Lagune, Europas größtes Fertighauszentrum, geht konsequent ihren neuen Weg: Mit dem immer breiter werdenden Angebot für neue Zielgruppen (Sanierung, Renovierung, Modernisierung) entwickelt sich das Ausstellungs- und Beratungszentrum zur 1. Adresse und Smart Expo rund ums Bauen, Sanieren und Wohnen. Soeben wurden zwei neue Ausstellungsbereiche fertiggestellt: Smart Living und Dachsanierung bzw. Dachgeschossausbau. Beide Themen werden auf eigenen Ebenen in der Technologiewelt präsentiert.
SCS neu
Als ich mir vor mehreren Jahren ein Einkaufszentrum von Unibail-Rodamco in Paris anschaute, erklärte mir der damalige Vorstand: „Und so wollen wir auch unser österreichisches Center modernisieren.“ Er sprach von der SCS und ich dachte mir: ja sicher. Den alten Schuppen bekommt ihr nie so hin.
Ich widerrufe! Vollständig und komplett! Am 27. November wird die dann hoffentlich vollständig fertig sanierte SCS neu der Presse vorgestellt. Rund 150 Millionen Euro hat Unibail-Rodamce dafür springen lassen. Eine Operation am lebenden Patienten – bei Vollbetrieb des EKZ. Das Ergebnis: Ein wirklich sauberes Update das sich sehen lassen kann!
Walter Senk hat die Rede von Thomas Malloth am Real Estate Circle hier ausgezeichnet zusammengefasst.
Walter Senk hat die Rede von Thomas Malloth am Real Estate Circle hier ausgezeichnet zusammengefasst.
MRG: Radikalisierung notwendig
Fachverbandsobmann Thomas Malloth am Business Circle in einer politischen Runde:
„Jean Ziegler hatte gesagt: Europa wird das Armenhaus der Welt werden.
Das wird so sein, zumindest in den nächsten 20 Jahren und Wohnen wird zu einem großen Thema dabei.
Ich halte eine extreme Radikalisierung der Diskussion für notwendig.“
Bei der niveauvollen (!) Diskussion waren außerdem Gabriele Moser (GRÜNE) und Gerhard Deimek (FPÖ) mit dabei. Ausgerechnet die beiden Großparteien folgten der Einladung nicht – ziemliche schwache Leistung.
Übrigens hält Gabriele Moser nichts von Mitezinsbegrenzungen – das würde nur Umwegzahlungen wie z.B. eine Ablöse fördern.
Vorsorgewohnungen: Es gibt keine No-Go-Lage mehr
Foto: © Premium Immobilien AG
Wie es mit den in letzter Zeit so gehypten Vorsorgewohnungen weiter geht, beleuchtete eine eigene Session am heutigen Real Estate Circle. „Die vor zehn Jahren gerechneten Modelle haben an sich schon gehalten“, resümierte EHL-Wohnungsexpertin Sandra Bauernfeind. Dennoch hat sich einiges verändert in der Zwischenzeit. Manche Lagen seien heute einfach nicht mehr möglich, weil sie sich nicht rechneten, weiß Heinz Fletzberger, Vorstand der SÜBA. Dafür werde jetzt in Lagen gebaut, die früher undenkbar waren: „Es kam zu einer Verschiebung und jetzt kann man auch in den Wiener Bezirken 12 bis 16 oder 2 bis 22 Wohnungen errichten. Es gibt keine No-Go-Lage mehr.“
Während die Baupreise und die Grundstücke in den letzten Jahren massiv gestiegen sind, fielen die Renditen und die Zinsen. Nikos Bakir von der Wienwert meint: „Die Renditen liegen zwischen 1,8 und 2,5 Prozent.“ Für institutionelle Anleger ist das nix mehr. „Es wird immer schwerer, Institutionelle wollen teilweise noch einen Fünf-Prozenter sehen, das ist kaum mehr darstellbar“, so Fletzberger. Private Anleger wollen derzeit rund 3,25 bis 4 Prozent, berichtet Sandra Bauernfeind.
Offensichtlich bleibt bei der strengen Rechnung auch nicht viel Platz für Architekturqualität, wie Architekt Prof. Martin Treberspurg aus dem Publikum moniert: „Die Häuser sind einfach schiach.“




