Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Walter Senk hat die Rede von Thomas Malloth am Real Estate Circle hier ausgezeichnet zusammengefasst.
MRG: Radikalisierung notwendig
Fachverbandsobmann Thomas Malloth am Business Circle in einer politischen Runde:
„Jean Ziegler hatte gesagt: Europa wird das Armenhaus der Welt werden.
Das wird so sein, zumindest in den nächsten 20 Jahren und Wohnen wird zu einem großen Thema dabei.
Ich halte eine extreme Radikalisierung der Diskussion für notwendig.“
Bei der niveauvollen (!) Diskussion waren außerdem Gabriele Moser (GRÜNE) und Gerhard Deimek (FPÖ) mit dabei. Ausgerechnet die beiden Großparteien folgten der Einladung nicht – ziemliche schwache Leistung.
Übrigens hält Gabriele Moser nichts von Mitezinsbegrenzungen – das würde nur Umwegzahlungen wie z.B. eine Ablöse fördern.
Vorsorgewohnungen: Es gibt keine No-Go-Lage mehr
Foto: © Premium Immobilien AG
Wie es mit den in letzter Zeit so gehypten Vorsorgewohnungen weiter geht, beleuchtete eine eigene Session am heutigen Real Estate Circle. „Die vor zehn Jahren gerechneten Modelle haben an sich schon gehalten“, resümierte EHL-Wohnungsexpertin Sandra Bauernfeind. Dennoch hat sich einiges verändert in der Zwischenzeit. Manche Lagen seien heute einfach nicht mehr möglich, weil sie sich nicht rechneten, weiß Heinz Fletzberger, Vorstand der SÜBA. Dafür werde jetzt in Lagen gebaut, die früher undenkbar waren: „Es kam zu einer Verschiebung und jetzt kann man auch in den Wiener Bezirken 12 bis 16 oder 2 bis 22 Wohnungen errichten. Es gibt keine No-Go-Lage mehr.“
Während die Baupreise und die Grundstücke in den letzten Jahren massiv gestiegen sind, fielen die Renditen und die Zinsen. Nikos Bakir von der Wienwert meint: „Die Renditen liegen zwischen 1,8 und 2,5 Prozent.“ Für institutionelle Anleger ist das nix mehr. „Es wird immer schwerer, Institutionelle wollen teilweise noch einen Fünf-Prozenter sehen, das ist kaum mehr darstellbar“, so Fletzberger. Private Anleger wollen derzeit rund 3,25 bis 4 Prozent, berichtet Sandra Bauernfeind.
Offensichtlich bleibt bei der strengen Rechnung auch nicht viel Platz für Architekturqualität, wie Architekt Prof. Martin Treberspurg aus dem Publikum moniert: „Die Häuser sind einfach schiach.“
Auch die Kirche hat ihre Skylinks

Recht leger ging ja der Limburger Bischof mit dem Budget um. Wie viel Vermögen den österreichischen Bischöfen eigentlich zur Verfügung steht, bzw. was die aus Immobilien und anderen Geschäften einnehmen hat gestern ein recht guter Beitrag in der ORF-Sendung Report beschrieben. Schade, freilich, dass die Redakteure der Sendung dem Pressesprecher von Kardinal Christoph Schönborn nicht die Frage gestellt haben, ob er es ok fände, dass der Mieter Manner, der am Stephansplatz in einer Kirchenimmobilie einen Shop betreibt, auch am Sonntag offen hat …
Übrigens hat die Kirche nicht nur in Limburg ihre Baukosten nicht im Griff. Eine Studie des Beraters Invensity analysierte acht problematische Bauprojekte verschiedener Religionen in Deutschland und Europa. So bewerten die Berater den Neubau der Zentral-Moschee in Köln-Ehrenfeld aufgrund zahlreicher fahrlässiger Fehler und mehr als 2000 aufgedeckter Mängel als gescheitert. Das unprofessionelle Arbeiten hat erhebliche finanzielle Folgen: Statt der veranschlagten 17 Millionen Euro wurden bereits 34 Millionen ausgegeben – weitere acht Millionen fehlen zur Fertigstellung.
Drohnen in der Seestadt Aspern
Terroristen am Baufeld in Aspern? Nein, Energieoptimierer sind da am Werk. Forscher von Siemens Österreich haben eine neue Technologie zum Erfassen von Energieverlusten in großen Gebäuden oder ganzen Stadtvierteln entwickelt.
Dabei fliegen nehmen Drohnen Luftbilder auf, eine Bildverarbeitungs-Software erstellt daraus ein 3D Modell, das laut Eigenangaben neben dem Baustellenfortschritt auch Energieverluste wie Wärmestrahlung, Flüssigkeits- und Gasverluste, schlechte Dämmung und Durchfeuchtung sichtbar machen soll. Neben klassischen Kameras werden an den Mini-Fliegern einfach Wärmebildkameras angebracht.
„Die Luftbildthermalinspektion mit einer Wärmebildkamera ist weniger zeitaufwändig und sicherer als die ebenerdige Erfassung.“
heißt es in einer Aussendung von Siemens. Auch zur Wartung und Instandhaltung kommt das Flugwunderwuzzi in Frage. Im großen Stil wird das neue Produkt zum ersten Mal im Enwicklungsgebiet der Seestadt Aspern ausprobiert. Erhofftes Ziel: Die Planung von Logistik, Energiebedarf und Finanzmitteln soll konstant optimiert werden.
Stuttgart auch in Österreich
Schon lustig, vor ein paar Monaten noch haben mich die Leute schief angeschaut, wenn ich über Bürgerbeteiligung, Einbindung der Anrainer bei Bauprojekten, Kommunikationsmaßnahmen im Vorfeld eines Projekts gesprochen habe. Stuttgart21 wird bei uns in dieser Dimension nicht passieren, nein, aber die Integration der verschiedenen Teilöffentlichkeiten (wie es in der PR schon seit Jahrzehnten genannt wird) kann erfolgsentscheidend sein.
Plötzlich ist die Kommunikation nun auch bei uns zum Thema geworden. Kurse und Seminare werden dazu abgehalten, PR-Agenturen versuchen sich zu positionieren. U.a. auch in einer spannend klingenden Veranstaltung am 20. November.
Investmentvolumen auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt peilt laut DTZ das Niveau des Jahres 2005 an und 50 Prozent der Befragten des FAP-Barometers berichten über zunehmendes Neugeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Klingt gut!
Was die SIVBEG so alles macht
Wettbewerbsverzerrung durch sozialen Wohnbau? Ein nicht ganz lobbyisten-freier, aber interessanter Artikel auf immonet.
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Neue Münchner Immo-Firma in Wien
Die Münchner Optimierer und Planer für Gewerbeimmobilien Modal M eröffnen in der Wiener Teinfaltstraße 8 ihr erstes Auslandsbüro. Ich habe rasch bei Geschäftsführer Timo Brehme nachgefragt, warum sie gerade nach Wien kommen …
Modal M eröffnet in Wien ihre erste Dependance. Warum kommt ein Münchener Unternehmen ausgerechnet nach Österreich?
Timo Brehme: Wir haben bereits in der Vergangenheit an der Realisierung von Projekten in Österreich mitgewirkt und hier eng mit dortigen Unternehmen zusammengearbeitet. Viele dieser Kontakte sind nie abgebrochen und so die Idee entstanden, auch künftig weiter zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus bietet der Markt in Österreich spannende Objekte und Anforderungen. Wir können also sowohl dazu lernen, als auch unsere Expertise weitergeben.
Mit welchen österreichischen Unternehmen haben Sie denn schon zusammen gearbeitet?
Timo Brehme: Wienerberger, HPI Property Development Consulting, PORR, CA Immo
Was macht Modal M – und für welche Partner ist das Unternehmen in Österreich interessant?
Timo Brehme: Modal M versteht sich als Optimierer von Gewerbeimmobilien und steuert als solcher sämtliche kommunikativen und baulichen Prozesse, die für den Neu-, Um- oder Ausbau von Grundstücken und Bestandsimmobilien erforderlich sind. Wir sind ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus Beratern, Marketingprofis, Architekten, Kaufleuten und Designern. Unsere Klienten sind Investoren, Entwickler, Vermieter und Mieter von Gewerbeimmobilien. Wir unterstützen unsere Klienten bei der Standortbewertung von Immobilien, entwickeln individuelle Strategien für die Platzierung der Projekte am Markt sowie zielgruppenspezifisches Material für den Vertrieb und übernehmen die architektonische Gesamtplanung der Projekte. Zudem definiert Modal M geeignete Kommunikations- und Werbemaßnahmen und kümmert sich um deren Umsetzung.
Wir sind in erster Linie für unsere Bestandsauftraggeber interessant, die international tätig sind, also auch die in Wien.
Welche weiteren Standorte sind geplant?
Timo Brehme: Berlin ist schon fast fix, Frankfurt a.M. ist in Planung.
Wem gehört Modal M?
Timo Brehme: Modal M gehört Timo Brehme, Daniel Eckes und Sven Bietau.
Rückzug der Großinvestoren in Deutschland
Die Zeiten, in der die richtig großen Wohnungspakete von Hedgefonds und Co in Deutschland gekauft wurden sind vorbei. Zunehmend ziehen sich die Big Player zurück. Nun wurde bekannt, dass Gagfah 15.000 Wohnungen abverkaufen wird.
Verbietet das Bauen!
Da schauten die Leute auf der EXPO Real! Unter den 35.000 Leuten lief einer mit dem Namen Daniel Fuhrhop herum und der sorgte für Aufsehen. Der Gründer und bis vor kurzem noch Inhaber des Verlages Stadtwandel, erzählte führenden Firmen wie etwa Hochtief, dass er seinen Verlag verkauft habe und nun den Blog „Verbietet das Bauen!“ verfolgt. Da schlotterten ein paar Leuten schon die Knie.
Was will Fuhrhop mit dem Blog? Der Mann, der sich 15 Jahre hauptsächlich mit Neubau beschäftigt hat, ist der Meinung, dass es diese nicht mehr braucht. Indem man den vorhandenen Leerstand reduziert, die Flächen effizient nutzt, lassen sich genug vorhandene Ressourcen neu nutzen.
Damit hat Fuhrhop schon recht: Denn jedes neue Haus ist eigentlich nicht nachhaltig und wollen wir wirklcih etwas erreichen (sei es so etwas Banales wie CO2-Einsparungen) ist der Bestand der Schlüsselfaktor. Darauf haben bislang weder Politik, noch Lobbys, noch die Immobilienindustrie wirklich reagiert.
Hai im EKZ
Weil es so absurd ist, ein Video von einem Einkaufszentrum in China. Dort müssen sich die Gebäudeverwalter also mit ausgebüchsten Haien beschäftigen …
Nachhaltigkeit und Immobilienrecht
Jetzt hängt uns das N-Wort schon beim Hals heraus. Blöd ist, dass man auch kaum Synonyme für Nachhaltigkeit verwenden kann. Hinter der Worthülse steckt oft nur Quatsch. Was heißt es denn in Hard-Facts, wie kann man den Nachhaltigkeit rechtlich verankern.
Mit genau diesen Thema beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe von immolex. Fachleute aus den Bereichen Justiz, Bauangelegenheiten und Immobilienwirtschaft haben sich dazu mit folgenden Aspekten auseinandergesetzt:
- Energetische Modernisierung und Klimaschutz
- Nachhaltigkeit im Sinne einer Werterhaltung und Wertsteigerung
- Herausforderungen bei Neubau und Sanierung
- Anforderungen an das Wohnrecht in Hinblick auf ökologische, sicherheitstechnische und behindertengerechte Ausstattung
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Walter Senk hat die Rede von Thomas Malloth am Real Estate Circle hier ausgezeichnet zusammengefasst.
Walter Senk hat die Rede von Thomas Malloth am Real Estate Circle hier ausgezeichnet zusammengefasst.
MRG: Radikalisierung notwendig
Fachverbandsobmann Thomas Malloth am Business Circle in einer politischen Runde:
„Jean Ziegler hatte gesagt: Europa wird das Armenhaus der Welt werden.
Das wird so sein, zumindest in den nächsten 20 Jahren und Wohnen wird zu einem großen Thema dabei.
Ich halte eine extreme Radikalisierung der Diskussion für notwendig.“
Bei der niveauvollen (!) Diskussion waren außerdem Gabriele Moser (GRÜNE) und Gerhard Deimek (FPÖ) mit dabei. Ausgerechnet die beiden Großparteien folgten der Einladung nicht – ziemliche schwache Leistung.
Übrigens hält Gabriele Moser nichts von Mitezinsbegrenzungen – das würde nur Umwegzahlungen wie z.B. eine Ablöse fördern.
Vorsorgewohnungen: Es gibt keine No-Go-Lage mehr
Foto: © Premium Immobilien AG
Wie es mit den in letzter Zeit so gehypten Vorsorgewohnungen weiter geht, beleuchtete eine eigene Session am heutigen Real Estate Circle. „Die vor zehn Jahren gerechneten Modelle haben an sich schon gehalten“, resümierte EHL-Wohnungsexpertin Sandra Bauernfeind. Dennoch hat sich einiges verändert in der Zwischenzeit. Manche Lagen seien heute einfach nicht mehr möglich, weil sie sich nicht rechneten, weiß Heinz Fletzberger, Vorstand der SÜBA. Dafür werde jetzt in Lagen gebaut, die früher undenkbar waren: „Es kam zu einer Verschiebung und jetzt kann man auch in den Wiener Bezirken 12 bis 16 oder 2 bis 22 Wohnungen errichten. Es gibt keine No-Go-Lage mehr.“
Während die Baupreise und die Grundstücke in den letzten Jahren massiv gestiegen sind, fielen die Renditen und die Zinsen. Nikos Bakir von der Wienwert meint: „Die Renditen liegen zwischen 1,8 und 2,5 Prozent.“ Für institutionelle Anleger ist das nix mehr. „Es wird immer schwerer, Institutionelle wollen teilweise noch einen Fünf-Prozenter sehen, das ist kaum mehr darstellbar“, so Fletzberger. Private Anleger wollen derzeit rund 3,25 bis 4 Prozent, berichtet Sandra Bauernfeind.
Offensichtlich bleibt bei der strengen Rechnung auch nicht viel Platz für Architekturqualität, wie Architekt Prof. Martin Treberspurg aus dem Publikum moniert: „Die Häuser sind einfach schiach.“
Auch die Kirche hat ihre Skylinks

Recht leger ging ja der Limburger Bischof mit dem Budget um. Wie viel Vermögen den österreichischen Bischöfen eigentlich zur Verfügung steht, bzw. was die aus Immobilien und anderen Geschäften einnehmen hat gestern ein recht guter Beitrag in der ORF-Sendung Report beschrieben. Schade, freilich, dass die Redakteure der Sendung dem Pressesprecher von Kardinal Christoph Schönborn nicht die Frage gestellt haben, ob er es ok fände, dass der Mieter Manner, der am Stephansplatz in einer Kirchenimmobilie einen Shop betreibt, auch am Sonntag offen hat …
Übrigens hat die Kirche nicht nur in Limburg ihre Baukosten nicht im Griff. Eine Studie des Beraters Invensity analysierte acht problematische Bauprojekte verschiedener Religionen in Deutschland und Europa. So bewerten die Berater den Neubau der Zentral-Moschee in Köln-Ehrenfeld aufgrund zahlreicher fahrlässiger Fehler und mehr als 2000 aufgedeckter Mängel als gescheitert. Das unprofessionelle Arbeiten hat erhebliche finanzielle Folgen: Statt der veranschlagten 17 Millionen Euro wurden bereits 34 Millionen ausgegeben – weitere acht Millionen fehlen zur Fertigstellung.
Drohnen in der Seestadt Aspern
Terroristen am Baufeld in Aspern? Nein, Energieoptimierer sind da am Werk. Forscher von Siemens Österreich haben eine neue Technologie zum Erfassen von Energieverlusten in großen Gebäuden oder ganzen Stadtvierteln entwickelt.
Dabei fliegen nehmen Drohnen Luftbilder auf, eine Bildverarbeitungs-Software erstellt daraus ein 3D Modell, das laut Eigenangaben neben dem Baustellenfortschritt auch Energieverluste wie Wärmestrahlung, Flüssigkeits- und Gasverluste, schlechte Dämmung und Durchfeuchtung sichtbar machen soll. Neben klassischen Kameras werden an den Mini-Fliegern einfach Wärmebildkameras angebracht.
„Die Luftbildthermalinspektion mit einer Wärmebildkamera ist weniger zeitaufwändig und sicherer als die ebenerdige Erfassung.“
heißt es in einer Aussendung von Siemens. Auch zur Wartung und Instandhaltung kommt das Flugwunderwuzzi in Frage. Im großen Stil wird das neue Produkt zum ersten Mal im Enwicklungsgebiet der Seestadt Aspern ausprobiert. Erhofftes Ziel: Die Planung von Logistik, Energiebedarf und Finanzmitteln soll konstant optimiert werden.
Stuttgart auch in Österreich
Schon lustig, vor ein paar Monaten noch haben mich die Leute schief angeschaut, wenn ich über Bürgerbeteiligung, Einbindung der Anrainer bei Bauprojekten, Kommunikationsmaßnahmen im Vorfeld eines Projekts gesprochen habe. Stuttgart21 wird bei uns in dieser Dimension nicht passieren, nein, aber die Integration der verschiedenen Teilöffentlichkeiten (wie es in der PR schon seit Jahrzehnten genannt wird) kann erfolgsentscheidend sein.
Plötzlich ist die Kommunikation nun auch bei uns zum Thema geworden. Kurse und Seminare werden dazu abgehalten, PR-Agenturen versuchen sich zu positionieren. U.a. auch in einer spannend klingenden Veranstaltung am 20. November.
Investmentvolumen auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt peilt laut DTZ das Niveau des Jahres 2005 an und 50 Prozent der Befragten des FAP-Barometers berichten über zunehmendes Neugeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Klingt gut!
Wettbewerbsverzerrung durch sozialen Wohnbau? Ein nicht ganz lobbyisten-freier, aber interessanter Artikel auf immonet.
Wettbewerbsverzerrung durch sozialen Wohnbau? Ein nicht ganz lobbyisten-freier, aber interessanter Artikel auf immonet.
Neue Münchner Immo-Firma in Wien
Die Münchner Optimierer und Planer für Gewerbeimmobilien Modal M eröffnen in der Wiener Teinfaltstraße 8 ihr erstes Auslandsbüro. Ich habe rasch bei Geschäftsführer Timo Brehme nachgefragt, warum sie gerade nach Wien kommen …
Modal M eröffnet in Wien ihre erste Dependance. Warum kommt ein Münchener Unternehmen ausgerechnet nach Österreich?
Timo Brehme: Wir haben bereits in der Vergangenheit an der Realisierung von Projekten in Österreich mitgewirkt und hier eng mit dortigen Unternehmen zusammengearbeitet. Viele dieser Kontakte sind nie abgebrochen und so die Idee entstanden, auch künftig weiter zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus bietet der Markt in Österreich spannende Objekte und Anforderungen. Wir können also sowohl dazu lernen, als auch unsere Expertise weitergeben.
Mit welchen österreichischen Unternehmen haben Sie denn schon zusammen gearbeitet?
Timo Brehme: Wienerberger, HPI Property Development Consulting, PORR, CA Immo
Was macht Modal M – und für welche Partner ist das Unternehmen in Österreich interessant?
Timo Brehme: Modal M versteht sich als Optimierer von Gewerbeimmobilien und steuert als solcher sämtliche kommunikativen und baulichen Prozesse, die für den Neu-, Um- oder Ausbau von Grundstücken und Bestandsimmobilien erforderlich sind. Wir sind ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus Beratern, Marketingprofis, Architekten, Kaufleuten und Designern. Unsere Klienten sind Investoren, Entwickler, Vermieter und Mieter von Gewerbeimmobilien. Wir unterstützen unsere Klienten bei der Standortbewertung von Immobilien, entwickeln individuelle Strategien für die Platzierung der Projekte am Markt sowie zielgruppenspezifisches Material für den Vertrieb und übernehmen die architektonische Gesamtplanung der Projekte. Zudem definiert Modal M geeignete Kommunikations- und Werbemaßnahmen und kümmert sich um deren Umsetzung.
Wir sind in erster Linie für unsere Bestandsauftraggeber interessant, die international tätig sind, also auch die in Wien.
Welche weiteren Standorte sind geplant?
Timo Brehme: Berlin ist schon fast fix, Frankfurt a.M. ist in Planung.
Wem gehört Modal M?
Timo Brehme: Modal M gehört Timo Brehme, Daniel Eckes und Sven Bietau.
Rückzug der Großinvestoren in Deutschland
Die Zeiten, in der die richtig großen Wohnungspakete von Hedgefonds und Co in Deutschland gekauft wurden sind vorbei. Zunehmend ziehen sich die Big Player zurück. Nun wurde bekannt, dass Gagfah 15.000 Wohnungen abverkaufen wird.
Verbietet das Bauen!
Da schauten die Leute auf der EXPO Real! Unter den 35.000 Leuten lief einer mit dem Namen Daniel Fuhrhop herum und der sorgte für Aufsehen. Der Gründer und bis vor kurzem noch Inhaber des Verlages Stadtwandel, erzählte führenden Firmen wie etwa Hochtief, dass er seinen Verlag verkauft habe und nun den Blog „Verbietet das Bauen!“ verfolgt. Da schlotterten ein paar Leuten schon die Knie.
Was will Fuhrhop mit dem Blog? Der Mann, der sich 15 Jahre hauptsächlich mit Neubau beschäftigt hat, ist der Meinung, dass es diese nicht mehr braucht. Indem man den vorhandenen Leerstand reduziert, die Flächen effizient nutzt, lassen sich genug vorhandene Ressourcen neu nutzen.
Damit hat Fuhrhop schon recht: Denn jedes neue Haus ist eigentlich nicht nachhaltig und wollen wir wirklcih etwas erreichen (sei es so etwas Banales wie CO2-Einsparungen) ist der Bestand der Schlüsselfaktor. Darauf haben bislang weder Politik, noch Lobbys, noch die Immobilienindustrie wirklich reagiert.
Hai im EKZ
Weil es so absurd ist, ein Video von einem Einkaufszentrum in China. Dort müssen sich die Gebäudeverwalter also mit ausgebüchsten Haien beschäftigen …
Nachhaltigkeit und Immobilienrecht
Jetzt hängt uns das N-Wort schon beim Hals heraus. Blöd ist, dass man auch kaum Synonyme für Nachhaltigkeit verwenden kann. Hinter der Worthülse steckt oft nur Quatsch. Was heißt es denn in Hard-Facts, wie kann man den Nachhaltigkeit rechtlich verankern.
Mit genau diesen Thema beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe von immolex. Fachleute aus den Bereichen Justiz, Bauangelegenheiten und Immobilienwirtschaft haben sich dazu mit folgenden Aspekten auseinandergesetzt:
- Energetische Modernisierung und Klimaschutz
- Nachhaltigkeit im Sinne einer Werterhaltung und Wertsteigerung
- Herausforderungen bei Neubau und Sanierung
- Anforderungen an das Wohnrecht in Hinblick auf ökologische, sicherheitstechnische und behindertengerechte Ausstattung


