Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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König Charles macht auf Immo-Entwickler
Wer schon immer davon geträumt hat, fast wie ein Royal zu heiraten – aber ohne Balkonkuss und Militärparade – bekommt bald die Chance dazu. König Charles III. lässt nämlich Teile seines schottischen Landsitzes Dumfries House in Ayrshire zu einer luxuriösen Hochzeits- und Eventlocation umbauen.
Für rund 8,7 Millionen US-Dollar (etwa 8 Millionen Euro) entsteht dort der neue Veranstaltungssaal „The King’s Hall“ – ein Name, der wenig Raum für Missverständnisse lässt. Der Neubau soll den bisherigen Festzelt-Ersatz ablösen und künftig Platz für rund 200 Gäste bieten. Eröffnet wird voraussichtlich im Sommer 2027.
Die denkmalgeschützte Villa aus dem 18. Jahrhundert ist Teil des King’s Foundation Estate, dessen Einnahmen in Bildungs- und Naturschutzprojekte fließen sollen. Mit anderen Worten: Wer dort feiert, tut zugleich etwas Gutes – zumindest laut Stiftung.
Kulinarisch dürfte es bei den künftigen Hochzeiten königlich, aber bodenständig zugehen: regionale Zutaten, Bio-Produkte, vermutlich kein Fast Food, aber vielleicht ein Hauch von Haggis auf Porzellan.
Also: Wer sich eine royale Note für den eigenen großen Tag wünscht – und das nötige Budget mitbringt – kann bald auf Dumfries House „Ja“ sagen. Macht sich zumindest gut auf den Einladungen …
Neues Hotel am Katschberg sucht Investoren
Am Katschberg ist ein großes Hotelprojekt geplant, berichtet die Kronen Zeitung. Auf einer Fläche von etwa 4.000 m² soll die neue Luxus-Hotelanlage „Mountini Katschberg“ entstehen, gelegen direkt an der Skipiste beim Aineck. Geplant sind 113 Zimmer mit rund 246 Betten, eine Tiefgarage mit 140 Plätzen, ein Restaurant, eine Bar-Lounge und ein Wellnessbereich. Hinter dem Vorhaben stehen Bergbahnen-Chef Josef Bogensperger und seine Frau Denise.
Der Start der Bauarbeiten ist – sofern Investoren gefunden werden – noch für dieses Jahr geplant. Derzeit sucht man noch nach Investoren und Betreibern des Projekts; falls sich niemand findet, wollen die Initiatoren das Vorhaben selbst umsetzen.
100 Prozent Ehlmaier
Michael Ehlmaier sorgt gleich zu Jahresbeginn für starke News (god, not bad!). Der Geschäftsführer der EHL Immobilien Gruppe zählt seit Jahren zu den prägendsten Figuren der österreichischen Immobilienwirtschaft. Jetzt setzt er den nächsten strategischen Meilenstein.
Mit Jahresbeginn hat seine Michael Ehlmaier Holding GmbH die noch fehlenden 49 Prozent der EHL Immobilien GmbH von der CPI Europe AG übernommen. Damit gehört ihm das Unternehmen nun zu 100 Prozent.
Die CPI Europe AG war seit 2011 an Bord. Nun hat sich CPI – im Rahmen einer neu ausgerichteten Unternehmensstrategie – entschieden auszusteigen. Für Ehlmaier öffnet sich damit die Tür zu einer klaren, einheitlichen Eigentümerstruktur.
Unter seiner Führung ist EHL in den vergangenen Jahren zu einem der herausragenden Player am Markt gewachsen. Die Gruppe zählt heute zu den führenden Immobiliendienstleistern des Landes.
EHL Immobilien wurde 1991 gegründet und zählt heute in allen großen Marktsegmenten, insbesondere der Vermietung von Büros, Einzelhandels- und Logistikimmobilien (2025 ca. 105.000 m²) durch die Tochter EHL Gewerbeimmobilien GmbH sowie der Vermittlung von Wohnungen (2025 ca. 1.680 Wohneinheiten Vermietung/Verkauf/Anlage) durch die Tochtergesellschaft EHL Wohnen GmbH zu den führenden Maklerunternehmen in Österreich. Darüber hinaus ist die Tochtergesellschaft EHL Investment Consulting GmbH mit einem vermittelten Transaktionsvolumen von ca. 800 Mio. Euro Marktführer in Österreich.
Mit Anfang des Jahres ist die EHL Gruppe auch übersiedelt – in die Rathausstraße 1. Los geht’s also in ein gutes 2026!
DreSo geht nach Kärnten
Höchste Nachfrage nach grünen Gebäuden
Laut dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ist Deutschland führend in der Nachfrage nach grünen Gebäuden. Dennoch zeigt der Bericht, dass die dynamische Entwicklung auf dem Markt nachlässt, was Investoren und Nutzern zunehmend Sorgen bereitet.
Der RICS Sustainable Building Index (SBI) ist global von plus 41 auf plus 30 gesunken, was den niedrigsten Stand seit Jahren darstellt. Hauptgründe sind wirtschaftliche Unsicherheiten, unklare politische Rahmenbedingungen, steigende Baukosten und ein Mangel an klaren Richtlinien für nachhaltige Gebäude. Weltweit messen 46 Prozent der Befragten keine CO2-Emissionen, was im Widerspruch zu den globalen Netto-Null-Zielen steht.
In Deutschland berichten 44 Prozent der Nutzer von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden, während 46 Prozent der Investoren ebenfalls einen Anstieg verzeichnen. Der SBI für Deutschland liegt bei plus 37, was im europäischen Kontext positiv ist, jedoch die abnehmende Dynamik widerspiegelt.
Vergesst Brunch! Neues aus dem DC Tower
Das höchste Restaurant Europas wird neu bespielt: Mit Aprés Ski und Luncheon gibt es komplett neue Formate – Modeschau inklusive. Gute Idee, finde ich!
Der höchste Turm Wiens wird seit kurzem neu bespielt. Das bei WienerInnen eher kaum beachtete Meliá-Hotel hat mit dem neuen Konzept ganz oben am DC Tower durchaus was Beachtliches geschaffen. Warum sage ich das? Weil ich selbst bei einem komischen Format dort war, das sich meiner Meinung nach als richtig innovative Idee herausgestellt hat.
Luncheon? Hä?
Also, Brunch kennt man ja, die vom Altia (wie das neue Restaurant heißt, angeblich das höchste Restaurant Europas) haben sich aber überlegt: Warum so früh aufstehen?
„Luncheon“ geht mit dem Mittagessen los, man speist sich durch den frühen Nachmittag. Das seltsame Wort ist zu dieser Tageszeit schon leichter verdaulich, die Bubbles vom Grünen Veltliner aus den Schlumberger-Flaschen zeitgemäßer und statt Eierspeisen findet man bei einem ausgewählten Buffet allerlei appetitanregendes. Kleine Häppchen kommen frisch und nicht enden wollend aus der Küche serviert, Tunfisch-Tartar, spanische Kroketten, Tortilla u.v.m. landen da im nach und nach vor einem auf dem Tisch.
Hornbrille und Peppa Wutz
Freilich könnte ich noch viel über die Hauptgänge verlieren, die dann in mehreren Flights und gar nicht so kleinen Portionen ebenso an den Platz gefolgen werden, ja, schmecken auch, vor allem die Gambas in rassiger Tomatensauce aber auch die Krustentier-verwöhnte Pasta und die Zitronen-Schweinsfilets. Viel interessanter ist dann doch das Publikum. Unbekümmert und betont dezent fröhnt es hier dem mondänen Leben, hoch über ganz Wien, das zugenebelt zu den Fendi-Füßen liegt. Passt alles wunderbar in die DC-Designer-Atmosphäre. Ja, selbst die Kinder jeden Alters, die herumwuseln. Ob Hornbrillenträger oder Peppa Wutz: alle entspannt.
Mein Highlight kommt am Ende: Die ein oder andere Person, die schon den ganzen Nachmittag herumgeistert, entpuppt sich als Teil der Modenschau – eine witzig gecastete Modell-Familie trifft sich „spontan“ mit ordentlichem Sound untermalt vor der Bar und demonstriert, wie sich ihr Schmuck und ihr textiles Äußeres mit ihrer Persönlichkeit zu einem großartigen Ganzen auftut. Abschiedssackerl von den Firmen gibt’s dann als Erinnerungsstütze gleich beim Ausgang.
Penetrant? Gar nicht. Sehr lustig und ein lockerer, gehobener Nachmittag. So schön kann es im 57. Stock des DC Towers hergehen, wenn man Neues wagt. Vielleicht schaffe ich es ja noch zum Aprés-Ski, das schneeunabhängig täglich so ab 17 Uhr in der „Veuve Clicquot Ecke“ auf 220 Metern Höhenmeter angeboten wird.
Hier noch ein Werbeteil für das Restaurant, weil ich es cool fand, und vielleicht noch ein Weihnachts/Silvester-Tipp dabei ist:
Silvester-Menü
Verabschieden Sie 2025 stilvoll mit einem Signature-Menü von Iñigo Urrechu, tanzen Sie ganz oben die Nacht durch und stoßen Sie mit edlem Champagner auf neue Anfänge an.
Silvester Party
Feuerwerk, Musik und DJ-Beats. Ab 20 Uhr wird ein Flying Dinner mit inkludierten Getränken serviert. Zum Jahreswechsel stoßen alle mit einem Mitternachtssekt auf 2026 an!
Ach ja, und wer sich fragt, warum das Restaurant Altia by Urrechu heißt: Íñigo Urrechu ist der baskische Koch, der hier kuratierend zur Seit steht. 2018 war er Bester Chefkoch Spaniens. Link zum Lokal hier
Bildcredit: Heimo Rollett / Melia





Skiimmobilien: -11%
Österreich hatte zuletzt bei Skiimmobilien mit Gegenwind zu kämpfen, berichtet Savills in seinem aktuellen Savills Ski Report. Im Segment der erstklassigen gingen die Preise im vergangenen Jahr um 11 Prozent zurück, über fünf Jahre ergibt sich ein Minus von 7 Prozent. Langfristig zeigt sich die Entwicklung mit einem Zuwachs von 34 Prozent über zehn Jahre und 95 Prozent über zwanzig Jahre zwar solide, im Vergleich zu anderen Skimärkten aber verhalten.
Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit hätten sich die Märkte insgesamt widerstandsfähig gezeigt, so Savills. Die durchschnittlichen Preise für hochwertige Skiimmobilien stiegen demnach im vergangenen Jahr um 3 Prozent. Sie liegen damit weiterhin 4 Prozent unter dem Höchststand von 2022, jedoch 12 Prozent über dem Niveau von 2021 und 27 Prozent über dem Vor-Pandemie-Wert.
Im internationalen Vergleich zeigt der Report deutliche Unterschiede: Über alle untersuchten Skigebiete hinweg sind die Preise in den vergangenen 20 Jahren durchschnittlich um 150 Prozent gestiegen. Die Schweiz verzeichnete binnen eines Jahres ein Plus von 7 Prozent, über fünf Jahre 20 Prozent. Das Wachstum der vergangenen zehn Jahre fiel mit 19 Prozent moderater aus, über zwanzig Jahre stiegen die Werte jedoch um 94 Prozent. In den USA zeigt sich ein stärker schwankendes Bild: Nach kurzfristigen Rückgängen stiegen die Preise dort über zehn Jahre um 84 Prozent und über zwanzig Jahre um 228 Prozent.
Spannend in dem Report finde ich persönlich den Resilienz-Index. Da schneidet Österreich auch nicht gut ab. An bester Stelle liegt auf Platz 15 (!) Obertauern. Kitzbühel liegt auf Platz 54!
Hier der Link zu Online-Version.
Bildcredit: Screenshot / Savills Ski Report
Lebenswelten statt Zimmerzahlen
Die Zukunft der Hotellerie wird nicht mehr in Zimmern gezählt, sondern in Wirkung, Haltung und Vernetzung. Das wurde beim Future Hospitality Summit World 2025 in Dubai deutlich, wo sich knapp 1.600 Branchenvertreter aus über 70 Ländern trafen. Die zentrale Botschaft. Hospitality entwickelt sich vom klassischen Beherbergungsmodell hin zu integrierten Lebenswelten, die Wohnen, Arbeiten, Erholung und Community verbinden.
FHS World 2025 – Five Key Take Aways
Besonders sichtbar ist dieser Wandel im Boom der branded residences. Lifestyle- und Luxusmarken aus Automobil- oder Designbranchen drängen in den Immobilienmarkt und schaffen emotionale Mehrwerte jenseits klassischer Hotelservices. Erfolgsentscheidend bleibt jedoch die professionelle Hospitality-DNA. Ohne erstklassiges Management verlieren selbst ikonische Marken an Strahlkraft.
Parallel dazu hat sich die Debatte rund um Künstliche Intelligenz professionalisiert. Nicht mehr das Ob, sondern das Wie steht im Fokus. AI automatisiert Routinen, steigert Effizienz und Erträge, soll aber vor allem eines ermöglichen. Mehr Zeit für echte Gastfreundschaft. Technologie als leiser Enabler, nicht als Selbstzweck.
Auch Nachhaltigkeit ist endgültig im ökonomischen Kern angekommen. Klimarisiken, Versicherbarkeit und Finanzierung machen ökologische Standards zu einem harten Standortfaktor. Zertifizierungen wie DGNB und BREEAM werden zunehmend zur Voraussetzung, um Investoren und Gäste gleichermaßen zu überzeugen.
Der Mittlere Osten positioniert sich dabei als globales Reallabor. Während westliche Märkte mit Kosten und Regulatorik kämpfen, treiben Länder wie Saudi-Arabien und die VAE mit hoher Liquidität, Reformen und Vision-2030-Projekten neue Hospitality-Modelle voran.
Abgerundet wird der Wandel durch Wellness 2.0. Mentale Gesundheit, Schlafqualität und Longevity rücken in den Mittelpunkt. Gefragt sind ganzheitliche Konzepte, die Regeneration und Resilienz fördern. Der Fitnessraum für den Körper bekommt ein Pendant für den Geist.
Bildcredit: Hotel Post Bezau
Kunstuni Linz: eigenes Institut Architektur-Institut
Geleitet von Sigi Atteneder gliedert sich das Institut in vier Entwurfsstudios (BASEhabitat, Raumkultur, Städtebau, Typologie) sowie die Fachbereiche Baukultur, Konstruktion und Überholz mit sechs Professuren. Es bietet Bachelor- und Masterstudien für Architektur sowie die Postgraduiertenprogramme „BASEhabitat I Postgraduate“ und „überholz“ an. Schwerpunkt ist ökologisches und CO₂-armes Bauen mit lokalen Materialien und Techniken, unterstützt durch den UNESCO-Lehrstuhl „Earthern Architectures“.
Europäischer Immobilienmarkt 2026 mit höheren Renditen
Größte Immofinanzierung in Serbien – mit ERSTE an Board
Refinanziert wurde von der Erste Group Bank AG, der Erste Bank a.d. Novi Sad sowie der UniCredit Bank Serbia a.d., es handelt sich um ein Einzelhandelsportfolio von Atterbury und MPC Properties.
Das Portfolio umfasst drei große Einkaufszentren in Belgrad: Ušće, BEO und Mercator.
Die Transaktion gilt nicht nur als größte Immobilienfinanzierung des Landes, sondern auch als erstes Portfolio-Geschäft mit übergreifender Besicherung, bei dem Vermögenswerte mehrerer Gesellschaften gemeinsam abgesichert wurden. Sie wurde unter günstigen Marktbedingungen umgesetzt und gilt als Signal für das anhaltende Investorenvertrauen in Mittel- und Südosteuropa.
2026: mehr als 1 Bio. US$

Laut Savills World Research wird das weltweite Immobilieninvestitionsvolumen 2026 erstmals seit 2022 wieder die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten, was einem Anstieg von 15 % gegenüber 2025 entspricht.
Im Rahmen des Thought-Leadership-Programms „Impacts“ sieht der internationale Immobilienberater die EMEA-Region mit einem Plus von 22 % auf rund 300 Milliarden US-Dollar als am stärksten wachsenden Markt und bestätigt Amerika als größtes Segment mit prognostizierten 570 Milliarden US-Dollar, wovon alleine 530 Milliarden auf die USA entfallen. Etwa ein Viertel des weltweiten Investments wird dabei voraussichtlich in Büroimmobilien fließen. Trotz ökonomischer und fiskalischer Gegenwinde kehrt laut Savills der Optimismus der Investoren zurück, gestützt durch die Rückkehr institutionellen Kapitals, robuste Nutzernachfrage und aufgestaute Transaktionsaktivitäten.
89 % der Savills-Researcher erwarten steigende Mieten für erstklassige Büroflächen, zwei Drittel prognostizieren Mietzuwächse von mindestens 2 %, und 82 % rechnen mit steigenden Kapitalwerten. Auch Wohn-, Industrie-, Logistik- und der überwiegende Teil des Einzelhandelssektors dürfte laut Studie 2026 von anhaltender Investorennachfrage profitieren.
3D aus Wien: Materialeinsparung
Aha, schau an: Nach dem ersten erfolgreichen 3D-Betondruck-Projekt arbeitet das Forschungszentrum Bauen und Gestalten der Hochschule Campus Wien jetzt an einem weiteren Vorhaben, wie gerade in einer Email dahergeflattert kam. Im neuen Forschungsprojekt soll der 3D-Betondruck so weiterentwickelt werden, dass künftig auch größere, tragende Bauteile wie Decken- oder Stützelemente hergestellt werden können, die sowohl Druck- als auch Biegebeanspruchungen standhalten. Ziel des Projekts ist es, durch den 3D-Druck den Materialeinsatz deutlich zu reduzieren.
Laut Markus Vill, Leiter des Forschungszentrums, lassen sich bei dieser Bauweise bis zu zwei Drittel des Materials einsparen. Dafür müssen jedoch konstruktive Lösungen gefunden werden, um die geringe Zugfestigkeit des Betons auszugleichen. In die gedruckten Bauteile werden daher Zugelemente integriert – etwa klassische Betonstähle oder Faserverbundwerkstoffe aus Carbon, Basalt oder Glasfasern –, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Coole Sache, endlich mal was aus Österreich!
Bildcredit: Hochschule Campus Wien
Lifestylefaktoren dominieren Investment
Die Analysen basieren auf den Erfahrungen von 160 Private-Office-Beratern und Prognosen zur Vermögensmigration von Henley & Partners. Mehr als die Hälfte der Experten (55 %) sieht „Outdoor Living“ als zentrales Merkmal im Luxusimmobilienbereich, gefolgt von „Privatsphäre & Sicherheit“ (15 %) und „Kultur & Erlebnis“ (8 %).
International verzeichnete Italien mit dem sogenannten „Dolce Vita“-Lebensstil den stärksten Nachfrageanstieg, gefolgt von Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien; Griechenland und die Schweiz liegen im positiven Trend, während Kanada und die USA leicht nachgeben.
Die Preise im globalen Luxussegment blieben laut Bericht überwiegend stabil oder stiegen, am stärksten in Andorra, Südafrika und den VAE, während Frankreich, Kanada und Deutschland moderate Korrekturen erfuhren. Die Autoren erwarten, dass Lebensqualitätsfaktoren auch künftig die Wahl von Wohnsitzen und Investments vermögender Privatpersonen prägen werden.
Von Inselkante zu Inselkante
Gar nicht so leicht, für die Immobilienentwickler auf Sirru Fen Fushi. Ihr Problem: nicht der Baugrund, nicht die Statik und schon gar nicht die Behörden. Es ist der Pool.
Dieser 200 Meter lange, schnurgerade blaue Strich, der im Masterplan wie ein heiliges Lineal liegt – und dem sich halt alles andere unterordnen muss.
Alles richtet sich nach dieser aquamarinfarbenen Magistrale. Villen, Wege, Vegetation. Selbst die Meeresbrise scheint sich daran zu orientieren.
Für die Gäste und die Architektur jedenfalls eine tolle Idee, finde ich. Auf der einen Seite liegt der Adults-only-Bereich, inklusive Jacuzzi und Spa.
Auf der anderen Seite herrscht Familienleben: flaches Wasser, Kinderlachen und abends DJ-Sets, die den Sonnenuntergang zur Afterwork-Zeremonie machen.
Rundherum: Postkartenstrände, Sand wie Puderzucker und Meeresschildkröten, die hier ihre Nester anlegen, als wären auch sie im Bebauungsplan berücksichtigt worden. Gäste dürfen sogar zusehen, wenn die kleinen Schildkröten zum Meer starten – ein Moment, der selbst den frustrierten Developern kurz einen weiche Knie verpassen dürfte.
Bildcredit: Sirru Fen Fush
Wiener 25hours verkauft!
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König Charles macht auf Immo-Entwickler
Wer schon immer davon geträumt hat, fast wie ein Royal zu heiraten – aber ohne Balkonkuss und Militärparade – bekommt bald die Chance dazu. König Charles III. lässt nämlich Teile seines schottischen Landsitzes Dumfries House in Ayrshire zu einer luxuriösen Hochzeits- und Eventlocation umbauen.
Für rund 8,7 Millionen US-Dollar (etwa 8 Millionen Euro) entsteht dort der neue Veranstaltungssaal „The King’s Hall“ – ein Name, der wenig Raum für Missverständnisse lässt. Der Neubau soll den bisherigen Festzelt-Ersatz ablösen und künftig Platz für rund 200 Gäste bieten. Eröffnet wird voraussichtlich im Sommer 2027.
Die denkmalgeschützte Villa aus dem 18. Jahrhundert ist Teil des King’s Foundation Estate, dessen Einnahmen in Bildungs- und Naturschutzprojekte fließen sollen. Mit anderen Worten: Wer dort feiert, tut zugleich etwas Gutes – zumindest laut Stiftung.
Kulinarisch dürfte es bei den künftigen Hochzeiten königlich, aber bodenständig zugehen: regionale Zutaten, Bio-Produkte, vermutlich kein Fast Food, aber vielleicht ein Hauch von Haggis auf Porzellan.
Also: Wer sich eine royale Note für den eigenen großen Tag wünscht – und das nötige Budget mitbringt – kann bald auf Dumfries House „Ja“ sagen. Macht sich zumindest gut auf den Einladungen …
Neues Hotel am Katschberg sucht Investoren
Am Katschberg ist ein großes Hotelprojekt geplant, berichtet die Kronen Zeitung. Auf einer Fläche von etwa 4.000 m² soll die neue Luxus-Hotelanlage „Mountini Katschberg“ entstehen, gelegen direkt an der Skipiste beim Aineck. Geplant sind 113 Zimmer mit rund 246 Betten, eine Tiefgarage mit 140 Plätzen, ein Restaurant, eine Bar-Lounge und ein Wellnessbereich. Hinter dem Vorhaben stehen Bergbahnen-Chef Josef Bogensperger und seine Frau Denise.
Der Start der Bauarbeiten ist – sofern Investoren gefunden werden – noch für dieses Jahr geplant. Derzeit sucht man noch nach Investoren und Betreibern des Projekts; falls sich niemand findet, wollen die Initiatoren das Vorhaben selbst umsetzen.
100 Prozent Ehlmaier
Michael Ehlmaier sorgt gleich zu Jahresbeginn für starke News (god, not bad!). Der Geschäftsführer der EHL Immobilien Gruppe zählt seit Jahren zu den prägendsten Figuren der österreichischen Immobilienwirtschaft. Jetzt setzt er den nächsten strategischen Meilenstein.
Mit Jahresbeginn hat seine Michael Ehlmaier Holding GmbH die noch fehlenden 49 Prozent der EHL Immobilien GmbH von der CPI Europe AG übernommen. Damit gehört ihm das Unternehmen nun zu 100 Prozent.
Die CPI Europe AG war seit 2011 an Bord. Nun hat sich CPI – im Rahmen einer neu ausgerichteten Unternehmensstrategie – entschieden auszusteigen. Für Ehlmaier öffnet sich damit die Tür zu einer klaren, einheitlichen Eigentümerstruktur.
Unter seiner Führung ist EHL in den vergangenen Jahren zu einem der herausragenden Player am Markt gewachsen. Die Gruppe zählt heute zu den führenden Immobiliendienstleistern des Landes.
EHL Immobilien wurde 1991 gegründet und zählt heute in allen großen Marktsegmenten, insbesondere der Vermietung von Büros, Einzelhandels- und Logistikimmobilien (2025 ca. 105.000 m²) durch die Tochter EHL Gewerbeimmobilien GmbH sowie der Vermittlung von Wohnungen (2025 ca. 1.680 Wohneinheiten Vermietung/Verkauf/Anlage) durch die Tochtergesellschaft EHL Wohnen GmbH zu den führenden Maklerunternehmen in Österreich. Darüber hinaus ist die Tochtergesellschaft EHL Investment Consulting GmbH mit einem vermittelten Transaktionsvolumen von ca. 800 Mio. Euro Marktführer in Österreich.
Mit Anfang des Jahres ist die EHL Gruppe auch übersiedelt – in die Rathausstraße 1. Los geht’s also in ein gutes 2026!
DreSo geht nach Kärnten
Höchste Nachfrage nach grünen Gebäuden
Laut dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) ist Deutschland führend in der Nachfrage nach grünen Gebäuden. Dennoch zeigt der Bericht, dass die dynamische Entwicklung auf dem Markt nachlässt, was Investoren und Nutzern zunehmend Sorgen bereitet.
Der RICS Sustainable Building Index (SBI) ist global von plus 41 auf plus 30 gesunken, was den niedrigsten Stand seit Jahren darstellt. Hauptgründe sind wirtschaftliche Unsicherheiten, unklare politische Rahmenbedingungen, steigende Baukosten und ein Mangel an klaren Richtlinien für nachhaltige Gebäude. Weltweit messen 46 Prozent der Befragten keine CO2-Emissionen, was im Widerspruch zu den globalen Netto-Null-Zielen steht.
In Deutschland berichten 44 Prozent der Nutzer von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden, während 46 Prozent der Investoren ebenfalls einen Anstieg verzeichnen. Der SBI für Deutschland liegt bei plus 37, was im europäischen Kontext positiv ist, jedoch die abnehmende Dynamik widerspiegelt.
Vergesst Brunch! Neues aus dem DC Tower
Das höchste Restaurant Europas wird neu bespielt: Mit Aprés Ski und Luncheon gibt es komplett neue Formate – Modeschau inklusive. Gute Idee, finde ich!
Der höchste Turm Wiens wird seit kurzem neu bespielt. Das bei WienerInnen eher kaum beachtete Meliá-Hotel hat mit dem neuen Konzept ganz oben am DC Tower durchaus was Beachtliches geschaffen. Warum sage ich das? Weil ich selbst bei einem komischen Format dort war, das sich meiner Meinung nach als richtig innovative Idee herausgestellt hat.
Luncheon? Hä?
Also, Brunch kennt man ja, die vom Altia (wie das neue Restaurant heißt, angeblich das höchste Restaurant Europas) haben sich aber überlegt: Warum so früh aufstehen?
„Luncheon“ geht mit dem Mittagessen los, man speist sich durch den frühen Nachmittag. Das seltsame Wort ist zu dieser Tageszeit schon leichter verdaulich, die Bubbles vom Grünen Veltliner aus den Schlumberger-Flaschen zeitgemäßer und statt Eierspeisen findet man bei einem ausgewählten Buffet allerlei appetitanregendes. Kleine Häppchen kommen frisch und nicht enden wollend aus der Küche serviert, Tunfisch-Tartar, spanische Kroketten, Tortilla u.v.m. landen da im nach und nach vor einem auf dem Tisch.
Hornbrille und Peppa Wutz
Freilich könnte ich noch viel über die Hauptgänge verlieren, die dann in mehreren Flights und gar nicht so kleinen Portionen ebenso an den Platz gefolgen werden, ja, schmecken auch, vor allem die Gambas in rassiger Tomatensauce aber auch die Krustentier-verwöhnte Pasta und die Zitronen-Schweinsfilets. Viel interessanter ist dann doch das Publikum. Unbekümmert und betont dezent fröhnt es hier dem mondänen Leben, hoch über ganz Wien, das zugenebelt zu den Fendi-Füßen liegt. Passt alles wunderbar in die DC-Designer-Atmosphäre. Ja, selbst die Kinder jeden Alters, die herumwuseln. Ob Hornbrillenträger oder Peppa Wutz: alle entspannt.
Mein Highlight kommt am Ende: Die ein oder andere Person, die schon den ganzen Nachmittag herumgeistert, entpuppt sich als Teil der Modenschau – eine witzig gecastete Modell-Familie trifft sich „spontan“ mit ordentlichem Sound untermalt vor der Bar und demonstriert, wie sich ihr Schmuck und ihr textiles Äußeres mit ihrer Persönlichkeit zu einem großartigen Ganzen auftut. Abschiedssackerl von den Firmen gibt’s dann als Erinnerungsstütze gleich beim Ausgang.
Penetrant? Gar nicht. Sehr lustig und ein lockerer, gehobener Nachmittag. So schön kann es im 57. Stock des DC Towers hergehen, wenn man Neues wagt. Vielleicht schaffe ich es ja noch zum Aprés-Ski, das schneeunabhängig täglich so ab 17 Uhr in der „Veuve Clicquot Ecke“ auf 220 Metern Höhenmeter angeboten wird.
Hier noch ein Werbeteil für das Restaurant, weil ich es cool fand, und vielleicht noch ein Weihnachts/Silvester-Tipp dabei ist:
Silvester-Menü
Verabschieden Sie 2025 stilvoll mit einem Signature-Menü von Iñigo Urrechu, tanzen Sie ganz oben die Nacht durch und stoßen Sie mit edlem Champagner auf neue Anfänge an.
Silvester Party
Feuerwerk, Musik und DJ-Beats. Ab 20 Uhr wird ein Flying Dinner mit inkludierten Getränken serviert. Zum Jahreswechsel stoßen alle mit einem Mitternachtssekt auf 2026 an!
Ach ja, und wer sich fragt, warum das Restaurant Altia by Urrechu heißt: Íñigo Urrechu ist der baskische Koch, der hier kuratierend zur Seit steht. 2018 war er Bester Chefkoch Spaniens. Link zum Lokal hier
Bildcredit: Heimo Rollett / Melia





Skiimmobilien: -11%
Österreich hatte zuletzt bei Skiimmobilien mit Gegenwind zu kämpfen, berichtet Savills in seinem aktuellen Savills Ski Report. Im Segment der erstklassigen gingen die Preise im vergangenen Jahr um 11 Prozent zurück, über fünf Jahre ergibt sich ein Minus von 7 Prozent. Langfristig zeigt sich die Entwicklung mit einem Zuwachs von 34 Prozent über zehn Jahre und 95 Prozent über zwanzig Jahre zwar solide, im Vergleich zu anderen Skimärkten aber verhalten.
Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit hätten sich die Märkte insgesamt widerstandsfähig gezeigt, so Savills. Die durchschnittlichen Preise für hochwertige Skiimmobilien stiegen demnach im vergangenen Jahr um 3 Prozent. Sie liegen damit weiterhin 4 Prozent unter dem Höchststand von 2022, jedoch 12 Prozent über dem Niveau von 2021 und 27 Prozent über dem Vor-Pandemie-Wert.
Im internationalen Vergleich zeigt der Report deutliche Unterschiede: Über alle untersuchten Skigebiete hinweg sind die Preise in den vergangenen 20 Jahren durchschnittlich um 150 Prozent gestiegen. Die Schweiz verzeichnete binnen eines Jahres ein Plus von 7 Prozent, über fünf Jahre 20 Prozent. Das Wachstum der vergangenen zehn Jahre fiel mit 19 Prozent moderater aus, über zwanzig Jahre stiegen die Werte jedoch um 94 Prozent. In den USA zeigt sich ein stärker schwankendes Bild: Nach kurzfristigen Rückgängen stiegen die Preise dort über zehn Jahre um 84 Prozent und über zwanzig Jahre um 228 Prozent.
Spannend in dem Report finde ich persönlich den Resilienz-Index. Da schneidet Österreich auch nicht gut ab. An bester Stelle liegt auf Platz 15 (!) Obertauern. Kitzbühel liegt auf Platz 54!
Hier der Link zu Online-Version.
Bildcredit: Screenshot / Savills Ski Report
Lebenswelten statt Zimmerzahlen
Die Zukunft der Hotellerie wird nicht mehr in Zimmern gezählt, sondern in Wirkung, Haltung und Vernetzung. Das wurde beim Future Hospitality Summit World 2025 in Dubai deutlich, wo sich knapp 1.600 Branchenvertreter aus über 70 Ländern trafen. Die zentrale Botschaft. Hospitality entwickelt sich vom klassischen Beherbergungsmodell hin zu integrierten Lebenswelten, die Wohnen, Arbeiten, Erholung und Community verbinden.
FHS World 2025 – Five Key Take Aways
Besonders sichtbar ist dieser Wandel im Boom der branded residences. Lifestyle- und Luxusmarken aus Automobil- oder Designbranchen drängen in den Immobilienmarkt und schaffen emotionale Mehrwerte jenseits klassischer Hotelservices. Erfolgsentscheidend bleibt jedoch die professionelle Hospitality-DNA. Ohne erstklassiges Management verlieren selbst ikonische Marken an Strahlkraft.
Parallel dazu hat sich die Debatte rund um Künstliche Intelligenz professionalisiert. Nicht mehr das Ob, sondern das Wie steht im Fokus. AI automatisiert Routinen, steigert Effizienz und Erträge, soll aber vor allem eines ermöglichen. Mehr Zeit für echte Gastfreundschaft. Technologie als leiser Enabler, nicht als Selbstzweck.
Auch Nachhaltigkeit ist endgültig im ökonomischen Kern angekommen. Klimarisiken, Versicherbarkeit und Finanzierung machen ökologische Standards zu einem harten Standortfaktor. Zertifizierungen wie DGNB und BREEAM werden zunehmend zur Voraussetzung, um Investoren und Gäste gleichermaßen zu überzeugen.
Der Mittlere Osten positioniert sich dabei als globales Reallabor. Während westliche Märkte mit Kosten und Regulatorik kämpfen, treiben Länder wie Saudi-Arabien und die VAE mit hoher Liquidität, Reformen und Vision-2030-Projekten neue Hospitality-Modelle voran.
Abgerundet wird der Wandel durch Wellness 2.0. Mentale Gesundheit, Schlafqualität und Longevity rücken in den Mittelpunkt. Gefragt sind ganzheitliche Konzepte, die Regeneration und Resilienz fördern. Der Fitnessraum für den Körper bekommt ein Pendant für den Geist.
Bildcredit: Hotel Post Bezau
Kunstuni Linz: eigenes Institut Architektur-Institut
Geleitet von Sigi Atteneder gliedert sich das Institut in vier Entwurfsstudios (BASEhabitat, Raumkultur, Städtebau, Typologie) sowie die Fachbereiche Baukultur, Konstruktion und Überholz mit sechs Professuren. Es bietet Bachelor- und Masterstudien für Architektur sowie die Postgraduiertenprogramme „BASEhabitat I Postgraduate“ und „überholz“ an. Schwerpunkt ist ökologisches und CO₂-armes Bauen mit lokalen Materialien und Techniken, unterstützt durch den UNESCO-Lehrstuhl „Earthern Architectures“.
Europäischer Immobilienmarkt 2026 mit höheren Renditen
Größte Immofinanzierung in Serbien – mit ERSTE an Board
Refinanziert wurde von der Erste Group Bank AG, der Erste Bank a.d. Novi Sad sowie der UniCredit Bank Serbia a.d., es handelt sich um ein Einzelhandelsportfolio von Atterbury und MPC Properties.
Das Portfolio umfasst drei große Einkaufszentren in Belgrad: Ušće, BEO und Mercator.
Die Transaktion gilt nicht nur als größte Immobilienfinanzierung des Landes, sondern auch als erstes Portfolio-Geschäft mit übergreifender Besicherung, bei dem Vermögenswerte mehrerer Gesellschaften gemeinsam abgesichert wurden. Sie wurde unter günstigen Marktbedingungen umgesetzt und gilt als Signal für das anhaltende Investorenvertrauen in Mittel- und Südosteuropa.
2026: mehr als 1 Bio. US$

Laut Savills World Research wird das weltweite Immobilieninvestitionsvolumen 2026 erstmals seit 2022 wieder die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten, was einem Anstieg von 15 % gegenüber 2025 entspricht.
Im Rahmen des Thought-Leadership-Programms „Impacts“ sieht der internationale Immobilienberater die EMEA-Region mit einem Plus von 22 % auf rund 300 Milliarden US-Dollar als am stärksten wachsenden Markt und bestätigt Amerika als größtes Segment mit prognostizierten 570 Milliarden US-Dollar, wovon alleine 530 Milliarden auf die USA entfallen. Etwa ein Viertel des weltweiten Investments wird dabei voraussichtlich in Büroimmobilien fließen. Trotz ökonomischer und fiskalischer Gegenwinde kehrt laut Savills der Optimismus der Investoren zurück, gestützt durch die Rückkehr institutionellen Kapitals, robuste Nutzernachfrage und aufgestaute Transaktionsaktivitäten.
89 % der Savills-Researcher erwarten steigende Mieten für erstklassige Büroflächen, zwei Drittel prognostizieren Mietzuwächse von mindestens 2 %, und 82 % rechnen mit steigenden Kapitalwerten. Auch Wohn-, Industrie-, Logistik- und der überwiegende Teil des Einzelhandelssektors dürfte laut Studie 2026 von anhaltender Investorennachfrage profitieren.
3D aus Wien: Materialeinsparung
Aha, schau an: Nach dem ersten erfolgreichen 3D-Betondruck-Projekt arbeitet das Forschungszentrum Bauen und Gestalten der Hochschule Campus Wien jetzt an einem weiteren Vorhaben, wie gerade in einer Email dahergeflattert kam. Im neuen Forschungsprojekt soll der 3D-Betondruck so weiterentwickelt werden, dass künftig auch größere, tragende Bauteile wie Decken- oder Stützelemente hergestellt werden können, die sowohl Druck- als auch Biegebeanspruchungen standhalten. Ziel des Projekts ist es, durch den 3D-Druck den Materialeinsatz deutlich zu reduzieren.
Laut Markus Vill, Leiter des Forschungszentrums, lassen sich bei dieser Bauweise bis zu zwei Drittel des Materials einsparen. Dafür müssen jedoch konstruktive Lösungen gefunden werden, um die geringe Zugfestigkeit des Betons auszugleichen. In die gedruckten Bauteile werden daher Zugelemente integriert – etwa klassische Betonstähle oder Faserverbundwerkstoffe aus Carbon, Basalt oder Glasfasern –, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Coole Sache, endlich mal was aus Österreich!
Bildcredit: Hochschule Campus Wien
Lifestylefaktoren dominieren Investment
Die Analysen basieren auf den Erfahrungen von 160 Private-Office-Beratern und Prognosen zur Vermögensmigration von Henley & Partners. Mehr als die Hälfte der Experten (55 %) sieht „Outdoor Living“ als zentrales Merkmal im Luxusimmobilienbereich, gefolgt von „Privatsphäre & Sicherheit“ (15 %) und „Kultur & Erlebnis“ (8 %).
International verzeichnete Italien mit dem sogenannten „Dolce Vita“-Lebensstil den stärksten Nachfrageanstieg, gefolgt von Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien; Griechenland und die Schweiz liegen im positiven Trend, während Kanada und die USA leicht nachgeben.
Die Preise im globalen Luxussegment blieben laut Bericht überwiegend stabil oder stiegen, am stärksten in Andorra, Südafrika und den VAE, während Frankreich, Kanada und Deutschland moderate Korrekturen erfuhren. Die Autoren erwarten, dass Lebensqualitätsfaktoren auch künftig die Wahl von Wohnsitzen und Investments vermögender Privatpersonen prägen werden.
Von Inselkante zu Inselkante
Gar nicht so leicht, für die Immobilienentwickler auf Sirru Fen Fushi. Ihr Problem: nicht der Baugrund, nicht die Statik und schon gar nicht die Behörden. Es ist der Pool.
Dieser 200 Meter lange, schnurgerade blaue Strich, der im Masterplan wie ein heiliges Lineal liegt – und dem sich halt alles andere unterordnen muss.
Alles richtet sich nach dieser aquamarinfarbenen Magistrale. Villen, Wege, Vegetation. Selbst die Meeresbrise scheint sich daran zu orientieren.
Für die Gäste und die Architektur jedenfalls eine tolle Idee, finde ich. Auf der einen Seite liegt der Adults-only-Bereich, inklusive Jacuzzi und Spa.
Auf der anderen Seite herrscht Familienleben: flaches Wasser, Kinderlachen und abends DJ-Sets, die den Sonnenuntergang zur Afterwork-Zeremonie machen.
Rundherum: Postkartenstrände, Sand wie Puderzucker und Meeresschildkröten, die hier ihre Nester anlegen, als wären auch sie im Bebauungsplan berücksichtigt worden. Gäste dürfen sogar zusehen, wenn die kleinen Schildkröten zum Meer starten – ein Moment, der selbst den frustrierten Developern kurz einen weiche Knie verpassen dürfte.
Bildcredit: Sirru Fen Fush