Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
powered by
Garage schlägt Zinshaus
„Gegenwärtig werden Investoren auf Parkhäuser durch zwei Aspekte aufmerksam: das Cash- und das Wertsteigerungspotenzial. Die Aussichten für beide sind in den kommenden Jahren quer durch Europa nach Analyse von Catella ausgesprochen positiv zu bewerten“, lautet der Befund von Catella Research zum Thema Parkhäuser als Investments.
Ich habe dem Thema bereits im September 2013 die Covergeschichte der Immobilienwirtschaft gewidmet. Aktuell liegen die durchschnittlichen Ankaufsrenditen laut Catella in Europa bei rund 6,5 %, also deutlich über denen der traditionellen Investmentvehikel „Büro“ und „Einzelhandel.
Jetzt echt: erster grüner Mietvertrag bei Union Invest
Wir brauchen nicht nur nachhaltige Gebäude, sie müssen auch so benutzt werden. Das kann u.a. mit einem grünen Mietvertrag gesichert werden. Lange wurde darüber erzählt, jetzt macht Union Investment ernst. Mit der Mieterin UBS (Luxembourg) S.A. gibt es einen grünen Mietvertrag für eine Bürofläche über 2.280 m2 im Objekt „K2 Dolce“ in Luxemburg (siehe Bild).
Schwerpunkte der Klauseln zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Energie bilden die Wahl umweltschonender Reinigungsmittel sowie bauökologische Anforderungen bei der Ausschreibung von Bauleistungen. Für Reinigungsmittel ist beispielsweise vorgeschrieben, dass sie einen Lösungsmittelanteil von weniger als zwei Prozent enthalten sollten. Im Fall von Umbauten in den Büroräumen sind umweltverträgliche Baumaterialien vorzuziehen. Beide Maßnahmen tragen zu einer spürbaren Verbesserung des Raumklimas bei. Darüber hinaus regelt ein Nutzerhandbuch für den Mieter unter anderem, wie sich ein energieeffizienter Gebäudebetrieb umsetzen lässt. Durch ein regelmäßiges gegenseitiges Reporting treten Union Investment und UBS (Luxembourg) S.A. zudem in einen Nachhaltigkeitsdialog.
So leben wir in Zukunft
High-Tech-Gebäude, neue Stadt-Landschaften, smarte Mobilität: Wie wir in Zukunft bauen sollen, hängt davon ab, wie wir leben werden. Diese Doku regt an, sich die Zukunft konkreter vorzustellen.
Gewerbemakler gründen Plattformen
Ich werde oft gefragt, ob das, was im Buch über die Zukunft des Immobilienmaklers nur für Wohnungsmakler gilt. Nein, natürlich nicht. Auch Gewerbe- und Investmentmakler haben ähnliche Probleme bzw. werden vor teilweise genau den gleichen Voraussetzungen stehen. Einen Punkt hat etwa die Immobilienzeitung (IZ) in ihrer aktuellen Titelgeschichte aufgegriffen: Die Gewerbemakler wollen sich nicht mit den offenen Portalen wie ImmobilienScout24 oder Immowelt herumschlagen (zur Abhängigkeit von diesen und anderen Plattformen gibt es in meinem Buch übrigens ein eigenes Kapitel), also gründen sie jetzt nach und nach eigene, geschlossene Plattformen.
JLL hat schon eine, BNP Paripas ebenso. CBRE, Colliers, Savills und Cushman & Wakrefield arbeiten gerade an einer, berichtet die IZ. Natürlich sind diese Produkt ein Zwitter. Einerseits findet man da größere Investmentmöglichkeiten als auf z.B. willhaben, wo man das Objekt auch nicht wirklich als Investement erkennt (weil zwischen einer Zahnarztpraxis und einem Gasthaus gelistet). Das ist ein bissl peinlich. Auch lassen sich mehr Infos von den Maklers darstellen. Diese sparen natürlich auch die Inseratskosten bei Fremdplattformen und vermeiden Abhängigkeiten.
Andererseits sind bislang viel eher Mietflächen von Büros und Lagern auf den Makler-Plattformen zu finden. Und ähnlich wie beim MLS für Wohnungen, macht das ganze für Nachfrage eigentlich nur Sinn, wenn sie sich nicht durch mehrere Datenbanken durchackern müssen, bei denen unwahrscheinlich klar ist, dass die überhaupt das ganze Angebot der Makler online haben.
Bei mir bleibt am Ende der Gedanke: Eine Reaktion der Großen, die unsinnig ist und nicht mehr als eine patscherte Marketingaktion. Für (institutionelle, professionelle) Investoren würde nur eine große, vollständige Datenbenk Sinn machen. Davor haben die Makler aber Angst, weil sie ihr (fast) einziges Asset hergeben: Die Adresse und die Infos des Objekts. Im Internet ist das aber nur eine Frage der Zeit, bis ein Dritter kommt und diese Datenbank einfach programmiert.
Kapitaleinsammelfirma für Wohnungen
Eine schön gemachte Website für Crowd Funding im Wohnungsbereich ist Real Funds, die übrigens 7 % Return versprechen. Unter dem Menüpunkt Housing Market zeigt das Unternehmen, wie es um den Markt steht – und zwar in einer Art und Weise, wie sie dem Web würdig ist. Bitte gerne abkupfern!
ECE will Millennium Tower und City

Die Gerüchte haben jetzt auch schon die Runde gemacht und selbst Bloomberg hat es berichtet: Die ECE ist am Kauf des Millennium Towers und des Retail-Bereichs (Millennium City) dran.
ISS will kein Automatisierungsgewinner sein
Also das scheint mir scheinheilig vom Facility Service-Anbieter ISS. Einerseits trommelt das Unternehmen, wie toll und innovativ es ist. Wenn es um die Automation von Gebäudedienstleistungen geht, hat ISS dann aber ein Problem. Denn die Automatisierung kostet Jobs.
Genau deswegen ist sie ja für ein Unternehmen wirtschaftlich spannend. Ganz ehrlich: Soll ich einem börsennotierten Unternehmen, dessen Kernaktionäre sich am finanziellen Erfolg orientieren, glauben, dass es nicht jede Möglichkeit der Effizienzsteigerung ausnützt?
ISS will scheinbar aber auf keinen Fall in den Topf der „Automatisierungsgewinner“ geworfen werden. Heute schickt das Unternehmen eine bezahlte APA-Meldung raus, in der ISS irgendwie versucht, den Spagat zu argumentieren. „Dass diese Entwicklung Arbeitsplätze kosten muss glauben wir nicht, vielmehr kommt es zu einer Verschiebung, nicht zu einer Reduktion“, heißt es darin.
Schon wahr, dass durch den Roboter im FM auch spezialisierte Arbeitsplätze entstehen werden, ob diese aber jene aufwiegen, die wegfallen? Ich denke nein. Genau so wenig, wie ALLE Arbeitsplätze im Gebäudeservice wegfallen werden. Das wären der aktuellen Schätzung von Alexander Redlein, Professor an der TU Wien, nämlich ordentlich viele: Redlein: “Über 270.000 Mitarbeiter erwirtschaften in Österreich direkt mit Dienstleistungen rund um Gebäude über 15 Mrd. EUR pro Jahr. Das entspricht rund 9% der gesamten heimischen Wertschöpfung aus den Bereichen Handel, Industrie, Dienstleistungen und dem Baugewerbe. Im internationalen Vergleich wird erkennbar, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Staaten in diesem Bereich oft enorm sind. Begründen kann man das einerseits mit starken Differenzen im Alter, in der Qualität und der Ausstattung der Gebäude, aber auch mit einem Unterschied im Automatisierungsgrad der Gebäude sowie der Leistungserbringung.“
In meinem Buch über die Zukunft des Immobilienmaklers, habe ich dem Thema Automatisierung natürlich auch ein Kapitel gewidmet. Darin heißt es:
Die Digitalisierung kostet Jobs. Ja, es wird neue, andere Jobs geben. Jene globalen Facility Service Unternehmen, die sich der Zukunft geöffnet haben, befassen sich zum Beispiel mit automatisierter Reinigung und Wartungsrobotern. Schon heute zischt Waldi, der lustige kleine Staubsauger über das Parkett zahlreicher privater Haushalte. Rasenmäher detto und das bald auch in Gerwerbeimmobilien. Dienstleistungsjobs verschwinden, die künftige Aufgabe eines Facility Unternehmens könnte also die Vermietung und Wartung von Gebäuderobotern sein. Auch wenn neue Jobs kreiiert werden (und für den Makler heißt das, er muss sich selbst neu erfinden), die Digitalisierung frisst netto weit mehr Arbeitsplätze weg.
Was das für das Pensionssystem heißt, hat übrigens Peter Rabl in seinem Buch Der Umwohlfahrtsstaat hervorragend beschrieben. Rabl schreibt darin: „Die Professoren der britischen Oxford University Michael Osborne und Carl Benedict Frey analysierten den Einfluss der Digitalisierung auf 700 Berufe in den USA. Ergebnis: Fast die Hälfte der Jobs in Verwaltungen und Büros, im Dienstleistungssektor und im Verkauf ist in den kommenden 20 Jahren gefährdet. Ihr Fazit: Die technologische Entwicklung und die Kapazitätssteigerung der Datenspeicherung und -verarbeitung verlaufen so rasch, dass ausradierte Arbeitsplätze nicht annähernd durch neue ersetzt werden könnten. Und ihre Prognose: erstmals seien auch intelligente und hochwertige Jobs schwer gefährdet.
Am Ende läuft es auf ein philosophische Frage hinaus. Die einen sind überzeugt, dass mit künstlicher Intelligenz alles Mögliche ersetzt werden wird können, die anderen meinen, die Maschinen kämen nie an die „Menschlichkeit“ heran. Bis es vielleicht so weit ist, kann sich der Immobilienmakler immerhin mit Mehrwert wie Kreativität, Einfühlungsvermögen, Netzwerk und Gebäude-Know how über einen reinen Adress-Broker hinaus positionieren und damit Geld verdienen.
Geschäftsführer am See
Christian Wagner wird im heurigen Sommer nicht all zu viel Urlaub machen. Er hat seit Juli 2016 nämlich eine neue Position inne: Geschäftsführer der Neusiedl am See Projektentwicklung GmbH, damit ist er für die Abwicklung des Projektes „Am Hafen Neusiedl“ verantwortlich. Wagner, geschäftsführender Gesellschafter von Wagner & Partner Real Estate, ist bereits seit längerem in die Projektentwicklung von Am Hafen involviert und wurde insbesondere für die Projektsteuerung unter Federführung von Bernd Gaiswinkler bestellt. Naja, zumindest hat Wagner mit dem Projekt einen guten Arbeitsplatz – da wird sich der ein oder andere Kurzurlaub auf der Mole West, direkt neben dem Projekt, ausgehen …
Foto: Christian Wagner & Partner Real Estate GmbH
Durchschnittliches Budget für Luxusimmobilien nach Nationalität

Quelle und Foto: LuxuryEstate.com
Heise berichtet von vermehrten Betrugs-Einträgen auf Immobilienplattformen
Inhaltlich treffsicher und unterhaltsam geschrieben – der Beitrag von Christopher Peterka über Kreativität, Innovation und Immobilienwirtschaft ist absolut lesenswert!
Spannendes Interview über die Wohnsituation im Silicon Valley
Wohnungsnot im innovativsten Tal …
Halbzeit
Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland knapp 18,4 Milliarden Euro in Gewerbeimmobilien investiert. Trotz weiter gestiegener Nachfrage ging der Umsatz aufgrund des nicht ausreichenden Angebots um rund ein Viertel zurück. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
· Der Rückgang bei Einzeldeals (13,62 Milliarden Euro) fiel trotz Angebotsmangel nur 8 % niedriger aus als im Vorjahr. Dies ist das zweitbeste jemals registrierte Ergebnis.
· Der Portfolioumsatz erreicht aufgrund noch fehlender Milliarden-Deals bislang nur rund die Hälfte des Vorjahresresultats.
· Die auch im zweiten Quartal weiter gesunkenen Spitzenrenditen liegen immer noch höher als beispielsweise in London oder Paris.
· Das Transaktionsvolumen von insgesamt 18,38 Milliarden Euro entspricht dem drittbesten Ergebnis aller Zeiten.
· Anzahl der erfassten Transaktionen mit knapp 900 auf Vorjahresniveau.
· Büroinvestments mit gut 41 % Umsatzanteil klar in Führung
· Hotels erzielen neuen Rekordumsatz
· Ausländische Investoren tragen aufgrund eines bislang noch geringen Portfolioumsatzes aktuell nur 35 % zum Ergebnis bei.
Abschied
Die Tagespresse berichtet von einer Abschiedsfeier, weil der Sohn in die Seestadt Aspern zieht 🙂 Großartig!
Individuelle Marktanalyse
Die deutsche Immobilienzeitung bietet jetzt eine Wohnungsmarktanalyse im individuellen Corporate Design an.



