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Neues Studentenwohnheim
Henrik Maedler (Pegasus Capital Partners), Projektentwickler Matthew Cartisser und Mirjana Messerer (Stonhill) bei der Grundsteinlegung.
iVolution: eine Innovations-Tagung für Immobilienmakler
Immobilienfirmen so euphorisch wie nie
Mietflächenstandards für Büroraum im Vergleich
Die Kompetenzgruppe Flächendefinition der gif hat eine Gegenüberstellung der Mietflächenstandards IPMS, MF/G 2012 und DIN 277 zur Verdeutlichung der Unterschiede erarbeitet. Die tabellarische Gegenüberstellung wird mittels eines Regelgeschosses eines Bürogebäudes beispielhaft veranschaulicht.
Bereits 2012 hat die Kompetenzgruppe Flächendefinition den Flächenstandard MF/G 2012 („Richtlinie zur Berechnung der Mietfläche für gewerblichen Raum“) erarbeitet. Dieser definiert basierend auf DIN 277 gewerbliche Mietflächen und ist inzwischen am Markt etabliert. IPMS-Office ist der erste für die internationale Anwendung entwickelte Flächenstandard für Bürogebäude und erschien im November 2014. „IPMS löst andere Richtlinien nicht ab, sondern möchte sie international vergleichbar machen“, so Ira Hörndler, Leiterin der gif-Kompetenzgruppe Flächendefinition. Da sich MF/G und IPMS unterscheiden, gibt es einige Punkte bei der Umrechnung zu beachten. Hier setzt die Gegenüberstellung der gif-Kompetenzgruppe Flächendefinition an und gibt praktische Hilfestellung für die Konversion.
Die Publikation „Gegenüberstellung Flächenstandards anhand eines Regelgeschosses Bürogebäude“ steht kostenlos unter www.gif-ev.de/cms.244/show/flaechendefinition-einfuehrung zum Download bereit.
Aus dem Leben eines Journalisten
Pressekonferenzen sind ja so eine Sache. Insbesondere, wenn man dafür etwas weiter fahren muss, nerven sie. Tja, manchmal dann auch nicht. Jetzt sitzen wir (die wichtigsten Immo-Journalisten) in der Mole West und schauen bei einem Frühstück zu, wie der Wind den Surf- und Segelschülern das Üben schwer macht. Das leichte Leben am See – herrlich entspannt.
Jetzt sagen alle wieder: Tja, das ist ein toller Job. Naja, es ist wohl ein tolles Projekt – denn genau hier entsteht das neue Projekt „Am Hafen“: Neue Wohnungen direkt am See und ein Hotel, bei dem Zimmer im Baurecht erworben und im Betrieb weiter vermietet werden können.
Weitere Details folgen. Nach der Pressekonferenz und nach dem Cafe.
Geniale Idee: In NY gibt es mehr als 2.000 Restaurants, die um 18 Uhr dicht machen. Spacious will diese in Co-Working Plätze verwandeln.
Coole Geschäftsidee von Spacious
Versicherung finanziert
Österreich war ja bislang von den großen Versicherungen, die statt Banken große Immo-Deals finanzieren, so gut wie gar nicht betroffen. Die heimischen Versicherer treten nicht als Geldgeber auf.
Beim Kauf des IZD-Towers durch koreanische Investoren spiele die Allianz eine wesentliche Rolle. Genauer gesagt natürlich die Allianz Real Estate France, sie ist alleiniger Kreditgeber für das Darlehen in Höhe von 154,3 Millionen Euro. Es wird für einen Zeitraum von zehn Jahren zu einem Festzins gewährt. CBRE Global Investors werden das Bürogebnäude verwalten.
Peinlich
Die PR sucht ja immer nach aktuellen Aufhängern für ihre Produkte. Manchmal gelingt das nicht so recht, diese Peinlichkeit möchte ich Ihnen nicht vorenhalten: Passen Sie ja auf, sagt eine Presseaussendung für Sicherheitseinrichtungen, denn gerade zur Fußball-EM Zeit verkleiden sich Einbrecher als Fans, und während Sie um die Ecke feiern, brechen die Fans bei Ihnen ein.
Häääh?
So sieht das dann aus, es handelt sich um die original mitgeschickten Pressefotos:
(Bilder: DAITEM)
Die nächste Vermarktungsplattform ohne Makler
… und schon wieder eine. Immojack ist österreichisch und bietet Services ohne Makler an, bedient sich aber der online Marktplätze wie derstadndard.at, Scout, wohnnet etc.
Immojack bewertet die Immobilie, erstellt Exposés, macht einen Mieter/Käufer-Bonitäts Check etc. Fixpreis für den Vermieter: 99 Euro, Fixpreis für den Verkäufer: 149 Euro (sind Aktionspreise für den Start des Start Ups).
Screenshot: Immojack.at
Die ECE muss 10.000 Mietverträge nachverhandeln, berichtet die IZ
ECE: 10.000 Mieterträge neu
Fußballer macht Reinigung – und heute ist ISS 60 Jahre alt
Was wenige wissen: Als Fußballprofi in Argentinien verdiente Otto Marischka ganz gutes Geld – das war 1956. Mit dem Einkommen gründete er eine Reinigungsfirma in Wien. 1971 verkaufte es der Österreicher an den dänischen ISS Konzern.
Was viele wissen: ISS Österreich ist heuer also 60 Jahre alt. Während andere Facility Unternehmen ständig mit ihrem Bekanntheitsgrad kämpfen, kann man das von ISS nicht sagen. Ich würde meinen, es ist die stärkste und bekannteste Service-Marke in diesem Bereich. Gut, dahinter stecken heute auch brutale Kapitalinteressen, Hauptinhaber sind ja internationale Finanzinvestoren. Peter Prischl, Head of International Consulting bei Drees & Sommer, glaubt, dass solche Eigentümer langfristig gut für die Entwicklung des Unternehmens seien. Anders Alexander Redlein, Professor für Facility Management an der TU Wien. Die Konzerne hätten dann nur mehr Wachstum im Kopf und hörten den Kunden nicht mehr zu, was sie eigentlich wollen, glaubt Redlein.
Vielleicht geht auch beides: ISS hat sich von einem Reinigungsunternehmen zu einem visionären und globalen Player entwickelt. Gekauft wurde aggressiv, ja, Zuwachs und Zahlen waren oberste Ziele. Das sei nun aber nicht die weitere Strategie. „Wir werden in Österreich keine Firmenzukäufe planen, außer es gibt die Möglichkeit im technischen Bereich Kompetenz anzueignen“, meint Österreich-CEO Erich Steinreiber. Zugleich greift man aber auf Know-how und organisatorisches Backup des weltweiten Konzerns zurück.

Etablierung des ersten IFS-Vertrages (Integrierte Facility Services) -Entwicklung von partnerschaftlichen Konzepten zur Unterstützung des Kundenkerngeschäfts.
Der große Vorteil eines großen Unternehmens: Über die Zentrale in Kopenhagen denkt man heute schon über Zukunftsthemen wie Roboter und Digitalisierung nach. Steinreiber, betont dies auch, in der Pressekonferenz, die gerade stattfindet. In den nächsten 5 bis 7 Jahren glaubt Steinreiber würden erste Prototypen eingesetzt werden. „Unser Anspruch muss sein, die ersten in Österreich zu sein, die so etwas einführen.“ Gleichzeitig meint Steinreiber, er glaube nicht, dass der Mensch wirklich durch Maschinen ersetzt werden würde. Ich frage mich: Wo, wenn nicht in diesem Bereich, wo jetzt schon Waldi, der automatische Staubsauger, durch die Wohnzimmer der privaten Haushalte flitzt?
Wie auch immer, ISS führt den österreichischen Markt laut Lünendonk-Liste mit über 200 Mio. Euro Umsatz und 7.500 Mitarbeitern (Zahlen von 2014) eindeutig an, der Komplettanbieter-Bericht von RESO und Reality Consult attestiert eine hohe Tiefe der Eigenleistung. Beachtlich also in jedem Fall, was seit dem ersten Auftrag (siehe Bild) alles passiert ist.
Fotos: ISS Österreich
Neuer Studiengang
An der FH Kärnten gibt es einen neuen Studiengang „Nachhaltige Immobilien- und Infrastrukturentwicklung“, angesiedelt im Studienbereich Bauingenieurwesen und Architektur. Im Zentrum steht dabei das Querschnittsthema „bauliche Projektentwicklung“. Aufgrund der erfolgreichen Akkreditierung durch die AQ Austria startet der neue Studiengang im Wintersemester 2016/17.
Der Ablauf einer baulichen Projektentwicklung stellt sich als komplexer Prozess dar. Der neue Bachelorstudiengang „Nachhaltige Immobilien- und Infrastrukturentwicklung“ richtet sich vor allem an
wirtschaftsinteressierte Studienanfänger, die sich für Herausforderungen im interdisziplinären Bereich der Entwicklung baulicher Projekte interessieren. Neben der Erlangung eines technischen und architektonischen Grundverständnisses wird daher verstärkt auf betriebswirtschaftliche Erfordernisse eingegangen. Kaufmännische, technische sowie rechtliche Parameter stehen ebenfalls im Fokus.
Kundenorientierung. Ja eh, aber wie?

Foto: Rosenarcade Tulln





