Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Geht’s dem Kunden gut, geht’s dem Eigentümer auch gut
Wieder was Innovatives aus dem Hause IG Immobilien. Als Betreiberin des City Center Amstettens und der Rosenarcade Tulln setzt die IG seit Herbst 2015 neue Maßstäbe durch ein kostenloses Schulungsprogramm für alle MitarbeiterInnen der Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe. Ziel: Die beiden Center sollen zu den kundenorientiertesten Einkaufsmöglichkeiten in ihren Einzugsgebieten werden. Erste Evaluierungen belegen großen Erfolg für die Initiative, heißt es bei der IG. Coole Sache, dass jemand die Zufriedenheitskette verstanden hat, meinen ich.
DOKA arbeitet neu

Activity Based Working heißt ja, dass man je nach Tätgiikeit eine andere Büroumgebung wählt. Seit Jahreswechsel gibt es ein weiteres gelungenes Beispiel hierfür, und zwar in Amstetten, beim Schalungsunternehmen Doka. Dort sind 50 Leute aus den Abteilungen Marketing und Product Management in 700 m² offene Fläche gezogen. Sie soll den Austausch sowie den Innovations- und Unternehmergeist fördern. Berater bei dem Ganzen war MOCOON.
Eine Dusche zum Wegfalten
Super! Das Ding kann man zusammenfalten und – zack! – schon hat man mehr Platz im Bad. Bei immer kleiner werdenden Grundrissen perfekt, finde ich.
Modularer Wohnungsbau in Holzrahmenbauweise für Flüchtlinge
Spannende Ideen für Flüchtlingsunterkünfte
MIPIM entdeckt Hotels
Einer der Bereiche der MIPIM mit dem schnellsten Wachstum ist der Hotel & Tourism Sektor. Dieser Bereich habe zuletzt ein Transaktionsvolumen von 20 Milliarden Dollar ausgemacht, außerdem gab es zwei gewaltigen Fusionen. Mit dem Zusammenschluss von Marriott und Starwood entstand die weltgrößte Hotelkette. Accor Hotels schnupfte das kanadische Hotelunternehmen FRHI und damit auch Fairmont, Raffles und Swissôtel.
Das freut die MIPIM und die umtriebige Reed-Messe. Sie reagiert daher prompt und erhebt Hotel zu einem der wichtigen Themen der Leitmesse im März.
Das ist die Company Lounge des Jahres
Zumindest ist das der Gewinner des von CBRE ausgelobten Preises mit dem Titel „Company Lounge des Jahres“. Es handelt sich um die Lounge – jetzt wollte ich das deutsch ausdrücken, aber das ist ja wirklich schwer – von dem Bezahlfernsehen SKY. 36 Einreichungen gab’s, das finde ich durchaus bemerkenswert. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich Promedico, ein Grazer Pharmaunternehmen, und die Erste Group sowie Hanel Ingenieure. Mehr zum Preis gibt es hier.
Immofinanz: nicht nur Russland
Wolfgang Matejka (Geschäftsführer, Matejka & Partner Asset Management GmbH) meinte gestern abend zum Immofinanz-Kurs, dass es fraglich sei, ob man seine Entwicklung nur mit dem Russland-Thema erklären könne. Vielmehr meinte er:
Das sagen die Investoren
Diese aktuelle Grafik der INREV zeigt anschaulich, welche Veränderungen Immobilien-Investoren für die nächsten zwei Jahre hinsichtlich der Asset-Allokation erwarten.
Interessante Grafik zum Arbeitsplatz von morgen
Was die Generation Z vom Arbeitgeber erwartet
Sübahnhotel soll Altersresidenz werden
Das Südbahnhotel! Verfallenes Ding am Semmering. Jetzt soll ihm neues Leben eingehaucht werden. Premium Best Age Residenz nennt sich das Konzept. Jedenfalls geht das aus einer Aussendung der EB Hotel Tourismus Consulting & Management hervor, die aber so kryptisch ist, dass man nicht klar erkennt, was die eigentlich wollen. Ich glaube, sie wollen sagen, dass sie Investoren suchen, aber dann doch nicht so direkt …
Wie auch immer, ich glaube in Zeiten der Klimaverschiebung, werden alpine Destinationen – vor allem wenn sie nahe Wien und nahe CEE liegen – extrem spannend.
(Foto: Moorsfilm/Jürgen Moors, Credit: Südbahnhotel)
Gewerbeflächen zur Kurzzeitmiete
Lässig, finde ich diese Idee: Auf dem Online-Marktplatz www.brickspaces.de finden potenzielle Kurzzeitmieter passende Flächen für ihre Vorhaben. Auf der Plattform ist das Portfolio mit über 500 Locations in Deutschland, Österreich und der Schweiz einsehbar. Die Plattform ist ein Startup aus Essen in Deutschland.
Die Locations in Österreich sind derzeit allerdings mittelmäßig witzig. Nicht nur klassische Gewerbeflächen, sondern auch Lokale wie der Dachboden vom 25Hours-Hotel oder Shopping-Centerflächen, bei denen man nciht genau weiß, was das sein soll, sind im Angebot. Schade eigentlich, die Idee wäre perfekt: für Zusatzmieten der Anbieter und für die vielen Einpersonenunternehmen, die ja immer mehr werden.
Wien für Fintechs uninteressant
An den europäischen Büromärkten fragen Banken und Versicherungen traditionell rund 25 Prozent der Büroflächen p.a. nach. Ihre Geschäftsmodelle werden zurzeit durch schnelle und innovative Start-up-Unternehmen (Fintechs) herausgefordert – mit entsprechenden Folgen für die zukünftige Büroflächennachfrage. Wien bleibt als Standort gemäß einer Untersuchung von Catella uninteressant.
Bauen, was das Zeugs hält und die Leerstände nutzen – so reagiert Deutschland auf die Flüchtlingswelle
Deutschlands Lösung für Flüchltingsunterkünfte
Aktuelle Zahlen über die Bauwirtschaft:
- 2015 sank die Bauproduktion um etwa 1 Prozent nominell unter 41 Milliarden Euro, wobei sowohl Hoch- als auch Tiefbau an Schwung verloren
- Erst 2016 werden die starke Wohnungsnachfrage und der weitere Bahnausbau für ein leichtes Produktionsplus im Bereich von 1 bis 2 Prozent preisbereinigt sorgen – damit wird die Bauwirtschaft erstmals seit vier Jahren wieder zum Wirtschaftswachstum in Österreich beitragen
- Die Baubeschäftigung sinkt 2015 um knapp 1 Prozent, die Bauarbeitslosigkeit erreicht ein Rekordniveau
- Wohnbau bleibt 2015 unerwartet schwach – für 2016 zeichnet sich eine Trendwende ab
- Wirtschaftsbau und der Tiefbau werden 2016 von öffentlichen Aufträgen profitieren
(Quelle: Bank Austria Branchenbericht Bauwirtschaft)
Noch immer Katzenjammer bei CEE-Hotels
In der kroatischen Hafenstadt Split steht das Hilton noch immer im Rohbau. Und das, obwohl der Hotelmarkt von Investoren gerade so überfallen wird, wie alle Assetklassen, dieirgendwie vernünftige Renditen versprechen. „In diesem Fall sind es rechtliche Stolpersteine, die einen Weiterbau verhindern“, weiß man beim Berater Michaeler & Partner in einer Analyse des Hotelmarktes in CEE/SEE . Zahlreiche Fehler aus der Vergangenheit müssten demgemäß heute ausgebessert werden: überdimensionale Planung und falsche Konzepte, aber auch wirtschaftliche Engpässe bis hin zur „falschen“ Lage.
Das seien auch Gründe, weshalb in der Bankenumfrage des Tourismusberaters zum Thema „Herausforderungen in touristischen Investments“ die Eigenkapitalanforderungen für die Ferienhotellerie stark gestiegen sind. Mittlerweile liegen diese bei über der Hälfte der Befragten zwischen 40 und 50 % und mehr. In der Umsetzung gibt es bei 66 % der Befragten auch ein externes Kosten-Controlling, um Baukostenüberschreitungen, die oft zwischen 10 und 20 % liegen können, zu vermeiden. Weiters heißt es bei Michaeler & Partner:
„Speziell die Ferienhotellerie in den CEE/SEE-Staaten, und hier im Speziellen Kroatien, das in der Vorkrisenzeit für Immobilienentwickler besonders spannend war, kämpft mit nicht genehmigten oder zu teuren Grundstücken – oft werden sogar noch Teileigentümer gesucht, die im Ausland wohnen – oder mit nicht fertig gebauten Hotels und Ressortanlagen, die neu auf die Beine gestellt gehören.“
2016: Absolutes Rekordjahr
Michael Zöchling, Geschäftsführer der BAR, prognostiziert für heuer Ausnahme-Werte am Wiener Immobilienmarkt.
Am Anfang des Jahres gibt es immer gerne eine, was einen erwarten wird. Wie sieht Ihre Prognose aus?
Zöchling: Ich glaube, das Jahr 2016 wird das absolute Rekordjahr werden. Die Dynamik, die wir schon 2015 gesehen haben wird heuer ihren Höhepunkt erreichen.
Was heißt das genau?
Letztes Jahr hatten wir zum ersten Mal in Renditen von 4,3 Prozenten bei großen gewerblichen Immobilieninvestments gesehen. Das gab’s davor noch nie. Für heuer rechne ich damit, dass die Renditen auf 3 Prozent und vielleicht sogar noch ein wenig darunter fallen werden. In diesem Bereich werden sie sich stabil einpendeln, noch weiter runter geht es also nicht.
Die Bereitschaft hohe Preise zu zahlen steigt also bei den Investoren …
Ja, es ist nicht nur das Geld der Institutionellen, das für heuer zur Veranlagung vorgesehen ist, sondern auch jenes, das noch von 2015 übrig ist. Das Problem, dass es zu wenig Core Objekte gibt, die für dieses Kapital in Frage kommt verschärft sich zunehmend.
„Die Preise am Investmentmarkt gehen gerade durch die Decke. Für Häuser in den Wiener Büroclustern darf 2016 bei Transaktionsvolumina ab 50 Millionen Euro mit Preis- steigerungen von bis zu 20 Prozent kalkuliert werden.“
Von wie vielen Objekten, die den Core Status verdienen, reden wir da eigentlich, wenn wir Wien betrachten?
In den Wiener Büroclustern sind das um die 15 Immobilien, mehr nicht. Das ist im Übrigen auch ein Trend, den wir derzeit beobachten: Investoren und Mieter drängen ganz stark in renommierte Lagen, in ein erfolgreiches Umfeld. In Wien sind das das Areal um den neuen Hauptbahnhof, das Euro Plaza, die Donaucity und das Viertel Zwei.
Geografisch weichen die Investoren also nicht wirklich aus, akzeptieren sie aufgrund der Objektknappheit aber andere Assetklassen?
Ja, das hat man jedenfalls schon beobachten können. Mixed Use war früher etwa tabu, heute kommt das für manche Fonds durchaus in Frage.
Man spricht seit 2008 davon, dass die Zyklen nicht mehr so wie früher funktionieren. Stimmt das aus Ihrer Sicht?
Gerade am Büromarkt in Wien ist der berühmte Schweinebauch-Zyklus derzeit gut zu beobachten. Das letzte Jahr war hier unspektakulär, heuer kommen so gut wie keine Neuflächen auf den Markt – von den 80.000 Quadratmeter die gebaut werden sind nur 10 Prozent für den Markt verfügbar, der Rest ist schon vermietet oder zur Eigennutzung gedacht. Dabei registrieren wir vor allem seit dem letzten Q4 recht viele Anfragen von Unternehmen nach neuen Büros. Vermutlich wird das dazu führen, dass einige Projekte zusätzlich zu den bereits jetzt in Bau befindlichen gestartet werden, wodurch es 2018 durchaus zu einem Überangebot kommen könnte.
Mit wie viel Bürofläche rechnen Sie 2018?
Nun, das kann man seriöser Weise vom heutigen Standpunkt noch nicht genau sagen. Zwischen 400.000 und 700.00 Quadratmeter werden es sein, das hängt noch von ein paar Entscheidungen ab.
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Geht’s dem Kunden gut, geht’s dem Eigentümer auch gut
Wieder was Innovatives aus dem Hause IG Immobilien. Als Betreiberin des City Center Amstettens und der Rosenarcade Tulln setzt die IG seit Herbst 2015 neue Maßstäbe durch ein kostenloses Schulungsprogramm für alle MitarbeiterInnen der Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe. Ziel: Die beiden Center sollen zu den kundenorientiertesten Einkaufsmöglichkeiten in ihren Einzugsgebieten werden. Erste Evaluierungen belegen großen Erfolg für die Initiative, heißt es bei der IG. Coole Sache, dass jemand die Zufriedenheitskette verstanden hat, meinen ich.
DOKA arbeitet neu
Activity Based Working heißt ja, dass man je nach Tätgiikeit eine andere Büroumgebung wählt. Seit Jahreswechsel gibt es ein weiteres gelungenes Beispiel hierfür, und zwar in Amstetten, beim Schalungsunternehmen Doka. Dort sind 50 Leute aus den Abteilungen Marketing und Product Management in 700 m² offene Fläche gezogen. Sie soll den Austausch sowie den Innovations- und Unternehmergeist fördern. Berater bei dem Ganzen war MOCOON.
Eine Dusche zum Wegfalten
Super! Das Ding kann man zusammenfalten und – zack! – schon hat man mehr Platz im Bad. Bei immer kleiner werdenden Grundrissen perfekt, finde ich.
Modularer Wohnungsbau in Holzrahmenbauweise für Flüchtlinge
Spannende Ideen für Flüchtlingsunterkünfte
MIPIM entdeckt Hotels
Einer der Bereiche der MIPIM mit dem schnellsten Wachstum ist der Hotel & Tourism Sektor. Dieser Bereich habe zuletzt ein Transaktionsvolumen von 20 Milliarden Dollar ausgemacht, außerdem gab es zwei gewaltigen Fusionen. Mit dem Zusammenschluss von Marriott und Starwood entstand die weltgrößte Hotelkette. Accor Hotels schnupfte das kanadische Hotelunternehmen FRHI und damit auch Fairmont, Raffles und Swissôtel.
Das freut die MIPIM und die umtriebige Reed-Messe. Sie reagiert daher prompt und erhebt Hotel zu einem der wichtigen Themen der Leitmesse im März.
Das ist die Company Lounge des Jahres
Zumindest ist das der Gewinner des von CBRE ausgelobten Preises mit dem Titel „Company Lounge des Jahres“. Es handelt sich um die Lounge – jetzt wollte ich das deutsch ausdrücken, aber das ist ja wirklich schwer – von dem Bezahlfernsehen SKY. 36 Einreichungen gab’s, das finde ich durchaus bemerkenswert. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich Promedico, ein Grazer Pharmaunternehmen, und die Erste Group sowie Hanel Ingenieure. Mehr zum Preis gibt es hier.
Immofinanz: nicht nur Russland
Wolfgang Matejka (Geschäftsführer, Matejka & Partner Asset Management GmbH) meinte gestern abend zum Immofinanz-Kurs, dass es fraglich sei, ob man seine Entwicklung nur mit dem Russland-Thema erklären könne. Vielmehr meinte er:
Das sagen die Investoren
Diese aktuelle Grafik der INREV zeigt anschaulich, welche Veränderungen Immobilien-Investoren für die nächsten zwei Jahre hinsichtlich der Asset-Allokation erwarten.
Interessante Grafik zum Arbeitsplatz von morgen
Was die Generation Z vom Arbeitgeber erwartet
Sübahnhotel soll Altersresidenz werden
Das Südbahnhotel! Verfallenes Ding am Semmering. Jetzt soll ihm neues Leben eingehaucht werden. Premium Best Age Residenz nennt sich das Konzept. Jedenfalls geht das aus einer Aussendung der EB Hotel Tourismus Consulting & Management hervor, die aber so kryptisch ist, dass man nicht klar erkennt, was die eigentlich wollen. Ich glaube, sie wollen sagen, dass sie Investoren suchen, aber dann doch nicht so direkt …
Wie auch immer, ich glaube in Zeiten der Klimaverschiebung, werden alpine Destinationen – vor allem wenn sie nahe Wien und nahe CEE liegen – extrem spannend.
(Foto: Moorsfilm/Jürgen Moors, Credit: Südbahnhotel)
Gewerbeflächen zur Kurzzeitmiete
Lässig, finde ich diese Idee: Auf dem Online-Marktplatz www.brickspaces.de finden potenzielle Kurzzeitmieter passende Flächen für ihre Vorhaben. Auf der Plattform ist das Portfolio mit über 500 Locations in Deutschland, Österreich und der Schweiz einsehbar. Die Plattform ist ein Startup aus Essen in Deutschland.
Die Locations in Österreich sind derzeit allerdings mittelmäßig witzig. Nicht nur klassische Gewerbeflächen, sondern auch Lokale wie der Dachboden vom 25Hours-Hotel oder Shopping-Centerflächen, bei denen man nciht genau weiß, was das sein soll, sind im Angebot. Schade eigentlich, die Idee wäre perfekt: für Zusatzmieten der Anbieter und für die vielen Einpersonenunternehmen, die ja immer mehr werden.
Wien für Fintechs uninteressant
An den europäischen Büromärkten fragen Banken und Versicherungen traditionell rund 25 Prozent der Büroflächen p.a. nach. Ihre Geschäftsmodelle werden zurzeit durch schnelle und innovative Start-up-Unternehmen (Fintechs) herausgefordert – mit entsprechenden Folgen für die zukünftige Büroflächennachfrage. Wien bleibt als Standort gemäß einer Untersuchung von Catella uninteressant.
Bauen, was das Zeugs hält und die Leerstände nutzen – so reagiert Deutschland auf die Flüchtlingswelle
Deutschlands Lösung für Flüchltingsunterkünfte
Aktuelle Zahlen über die Bauwirtschaft:
- 2015 sank die Bauproduktion um etwa 1 Prozent nominell unter 41 Milliarden Euro, wobei sowohl Hoch- als auch Tiefbau an Schwung verloren
- Erst 2016 werden die starke Wohnungsnachfrage und der weitere Bahnausbau für ein leichtes Produktionsplus im Bereich von 1 bis 2 Prozent preisbereinigt sorgen – damit wird die Bauwirtschaft erstmals seit vier Jahren wieder zum Wirtschaftswachstum in Österreich beitragen
- Die Baubeschäftigung sinkt 2015 um knapp 1 Prozent, die Bauarbeitslosigkeit erreicht ein Rekordniveau
- Wohnbau bleibt 2015 unerwartet schwach – für 2016 zeichnet sich eine Trendwende ab
- Wirtschaftsbau und der Tiefbau werden 2016 von öffentlichen Aufträgen profitieren
(Quelle: Bank Austria Branchenbericht Bauwirtschaft)
Noch immer Katzenjammer bei CEE-Hotels
In der kroatischen Hafenstadt Split steht das Hilton noch immer im Rohbau. Und das, obwohl der Hotelmarkt von Investoren gerade so überfallen wird, wie alle Assetklassen, dieirgendwie vernünftige Renditen versprechen. „In diesem Fall sind es rechtliche Stolpersteine, die einen Weiterbau verhindern“, weiß man beim Berater Michaeler & Partner in einer Analyse des Hotelmarktes in CEE/SEE . Zahlreiche Fehler aus der Vergangenheit müssten demgemäß heute ausgebessert werden: überdimensionale Planung und falsche Konzepte, aber auch wirtschaftliche Engpässe bis hin zur „falschen“ Lage.
Das seien auch Gründe, weshalb in der Bankenumfrage des Tourismusberaters zum Thema „Herausforderungen in touristischen Investments“ die Eigenkapitalanforderungen für die Ferienhotellerie stark gestiegen sind. Mittlerweile liegen diese bei über der Hälfte der Befragten zwischen 40 und 50 % und mehr. In der Umsetzung gibt es bei 66 % der Befragten auch ein externes Kosten-Controlling, um Baukostenüberschreitungen, die oft zwischen 10 und 20 % liegen können, zu vermeiden. Weiters heißt es bei Michaeler & Partner:
„Speziell die Ferienhotellerie in den CEE/SEE-Staaten, und hier im Speziellen Kroatien, das in der Vorkrisenzeit für Immobilienentwickler besonders spannend war, kämpft mit nicht genehmigten oder zu teuren Grundstücken – oft werden sogar noch Teileigentümer gesucht, die im Ausland wohnen – oder mit nicht fertig gebauten Hotels und Ressortanlagen, die neu auf die Beine gestellt gehören.“
2016: Absolutes Rekordjahr
Michael Zöchling, Geschäftsführer der BAR, prognostiziert für heuer Ausnahme-Werte am Wiener Immobilienmarkt.
Am Anfang des Jahres gibt es immer gerne eine, was einen erwarten wird. Wie sieht Ihre Prognose aus?
Zöchling: Ich glaube, das Jahr 2016 wird das absolute Rekordjahr werden. Die Dynamik, die wir schon 2015 gesehen haben wird heuer ihren Höhepunkt erreichen.
Was heißt das genau?
Letztes Jahr hatten wir zum ersten Mal in Renditen von 4,3 Prozenten bei großen gewerblichen Immobilieninvestments gesehen. Das gab’s davor noch nie. Für heuer rechne ich damit, dass die Renditen auf 3 Prozent und vielleicht sogar noch ein wenig darunter fallen werden. In diesem Bereich werden sie sich stabil einpendeln, noch weiter runter geht es also nicht.
Die Bereitschaft hohe Preise zu zahlen steigt also bei den Investoren …
Ja, es ist nicht nur das Geld der Institutionellen, das für heuer zur Veranlagung vorgesehen ist, sondern auch jenes, das noch von 2015 übrig ist. Das Problem, dass es zu wenig Core Objekte gibt, die für dieses Kapital in Frage kommt verschärft sich zunehmend.
„Die Preise am Investmentmarkt gehen gerade durch die Decke. Für Häuser in den Wiener Büroclustern darf 2016 bei Transaktionsvolumina ab 50 Millionen Euro mit Preis- steigerungen von bis zu 20 Prozent kalkuliert werden.“
Von wie vielen Objekten, die den Core Status verdienen, reden wir da eigentlich, wenn wir Wien betrachten?
In den Wiener Büroclustern sind das um die 15 Immobilien, mehr nicht. Das ist im Übrigen auch ein Trend, den wir derzeit beobachten: Investoren und Mieter drängen ganz stark in renommierte Lagen, in ein erfolgreiches Umfeld. In Wien sind das das Areal um den neuen Hauptbahnhof, das Euro Plaza, die Donaucity und das Viertel Zwei.
Geografisch weichen die Investoren also nicht wirklich aus, akzeptieren sie aufgrund der Objektknappheit aber andere Assetklassen?
Ja, das hat man jedenfalls schon beobachten können. Mixed Use war früher etwa tabu, heute kommt das für manche Fonds durchaus in Frage.
Man spricht seit 2008 davon, dass die Zyklen nicht mehr so wie früher funktionieren. Stimmt das aus Ihrer Sicht?
Gerade am Büromarkt in Wien ist der berühmte Schweinebauch-Zyklus derzeit gut zu beobachten. Das letzte Jahr war hier unspektakulär, heuer kommen so gut wie keine Neuflächen auf den Markt – von den 80.000 Quadratmeter die gebaut werden sind nur 10 Prozent für den Markt verfügbar, der Rest ist schon vermietet oder zur Eigennutzung gedacht. Dabei registrieren wir vor allem seit dem letzten Q4 recht viele Anfragen von Unternehmen nach neuen Büros. Vermutlich wird das dazu führen, dass einige Projekte zusätzlich zu den bereits jetzt in Bau befindlichen gestartet werden, wodurch es 2018 durchaus zu einem Überangebot kommen könnte.
Mit wie viel Bürofläche rechnen Sie 2018?
Nun, das kann man seriöser Weise vom heutigen Standpunkt noch nicht genau sagen. Zwischen 400.000 und 700.00 Quadratmeter werden es sein, das hängt noch von ein paar Entscheidungen ab.






