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Wiens Rekordjahr
Auswirkung der Niedrigzinsphase auf die Wohneigentumsbildung – vom IW Köln
Gutachten zur aktuellen Situation vom IW Köln
Analyse Tool für Retail
sorry, ist ein Werbevideo. Aber gute Idee!
Imabis geht nach Deutschland. Für österreichische Kunden heißt das, dass sie zusätzlich zu den heimischen Marktdaten auch Zugang zu Immobilienangeboten aus Deutschland und damit Zugriff auf insgesamt über 1,7 Millionen Immobilieninserate, 600.000 Immobilienobjekte sowie 50.000 Makler-unternehmen und 90.000 Maklerpersonen bekommen.
Neue Arbeitswelt hat nichts mit Design zu tun!
Ehrlich, ich kann das mit den neuen Arbeitswelten schon nicht mehr hören. Da stellen sich Firmen eine grüne Couch in den Empfang und kaufen den Möbelfirmen ein paar Besprechungszonen ab und schon sind sie hipp. Bullshit.
Tobias Hafele, von teamgnesda hat in einem Text zusammengefasst, welche Auswirkungen die Suche nach einem neuen Büro hat: sie setzt nämlich einen ganzen Änderungsprozess in Gang, der weit über Quadratmeter und grüne Couchen hinaus geht. Hier der Text im Original:
Die Suche nach einem neuen Büro beginnt oft mit vielen Fragen, hohen Investitionskosten und unerwarteten Hindernissen. Die Standortfrage wird zur „Chefsache“ und bindet damit viele Ressourcen im Unternehmen. Jede Entscheidung, die in einem relativ kurzen Zeitraum getroffen wird, wirkt sich langfristig in der neuen Arbeitsumgebung aus. Jeder Fehler wird somit für lange Zeit spürbar sein.
Hard Facts bestimmen den Prozess
Die meisten Unternehmen betrachten die Immobilienentscheidung immer noch aus einem sehr antiquierten und rudimentären Blickwinkel. Ausschlaggebend für eine Entscheidung sind Überlegungen bezüglich Standort, Infrastruktur, Quadratmetern und Mietkosten. Manchmal gibt es auch schon klare Vorgaben zur technischen Ausstattung. Kurz, es geht ausschließlich um Hard Facts.
Nur wenige verstehen, dass Raum=Büro auch eine wichtige und entscheidende Ressource darstellt. Wer das erkennt, stellt von Anfang an ganz anderen Fragen: Welche Prozesse bestimmen das Kerngeschäft? Wie kann man die Arbeitsleistung der Mitarbeiter steigern? Wie kann das neue Büro Mitarbeiter motivieren und die Zugehörigkeit zum Unternehmen stärken?
Wenn man das Projekt „neues Büro“ aus diesem geänderten Blickwinkel betrachtet, dann steht im Mittelpunkt jeder Entscheidung nicht mehr die Frage nach Raum, Kosten oder Quadratmetern, sondern dann geht es um die wichtigste Ressource jedes Unternehmens: die Menschen.
„Neue Arbeitswelt“ hat nichts mit Design zu tun
In Diskussionen um „Neue Arbeitswelten“ werden immer wieder die Büros von Google, Microsoft oder Facebook zitiert. Dabei geht es bei diesen Arbeitsplatzkonzepten nicht um das äußere Erscheinungsbild. Diese Unternehmen haben lediglich ihre Unternehmensstrukturen und ihre Kultur im Bürokonzept abgebildet, d.h. ihre flachen Hierarchien und die offene Kommunikation. Moderne Arbeitswelten entstehen nicht durch cooles Design, sondern spiegeln immer die internen Prozesse wider. Nur dann werden sie auch von den Mitarbeitern akzeptiert und tragen positiv zur Motivation und Steigerung der Arbeitsleistung bei.
Neue Arbeitswelten funktionieren nur, wenn man die Mitarbeiter in die Entwicklung miteinbezieht. Dazu braucht man ein maßgeschneidertes Change Management und die richtigen Fragen: Was ist die Intention für das neue Büro? Wie funktioniert die Kommunikation im Unternehmen? Welche Werte bestimmen das Unternehmen? Wie kann ein neues Bürokonzept das Unternehmen in seinen Abläufen und Zielen unterstützen?
Offene Kommunikation und Miteinbeziehung der Mitarbeiter
Architekten und Projektmanager sehen in Mitarbeitern oftmals nur einen Störfaktor während der Konzept- und Planungsphase. Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen statt einen Dialog zuzulassen. Hier gilt es Regeln zu definieren, wie Information erfolgen soll, z.B.:
- „Informationsebene“: hier werden wichtige Entscheidungen im Führungskreis getroffen – Mitarbeiter werden darüber informiert
- „Moderationsebene“: das Ziel ist klar vorgegeben, es darf aber offen diskutiert werden
- „Integrationsebene“: hier werden offene, demokratische Entscheidungen zugelassen
Durch diese modulare Entscheidungsstruktur werden Mitarbeiter in das Projekt involviert. Wir müssen lernen, Mitarbeiter nicht als Teil des Problems, sondern als Teil der Lösung zu sehen. Wer sonst weiß besser darüber Bescheid, wie die Arbeitsumgebung die Arbeitsleistung verbessern kann. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter in den Entscheidungsprozess über neue Arbeitsplatzkonzepte miteinbeziehen, werden mit hoher Loyalität und niedrigerer Fluktuation belohnt. Sie sind die Gewinner im „War for Talents“.
Coworking Hotel mit genialen Grundrissen

Coliving nennt sich das Konzept, wenn innovative Wissensarbeiter mal gemeinsam, mal alleine an Projekten arbeiten und auch gemeinsam wohnen wollen. Hier geht es nicht mal mehr um Räume, sondern um das Mindset der Mitbewohner, um gute Stimmung, Ideenaustausch und gegenseitige Hilfestellungen.
In Amsterdam gibt es nun ein Hotel für Coworking. Es ist nicht nur wegen des Grundkonzepts sehenswert, sondern jeder der sich mit Grundrissen und Wohnen auf kleinem Raum auseinandersetzt, sollte sich da was abkupfern. Auf 24 Quadratmeter kriegen die ein ganzes Loft unter. Genial, finde ich!
Foto: Ewout Huibers for Zoku and concrete
Signa will das Handelsgeschäft verdreifachen. Und sucht einen Vorstand, wie die IZ berichtet.
SIGNA sucht einen Immo-Vorstand
Der Fachverband spricht
So, jetzt gab es heute also eine Pressekonferenz vom neuen Führungsteam des Fachverbandes der Immobilientreuhänder.
Neo-Obmann Georg Edelauer zum gestern beschlossenen MILG 2:
Ein großer Name für etwas, das bedenklich erscheint. Man verkauft uns das sehr gerne als Mietpreisbremse, tatsächlich ist es eine Mogelpackung sondergleichen.
Edlauer sieht die Lösung für leistbares Wohnen wo anders. Es müssten schlicht mehr Wohnungen gebaut werden. Als Maßnahmen, um die Produktion von Wohnungen anzukurbeln, nennt er:
- Baulandmobilisierung
- Förderung des freifinanzierten Wohnbaus (Beispiel Deutschland: Vorzeitige Abschreibung bei Investitionen in Wohnbau)
- Wohnraumsituation für ältere Mitbürger berücksichtigen – hier müsste mehr Angebot geschaffen werden
- Baukosten dämpfen (überschießende Regelungen)
- Schaffung von Eigentum attraktiveren
Alles neu beim Fachverband? Naja, die Forderungen gegenüber der Politik sind bekannt und es gibt viele vernünftige Ideen von mehreren Seiten. Letztlich bleibt die Frage, wie sehr diese Vorschläge in der Politik ernsthaft untergebracht werden.
Was wurde noch vorgestellt: Bekräftig wurde von Fachverbandsobmann-Stellvertreter Reinhold Lexer, dass Makler ihre Provision wert sind (das man das sagen muss…), um auch für die Konsumenten Klarheit zu schaffen, hat der Fachverband einen Provisionsrechner auf seiner Homepage eingeführt. Der andere Fachverbandsobmann-Stellvertreter Gerald Gollenz präsentierte die Kommunen als neues Geschäftsfeld.
Als Location der Pressekonferenz wurde Cocaquadrat gewählt (ich habe darüber unlängst hier berichtet). Ohne es überzubewerten, aber eine gute Location für einen Aufbruch. Und das wäre schön.
Ein Freak, aber ein spannendes Leben
Mit 2000 Euro und C&A Anzügen begann Jakob Mähren. Jetzt ist er ein narzistischer Immobilienmakler. Jedenfalls ein spannendes Interview.
Auf den Punkt gebracht
Der Sachverständige Christian Höger hat mir dieses Bild geschickt. Ich finde es bringt das babylonische Problem bei Facility Services auf den Punkt. Sauber ist eben nicht gleich sauber – das hängt ganz von der Interpretation ab.

Sprache
Ich mag Sprache. Und, dass man mit ihr Dinge ausdrücken kann, obwohl man sie nicht sagt. So wie heute in der offiziellen Mitteilung der Immofinanz:
„Die IMMOFINANZ AG gibt bekannt, dass der Aufsichtsrat heute dem Wunsch von Birgit Noggler entsprochen hat, vorzeitig von ihrem Mandat als Finanzvorstand der IMMOFINANZ AG entbunden zu werden.“
Arbeiten um 2,50 in der Stunde
Ich sitze gerade in dem relativ jungen Coworking Space Cocoquadrat. Und ich finde es gut! Frisch und sympathisch kommt es daher, kein „wir-sind-cool-weil-abgefuckt“, sondern sauber, lässige Musik im Cafe, nette Menschen, gute Arbeitsplätze, Telefonabteile zum laut sein.
Fair schaut mir das aus: Die ersten 10 Stunden sind gratis, danach kostet eine Stunde 2,50 Euro. Ab 80 Stunden im Monat ist’s wieder gratis. Inkludiert sind 50 Ausdrucke, Obst und Wasser, Schließfächer. Und es gibt gibt 10 % Rabat im Café. Abgerechnet wird übrigens minutengenau – das gab es bis jetzt nur im Neno. Weiteres Angebot: Man kann sich Postkartenadressen kaufen, Meetingräume zu fairen Preise mieten.
Ob sich das rechnet für den Betreiber? Weiß ich nicht. Denn wer nicht am Arbeitsplatz sitzen will, kann auch im Cafe abhängen, Internet ist hier gratis (und der Espresso besser als in fast allen Kaffees von Wien).
Adresse: Cocoquadrat, Wiedner Hauptstraße 65 in 1040 Wien, gleich gegenüber der Wirtschaftskammer
Barrierefreiheit rechtlich gesehen

Wann muss barrierefrei gebaut werden, wo gibt es Ausnahmen? Alles, was zu beachten ist, hat Martin Trapichler von CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte in einem Blogbeitrag zusammengefasst.
Chinesische Hotelgruppe neu in Deutschland
Chinesische Hotelgruppe New Century startet in Europa
Amazon bringt Lebensmittel
Seit kurzen fahren durch einige Metropolen der USA grüne Lastwägen, auf denen steht „amazonfresh“. Sie stellen die über das Portal bestellten Waren zu und sind Vorbote einer Entwicklung, die schon bald in europäischen Städten auch zu sehen sein wird.
Hier ein Bericht aus der Wirtschaftswoche über die Situation in Deutschland.