Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Die Republik ist zu klein
Gelebte Unternehmenskultur – Stress oder Spaß?
Zentrales Thema bei vielen Diskussionen um „Neue Arbeitswelten“ ist die „gelebte Unternehmenskultur“ und der „Wohlfühlfaktor“ für die Mitarbeiter. Nun gibt es Spezialisten dazu, die Firmenevents und Firmenzugehörigkeit zu 100 % umsetzen, um damit die „Community“ zu stärken (wie z.B. McKinsey, Microsoft, McDonald’s, …). Einmal dort angefangen, wird man mit dem „Firmenvirus“ infiziert und in die „Unternehmensfamilie“ eingegliedert.
Da stellt sich die Frage: Wie weit soll ein Unternehmen auch das Freizeitverhalten seiner Mitarbeiter mitbeeinflußen, bzw. wie weit darf die Linie zwischen Unternehmen und Privat verschwimmen – ohne dass Mitarbeiter vollständig in der Unternehmenskultur „verschwinden“?
„Aktivitäten, die nicht die freie Zeit der Mitarbeiter einschränken, sondern sich in die normale Arbeitszeit eingliedern, werden durchwegs positiv wahrgenommen“, meint Andreas Gnesda, Geschäftsführer von teamgnesda aus langjähriger Erfahrung. Das können z.B. periodische Firmenfrühstücke sein, bei denen abwechselnd einer aus dem Team die Koordination übernimmt und ein Rahmen geschaffen wird, um den Arbeitstag gemütlich gemeinsam zu beginnen. Wichtig dabei ist ein vorgegebener Zeitraum, damit das „Company- Frühstück“ nicht direkt in die Mittagspause übergeht.
Bei einem „Lunch and more“, wie er regelmäßig bei teamgnesda selbst praktiziert wird, verbindet sich Wissenstransfer mit lockerem Zusammensein. Die Mittagszeit wird für ein gemeinsames Essen genutzt, bei dem Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Schwerpunkte ihrer Projekte, Fachwissen, Neuigkeiten am Markt etc. zu präsentieren und damit ihr „Know-How“ an das gesamte Team weiterzugeben.
Darüber hinaus können Events – die auch in die Freizeit hineinreichen – die Firmenkultur beleben. Man sollte diese aber nicht überstrapazieren – immerhin stellen sie etwas „Außergewöhnliches“ und einen „Benefit“ dar und sollen nicht zur „Zwangsbeglückung“ mutieren. Firmenausflüge die einen Bezug zum Unternehmensinhalt haben, die Teilnahme an Sportereignissen wie dem „Vienna Business Run“, oder auch gemeinsame Weiterbildungsaktivitäten tragen zur Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen bei.
Klar muss sein, wo Unternehmensaktivitäten enden und private Aktivitäten beginnen. Verschwimmen die Grenzen zu stark, kann aus dem positiven Anreiz schnell ein als negativ empfundener Zwang entstehen.
Die Autoren Olaf Geramanis und Kristina Hermann setzen sich in ihrem wissenschaftlichen Buch
„Organisation und Intimität“ – Der Umgang mit Nähe im organisationalen Alltag – zwischen Vertrauensbildung und Manipulation
durchaus kritisch mit diesem Thema auseinander.
Erschienen im Carl-Auer Verlag 2014, ISBN: 978-3-89670-973-8
Und auch Brand eins hat seine September Ausgabe unter den Schwerpunkt „Arbeit – Darf ich noch ein Stündchen – Chef?“ gestellt: http://www.brandeins.de/archiv/2014/arbeit.html
Christian Sommer is back
Ein bissl viel öko, finde ich …
Das Team rund um den Kärntner Baukünstler Wolfgang Lackner macht mit seiner neuesten Entwicklung die Natur selbst zum Wohnraum: Denn das EinBaumHaus, so der Name dieses neuen Konzepts, besteht aus rein biologischen, möglichst unbearbeiteten Materialien und aus nachwachsenden Rohstoffen und bleibt so quasi selbst ein Stück Natur. Irgendwie erinnert es mich aber an die Zeit, als Birkenstock in war. Lackner jedenfalls:
„Wir lehnen uns auf gegen den klassischen Bauwahn und all die Normen, die damit verbunden sind. Das EinBaumHaus ist sozusagen die Revolution einer neuen Generation gegen die ausgeprägte Gleichmacherei in der vorherrschenden Architektur.“
Das erste EinBaumHaus wird über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert, die am 1. November auf Startnext.de beginnt. Mal schauen, wie viel sich mit ihm auflehnen …
Also eins versteh ich nicht. Warum müssen innovative Sachen immer so idiotisch verpackt sein, dass man am Ende gar nicht recht weiß, worum es da eigentlich geht. Zum Beispiel hier: Paradocks nennt sich die Firma (oder Organisation?), die hinter dem Projekt Das Packhaus steckt. Ok, soweit hab ichs kapiert, die machen eine Zwischennutzung im ehemaligen Rechnungshof im 3. Wiener Bezirk. Die 2300 Quadratmeter Büro- und Projekträume wollen sie für rund 50 Organisationen kreativ bespielen. Was bitte heißt das. Und schaut man auf die Homepage von Paradocks bleiben nur noch mehr Fragezeichen zurück.
Sollte man innovative Projekte nicht zumindest so konservativ kommunizieren, dass man zumindest versteht, worum es geht?
Immobilie im Sudan

Ein Spital zu bauen, in dem man sich wohl fühlt – und das in Afrika. Respekt! Das Ding namens „Port Sudan Paediatric Centre“ hat zurecht den Zumtobel Group Award 2014 (Kategorie Buildings) gewonnen! Hier gibts übrigens noch ein Video darüber.


Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch
Während wir Österreicher noch immer herumdümpeln und nicht einmal klar ist, was mit 1 Quadratmeter genau gemeint ist, weil der eine z.B. von Nettofläche, der andere aber Garagen, Gänge und Gemüsegarten dazu zählt, hat die deutsche GIF hier schon längst einheitliche Werte geschaffen. Und nun hat sie auch eine Richtlinie zum Austausch von Daten herausgebracht. Die zweisprachige Richtlinie konzentriert sich auf die Prozesse Operatives, Buchhalterisches und Finanzwirtschaftliches Berichtswesen, Portfolio-Benchmarking, Due Diligence, Immobilienvermarktung und Bauprojekt-Berichtswesen.
„Einheitliche Datenstandards sind die Grundlage für erfolgreiches Immobilienmanagement“,
so Krings und Seilheimer vom Arbeitskreis Immobilien-Daten-Austausch der gif.
Die gif plant, die international kompatible Richtlinie fortzuschreiben und auf andere Prozesse auszuweiten. Der bewusst offen gehaltene Branchenstandard kann als pdf-Version inkl. der zugehörigen XML- und XLS-Dateien über den Webshop der gif bezogen werden.
Übrigens, ganz ohne Österreich lief die Schaffung der Richtlinie auch nicht ab. Reality Consult ist von der Gründung des Arbeitskreises an beteiligt gewesen.
Zero Emission Cities
Zwar ein Werbetrailer, aber das könnte eine vernünftige Veranstaltung werden.
Grüne Baustellen – alles nur Show?
Zitat
„Obwohl wir der größte oder zweitgrößte Wirtschaftszweig in der Volkswirtschaft sind, sind wir weitestgehend forschungsfrei.“
Dieser Mann gibt bei der CA Immo nun den Ton an
Wer ist die O1 Properties, die die CA Immo nun dominiert, weil sie die Bank Austria Anteile gekauft hat? Da haben wieder alle nur die APA abgetippt. Also: Sie gehört der O1 Group (62%), der russischen ICT Group (26%) und Goldman Sachs International (12%). Hier ein Image-Video von der Firma.
Die O1 Group wiederum gehört Boris Mints, der sie im Jahre 2004 gegründet hat.

Boris Mints ist Russe, 56 Jahre alt und hat 4 Kinder.
Ein Image Video der O1 Properties gibt’s übrigens hier:
Foto: Irenich via Wikimedia Commons
Lego Besucherzentrum
In der Immobilienwirtschaft habe ich kurz über das neue Lego-Haus in Dänemark geschrieben. Hier gibts ein lustiges Video dazu.
Bestandswachstum bei Finanzierung
Die Studie „German Debt Project“ der International Real Estate Business School (IREBS) bringt zum zweiten Mal detaillierte Informationen zum Markt der gewerblichen Immobilienfinanzierungen in Deutschland.
Nach rückläufigen Beständen in den Vorjahren verzeichnete das untersuchte Portfolio im Jahr 2013 erstmals wieder ein Wachstum von 0,8%. Die „Aufräumarbeiten“, die im Zuge der Krise seit 2008 nötig erschienen, sind mittlerweile zu einem großen Teil abgeschlossen, sodass nun die expansiven Kräfte überwiegen. Wachstumsseitig ist das Gros der Institute in Bezug auf Bestände und Neugeschäft optimistisch gestimmt. Für das Jahr 2015 erwarten 72% der 32 befragten Finanzierungsinstitute Bestandserhöhungen und 32% sogar um mehr als 5%. Im gewichteten Mittel rechnen die Institute mit einem Bestandswachstum in Höhe von 2,6% für das Jahr 2014 sowie mit mehr als 3% Wachstum für die beiden Folgejahre.
U-Bahnstation mal anders
Gar nicht leicht, was da Doha als Aufgabenstellung vorgab: Die Architektur sollte dafür sorgen, dass die Leute in der Hauptstadt von Katar aufs Auto verzichten und die Öffis nehmen. Das holländische Architekturbüro UNStudio wurde nun zum leitenden Architekturbüro für diese Aufgabe auserkoren. Und so stellen sie sich die U-Bahn-Stationen vor:
Online-Handel nimmt zu
Das gefällt mir, RegioPlan/RegioData lässt nicht locker und zeigt immer wieder auf, wie das Online-Geschäft den Handel verändert. Bei dieser Grafik interessant: Sie zeigt den Einzelhandelsumsatz in Österreich. Fast 50 Prozent des (wachsenden) Online-Anteils fließen aber ins Ausland.

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Die Republik ist zu klein
Top-Zitat aus dem Editorial von Chefredakteur Franz Artner!
Gelebte Unternehmenskultur – Stress oder Spaß?
Zentrales Thema bei vielen Diskussionen um „Neue Arbeitswelten“ ist die „gelebte Unternehmenskultur“ und der „Wohlfühlfaktor“ für die Mitarbeiter. Nun gibt es Spezialisten dazu, die Firmenevents und Firmenzugehörigkeit zu 100 % umsetzen, um damit die „Community“ zu stärken (wie z.B. McKinsey, Microsoft, McDonald’s, …). Einmal dort angefangen, wird man mit dem „Firmenvirus“ infiziert und in die „Unternehmensfamilie“ eingegliedert.
Da stellt sich die Frage: Wie weit soll ein Unternehmen auch das Freizeitverhalten seiner Mitarbeiter mitbeeinflußen, bzw. wie weit darf die Linie zwischen Unternehmen und Privat verschwimmen – ohne dass Mitarbeiter vollständig in der Unternehmenskultur „verschwinden“?
„Aktivitäten, die nicht die freie Zeit der Mitarbeiter einschränken, sondern sich in die normale Arbeitszeit eingliedern, werden durchwegs positiv wahrgenommen“, meint Andreas Gnesda, Geschäftsführer von teamgnesda aus langjähriger Erfahrung. Das können z.B. periodische Firmenfrühstücke sein, bei denen abwechselnd einer aus dem Team die Koordination übernimmt und ein Rahmen geschaffen wird, um den Arbeitstag gemütlich gemeinsam zu beginnen. Wichtig dabei ist ein vorgegebener Zeitraum, damit das „Company- Frühstück“ nicht direkt in die Mittagspause übergeht.
Bei einem „Lunch and more“, wie er regelmäßig bei teamgnesda selbst praktiziert wird, verbindet sich Wissenstransfer mit lockerem Zusammensein. Die Mittagszeit wird für ein gemeinsames Essen genutzt, bei dem Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Schwerpunkte ihrer Projekte, Fachwissen, Neuigkeiten am Markt etc. zu präsentieren und damit ihr „Know-How“ an das gesamte Team weiterzugeben.
Darüber hinaus können Events – die auch in die Freizeit hineinreichen – die Firmenkultur beleben. Man sollte diese aber nicht überstrapazieren – immerhin stellen sie etwas „Außergewöhnliches“ und einen „Benefit“ dar und sollen nicht zur „Zwangsbeglückung“ mutieren. Firmenausflüge die einen Bezug zum Unternehmensinhalt haben, die Teilnahme an Sportereignissen wie dem „Vienna Business Run“, oder auch gemeinsame Weiterbildungsaktivitäten tragen zur Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen bei.
Klar muss sein, wo Unternehmensaktivitäten enden und private Aktivitäten beginnen. Verschwimmen die Grenzen zu stark, kann aus dem positiven Anreiz schnell ein als negativ empfundener Zwang entstehen.
Die Autoren Olaf Geramanis und Kristina Hermann setzen sich in ihrem wissenschaftlichen Buch
„Organisation und Intimität“ – Der Umgang mit Nähe im organisationalen Alltag – zwischen Vertrauensbildung und Manipulation
durchaus kritisch mit diesem Thema auseinander.
Erschienen im Carl-Auer Verlag 2014, ISBN: 978-3-89670-973-8
Und auch Brand eins hat seine September Ausgabe unter den Schwerpunkt „Arbeit – Darf ich noch ein Stündchen – Chef?“ gestellt: http://www.brandeins.de/archiv/2014/arbeit.html
Christian Sommer is back
Ein bissl viel öko, finde ich …
Das Team rund um den Kärntner Baukünstler Wolfgang Lackner macht mit seiner neuesten Entwicklung die Natur selbst zum Wohnraum: Denn das EinBaumHaus, so der Name dieses neuen Konzepts, besteht aus rein biologischen, möglichst unbearbeiteten Materialien und aus nachwachsenden Rohstoffen und bleibt so quasi selbst ein Stück Natur. Irgendwie erinnert es mich aber an die Zeit, als Birkenstock in war. Lackner jedenfalls:
„Wir lehnen uns auf gegen den klassischen Bauwahn und all die Normen, die damit verbunden sind. Das EinBaumHaus ist sozusagen die Revolution einer neuen Generation gegen die ausgeprägte Gleichmacherei in der vorherrschenden Architektur.“
Das erste EinBaumHaus wird über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert, die am 1. November auf Startnext.de beginnt. Mal schauen, wie viel sich mit ihm auflehnen …
Also eins versteh ich nicht. Warum müssen innovative Sachen immer so idiotisch verpackt sein, dass man am Ende gar nicht recht weiß, worum es da eigentlich geht. Zum Beispiel hier: Paradocks nennt sich die Firma (oder Organisation?), die hinter dem Projekt Das Packhaus steckt. Ok, soweit hab ichs kapiert, die machen eine Zwischennutzung im ehemaligen Rechnungshof im 3. Wiener Bezirk. Die 2300 Quadratmeter Büro- und Projekträume wollen sie für rund 50 Organisationen kreativ bespielen. Was bitte heißt das. Und schaut man auf die Homepage von Paradocks bleiben nur noch mehr Fragezeichen zurück.
Sollte man innovative Projekte nicht zumindest so konservativ kommunizieren, dass man zumindest versteht, worum es geht?
Immobilie im Sudan

Ein Spital zu bauen, in dem man sich wohl fühlt – und das in Afrika. Respekt! Das Ding namens „Port Sudan Paediatric Centre“ hat zurecht den Zumtobel Group Award 2014 (Kategorie Buildings) gewonnen! Hier gibts übrigens noch ein Video darüber.


Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch
Während wir Österreicher noch immer herumdümpeln und nicht einmal klar ist, was mit 1 Quadratmeter genau gemeint ist, weil der eine z.B. von Nettofläche, der andere aber Garagen, Gänge und Gemüsegarten dazu zählt, hat die deutsche GIF hier schon längst einheitliche Werte geschaffen. Und nun hat sie auch eine Richtlinie zum Austausch von Daten herausgebracht. Die zweisprachige Richtlinie konzentriert sich auf die Prozesse Operatives, Buchhalterisches und Finanzwirtschaftliches Berichtswesen, Portfolio-Benchmarking, Due Diligence, Immobilienvermarktung und Bauprojekt-Berichtswesen.
„Einheitliche Datenstandards sind die Grundlage für erfolgreiches Immobilienmanagement“,
so Krings und Seilheimer vom Arbeitskreis Immobilien-Daten-Austausch der gif.
Die gif plant, die international kompatible Richtlinie fortzuschreiben und auf andere Prozesse auszuweiten. Der bewusst offen gehaltene Branchenstandard kann als pdf-Version inkl. der zugehörigen XML- und XLS-Dateien über den Webshop der gif bezogen werden.
Übrigens, ganz ohne Österreich lief die Schaffung der Richtlinie auch nicht ab. Reality Consult ist von der Gründung des Arbeitskreises an beteiligt gewesen.
Zero Emission Cities
Zwar ein Werbetrailer, aber das könnte eine vernünftige Veranstaltung werden.
Grüne Baustellen – alles nur Show?
Zitat
„Obwohl wir der größte oder zweitgrößte Wirtschaftszweig in der Volkswirtschaft sind, sind wir weitestgehend forschungsfrei.“
Dieser Mann gibt bei der CA Immo nun den Ton an
Wer ist die O1 Properties, die die CA Immo nun dominiert, weil sie die Bank Austria Anteile gekauft hat? Da haben wieder alle nur die APA abgetippt. Also: Sie gehört der O1 Group (62%), der russischen ICT Group (26%) und Goldman Sachs International (12%). Hier ein Image-Video von der Firma.
Die O1 Group wiederum gehört Boris Mints, der sie im Jahre 2004 gegründet hat.

Boris Mints ist Russe, 56 Jahre alt und hat 4 Kinder.
Ein Image Video der O1 Properties gibt’s übrigens hier:
Foto: Irenich via Wikimedia Commons
Lego Besucherzentrum
In der Immobilienwirtschaft habe ich kurz über das neue Lego-Haus in Dänemark geschrieben. Hier gibts ein lustiges Video dazu.
Bestandswachstum bei Finanzierung
Die Studie „German Debt Project“ der International Real Estate Business School (IREBS) bringt zum zweiten Mal detaillierte Informationen zum Markt der gewerblichen Immobilienfinanzierungen in Deutschland.
Nach rückläufigen Beständen in den Vorjahren verzeichnete das untersuchte Portfolio im Jahr 2013 erstmals wieder ein Wachstum von 0,8%. Die „Aufräumarbeiten“, die im Zuge der Krise seit 2008 nötig erschienen, sind mittlerweile zu einem großen Teil abgeschlossen, sodass nun die expansiven Kräfte überwiegen. Wachstumsseitig ist das Gros der Institute in Bezug auf Bestände und Neugeschäft optimistisch gestimmt. Für das Jahr 2015 erwarten 72% der 32 befragten Finanzierungsinstitute Bestandserhöhungen und 32% sogar um mehr als 5%. Im gewichteten Mittel rechnen die Institute mit einem Bestandswachstum in Höhe von 2,6% für das Jahr 2014 sowie mit mehr als 3% Wachstum für die beiden Folgejahre.
U-Bahnstation mal anders
Gar nicht leicht, was da Doha als Aufgabenstellung vorgab: Die Architektur sollte dafür sorgen, dass die Leute in der Hauptstadt von Katar aufs Auto verzichten und die Öffis nehmen. Das holländische Architekturbüro UNStudio wurde nun zum leitenden Architekturbüro für diese Aufgabe auserkoren. Und so stellen sie sich die U-Bahn-Stationen vor:
Online-Handel nimmt zu
Das gefällt mir, RegioPlan/RegioData lässt nicht locker und zeigt immer wieder auf, wie das Online-Geschäft den Handel verändert. Bei dieser Grafik interessant: Sie zeigt den Einzelhandelsumsatz in Österreich. Fast 50 Prozent des (wachsenden) Online-Anteils fließen aber ins Ausland.



