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New World of Work: Wenn schon die Unternehmen versagen, die Kollegen halten zusammen
Unternehmensimmobilien analysieren
Corporate Real Estate nennt sich die Immo-Wirtschaft für Unternehmen. Allen Handlungen voraus geht aber eine Analyse, was Unternehmen überhaupt brauchen. Team Gnesda hat dafür u.a. folgende Instrumente parat:
SOCIAL FORECASTING: Diese Crowdsourcing-Methode wird sehr gerne angewandt, wenn latent Vorhandenes und verteiltes Wissen im Unternehmen genützt werden kann, um die Qualität von Entscheidungsfindungen zu verbessern.
EIGENLAND: eine sehr mächtige Methode, spielerisch und schnell einen aktuellen Status der relevanten Kenngrößen einer Organisation zu bekommen. Mit den so identifizierten Potenzialen können wirksame maßnahmen für den weiteren Weg abgeleitet werden.
SYSTEMISCHES BRETT: Manchmal hilft es bei der Lösungsfindung einfach die Perspektive zu wechseln – mit dem systemischen teamgnesda Brett ist das unkompliziert und schnell möglich.
ONLINE PLATTFORM: teamgnesda nutzt die eigene online plattform für vielfältige Interaktionen, Abfragen und zur schnellen Kommunikation mit den Menschen in der organisation unserer Kunden.
PICTURE BOARD: in Workshops nutzt teamgnesda unterschiedliche, analoge Instrumente, um „beide Gehirnhälften“ anzusprechen. Das teamgnesda picture board ist ein Instrument, mit dem die Qualität der erzielten Ergebnisse signifikant besser und nachhaltiger ausfällt.
Die Serie "Neue Arbeitswelten" beschäftigt sich mit den Veränderungen im Bereich Arbeit und zeigt in ihren Beiträgen die Auswirkungen auf Immobilien, Organisationen und die Gesellschaft auf. Die Serie entsteht in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda.
2015 und die Welt ist wieder in Ordnung
Das mögen konservative Geister wie ich: DTZ schaut nach der Neuübernahme durch ein Kosortium (TPG Capital, PAG Asia Capital und Ontario Teachers’ Pension Plan ) wieder so aus, wie gewohnt. Das komisch türkise Logo, das nach einem lieben Eisverkäufer ausgesehen hat, ist Geschichte, das alte rote ist wieder da. Bin gespannt, was sich sonst noch verändert.
Markt für Weihnachtsmärkte
Und ich dachte, Wien ist mit Standln, die üblen Zuckerpunsch und Kugelkitsch anbieten, übersättigt. Schaut man aber die Verteilung von Weihnachtsmärkten in Europa an, sind wir auch nur im Normalbereich, wie diese Grafik aus einer Aussendung von Catella Research zeigt.

Der Klassiker zu Weihnachten

Komisch: Immer wenn die Kälte bei uns zwischen die Jackenritzen kriecht, taumeln die Meldungen mit Palmen, Sonne und Südsee-Feeling daher. Das aktuelle Angebot dieser Meldung jedenfalls: Die Malediven verkaufen wieder Inseln.
Also, Baurecht halt. 50 Jahre ist Durchschnitt, weiß ich aus einem Interview mit einem Resort-Entwickler aus dem Südseestaat. Wie ein Privater so eine Insel entwickeln kann, zeigt auch ein anderes aktuelles Beispiel: Velaa Privat Island. Ein tschechischer Geschäftsmann, Jiri Smejc, hat die 20 Hektar Insel gekauft und in pipifeines Resort entwickelt. Im November heuer hat es aufgesperrt, eine Nacht kostet bis zu 24.000 Euro. Jaja, viel Geld. Aber der Kronprinz von Saudi Arabien hat heuer schon mehr ausgegeben: Laut Meldungen hat er gleich drei Inseln für ein Monat gemietet, damit er mittendrin mit seiner 78-Meter-Yacht ankern kann (hat ihn 24 Mio. Euro gekostet).
Punktum: Die Malediven bleiben wohl auch in Zeiten angeblicher Krisen eine gute Destination für Reiche. Wer dort Immobilien entwickeln will, sollte mit rund 6,5 Mio. Euro für eine ca. 14 Hektar große Insel rechnen. Vielleicht haben Sie ja noch kein Weihnachtsgeschenk …
gif/CRES Consensus Büromarktprognosen für deutsche Städte
Details zu 5*Hotels in Wien
Selbst die Oma aus Ottakring weiß bereits: Wien hat zu viele 5-Stern-Hotels. Übersättigung, Verdrängung und verschärfter Wettbewerb sind die dominierenden Vokabeln, heißt es auch bei Christie + Co. Um herauszufinden,was genau die Probleme sind hat der Berater in Kooperation mit dem führenden Anbieter von Benchmarkzahlen STR Global, die die Aussichten auf dem Wiener 5-Sterne-Parkett analysiert.

Foto: 2014 Matthew Shaw
21 5-Stern-Betriebe mit insgesamt 4.060 Hotelzimmern gibt es. Betrachtet man die Entwicklung dieses Segments, war es lange Zeit ziemlich ruhig in Wien, bis im Jahr 2003 die Eröffnungsrally mit zehn neuen Hotels begann. Das Zimmerangebot stieg seither um knapp 1.300 Zimmer (ca. 47 Prozent). Pro Jahr sind das durchschnittlich knapp 100 Zimmer mehr, ein Wachstum von 3,2 Prozent.
Mit insgesamt 1,44 Millionen Nächtigungen im Jahr 2013 kamen die Wiener 5-Sterne-Hotels auf einen Marktanteil von knapp über 12 Prozent aller Nächtigungen in Wiener Hotels.

Woher kommt jener Gast, der in einem Wiener 5-Sterne-Haus nächtigt? Die überwiegende Mehrheit (92 Prozent) kommt aus dem Ausland. Im Luxussegment haben die USA mit einem sehr starken Wachstum in den letzten Jahren Deutschland vom ersten Platz verdrängt und liegen mit fast 15 Prozent Nächtigungsanteil vor unseren Nachbarn mit rund 13 Prozent.
Bauen Sie, S Immo spendet dafür
Das Weihnachtsdorf muss neu gebaut werden! Die S Immo ist dabei es zu errichten, braucht aber Ihre Mithilfe …
Bauen Sie online hier mit, für jedes Häuschen spendet S Immo 10 Euro an eines von drei ausgewählten Projekten der Caritas. Absolut großartige Sache, finde ich! 🙂
PIAG ab 10. Dez. an der Börse
Die PIAG Immobilien AG, entstanden aus der Abspaltung der PORR-Immobilienaktivitäten, wird am Mittwoch, dem 10. Dezember 2014, erstmals im Amtlichen Handel der Wiener Börse im Segment standard market auction notieren. PORR und PIAG erwarten die Eintragung der Spaltung in das Firmenbuch und damit deren Wirksamkeit für die zweite Dezemberwoche.
Wer schaut morgen auf uns?
Linoleumböden, Neonröhren und unnötige Beschriftungen an Türen gibt es bei der Vinzenz Gruppe nicht. Angenehme, warme Materialien, viel Tageslicht und großzügige Zimmer sind die wesentlichen Merkmale der Häuser. Das erzählte Anna Parr, Mitglied der Geschäftsleitung der Gruppe, beim jährlichen Expertengespräch bei Vasko+Partner Ingenieure, das diesmal unter dem Thema „Gesundheit – Vorsorge – Pflege und wer schaut morgen auf uns?“ stand.
Spannend dabei eigentlich eine philosophische Frage: Einig waren sich die Experten nämlich, dass man für die Älteren so normal wie möglich begegnen soll, dass die Menschen so „normal“ wie möglich, das heißt wie sie es bis dato gewohnt waren, in „ihrem neuen Zuhause“ wohnen können. Was aber ist normal? Wer entscheidet, was nun für wen normal ist – und vor allem, wenn dieser Mensch es nicht mehr selbst mit beeinflussen kann?
Resümee von Arnold Vielgut, Geschäftsführer Vasko+Partner: „Das Expertengespräch lieferte einen wichtigen Input für unsere Arbeit – wir müssen über den Tellerrand hinaus schauen – und die Menschen/den Nutzer ins Zentrum stellen.“
Retailrunde zum Anschauen
45 Minuten Nachlese, besser gesagt: Nachschau, des 10. Retail Expertenforums. Danke an RegioPlan, dass das Video die ganze Diskussion zeigt und nicht einen nichtssagenden Zusammenschnitt mit unsinnigen Interviews, wie sonst oft üblich bei Videoberichten.
Am Podium:
Gerald Gross, gross:media, Moderator
Oliver Sartena, Mitglied der GF WEIN & CO
Dietmar Reindl, COO, Immofinanz AG
Wolfgang Richter, Geschäftsführer, RegioPlan Consulting GmbH
Martin Görz, Asset-Manager, Deka Immobilien GmbH
So idiotisch ist das Mietrecht – danke Martin Putschögl für diesen großartigen Beitrag!
Irres österreichisches Mietrecht
Petition gegen Abrisspläne Schule Kinkplatz
Im Juni diesen Jahres verstarb der österreichische Architekt Helmut Richter. Richter ist einer der zentralen Architekten der späten Architektur-Moderne. Seine 1994 fertiggestellten Informatik-Mittelschule zählt zu den markantesten Bildungsbauten des Landes.
Nur wenige Monate nachdem Politik und Presse anlässlich des Todes Richters sein Œuvre würdigten und die Bedeutung moderner Architektur betonten, alarmieren nun kolportierte Umbau- bis Teil-Abrisspläne der Schule die internationale Architektur-Community.
Das renommierte Komitee, dem international führende Architekten wie Zaha Hadid, Frank Gehry, Dominique Perrault ebenso angehören wie zentrale Akteure der österreichischen Architektur-Moderne alarmiert gegen jede Form eines möglichen barbarischen Akts. Eine Petition wurde gestartet, hier kann man sie online unterschreiben.
ÖBB mit neuer Portfoliostrategie?
„Langsam geht der Streckenausbau zurück und der Kapitalbedarf wird geringer“
ließ ÖBB-Infrastruktur AG-Chef Andreas Matthä bei der EXPO durchsickern. Demnach überlegt die ÖBB derzeit, ob sie in Zukunft nicht auch mehr Bestand behalten wolle und ein so ein Miet-Portfolio – sowohl im gewerblichen als auch im Wohnungsbereich – aufbauen werde.
Derzeit erwirtschaftet die ÖBB mit ihren Immobilien über 120 Millionen Euro an Mieten, zwischen 80 und 100 Millionen durch Verkäufe (jährlich). Die weiteren Erwartungen an die Immo-Sparte: Bis 2019 sollen 1 Milliarde Euro Ergebnisbeitrag erwirtschaftet werden. Die Hälfte aus Verkauf, die Hälfte aus Vermietung.
Billiges Wohnen: Gut zusammengefasster Kommentar von Andreas Lampl
Kommentar zur Mieten-Debatte




