Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Deutsche Mietpreisbremse: Kaum entworfen, schon wirkungslos?
Rohstoffe beim Mieterwechsel rückbauen
In einer Aussendung von Drees & Sommer habe ich letztens folgende interessante Idee, die ich hier mal posten möchte, gelesen:
„Die vollständige Rezyklierbarkeit von Bauprodukten ermöglicht neue Geschäftsmodelle: Hersteller nehmen die Rohstoffe am Ende der Nutzungszeit wieder zurück (zum Beispiel beim Mieterwechsel und dem damit verbundenen Austausch des Innenausbaus) und sichern sich hochwertige Materialien zu kalkulierbaren Preisen. Gleichzeitig sind sie für die sortenreine Trennung und Aufbereitung am Ende der Nutzungszeit verantwortlich. Der Immobilienbesitzer spart sich die Entsorgung von Sondermüll, auch seine Anfangsinvestitionen werden geringer.“
CA Immo entschuldigt sich
Lustige Werbeidee der CA Immo in Berlin. In einer Nacht und Nebel-Aktion werfen Projektoren auf Fassaden in Bürogebieten Botschaften wie „„Tschuldigung Ku’damm, Berlin geht jetzt woanders ins Büro„, quasi als Entschuldigung, weil die CA Immo mit ihrem John F. Kennedy Haus das beste Büro in der deutschen Hauptstadt hat. Find ich lustig, endlich mal was anderes!

IG Immobilien erhält für zwei Einkaufszentren breeam in use
Die Arbeitsgemeinschaft von AXIS Ingenieurleistungen mit den Architekten Jabornegg & Pálffy ist als Bestbieter bei dem 18 Monate dauernden Vergabeverfahren zum Umbau des Parlaments hervorgegangen.
Vom Kofferträger zum Immo-Investor

Die Menschen auf den Malediven sind hundsarm. Einer hat es geschafft und sich vom Kofferträger zum Investor hochgearbeitet und bei seinen Heimatinseln ein 5-Stern-Resort hochgezogen. Mit seiner Idee will er seinen Landsleuten etwas zurückgeben, erzählte mir Ahmed Siyam Mohamed. Hier die ganze Geschichte dazu.

Global Cities – Die Schaltzentralen der Weltwirtschaft im Fokus der Büroinvestoren
Was aber bitte tut man in der Stiftungsprofessur?

Peter Sittler hat ja die Stiftungsprofessur für Immobilienwirtschaft an der FHWien der WKW übernommen. Aber was genau macht man da? Peter Sittler hat mir folgendes erklärt:
1) Das Thema Immobilienbewertung mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit soll weitergetrieben werden – sensationell, wie ich finde, denn da passiert aus meiner Sicht (Heimo Rollett) gar nix …
2) Ein riesiges Ding, das Vorgänger Alexander Bosak begonnen hat, führt Sittler fort: Es wird ein Marktmodell für Büroimmobilien in Wien geschaffen.
3) Weiters will Sittler ein Planspiel auf Basis des Marktmodells schaffen, das soll in der Lehre aber auch in der Praxis hilfreich sein
4) Weitere Schwerpunkte: Immobilienmarketing mit neuen Technologien sollen untersucht, weibliche Studentinnen gefördert und theoretische Ergebnisse in die Praxis transferiert werden.
Haus auf Hotel Daniel

Und wieder etwas aus der Kategorie Mobile Immobilien: Das Grazer Hotel Daniel setzt sich eine Suite auf, indem ein Loftcube (siehe Beitrag in der IW hier) auf das Hochhaus neben dem Grazer Bahnhof montiert wird. Coole Sache, finde ich weil a) klar wird, wie man solche mobilen Dinger gut einsetzen kann und b) der Ausblick von da oben einfach genial ist!
Die Republik ist zu klein
Top-Zitat aus dem Editorial von Chefredakteur Franz Artner!
Gelebte Unternehmenskultur – Stress oder Spaß?
Zentrales Thema bei vielen Diskussionen um „Neue Arbeitswelten“ ist die „gelebte Unternehmenskultur“ und der „Wohlfühlfaktor“ für die Mitarbeiter. Nun gibt es Spezialisten dazu, die Firmenevents und Firmenzugehörigkeit zu 100 % umsetzen, um damit die „Community“ zu stärken (wie z.B. McKinsey, Microsoft, McDonald’s, …). Einmal dort angefangen, wird man mit dem „Firmenvirus“ infiziert und in die „Unternehmensfamilie“ eingegliedert.
Da stellt sich die Frage: Wie weit soll ein Unternehmen auch das Freizeitverhalten seiner Mitarbeiter mitbeeinflußen, bzw. wie weit darf die Linie zwischen Unternehmen und Privat verschwimmen – ohne dass Mitarbeiter vollständig in der Unternehmenskultur „verschwinden“?
„Aktivitäten, die nicht die freie Zeit der Mitarbeiter einschränken, sondern sich in die normale Arbeitszeit eingliedern, werden durchwegs positiv wahrgenommen“, meint Andreas Gnesda, Geschäftsführer von teamgnesda aus langjähriger Erfahrung. Das können z.B. periodische Firmenfrühstücke sein, bei denen abwechselnd einer aus dem Team die Koordination übernimmt und ein Rahmen geschaffen wird, um den Arbeitstag gemütlich gemeinsam zu beginnen. Wichtig dabei ist ein vorgegebener Zeitraum, damit das „Company- Frühstück“ nicht direkt in die Mittagspause übergeht.
Bei einem „Lunch and more“, wie er regelmäßig bei teamgnesda selbst praktiziert wird, verbindet sich Wissenstransfer mit lockerem Zusammensein. Die Mittagszeit wird für ein gemeinsames Essen genutzt, bei dem Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Schwerpunkte ihrer Projekte, Fachwissen, Neuigkeiten am Markt etc. zu präsentieren und damit ihr „Know-How“ an das gesamte Team weiterzugeben.
Darüber hinaus können Events – die auch in die Freizeit hineinreichen – die Firmenkultur beleben. Man sollte diese aber nicht überstrapazieren – immerhin stellen sie etwas „Außergewöhnliches“ und einen „Benefit“ dar und sollen nicht zur „Zwangsbeglückung“ mutieren. Firmenausflüge die einen Bezug zum Unternehmensinhalt haben, die Teilnahme an Sportereignissen wie dem „Vienna Business Run“, oder auch gemeinsame Weiterbildungsaktivitäten tragen zur Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen bei.
Klar muss sein, wo Unternehmensaktivitäten enden und private Aktivitäten beginnen. Verschwimmen die Grenzen zu stark, kann aus dem positiven Anreiz schnell ein als negativ empfundener Zwang entstehen.
Die Autoren Olaf Geramanis und Kristina Hermann setzen sich in ihrem wissenschaftlichen Buch
„Organisation und Intimität“ – Der Umgang mit Nähe im organisationalen Alltag – zwischen Vertrauensbildung und Manipulation
durchaus kritisch mit diesem Thema auseinander.
Erschienen im Carl-Auer Verlag 2014, ISBN: 978-3-89670-973-8
Und auch Brand eins hat seine September Ausgabe unter den Schwerpunkt „Arbeit – Darf ich noch ein Stündchen – Chef?“ gestellt: http://www.brandeins.de/archiv/2014/arbeit.html
Christian Sommer is back
Ein bissl viel öko, finde ich …
Das Team rund um den Kärntner Baukünstler Wolfgang Lackner macht mit seiner neuesten Entwicklung die Natur selbst zum Wohnraum: Denn das EinBaumHaus, so der Name dieses neuen Konzepts, besteht aus rein biologischen, möglichst unbearbeiteten Materialien und aus nachwachsenden Rohstoffen und bleibt so quasi selbst ein Stück Natur. Irgendwie erinnert es mich aber an die Zeit, als Birkenstock in war. Lackner jedenfalls:
„Wir lehnen uns auf gegen den klassischen Bauwahn und all die Normen, die damit verbunden sind. Das EinBaumHaus ist sozusagen die Revolution einer neuen Generation gegen die ausgeprägte Gleichmacherei in der vorherrschenden Architektur.“
Das erste EinBaumHaus wird über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert, die am 1. November auf Startnext.de beginnt. Mal schauen, wie viel sich mit ihm auflehnen …
Also eins versteh ich nicht. Warum müssen innovative Sachen immer so idiotisch verpackt sein, dass man am Ende gar nicht recht weiß, worum es da eigentlich geht. Zum Beispiel hier: Paradocks nennt sich die Firma (oder Organisation?), die hinter dem Projekt Das Packhaus steckt. Ok, soweit hab ichs kapiert, die machen eine Zwischennutzung im ehemaligen Rechnungshof im 3. Wiener Bezirk. Die 2300 Quadratmeter Büro- und Projekträume wollen sie für rund 50 Organisationen kreativ bespielen. Was bitte heißt das. Und schaut man auf die Homepage von Paradocks bleiben nur noch mehr Fragezeichen zurück.
Sollte man innovative Projekte nicht zumindest so konservativ kommunizieren, dass man zumindest versteht, worum es geht?
Immobilie im Sudan

Ein Spital zu bauen, in dem man sich wohl fühlt – und das in Afrika. Respekt! Das Ding namens „Port Sudan Paediatric Centre“ hat zurecht den Zumtobel Group Award 2014 (Kategorie Buildings) gewonnen! Hier gibts übrigens noch ein Video darüber.
Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch
Während wir Österreicher noch immer herumdümpeln und nicht einmal klar ist, was mit 1 Quadratmeter genau gemeint ist, weil der eine z.B. von Nettofläche, der andere aber Garagen, Gänge und Gemüsegarten dazu zählt, hat die deutsche GIF hier schon längst einheitliche Werte geschaffen. Und nun hat sie auch eine Richtlinie zum Austausch von Daten herausgebracht. Die zweisprachige Richtlinie konzentriert sich auf die Prozesse Operatives, Buchhalterisches und Finanzwirtschaftliches Berichtswesen, Portfolio-Benchmarking, Due Diligence, Immobilienvermarktung und Bauprojekt-Berichtswesen.
„Einheitliche Datenstandards sind die Grundlage für erfolgreiches Immobilienmanagement“,
so Krings und Seilheimer vom Arbeitskreis Immobilien-Daten-Austausch der gif.
Die gif plant, die international kompatible Richtlinie fortzuschreiben und auf andere Prozesse auszuweiten. Der bewusst offen gehaltene Branchenstandard kann als pdf-Version inkl. der zugehörigen XML- und XLS-Dateien über den Webshop der gif bezogen werden.
Übrigens, ganz ohne Österreich lief die Schaffung der Richtlinie auch nicht ab. Reality Consult ist von der Gründung des Arbeitskreises an beteiligt gewesen.
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Deutsche Mietpreisbremse: Kaum entworfen, schon wirkungslos?
Rohstoffe beim Mieterwechsel rückbauen
In einer Aussendung von Drees & Sommer habe ich letztens folgende interessante Idee, die ich hier mal posten möchte, gelesen:
„Die vollständige Rezyklierbarkeit von Bauprodukten ermöglicht neue Geschäftsmodelle: Hersteller nehmen die Rohstoffe am Ende der Nutzungszeit wieder zurück (zum Beispiel beim Mieterwechsel und dem damit verbundenen Austausch des Innenausbaus) und sichern sich hochwertige Materialien zu kalkulierbaren Preisen. Gleichzeitig sind sie für die sortenreine Trennung und Aufbereitung am Ende der Nutzungszeit verantwortlich. Der Immobilienbesitzer spart sich die Entsorgung von Sondermüll, auch seine Anfangsinvestitionen werden geringer.“
CA Immo entschuldigt sich
Lustige Werbeidee der CA Immo in Berlin. In einer Nacht und Nebel-Aktion werfen Projektoren auf Fassaden in Bürogebieten Botschaften wie „„Tschuldigung Ku’damm, Berlin geht jetzt woanders ins Büro„, quasi als Entschuldigung, weil die CA Immo mit ihrem John F. Kennedy Haus das beste Büro in der deutschen Hauptstadt hat. Find ich lustig, endlich mal was anderes!
IG Immobilien erhält für zwei Einkaufszentren breeam in use
Die Arbeitsgemeinschaft von AXIS Ingenieurleistungen mit den Architekten Jabornegg & Pálffy ist als Bestbieter bei dem 18 Monate dauernden Vergabeverfahren zum Umbau des Parlaments hervorgegangen.
Vom Kofferträger zum Immo-Investor

Die Menschen auf den Malediven sind hundsarm. Einer hat es geschafft und sich vom Kofferträger zum Investor hochgearbeitet und bei seinen Heimatinseln ein 5-Stern-Resort hochgezogen. Mit seiner Idee will er seinen Landsleuten etwas zurückgeben, erzählte mir Ahmed Siyam Mohamed. Hier die ganze Geschichte dazu.

Global Cities – Die Schaltzentralen der Weltwirtschaft im Fokus der Büroinvestoren
Was aber bitte tut man in der Stiftungsprofessur?

Peter Sittler hat ja die Stiftungsprofessur für Immobilienwirtschaft an der FHWien der WKW übernommen. Aber was genau macht man da? Peter Sittler hat mir folgendes erklärt:
1) Das Thema Immobilienbewertung mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit soll weitergetrieben werden – sensationell, wie ich finde, denn da passiert aus meiner Sicht (Heimo Rollett) gar nix …
2) Ein riesiges Ding, das Vorgänger Alexander Bosak begonnen hat, führt Sittler fort: Es wird ein Marktmodell für Büroimmobilien in Wien geschaffen.
3) Weiters will Sittler ein Planspiel auf Basis des Marktmodells schaffen, das soll in der Lehre aber auch in der Praxis hilfreich sein
4) Weitere Schwerpunkte: Immobilienmarketing mit neuen Technologien sollen untersucht, weibliche Studentinnen gefördert und theoretische Ergebnisse in die Praxis transferiert werden.
Haus auf Hotel Daniel

Und wieder etwas aus der Kategorie Mobile Immobilien: Das Grazer Hotel Daniel setzt sich eine Suite auf, indem ein Loftcube (siehe Beitrag in der IW hier) auf das Hochhaus neben dem Grazer Bahnhof montiert wird. Coole Sache, finde ich weil a) klar wird, wie man solche mobilen Dinger gut einsetzen kann und b) der Ausblick von da oben einfach genial ist!
Die Republik ist zu klein
Top-Zitat aus dem Editorial von Chefredakteur Franz Artner!
Gelebte Unternehmenskultur – Stress oder Spaß?
Zentrales Thema bei vielen Diskussionen um „Neue Arbeitswelten“ ist die „gelebte Unternehmenskultur“ und der „Wohlfühlfaktor“ für die Mitarbeiter. Nun gibt es Spezialisten dazu, die Firmenevents und Firmenzugehörigkeit zu 100 % umsetzen, um damit die „Community“ zu stärken (wie z.B. McKinsey, Microsoft, McDonald’s, …). Einmal dort angefangen, wird man mit dem „Firmenvirus“ infiziert und in die „Unternehmensfamilie“ eingegliedert.
Da stellt sich die Frage: Wie weit soll ein Unternehmen auch das Freizeitverhalten seiner Mitarbeiter mitbeeinflußen, bzw. wie weit darf die Linie zwischen Unternehmen und Privat verschwimmen – ohne dass Mitarbeiter vollständig in der Unternehmenskultur „verschwinden“?
„Aktivitäten, die nicht die freie Zeit der Mitarbeiter einschränken, sondern sich in die normale Arbeitszeit eingliedern, werden durchwegs positiv wahrgenommen“, meint Andreas Gnesda, Geschäftsführer von teamgnesda aus langjähriger Erfahrung. Das können z.B. periodische Firmenfrühstücke sein, bei denen abwechselnd einer aus dem Team die Koordination übernimmt und ein Rahmen geschaffen wird, um den Arbeitstag gemütlich gemeinsam zu beginnen. Wichtig dabei ist ein vorgegebener Zeitraum, damit das „Company- Frühstück“ nicht direkt in die Mittagspause übergeht.
Bei einem „Lunch and more“, wie er regelmäßig bei teamgnesda selbst praktiziert wird, verbindet sich Wissenstransfer mit lockerem Zusammensein. Die Mittagszeit wird für ein gemeinsames Essen genutzt, bei dem Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Schwerpunkte ihrer Projekte, Fachwissen, Neuigkeiten am Markt etc. zu präsentieren und damit ihr „Know-How“ an das gesamte Team weiterzugeben.
Darüber hinaus können Events – die auch in die Freizeit hineinreichen – die Firmenkultur beleben. Man sollte diese aber nicht überstrapazieren – immerhin stellen sie etwas „Außergewöhnliches“ und einen „Benefit“ dar und sollen nicht zur „Zwangsbeglückung“ mutieren. Firmenausflüge die einen Bezug zum Unternehmensinhalt haben, die Teilnahme an Sportereignissen wie dem „Vienna Business Run“, oder auch gemeinsame Weiterbildungsaktivitäten tragen zur Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen bei.
Klar muss sein, wo Unternehmensaktivitäten enden und private Aktivitäten beginnen. Verschwimmen die Grenzen zu stark, kann aus dem positiven Anreiz schnell ein als negativ empfundener Zwang entstehen.
Die Autoren Olaf Geramanis und Kristina Hermann setzen sich in ihrem wissenschaftlichen Buch
„Organisation und Intimität“ – Der Umgang mit Nähe im organisationalen Alltag – zwischen Vertrauensbildung und Manipulation
durchaus kritisch mit diesem Thema auseinander.
Erschienen im Carl-Auer Verlag 2014, ISBN: 978-3-89670-973-8
Und auch Brand eins hat seine September Ausgabe unter den Schwerpunkt „Arbeit – Darf ich noch ein Stündchen – Chef?“ gestellt: http://www.brandeins.de/archiv/2014/arbeit.html
Christian Sommer is back
Ein bissl viel öko, finde ich …
Das Team rund um den Kärntner Baukünstler Wolfgang Lackner macht mit seiner neuesten Entwicklung die Natur selbst zum Wohnraum: Denn das EinBaumHaus, so der Name dieses neuen Konzepts, besteht aus rein biologischen, möglichst unbearbeiteten Materialien und aus nachwachsenden Rohstoffen und bleibt so quasi selbst ein Stück Natur. Irgendwie erinnert es mich aber an die Zeit, als Birkenstock in war. Lackner jedenfalls:
„Wir lehnen uns auf gegen den klassischen Bauwahn und all die Normen, die damit verbunden sind. Das EinBaumHaus ist sozusagen die Revolution einer neuen Generation gegen die ausgeprägte Gleichmacherei in der vorherrschenden Architektur.“
Das erste EinBaumHaus wird über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert, die am 1. November auf Startnext.de beginnt. Mal schauen, wie viel sich mit ihm auflehnen …
Also eins versteh ich nicht. Warum müssen innovative Sachen immer so idiotisch verpackt sein, dass man am Ende gar nicht recht weiß, worum es da eigentlich geht. Zum Beispiel hier: Paradocks nennt sich die Firma (oder Organisation?), die hinter dem Projekt Das Packhaus steckt. Ok, soweit hab ichs kapiert, die machen eine Zwischennutzung im ehemaligen Rechnungshof im 3. Wiener Bezirk. Die 2300 Quadratmeter Büro- und Projekträume wollen sie für rund 50 Organisationen kreativ bespielen. Was bitte heißt das. Und schaut man auf die Homepage von Paradocks bleiben nur noch mehr Fragezeichen zurück.
Sollte man innovative Projekte nicht zumindest so konservativ kommunizieren, dass man zumindest versteht, worum es geht?
Immobilie im Sudan

Ein Spital zu bauen, in dem man sich wohl fühlt – und das in Afrika. Respekt! Das Ding namens „Port Sudan Paediatric Centre“ hat zurecht den Zumtobel Group Award 2014 (Kategorie Buildings) gewonnen! Hier gibts übrigens noch ein Video darüber.
Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch
Während wir Österreicher noch immer herumdümpeln und nicht einmal klar ist, was mit 1 Quadratmeter genau gemeint ist, weil der eine z.B. von Nettofläche, der andere aber Garagen, Gänge und Gemüsegarten dazu zählt, hat die deutsche GIF hier schon längst einheitliche Werte geschaffen. Und nun hat sie auch eine Richtlinie zum Austausch von Daten herausgebracht. Die zweisprachige Richtlinie konzentriert sich auf die Prozesse Operatives, Buchhalterisches und Finanzwirtschaftliches Berichtswesen, Portfolio-Benchmarking, Due Diligence, Immobilienvermarktung und Bauprojekt-Berichtswesen.
„Einheitliche Datenstandards sind die Grundlage für erfolgreiches Immobilienmanagement“,
so Krings und Seilheimer vom Arbeitskreis Immobilien-Daten-Austausch der gif.
Die gif plant, die international kompatible Richtlinie fortzuschreiben und auf andere Prozesse auszuweiten. Der bewusst offen gehaltene Branchenstandard kann als pdf-Version inkl. der zugehörigen XML- und XLS-Dateien über den Webshop der gif bezogen werden.
Übrigens, ganz ohne Österreich lief die Schaffung der Richtlinie auch nicht ab. Reality Consult ist von der Gründung des Arbeitskreises an beteiligt gewesen.


