Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
Der Klassiker zu Weihnachten
Komisch: Immer wenn die Kälte bei uns zwischen die Jackenritzen kriecht, taumeln die Meldungen mit Palmen, Sonne und Südsee-Feeling daher. Das aktuelle Angebot dieser Meldung jedenfalls: Die Malediven verkaufen wieder Inseln.
Also, Baurecht halt. 50 Jahre ist Durchschnitt, weiß ich aus einem Interview mit einem Resort-Entwickler aus dem Südseestaat. Wie ein Privater so eine Insel entwickeln kann, zeigt auch ein anderes aktuelles Beispiel: Velaa Privat Island. Ein tschechischer Geschäftsmann, Jiri Smejc, hat die 20 Hektar Insel gekauft und in pipifeines Resort entwickelt. Im November heuer hat es aufgesperrt, eine Nacht kostet bis zu 24.000 Euro. Jaja, viel Geld. Aber der Kronprinz von Saudi Arabien hat heuer schon mehr ausgegeben: Laut Meldungen hat er gleich drei Inseln für ein Monat gemietet, damit er mittendrin mit seiner 78-Meter-Yacht ankern kann (hat ihn 24 Mio. Euro gekostet).
Punktum: Die Malediven bleiben wohl auch in Zeiten angeblicher Krisen eine gute Destination für Reiche. Wer dort Immobilien entwickeln will, sollte mit rund 6,5 Mio. Euro für eine ca. 14 Hektar große Insel rechnen. Vielleicht haben Sie ja noch kein Weihnachtsgeschenk …
gif/CRES Consensus Büromarktprognosen für deutsche Städte
Details zu 5*Hotels in Wien
Selbst die Oma aus Ottakring weiß bereits: Wien hat zu viele 5-Stern-Hotels. Übersättigung, Verdrängung und verschärfter Wettbewerb sind die dominierenden Vokabeln, heißt es auch bei Christie + Co. Um herauszufinden,was genau die Probleme sind hat der Berater in Kooperation mit dem führenden Anbieter von Benchmarkzahlen STR Global, die die Aussichten auf dem Wiener 5-Sterne-Parkett analysiert.

Foto: 2014 Matthew Shaw
21 5-Stern-Betriebe mit insgesamt 4.060 Hotelzimmern gibt es. Betrachtet man die Entwicklung dieses Segments, war es lange Zeit ziemlich ruhig in Wien, bis im Jahr 2003 die Eröffnungsrally mit zehn neuen Hotels begann. Das Zimmerangebot stieg seither um knapp 1.300 Zimmer (ca. 47 Prozent). Pro Jahr sind das durchschnittlich knapp 100 Zimmer mehr, ein Wachstum von 3,2 Prozent.
Mit insgesamt 1,44 Millionen Nächtigungen im Jahr 2013 kamen die Wiener 5-Sterne-Hotels auf einen Marktanteil von knapp über 12 Prozent aller Nächtigungen in Wiener Hotels.

Woher kommt jener Gast, der in einem Wiener 5-Sterne-Haus nächtigt? Die überwiegende Mehrheit (92 Prozent) kommt aus dem Ausland. Im Luxussegment haben die USA mit einem sehr starken Wachstum in den letzten Jahren Deutschland vom ersten Platz verdrängt und liegen mit fast 15 Prozent Nächtigungsanteil vor unseren Nachbarn mit rund 13 Prozent.

Bauen Sie, S Immo spendet dafür

Das Weihnachtsdorf muss neu gebaut werden! Die S Immo ist dabei es zu errichten, braucht aber Ihre Mithilfe …
Bauen Sie online hier mit, für jedes Häuschen spendet S Immo 10 Euro an eines von drei ausgewählten Projekten der Caritas. Absolut großartige Sache, finde ich! 🙂
PIAG ab 10. Dez. an der Börse
Die PIAG Immobilien AG, entstanden aus der Abspaltung der PORR-Immobilienaktivitäten, wird am Mittwoch, dem 10. Dezember 2014, erstmals im Amtlichen Handel der Wiener Börse im Segment standard market auction notieren. PORR und PIAG erwarten die Eintragung der Spaltung in das Firmenbuch und damit deren Wirksamkeit für die zweite Dezemberwoche.
Wer schaut morgen auf uns?

Linoleumböden, Neonröhren und unnötige Beschriftungen an Türen gibt es bei der Vinzenz Gruppe nicht. Angenehme, warme Materialien, viel Tageslicht und großzügige Zimmer sind die wesentlichen Merkmale der Häuser. Das erzählte Anna Parr, Mitglied der Geschäftsleitung der Gruppe, beim jährlichen Expertengespräch bei Vasko+Partner Ingenieure, das diesmal unter dem Thema „Gesundheit – Vorsorge – Pflege und wer schaut morgen auf uns?“ stand.
Spannend dabei eigentlich eine philosophische Frage: Einig waren sich die Experten nämlich, dass man für die Älteren so normal wie möglich begegnen soll, dass die Menschen so „normal“ wie möglich, das heißt wie sie es bis dato gewohnt waren, in „ihrem neuen Zuhause“ wohnen können. Was aber ist normal? Wer entscheidet, was nun für wen normal ist – und vor allem, wenn dieser Mensch es nicht mehr selbst mit beeinflussen kann?
Resümee von Arnold Vielgut, Geschäftsführer Vasko+Partner: „Das Expertengespräch lieferte einen wichtigen Input für unsere Arbeit – wir müssen über den Tellerrand hinaus schauen – und die Menschen/den Nutzer ins Zentrum stellen.“
Retailrunde zum Anschauen
45 Minuten Nachlese, besser gesagt: Nachschau, des 10. Retail Expertenforums. Danke an RegioPlan, dass das Video die ganze Diskussion zeigt und nicht einen nichtssagenden Zusammenschnitt mit unsinnigen Interviews, wie sonst oft üblich bei Videoberichten.
Am Podium:
Gerald Gross, gross:media, Moderator
Oliver Sartena, Mitglied der GF WEIN & CO
Dietmar Reindl, COO, Immofinanz AG
Wolfgang Richter, Geschäftsführer, RegioPlan Consulting GmbH
Martin Görz, Asset-Manager, Deka Immobilien GmbH
So idiotisch ist das Mietrecht – danke Martin Putschögl für diesen großartigen Beitrag!
Irres österreichisches Mietrecht
Petition gegen Abrisspläne Schule Kinkplatz
Im Juni diesen Jahres verstarb der österreichische Architekt Helmut Richter. Richter ist einer der zentralen Architekten der späten Architektur-Moderne. Seine 1994 fertiggestellten Informatik-Mittelschule zählt zu den markantesten Bildungsbauten des Landes.
Nur wenige Monate nachdem Politik und Presse anlässlich des Todes Richters sein Œuvre würdigten und die Bedeutung moderner Architektur betonten, alarmieren nun kolportierte Umbau- bis Teil-Abrisspläne der Schule die internationale Architektur-Community.
Das renommierte Komitee, dem international führende Architekten wie Zaha Hadid, Frank Gehry, Dominique Perrault ebenso angehören wie zentrale Akteure der österreichischen Architektur-Moderne alarmiert gegen jede Form eines möglichen barbarischen Akts. Eine Petition wurde gestartet, hier kann man sie online unterschreiben.
ÖBB mit neuer Portfoliostrategie?
„Langsam geht der Streckenausbau zurück und der Kapitalbedarf wird geringer“
ließ ÖBB-Infrastruktur AG-Chef Andreas Matthä bei der EXPO durchsickern. Demnach überlegt die ÖBB derzeit, ob sie in Zukunft nicht auch mehr Bestand behalten wolle und ein so ein Miet-Portfolio – sowohl im gewerblichen als auch im Wohnungsbereich – aufbauen werde.
Derzeit erwirtschaftet die ÖBB mit ihren Immobilien über 120 Millionen Euro an Mieten, zwischen 80 und 100 Millionen durch Verkäufe (jährlich). Die weiteren Erwartungen an die Immo-Sparte: Bis 2019 sollen 1 Milliarde Euro Ergebnisbeitrag erwirtschaftet werden. Die Hälfte aus Verkauf, die Hälfte aus Vermietung.
Billiges Wohnen: Gut zusammengefasster Kommentar von Andreas Lampl
Kommentar zur Mieten-Debatte
Wenig noble Hotel-Neueröffnungen
Heimo Rolletts kleiner Marktüberblick über die heurigen Neueröffnungen im upmarekt Hotelsegment. Viel war’s nicht. Das Hyatt in Wien, ok. Das ist aber auch tipptopp, finde ich. Aber sonst? Im gehobenen Bereich gab es heuer wenige. Das ist einerseits gut (weil zu viel des Gleichen braucht niemand, insofern halte ich ja das Melia auch nicht für eine große Bereicherung, aber das hatte ich schon mal geschrieben).
Wer Ungewöhnliches mag und elegante, aber alternative und originelle Übernachtungsmöglichkeiten sucht, könnte im Ruby Sofie glücklich werden. Es befindet sich bei den Sofiensälen, wurde auch heuer erst eröffnet, und verzichtet ganz bewusst auf alles, was die Gäste in dieser Lage nicht brauchen. Der Rest ist dafür lässige Großzügigkeit.
Und im Westen? Was Neues? Im Premiumbereich leider nein. Heraus stechend ist einzig das For Friends Hotel in Mösern/Seefeld. Haubenköche, Food-Visionäre und Top-Sommeliers prägen den Genuss in fünf Restaurants, in einer Vinothek, einer Bar und der Cigar Lounge, das Bewegungsprogramm stammt von Legende Toni Innauer, innerhalb von zehn Minuten sind zwei Golfplätze erreichbar. Gerne 5 Sterne für dieses Haus. Spezielle Angebote gibt es sowohl zur Entschleunigung („Der gebändigte Stress“) als auch für alle, die stresstechnisch nicht satt werden („Überholspur“). Das Ressort ist von alpinem, schick reduziertem Design geprägt – absolut zeitgemäß und auch zukunftstauglich!

Etwas radikaler geht es das Mama Thresl im Salzburger Leogang an. „Urban Soul meets the alps“, lautet hier das Motto, nicht jedermanns Sache, aber innovativ. Die Eröffnung ist für 29. November geplant.
Schließlich gibt es noch eine erwähnenswerte Neueröffnung, und zwar in der Südsteiermark. Direkt an der Weinstraße gelegen bildet das Vincent Hotel ein kleines, superfeines Hide-Away an einer der schönsten Weinlagen Österreichs. Das Pool und die Sauna mitten in den Reben sorgen schon für ein außergewöhnliches Lebensgefühl, die sympathische Betreiber-Familie hat sich einige zusätzliche Nettigkeiten für entspannte Musestunden einfallen lassen (von der Bocciabahn bis zur Lese- und Hörbar). Und wen doch Laune auf mehr Gesellschaft überfällt, der braucht nur ein paar Schritte zu den besten steirischen Weinbauern machen.
Die coole Schule
Respekt, nicht schlecht diese Schule (AHS Wien West) von der BIG. Da will man fast wieder Schüler sein …

Global Cities – Die Schaltzentralen der Weltwirtschaft im Fokus der Büroinvestoren
Ein spannender Beitrag zum globalen Büromarkt
Logistik und Österreich – no matches
Während überall sonst in Europa die Assetklasse Logistik boomt, ist davon in Österreich nicht viel zu merken. Vor allem unser Nachbar zieht davon: Das Neubauvolumen in Deutschland ist das größte in Europa – im ersten Halbjahr 2014 entstanden 95 Lager- und Logistikobjekte mit 1,42 Millionen Quadratmetern.
Logistikflächennutzer in Europa werden bis 2018 von einem unterdurchschnittlichen Kostenanstieg von 1,7 % pro Jahr profitieren, sagt der Berater DTZ voraus. In Österreich bleibt diese Assetkategorie aber im hintersten Regal, und das obwohl die geopolitische Lage eigentlich tipptopp wäre. Gerade mal ab und zu entsteht ein neues Objekt, jetzt gerade z.B. direkt am „Voralpenkreuz“ bei Sattledt in Oberösterreich. Dort errichtet der Salzburger Lebensmittellogistikspezialist Frigologo einen zukunftsweisenden Lager- und Umschlagplatz für Lebensmittel. 17 Mio. Euro hat Frigologo investiert.
SHARE THIS CONTENT WITH:
powered by
Der Klassiker zu Weihnachten
Komisch: Immer wenn die Kälte bei uns zwischen die Jackenritzen kriecht, taumeln die Meldungen mit Palmen, Sonne und Südsee-Feeling daher. Das aktuelle Angebot dieser Meldung jedenfalls: Die Malediven verkaufen wieder Inseln.
Also, Baurecht halt. 50 Jahre ist Durchschnitt, weiß ich aus einem Interview mit einem Resort-Entwickler aus dem Südseestaat. Wie ein Privater so eine Insel entwickeln kann, zeigt auch ein anderes aktuelles Beispiel: Velaa Privat Island. Ein tschechischer Geschäftsmann, Jiri Smejc, hat die 20 Hektar Insel gekauft und in pipifeines Resort entwickelt. Im November heuer hat es aufgesperrt, eine Nacht kostet bis zu 24.000 Euro. Jaja, viel Geld. Aber der Kronprinz von Saudi Arabien hat heuer schon mehr ausgegeben: Laut Meldungen hat er gleich drei Inseln für ein Monat gemietet, damit er mittendrin mit seiner 78-Meter-Yacht ankern kann (hat ihn 24 Mio. Euro gekostet).
Punktum: Die Malediven bleiben wohl auch in Zeiten angeblicher Krisen eine gute Destination für Reiche. Wer dort Immobilien entwickeln will, sollte mit rund 6,5 Mio. Euro für eine ca. 14 Hektar große Insel rechnen. Vielleicht haben Sie ja noch kein Weihnachtsgeschenk …
gif/CRES Consensus Büromarktprognosen für deutsche Städte
Details zu 5*Hotels in Wien
Selbst die Oma aus Ottakring weiß bereits: Wien hat zu viele 5-Stern-Hotels. Übersättigung, Verdrängung und verschärfter Wettbewerb sind die dominierenden Vokabeln, heißt es auch bei Christie + Co. Um herauszufinden,was genau die Probleme sind hat der Berater in Kooperation mit dem führenden Anbieter von Benchmarkzahlen STR Global, die die Aussichten auf dem Wiener 5-Sterne-Parkett analysiert.

Foto: 2014 Matthew Shaw
21 5-Stern-Betriebe mit insgesamt 4.060 Hotelzimmern gibt es. Betrachtet man die Entwicklung dieses Segments, war es lange Zeit ziemlich ruhig in Wien, bis im Jahr 2003 die Eröffnungsrally mit zehn neuen Hotels begann. Das Zimmerangebot stieg seither um knapp 1.300 Zimmer (ca. 47 Prozent). Pro Jahr sind das durchschnittlich knapp 100 Zimmer mehr, ein Wachstum von 3,2 Prozent.
Mit insgesamt 1,44 Millionen Nächtigungen im Jahr 2013 kamen die Wiener 5-Sterne-Hotels auf einen Marktanteil von knapp über 12 Prozent aller Nächtigungen in Wiener Hotels.

Woher kommt jener Gast, der in einem Wiener 5-Sterne-Haus nächtigt? Die überwiegende Mehrheit (92 Prozent) kommt aus dem Ausland. Im Luxussegment haben die USA mit einem sehr starken Wachstum in den letzten Jahren Deutschland vom ersten Platz verdrängt und liegen mit fast 15 Prozent Nächtigungsanteil vor unseren Nachbarn mit rund 13 Prozent.

Bauen Sie, S Immo spendet dafür

Das Weihnachtsdorf muss neu gebaut werden! Die S Immo ist dabei es zu errichten, braucht aber Ihre Mithilfe …
Bauen Sie online hier mit, für jedes Häuschen spendet S Immo 10 Euro an eines von drei ausgewählten Projekten der Caritas. Absolut großartige Sache, finde ich! 🙂
PIAG ab 10. Dez. an der Börse
Die PIAG Immobilien AG, entstanden aus der Abspaltung der PORR-Immobilienaktivitäten, wird am Mittwoch, dem 10. Dezember 2014, erstmals im Amtlichen Handel der Wiener Börse im Segment standard market auction notieren. PORR und PIAG erwarten die Eintragung der Spaltung in das Firmenbuch und damit deren Wirksamkeit für die zweite Dezemberwoche.
Wer schaut morgen auf uns?

Linoleumböden, Neonröhren und unnötige Beschriftungen an Türen gibt es bei der Vinzenz Gruppe nicht. Angenehme, warme Materialien, viel Tageslicht und großzügige Zimmer sind die wesentlichen Merkmale der Häuser. Das erzählte Anna Parr, Mitglied der Geschäftsleitung der Gruppe, beim jährlichen Expertengespräch bei Vasko+Partner Ingenieure, das diesmal unter dem Thema „Gesundheit – Vorsorge – Pflege und wer schaut morgen auf uns?“ stand.
Spannend dabei eigentlich eine philosophische Frage: Einig waren sich die Experten nämlich, dass man für die Älteren so normal wie möglich begegnen soll, dass die Menschen so „normal“ wie möglich, das heißt wie sie es bis dato gewohnt waren, in „ihrem neuen Zuhause“ wohnen können. Was aber ist normal? Wer entscheidet, was nun für wen normal ist – und vor allem, wenn dieser Mensch es nicht mehr selbst mit beeinflussen kann?
Resümee von Arnold Vielgut, Geschäftsführer Vasko+Partner: „Das Expertengespräch lieferte einen wichtigen Input für unsere Arbeit – wir müssen über den Tellerrand hinaus schauen – und die Menschen/den Nutzer ins Zentrum stellen.“
Retailrunde zum Anschauen
45 Minuten Nachlese, besser gesagt: Nachschau, des 10. Retail Expertenforums. Danke an RegioPlan, dass das Video die ganze Diskussion zeigt und nicht einen nichtssagenden Zusammenschnitt mit unsinnigen Interviews, wie sonst oft üblich bei Videoberichten.
Am Podium:
Gerald Gross, gross:media, Moderator
Oliver Sartena, Mitglied der GF WEIN & CO
Dietmar Reindl, COO, Immofinanz AG
Wolfgang Richter, Geschäftsführer, RegioPlan Consulting GmbH
Martin Görz, Asset-Manager, Deka Immobilien GmbH
So idiotisch ist das Mietrecht – danke Martin Putschögl für diesen großartigen Beitrag!
Irres österreichisches Mietrecht
Petition gegen Abrisspläne Schule Kinkplatz
Im Juni diesen Jahres verstarb der österreichische Architekt Helmut Richter. Richter ist einer der zentralen Architekten der späten Architektur-Moderne. Seine 1994 fertiggestellten Informatik-Mittelschule zählt zu den markantesten Bildungsbauten des Landes.
Nur wenige Monate nachdem Politik und Presse anlässlich des Todes Richters sein Œuvre würdigten und die Bedeutung moderner Architektur betonten, alarmieren nun kolportierte Umbau- bis Teil-Abrisspläne der Schule die internationale Architektur-Community.
Das renommierte Komitee, dem international führende Architekten wie Zaha Hadid, Frank Gehry, Dominique Perrault ebenso angehören wie zentrale Akteure der österreichischen Architektur-Moderne alarmiert gegen jede Form eines möglichen barbarischen Akts. Eine Petition wurde gestartet, hier kann man sie online unterschreiben.
ÖBB mit neuer Portfoliostrategie?
„Langsam geht der Streckenausbau zurück und der Kapitalbedarf wird geringer“
ließ ÖBB-Infrastruktur AG-Chef Andreas Matthä bei der EXPO durchsickern. Demnach überlegt die ÖBB derzeit, ob sie in Zukunft nicht auch mehr Bestand behalten wolle und ein so ein Miet-Portfolio – sowohl im gewerblichen als auch im Wohnungsbereich – aufbauen werde.
Derzeit erwirtschaftet die ÖBB mit ihren Immobilien über 120 Millionen Euro an Mieten, zwischen 80 und 100 Millionen durch Verkäufe (jährlich). Die weiteren Erwartungen an die Immo-Sparte: Bis 2019 sollen 1 Milliarde Euro Ergebnisbeitrag erwirtschaftet werden. Die Hälfte aus Verkauf, die Hälfte aus Vermietung.
Billiges Wohnen: Gut zusammengefasster Kommentar von Andreas Lampl
Kommentar zur Mieten-Debatte
Wenig noble Hotel-Neueröffnungen
Heimo Rolletts kleiner Marktüberblick über die heurigen Neueröffnungen im upmarekt Hotelsegment. Viel war’s nicht. Das Hyatt in Wien, ok. Das ist aber auch tipptopp, finde ich. Aber sonst? Im gehobenen Bereich gab es heuer wenige. Das ist einerseits gut (weil zu viel des Gleichen braucht niemand, insofern halte ich ja das Melia auch nicht für eine große Bereicherung, aber das hatte ich schon mal geschrieben).
Wer Ungewöhnliches mag und elegante, aber alternative und originelle Übernachtungsmöglichkeiten sucht, könnte im Ruby Sofie glücklich werden. Es befindet sich bei den Sofiensälen, wurde auch heuer erst eröffnet, und verzichtet ganz bewusst auf alles, was die Gäste in dieser Lage nicht brauchen. Der Rest ist dafür lässige Großzügigkeit.
Und im Westen? Was Neues? Im Premiumbereich leider nein. Heraus stechend ist einzig das For Friends Hotel in Mösern/Seefeld. Haubenköche, Food-Visionäre und Top-Sommeliers prägen den Genuss in fünf Restaurants, in einer Vinothek, einer Bar und der Cigar Lounge, das Bewegungsprogramm stammt von Legende Toni Innauer, innerhalb von zehn Minuten sind zwei Golfplätze erreichbar. Gerne 5 Sterne für dieses Haus. Spezielle Angebote gibt es sowohl zur Entschleunigung („Der gebändigte Stress“) als auch für alle, die stresstechnisch nicht satt werden („Überholspur“). Das Ressort ist von alpinem, schick reduziertem Design geprägt – absolut zeitgemäß und auch zukunftstauglich!

Etwas radikaler geht es das Mama Thresl im Salzburger Leogang an. „Urban Soul meets the alps“, lautet hier das Motto, nicht jedermanns Sache, aber innovativ. Die Eröffnung ist für 29. November geplant.
Schließlich gibt es noch eine erwähnenswerte Neueröffnung, und zwar in der Südsteiermark. Direkt an der Weinstraße gelegen bildet das Vincent Hotel ein kleines, superfeines Hide-Away an einer der schönsten Weinlagen Österreichs. Das Pool und die Sauna mitten in den Reben sorgen schon für ein außergewöhnliches Lebensgefühl, die sympathische Betreiber-Familie hat sich einige zusätzliche Nettigkeiten für entspannte Musestunden einfallen lassen (von der Bocciabahn bis zur Lese- und Hörbar). Und wen doch Laune auf mehr Gesellschaft überfällt, der braucht nur ein paar Schritte zu den besten steirischen Weinbauern machen.
Die coole Schule
Respekt, nicht schlecht diese Schule (AHS Wien West) von der BIG. Da will man fast wieder Schüler sein …

Global Cities – Die Schaltzentralen der Weltwirtschaft im Fokus der Büroinvestoren
Ein spannender Beitrag zum globalen Büromarkt
Logistik und Österreich – no matches
Während überall sonst in Europa die Assetklasse Logistik boomt, ist davon in Österreich nicht viel zu merken. Vor allem unser Nachbar zieht davon: Das Neubauvolumen in Deutschland ist das größte in Europa – im ersten Halbjahr 2014 entstanden 95 Lager- und Logistikobjekte mit 1,42 Millionen Quadratmetern.
Logistikflächennutzer in Europa werden bis 2018 von einem unterdurchschnittlichen Kostenanstieg von 1,7 % pro Jahr profitieren, sagt der Berater DTZ voraus. In Österreich bleibt diese Assetkategorie aber im hintersten Regal, und das obwohl die geopolitische Lage eigentlich tipptopp wäre. Gerade mal ab und zu entsteht ein neues Objekt, jetzt gerade z.B. direkt am „Voralpenkreuz“ bei Sattledt in Oberösterreich. Dort errichtet der Salzburger Lebensmittellogistikspezialist Frigologo einen zukunftsweisenden Lager- und Umschlagplatz für Lebensmittel. 17 Mio. Euro hat Frigologo investiert.




