Rollett bloggt seinen Senf.
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Bilfinger Real Estate schluckt GVA

Jetzt ists angeblich durch, die Deutschen kaufen GVA. Durch den Zusammenschluss beabsichtigt Bilfinger nun den weiteren Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten auf internationaler Ebene. Aydin Karaduman, Vorsitzender Geschäftsführer der Bilfinger Real Estate erklärt:
„Unser Ziel ist es, einer der international führenden Immobiliendienstleister zu werden, der die Investitionsaktivitäten seiner Kunden länderübergreifend begleiten und deren Immobilienbestände überall auf der Welt betreuen kann. Mit London als europäischem Finanzzentrum zählt Großbritannien zu den Top drei der größten Investment- und Immobilienmärkte weltweit. Hier wollen und müssen wir präsent sein, um unser Ziel zu erreichen.“GVA versteht sich als Komplettanbieter von Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien und zählt große Companys zu seinen Kunden. Unter der GVA-Marke arbeiten weltweit 4.700 Menschen in 24 verschiedenen Ländern, besonders stark ist GVA vor allem in UK. Bilfinger Real Estate hingegen hat rund 30 Standorte in Deutschland und verfügt über ca. 1.500 Mitarbeiter. Das scheint klein, aber die Mutter ist nach wie vor Bilfinger selbst. Für das Zustandekommen des Zusammenschlusses beider Parteien bedarf es jetzt der Zustimmung der GVA-Anteilseigner. Die Abstimmung erfolgt im Juni, und die Ergebnisse werden am 30. Juni bekanntgegeben.
Wie viel Nachhaltigkeit die Mieter wollen, fragt sich Gregor Drexler in diesem Beitrag
Wie viel Nachhaltigkeit darf’s sein?
Tour d’Hotel in die Türkei
Als das neue Dubai beschreibt der Tourismusberater con.os die Türkei und organisiert eine „Trend Tour“ durch die interessantesten neuen Hotels. So zum Beispiel auch in das Hotel Titanic Beach Lara, mit einer doch eher gewagten Architektur, ist es doch architektonisch dem gesunkenen Luxuskreuzfahrtschiff nachempfunden.
Alleine 2014 eröffnen 16 außergewöhnliche, innovative Hotels mit mehr als 6.500 Zimmern.
„Diese in der europäischen Ferienhotellerie derzeit einzigartige Entfesselung der Tourismuswirtschaft und Neugestaltung der Hotellandschaft führt zu einem Investitionsdruck auf die bestehenden und bereits etablierten Resorts. Ein „Qualitäts-Upgrade“ der gesamten Region könnte eine positive Folge sein“, meint Christian Grünbart von dem Beratungsunternehmen.
„Fast unbemerkt hat sich die österreichische Marken-Kooperation FAIR SLEEP in vier Jahren anzahlmäßig zur Nummer 1 der Low Budget-Motels in Österreich katapultiert“, schreibt sie in einer Aussendung. Ich muss zugeben: Stimmt. Die haben kaum mit der Werbetrommel Lärm gemacht. Hut ab, immerhin haben die Eigentümer Andreas Weber, Gerald Wurz und Franz Schrenk auch noch weiteres vor: In Deutschland wollen sie bis 2020 fünfzig neue Hotels eröffnen.
Neue Serie zu der Arbeitswelt von morgen
Das macht mich grantig! Schon öfters habe ich geschrieben, dass ich Artikel in den Medien eine Frechheit finde, die sich mit der angeblichen „neuen Arbeitswelt“ beschäftigen und dann doch nur über Großraumbüros und Kommunikationsflächen schreiben. Es geht nämlich um deutlich mehr!
Es geht doch nicht um Räume, die sind ja bloß der Ausdruck einer Haltung (und sei es Verzweiflung, wie bei manchen Unternehmen). Es geht darum, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit machen und nicht ums Zeit absitzen. Es geht – betriebswirtschaftlich gesehen – um mehr und nachhaltigere Produktivität und – menschlich betrachtet – um Selbstverwirklichung, Spaß an der Arbeit und soziale Aspekte.
Wer jetzt skeptisch ist, hat Recht – denn das bedeutet auch einen ordentlichen Wandel in der Unternehmenskultur. Das ist ja das Spannende, es geht um einen möglichen Ausweg aus der idiotischen neuzeitlichen Taylorisierung.
Darum startet in diesem Blog nun eine Serie. In gewohnt leicht konsumierbaren Häppchen berichten wir über die Veränderungen im Bereich Arbeit und wollen Ideen geben, welche Auswirkungen das auf Immobilien, auf Organisationen und auf die Gesellschaft hat. Von der fehlenden Steckdose für den Laptop bis zur Unternehmensstrategie ist alles dabei.
Hierfür darf ich auch auf den Erfahrungsschatz eines Experten in diesem Bereich zurückgreifen. Andreas Gnesda von teamgnesda beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Thematik, weshalb diese Serie in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda erscheint.
Viel Spaß, neue Impulse und Ideen!
Heimo Rollett
Mieter-Integration
Eine Untersuchung von GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmarking) hat u.a. erhoben, wie stark die Mieter in Nachhaltigkeitsaktivitäten engagiert werden. Die Prozentzahl bezieht sich immer auf das Gesamtportfolio der Befragten.
Der Standard berichtet über ein Kernkraftwerk, das als Freizeitpark nachgenutzt wird
Schräge Nachnutzung!
Willkommen im Betonrohr!
Erstmals kommen in der Gemeinde Ottensheim in OÖ zwei “sanitubes” zum Einsatz: großformatige, in Sanitäranlagen verwandelte Betonrohre, die als Toilette und Dusche genützt werden können.
Die „sanitube“ ist eine hochwertige Alternative zu bisher bekannten Sanitärlösungen wie Kunststoffkabinen oder Containern. Sie wird in Serie produziert und ist nach Bedarf konfigurierbar (Dusche, WC, Wickeltisch in beliebiger Kombination) und sowohl innen als auch außen kreativ gestaltbar.
“sanitube” wird ab Werk fertig geliefert, das Aufstellen erfolgt mit geringem Aufwand, da kein Fundament erforderlich ist.
Die Gemeinde Ottensheim, Preisträger des „LandLuft“ Baukulturpreises 2012, liefert damit ein weiteres Beispiel, wie alt bekannte Themen auch ganz neu und kreativ gelöst werden können.
Die ersten “sanitubes” werden für das Ottensheimer Freizeitgelände und insbesondere für das dort ansässige “dasparkhotel” einen gänzlich neuen Komfort schaffen. “dasparkhotel”, ein international viel beachtetes Experiment für niederschwelligen Tourismus, startet im Mai 2014 in seine zehnte Saison.
Fotos: Jeff Leeb
Investment: Österreich wächst am stärksten

Na bumm! Im Quartalsvergleich wurde heuer gegenüber dem Q1 2013 um 183 Prozent mehr in österreichische Gewerbeimmobilien investiert. Konkret: 650 Millionen Euro heuer. Die Zunahme ist in Europa absolute Spitze.
„Aufgrund aktuell laufender Verkaufsprozesse gehen wir davon aus, dass der Anteil der Investments an Büroimmobilien im weiteren Jahresverlauf noch deutlich ansteigen wird“, analyisert Georg Fichtinger von CBRE Österreich, die diese Zahlen publizierten.
Willkommen im Büro …
Dieses romantische Häuschen ist eine weitere Ergänzung zum Thema mobile Objekte. Gestern war ich bei dem zweifellos extrem innovativen Unternehmen LukasLang Building Technologies und neben dem Musterhaus befindet sich eine Art historisches Wasserreservoir für das nahe liegende Schloss Schönbrunn. Drauf schwimmt: eine mobile Einheit, die derzeit als Büro genutzt wird und bereits in Oberösterreich, am Wiener Schwedenplatz und in Helsinki stand.
Womit recht gut bewiesen wäre, dass sich diese Variante von mobiler Immobilie komplikationslos ab- und wo anders wieder aufbauen lässt; das ist ja nicht bei jeder der Fall. Als weiteren Vorteil erzählt mir Renate Jauk, die Geschäftsführerin des Unternehmens, dass sich mit dem LukasLang System beliebige Größen aufbauen und demontieren lassen, weil die einzelnen Teile wie Bausteine funktionieren. Bei anderen Systemen gibt es z.B. einfach fix vorgegebene Stahlrahmen, die maximal so groß sein dürfen, dass sie auf der Straße transportiert werden können.
Die Kleine Zeitung berichtet über Stadtplanung in dem vielleicht häßlichsten Ort der Steiermark: Liezen
Karl Wlaschek im Interview
„Ein fulminenates Ergebnis“ meint Richard Buxbaum von Otto Immobilien zum Update des Zinshaus-Marktberichts von OTTO Immobilien.
Warum? Im zweiten Halbjahr gab es ein Transaktionsvolumen von über einer halben Milliarde Euro – das sei das stärkste zweite Halbjahr seit dem Beginn der Recherchtätigkeit (2008) von OTTO Immobilien, heißt es auf der gerade stattfindenden Pressekonferenz zum Thema Zinshäuser.
Besonders beeindruckend finde ich aber noch etwas anderes: Im aktuellen Zinshausbericht findet sich ein Interview mit Karl Wlaschek. Der vermeidet üblicherweise ja jeglichen Auftritt in den Medien.
Eigentlich hätte das Gespräch nur kurz dauern sollen, es zögerte sich laut Markus Steinböck, der bei OTTO Immobilien für das Thema Zinshäuser zuständig ist, aber in die Länge. Wlaschek sei der Idealtypus für einen Zinshaus-Investor, denn wie die meisten Zinshausinvestoren kauft er (fast) ohne Fremdkapital.
Wlascheks Strategie zusammengefasst: Er hat nach dem Verkauf von Billa überwiegend in Wohnzinshäuser investiert und das nur in Österreich und in besten Lagen. Gewerbe-Immobilien gehören auch zu seinem Portfolio, Lieblings-Typus des Milliardärs bleibt aber definitiv Wohnen.
Das Zinshaus-Portfolio von Karl Wlaschek kommt auf einen Durchschnittskaufpreis von 2.190 Euro pro Quadratmeter und schafft eine Rendite von immerhin 6 Prozent, erzählt Steinböck, der zusammenfassend die Botschaft formuliert, die für Zinshaus-Käufer gelten sollte: „Man wird nicht reich mit Zinshäusern, man bleibt es.“
Der „Erste Wiener Zinshaus-Marktbericht“ inkl. dem Interview kann bei OTTO Immobilien bezogen werden.
Man hört: EHL übernimmt die Hausverwaltung der BUWOG.
Das macht Sinn. Die BUWOG sollte an der Börse möglichst reiner Bestandhalter sein. Für Dienstag hat EHL bereits eine Pressekonferenz angekündigt, in der es heißt: „EHL Immobilien, der führende Immobiliendienstleister Österreichs, wird ab kommendem Monat seine Geschäftstätigkeit bedeutend erweitern. Durch eine Großakquisition wird die Mitarbeiterzahl der Gruppe verdoppelt und die EHL-Dienstleistungspalette wesentlich erweitert werden.“
Fläche ist nicht gleich Fläche

Auch Luxushotels werden „mobil“
Dass man in den feinsten Hotels viel Geld ausgeben kann, war ja klar. Aber warum nur an einer Destination bleiben?
Four Seasons hat daher einen Privat Jet ins Serviceprogramm aufgenommen. Jetzt neu im Angebot ist etwa die „Around the World“-Tour. Neun Destinationen werden angesteuert, geschlafen wird in den eigenen Hotels, eh klar. Darunter z.B. die erste Safari Lodge der Gruppe in der Serengeti. Weiter geht’s über Marrakesch in die Verbotene Stadt in Peking, und die Malediven werden auch nicht ausgelassen. Das Abendessen am letzten Tag findet dann in New York statt. Kreuzfahrt für Vermögende …
Verrückte Immobilienwelt
Immobilien kennzeichnet folgendes: Sie sind fix mit Grund und Boden verbunden. Stimmt nicht. Es gibt einige Anbieter von mobilen und flexiblen Häusern. Sie sind im Wohnbereich zu finden, wie etwa am Foto das Nomadhome, oder aber auch im gewerblichen und touristischen Bereich.
Jedenfalls gibt es eine Covergeschichte über das Thema in der aktuellen Ausgabe der Immobilienwirtschaft – und noch besser: das Ganze ist jetzt auch noch online: www.immobilien-wirtschaft.at
Viel Spaß beim Umdenken!
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Bilfinger Real Estate schluckt GVA
Jetzt ists angeblich durch, die Deutschen kaufen GVA. Durch den Zusammenschluss beabsichtigt Bilfinger nun den weiteren Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten auf internationaler Ebene. Aydin Karaduman, Vorsitzender Geschäftsführer der Bilfinger Real Estate erklärt:
„Unser Ziel ist es, einer der international führenden Immobiliendienstleister zu werden, der die Investitionsaktivitäten seiner Kunden länderübergreifend begleiten und deren Immobilienbestände überall auf der Welt betreuen kann. Mit London als europäischem Finanzzentrum zählt Großbritannien zu den Top drei der größten Investment- und Immobilienmärkte weltweit. Hier wollen und müssen wir präsent sein, um unser Ziel zu erreichen.“
GVA versteht sich als Komplettanbieter von Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien und zählt große Companys zu seinen Kunden. Unter der GVA-Marke arbeiten weltweit 4.700 Menschen in 24 verschiedenen Ländern, besonders stark ist GVA vor allem in UK.
Bilfinger Real Estate hingegen hat rund 30 Standorte in Deutschland und verfügt über ca. 1.500 Mitarbeiter. Das scheint klein, aber die Mutter ist nach wie vor Bilfinger selbst.
Für das Zustandekommen des Zusammenschlusses beider Parteien bedarf es jetzt der Zustimmung der GVA-Anteilseigner. Die Abstimmung erfolgt im Juni, und die Ergebnisse werden am 30. Juni bekanntgegeben.
Wie viel Nachhaltigkeit die Mieter wollen, fragt sich Gregor Drexler in diesem Beitrag
Wie viel Nachhaltigkeit darf’s sein?
Tour d’Hotel in die Türkei
Als das neue Dubai beschreibt der Tourismusberater con.os die Türkei und organisiert eine „Trend Tour“ durch die interessantesten neuen Hotels. So zum Beispiel auch in das Hotel Titanic Beach Lara, mit einer doch eher gewagten Architektur, ist es doch architektonisch dem gesunkenen Luxuskreuzfahrtschiff nachempfunden.
Alleine 2014 eröffnen 16 außergewöhnliche, innovative Hotels mit mehr als 6.500 Zimmern.
„Diese in der europäischen Ferienhotellerie derzeit einzigartige Entfesselung der Tourismuswirtschaft und Neugestaltung der Hotellandschaft führt zu einem Investitionsdruck auf die bestehenden und bereits etablierten Resorts. Ein „Qualitäts-Upgrade“ der gesamten Region könnte eine positive Folge sein“, meint Christian Grünbart von dem Beratungsunternehmen.
„Fast unbemerkt hat sich die österreichische Marken-Kooperation FAIR SLEEP in vier Jahren anzahlmäßig zur Nummer 1 der Low Budget-Motels in Österreich katapultiert“, schreibt sie in einer Aussendung. Ich muss zugeben: Stimmt. Die haben kaum mit der Werbetrommel Lärm gemacht. Hut ab, immerhin haben die Eigentümer Andreas Weber, Gerald Wurz und Franz Schrenk auch noch weiteres vor: In Deutschland wollen sie bis 2020 fünfzig neue Hotels eröffnen.
Neue Serie zu der Arbeitswelt von morgen
Das macht mich grantig! Schon öfters habe ich geschrieben, dass ich Artikel in den Medien eine Frechheit finde, die sich mit der angeblichen „neuen Arbeitswelt“ beschäftigen und dann doch nur über Großraumbüros und Kommunikationsflächen schreiben. Es geht nämlich um deutlich mehr!
Es geht doch nicht um Räume, die sind ja bloß der Ausdruck einer Haltung (und sei es Verzweiflung, wie bei manchen Unternehmen). Es geht darum, dass die Mitarbeiter ihre Arbeit machen und nicht ums Zeit absitzen. Es geht – betriebswirtschaftlich gesehen – um mehr und nachhaltigere Produktivität und – menschlich betrachtet – um Selbstverwirklichung, Spaß an der Arbeit und soziale Aspekte.
Wer jetzt skeptisch ist, hat Recht – denn das bedeutet auch einen ordentlichen Wandel in der Unternehmenskultur. Das ist ja das Spannende, es geht um einen möglichen Ausweg aus der idiotischen neuzeitlichen Taylorisierung.
Darum startet in diesem Blog nun eine Serie. In gewohnt leicht konsumierbaren Häppchen berichten wir über die Veränderungen im Bereich Arbeit und wollen Ideen geben, welche Auswirkungen das auf Immobilien, auf Organisationen und auf die Gesellschaft hat. Von der fehlenden Steckdose für den Laptop bis zur Unternehmensstrategie ist alles dabei.
Hierfür darf ich auch auf den Erfahrungsschatz eines Experten in diesem Bereich zurückgreifen. Andreas Gnesda von teamgnesda beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Thematik, weshalb diese Serie in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda erscheint.
Viel Spaß, neue Impulse und Ideen!
Heimo Rollett
Mieter-Integration
Eine Untersuchung von GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmarking) hat u.a. erhoben, wie stark die Mieter in Nachhaltigkeitsaktivitäten engagiert werden. Die Prozentzahl bezieht sich immer auf das Gesamtportfolio der Befragten.
Der Standard berichtet über ein Kernkraftwerk, das als Freizeitpark nachgenutzt wird
Schräge Nachnutzung!
Willkommen im Betonrohr!
Erstmals kommen in der Gemeinde Ottensheim in OÖ zwei “sanitubes” zum Einsatz: großformatige, in Sanitäranlagen verwandelte Betonrohre, die als Toilette und Dusche genützt werden können.
Die „sanitube“ ist eine hochwertige Alternative zu bisher bekannten Sanitärlösungen wie Kunststoffkabinen oder Containern. Sie wird in Serie produziert und ist nach Bedarf konfigurierbar (Dusche, WC, Wickeltisch in beliebiger Kombination) und sowohl innen als auch außen kreativ gestaltbar.
“sanitube” wird ab Werk fertig geliefert, das Aufstellen erfolgt mit geringem Aufwand, da kein Fundament erforderlich ist.
Die Gemeinde Ottensheim, Preisträger des „LandLuft“ Baukulturpreises 2012, liefert damit ein weiteres Beispiel, wie alt bekannte Themen auch ganz neu und kreativ gelöst werden können.
Die ersten “sanitubes” werden für das Ottensheimer Freizeitgelände und insbesondere für das dort ansässige “dasparkhotel” einen gänzlich neuen Komfort schaffen. “dasparkhotel”, ein international viel beachtetes Experiment für niederschwelligen Tourismus, startet im Mai 2014 in seine zehnte Saison.
Fotos: Jeff Leeb
Investment: Österreich wächst am stärksten

Na bumm! Im Quartalsvergleich wurde heuer gegenüber dem Q1 2013 um 183 Prozent mehr in österreichische Gewerbeimmobilien investiert. Konkret: 650 Millionen Euro heuer. Die Zunahme ist in Europa absolute Spitze.
„Aufgrund aktuell laufender Verkaufsprozesse gehen wir davon aus, dass der Anteil der Investments an Büroimmobilien im weiteren Jahresverlauf noch deutlich ansteigen wird“, analyisert Georg Fichtinger von CBRE Österreich, die diese Zahlen publizierten.
Willkommen im Büro …
Dieses romantische Häuschen ist eine weitere Ergänzung zum Thema mobile Objekte. Gestern war ich bei dem zweifellos extrem innovativen Unternehmen LukasLang Building Technologies und neben dem Musterhaus befindet sich eine Art historisches Wasserreservoir für das nahe liegende Schloss Schönbrunn. Drauf schwimmt: eine mobile Einheit, die derzeit als Büro genutzt wird und bereits in Oberösterreich, am Wiener Schwedenplatz und in Helsinki stand.
Womit recht gut bewiesen wäre, dass sich diese Variante von mobiler Immobilie komplikationslos ab- und wo anders wieder aufbauen lässt; das ist ja nicht bei jeder der Fall. Als weiteren Vorteil erzählt mir Renate Jauk, die Geschäftsführerin des Unternehmens, dass sich mit dem LukasLang System beliebige Größen aufbauen und demontieren lassen, weil die einzelnen Teile wie Bausteine funktionieren. Bei anderen Systemen gibt es z.B. einfach fix vorgegebene Stahlrahmen, die maximal so groß sein dürfen, dass sie auf der Straße transportiert werden können.
Die Kleine Zeitung berichtet über Stadtplanung in dem vielleicht häßlichsten Ort der Steiermark: Liezen
Karl Wlaschek im Interview
„Ein fulminenates Ergebnis“ meint Richard Buxbaum von Otto Immobilien zum Update des Zinshaus-Marktberichts von OTTO Immobilien.
Warum? Im zweiten Halbjahr gab es ein Transaktionsvolumen von über einer halben Milliarde Euro – das sei das stärkste zweite Halbjahr seit dem Beginn der Recherchtätigkeit (2008) von OTTO Immobilien, heißt es auf der gerade stattfindenden Pressekonferenz zum Thema Zinshäuser.
Besonders beeindruckend finde ich aber noch etwas anderes: Im aktuellen Zinshausbericht findet sich ein Interview mit Karl Wlaschek. Der vermeidet üblicherweise ja jeglichen Auftritt in den Medien.
Eigentlich hätte das Gespräch nur kurz dauern sollen, es zögerte sich laut Markus Steinböck, der bei OTTO Immobilien für das Thema Zinshäuser zuständig ist, aber in die Länge. Wlaschek sei der Idealtypus für einen Zinshaus-Investor, denn wie die meisten Zinshausinvestoren kauft er (fast) ohne Fremdkapital.
Wlascheks Strategie zusammengefasst: Er hat nach dem Verkauf von Billa überwiegend in Wohnzinshäuser investiert und das nur in Österreich und in besten Lagen. Gewerbe-Immobilien gehören auch zu seinem Portfolio, Lieblings-Typus des Milliardärs bleibt aber definitiv Wohnen.
Das Zinshaus-Portfolio von Karl Wlaschek kommt auf einen Durchschnittskaufpreis von 2.190 Euro pro Quadratmeter und schafft eine Rendite von immerhin 6 Prozent, erzählt Steinböck, der zusammenfassend die Botschaft formuliert, die für Zinshaus-Käufer gelten sollte: „Man wird nicht reich mit Zinshäusern, man bleibt es.“
Der „Erste Wiener Zinshaus-Marktbericht“ inkl. dem Interview kann bei OTTO Immobilien bezogen werden.
Man hört: EHL übernimmt die Hausverwaltung der BUWOG.
Das macht Sinn. Die BUWOG sollte an der Börse möglichst reiner Bestandhalter sein. Für Dienstag hat EHL bereits eine Pressekonferenz angekündigt, in der es heißt: „EHL Immobilien, der führende Immobiliendienstleister Österreichs, wird ab kommendem Monat seine Geschäftstätigkeit bedeutend erweitern. Durch eine Großakquisition wird die Mitarbeiterzahl der Gruppe verdoppelt und die EHL-Dienstleistungspalette wesentlich erweitert werden.“
Fläche ist nicht gleich Fläche

Auch Luxushotels werden „mobil“
Dass man in den feinsten Hotels viel Geld ausgeben kann, war ja klar. Aber warum nur an einer Destination bleiben?
Four Seasons hat daher einen Privat Jet ins Serviceprogramm aufgenommen. Jetzt neu im Angebot ist etwa die „Around the World“-Tour. Neun Destinationen werden angesteuert, geschlafen wird in den eigenen Hotels, eh klar. Darunter z.B. die erste Safari Lodge der Gruppe in der Serengeti. Weiter geht’s über Marrakesch in die Verbotene Stadt in Peking, und die Malediven werden auch nicht ausgelassen. Das Abendessen am letzten Tag findet dann in New York statt. Kreuzfahrt für Vermögende …
Verrückte Immobilienwelt
Immobilien kennzeichnet folgendes: Sie sind fix mit Grund und Boden verbunden. Stimmt nicht. Es gibt einige Anbieter von mobilen und flexiblen Häusern. Sie sind im Wohnbereich zu finden, wie etwa am Foto das Nomadhome, oder aber auch im gewerblichen und touristischen Bereich.
Jedenfalls gibt es eine Covergeschichte über das Thema in der aktuellen Ausgabe der Immobilienwirtschaft – und noch besser: das Ganze ist jetzt auch noch online: www.immobilien-wirtschaft.at
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