Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Eine wirklich neue Idee zur Immobiliensuche
Gotham City wird gebaut
Ist zwar schon ein bißchen her, dass es zum ersten Mal durch britische Medien ging, aber nun hat ja das Projekt von Hendersons’s Global Investors in London die Baugenehmigung erhalten. 85.000 Quadratmeter für Büro und Retail wird das Gebäude unweit der „Gurke“ haben (am Foto das helle, eckige in der Bildmitte links). Die Londoner haben auch schon einen Spitznamen dafür, der wie ich finde zurecht so gewählt ist: Gotham City.
Foto: DBOX for Henderson Global Investors and MAKEFranz Schellhorn von Agenda Austria, bloggt als Gast auf dem IMMOFINANZ-Blog über den Unsinn einer Mietpreisbremse.
„Im Zinshausbereich ist die beste Technik eine dicke Wand.“
Jochen Seibert, Dr. Peter Dirnbacher
Wiltschnigg: kurzes Gastspiel bei der Premium
Im Sommer 2013 trat der ehemalige Immofinanz-Vorstand Manfred Wiltschnigg als Aufsichtsratsmitglied der Premium Immobilien an, nun trat er von diesem Mandat auch schon wieder zurück. Ihm folgt Stefan Zapotocky (Ex-CEO der Wiener Börse) nach. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Gregor Trummer, Emilie Janeba-Hirtl ist das dritte Mitglied. Gründe für Wiltschniggs Ausscheiden wurden offiziell keine genannt.
Die neue IMMOBILIENWIRTSCHAFT
Am Freitag (11. April) liegt die neue Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT dem STANDARD bei!
BIM – kritische Fragen
Jedem gefällt die Planungsidee von BIM (Building Information Modelling) eigentlich, ist ja auch eine sinnvolle Sache und warum sollte es im Bau nicht auch „normal“ zugehen?
Bis BIM aber Normalität wird, sind noch einige Fragen zu klären, wie sie Fabian Schuster, Partner bei Ernst & Young in Stuttgart, in der aktuellen Ausgabe des Newsletters von E&Y formuliert:
„So visionär der BIM Ansatz klingt, so konkret sind die Fragen, die bereits jetzt damit verbunden sind: Wie organisiere ich die Planungsbeteiligten? Wer fungiert als Qualitätsprüfer für die einzuspeisenden Informationen? Wie gestalten sich die erforderlichen vertraglichen Fragen zwischen den Beteiligten? Wem gehört das Modell eigentlich? Stichwort Urheberrecht: Der Bauherr finanziert das Modell, aber die schöpferischen Leistungen fließen doch letztendlich weiterhin von den Architekten und Fachplanern ein. Sind BIMs überhaupt in jeder Konstellation möglich oder beispielsweise nur im Falle eines Generalplaners?“
„Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Assetklasse“
Demonstranten auf der MIPIM
Großartige Werbung!
Haben Sie es auch gesehen? Am letzten Wochenende sprang aus einem Immobilienteil einer Tageszeitung unter zahlreichen furchtbar langweiligen Inseraten eines ins Auge: eine hand-gemachte Illustration auf einer Junior Page. Da kann keiner wegschauen, und die Damen auf dem Sujet tun sicher ihr Restliches dazu.
Genial! Die Werbung für den Ares Tower kommt vollkommen ohne weitere Infos aus. Nur URL und Heizwärmebedarf sind angegeben. Dass die Haustechnik am neuesten Stand ist und alles Class-A ist ja eh klar. Dass Palmers als neuer Mieter einzieht ist die Botschaft. Die kommt in Bruchteilen von Sekunden an und jeder, der einen Standort sucht, geht ohnehin auf die Web-Adresse.
Endlich einmal ein Inserat, das nicht einfach nur die Immobilie zeigt! Auch die anderen beiden Sujets sind künstlerisch ausgearbeitet. Respekt! Und zwar sowohl vor den Umsetzern als auch vor dem Auftraggeber, der mir erzählt hat, dass es keinerlei einschränkende Vorgaben gab.
Ein neidischer Blick zu unseren Nachbarn: Die deutsche Immobilienbranche wächst seit 2008 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr und hat damit entscheidend zur schnellen Erholung nach dem Konjunktureinbruch beigetragen. Das ist eines von zig Ergebnissen des profunden Berichts „Wirtschaftsfaktor Immobilien“, der jährlich herauskommt. In Österreich gibt es leider keine solchen Werke, geschweige denn fundierte Zahlen.
🙁
Walter Senk schreibt über Migration und Immobilien
ECE: neu mit altem Hut
Ich lach mich schief. Das ist also die Antwort der ECE auf die Veränderung im Retail-Bereich (Internethandel, andere Formen wie Pop-Up-Shops graben immer mehr Umsatz von Einkaufszentren ab):
Bis Ende des Jahres sollen rund 30 Einkaufszentren eine individualisierbare App bekommen. Die App ist kostenlos, heißt „Love to shop“ und nach der Installation kann der Nutzer die App personalisieren und sein Lieblings-ECE-Center festlegen.
Häää? Ich halte die ECE echt für ein tolles, professionelles Unternehmen, aber was soll das denn?
Joanna Fisher, die ab 1. Juli die Geschäftsführung des Bereichs Center-Management bei der ECE übernehmen wird, meint: „Wir wollen, dass unsere Besucher nur die für sie wichtigen Informationen bekommen – und zwar genau dann, wenn sie sich dafür interessieren.“ Nicht bös sein, aber das nennt sich direkt Marketing und ist ein alter Hut, dass man es an neue Medien anpasst ist jetzt weder revolutionär noch eine Antwort auf den Internethandel.
Die Verkaufsflächen im österreichischen Einzelhandel sind laut RegioData im vergangenen Jahr erstmalig zurückgegangen (-0,8%). Das Wachstum der Shopping Center Flächen hat sich auch extrem verlangsamt. Anders im Onlinehandel: Das Wachstum betrug im vergangenen Jahr sage und schreibe 34%.
UBM: Weiter wohnen
Gerade findet die Pressekonferenz der UBM statt. Sie verkündet ein operativ positives Ergebnis (und spricht von einem „Rekord“). Anders als viele Developer kann die UBM über eine Vielzahl aktueller Projekte sprechen – das macht wieder richtig Spaß, finde ich. Die meisten dieser Projekte spielen sich weiterhin stark im Wohnbau ab.
Dennoch beträgt der Bereich Wohnungen nur 4 % des gesamten Portfolios. Grund: Die Wohnungen werden bereits in einem frühen Stadium verkauft. Sie machen aber etwa ein Drittel der Bauleistung aus.
Deutschland sei laut Karl Bier, UBM-CEO, fürs Wohnen nach wie vor ein wichtiger Markt. Selbst Berlin. „Berlin war eine klassische Mietstadt, da war der Wohnungskauf eher eine Ausnahme. Das hat sich in letzter Zeit gedreht.“ UBM will heuer in Deutschland über 300 Wohnungen bauen.
In Österreich spielt sich der UBM-Wohnbau vor allem in Salzburg ab. Nach dem Abschluss des Projekts Sternbrauerei Riedenburg werden nun auf einem ehemaligen Kasernen-Areal Wohnungen gebaut. Auch in Graz wird heuer noch mit der Errichtung zweier Wohnanlagen begonnen.
Wohnungsneubau: Österreich vorn dabei
Österreich liegt – trotz ständiger Klage, dass zu wenig neue Wohnungen geschaffen werden – im europaweiten Vergleich ziemlich gut, was den Neubau betrifft, wie diese Studie des deutschen ifo Instituts zeigt. Die Übersicht zeigt auch einen Vergleich zu Deutschland und, dass in vielen Ländern – bezogen auf die Bevölkerungszahl – unverändert deutlich mehr gebaut wird. So ist zum Beispiel die Wohnungsbauintensität in Belgien und Polen gut ein Drittel, in Österreich sogar 70 Prozent höher als in Deutschland.
Daniel Fuhrhop hat in seinem Blog (Verbietet das Bauen!) eine Gesprächsserie gestartet. Hörenswert!
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Eine wirklich neue Idee zur Immobiliensuche
Eine neue Idee zur Immobiliensuche …
Gotham City wird gebaut
Ist zwar schon ein bißchen her, dass es zum ersten Mal durch britische Medien ging, aber nun hat ja das Projekt von Hendersons’s Global Investors in London die Baugenehmigung erhalten. 85.000 Quadratmeter für Büro und Retail wird das Gebäude unweit der „Gurke“ haben (am Foto das helle, eckige in der Bildmitte links). Die Londoner haben auch schon einen Spitznamen dafür, der wie ich finde zurecht so gewählt ist: Gotham City.
Foto: DBOX for Henderson Global Investors and MAKEFranz Schellhorn von Agenda Austria, bloggt als Gast auf dem IMMOFINANZ-Blog über den Unsinn einer Mietpreisbremse.
„Im Zinshausbereich ist die beste Technik eine dicke Wand.“
Jochen Seibert, Dr. Peter Dirnbacher
Wiltschnigg: kurzes Gastspiel bei der Premium
Im Sommer 2013 trat der ehemalige Immofinanz-Vorstand Manfred Wiltschnigg als Aufsichtsratsmitglied der Premium Immobilien an, nun trat er von diesem Mandat auch schon wieder zurück. Ihm folgt Stefan Zapotocky (Ex-CEO der Wiener Börse) nach. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Gregor Trummer, Emilie Janeba-Hirtl ist das dritte Mitglied. Gründe für Wiltschniggs Ausscheiden wurden offiziell keine genannt.
Die neue IMMOBILIENWIRTSCHAFT
Am Freitag (11. April) liegt die neue Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT dem STANDARD bei!
BIM – kritische Fragen
Jedem gefällt die Planungsidee von BIM (Building Information Modelling) eigentlich, ist ja auch eine sinnvolle Sache und warum sollte es im Bau nicht auch „normal“ zugehen?
Bis BIM aber Normalität wird, sind noch einige Fragen zu klären, wie sie Fabian Schuster, Partner bei Ernst & Young in Stuttgart, in der aktuellen Ausgabe des Newsletters von E&Y formuliert:
„So visionär der BIM Ansatz klingt, so konkret sind die Fragen, die bereits jetzt damit verbunden sind: Wie organisiere ich die Planungsbeteiligten? Wer fungiert als Qualitätsprüfer für die einzuspeisenden Informationen? Wie gestalten sich die erforderlichen vertraglichen Fragen zwischen den Beteiligten? Wem gehört das Modell eigentlich? Stichwort Urheberrecht: Der Bauherr finanziert das Modell, aber die schöpferischen Leistungen fließen doch letztendlich weiterhin von den Architekten und Fachplanern ein. Sind BIMs überhaupt in jeder Konstellation möglich oder beispielsweise nur im Falle eines Generalplaners?“
„Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Assetklasse“
Demonstranten auf der MIPIM
Großartige Werbung!
Haben Sie es auch gesehen? Am letzten Wochenende sprang aus einem Immobilienteil einer Tageszeitung unter zahlreichen furchtbar langweiligen Inseraten eines ins Auge: eine hand-gemachte Illustration auf einer Junior Page. Da kann keiner wegschauen, und die Damen auf dem Sujet tun sicher ihr Restliches dazu.
Genial! Die Werbung für den Ares Tower kommt vollkommen ohne weitere Infos aus. Nur URL und Heizwärmebedarf sind angegeben. Dass die Haustechnik am neuesten Stand ist und alles Class-A ist ja eh klar. Dass Palmers als neuer Mieter einzieht ist die Botschaft. Die kommt in Bruchteilen von Sekunden an und jeder, der einen Standort sucht, geht ohnehin auf die Web-Adresse.
Endlich einmal ein Inserat, das nicht einfach nur die Immobilie zeigt! Auch die anderen beiden Sujets sind künstlerisch ausgearbeitet. Respekt! Und zwar sowohl vor den Umsetzern als auch vor dem Auftraggeber, der mir erzählt hat, dass es keinerlei einschränkende Vorgaben gab.
Ein neidischer Blick zu unseren Nachbarn: Die deutsche Immobilienbranche wächst seit 2008 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr und hat damit entscheidend zur schnellen Erholung nach dem Konjunktureinbruch beigetragen. Das ist eines von zig Ergebnissen des profunden Berichts „Wirtschaftsfaktor Immobilien“, der jährlich herauskommt. In Österreich gibt es leider keine solchen Werke, geschweige denn fundierte Zahlen.
🙁
Walter Senk schreibt über Migration und Immobilien
ECE: neu mit altem Hut
Ich lach mich schief. Das ist also die Antwort der ECE auf die Veränderung im Retail-Bereich (Internethandel, andere Formen wie Pop-Up-Shops graben immer mehr Umsatz von Einkaufszentren ab):
Bis Ende des Jahres sollen rund 30 Einkaufszentren eine individualisierbare App bekommen. Die App ist kostenlos, heißt „Love to shop“ und nach der Installation kann der Nutzer die App personalisieren und sein Lieblings-ECE-Center festlegen.
Häää? Ich halte die ECE echt für ein tolles, professionelles Unternehmen, aber was soll das denn?
Joanna Fisher, die ab 1. Juli die Geschäftsführung des Bereichs Center-Management bei der ECE übernehmen wird, meint: „Wir wollen, dass unsere Besucher nur die für sie wichtigen Informationen bekommen – und zwar genau dann, wenn sie sich dafür interessieren.“ Nicht bös sein, aber das nennt sich direkt Marketing und ist ein alter Hut, dass man es an neue Medien anpasst ist jetzt weder revolutionär noch eine Antwort auf den Internethandel.
Die Verkaufsflächen im österreichischen Einzelhandel sind laut RegioData im vergangenen Jahr erstmalig zurückgegangen (-0,8%). Das Wachstum der Shopping Center Flächen hat sich auch extrem verlangsamt. Anders im Onlinehandel: Das Wachstum betrug im vergangenen Jahr sage und schreibe 34%.
UBM: Weiter wohnen
Gerade findet die Pressekonferenz der UBM statt. Sie verkündet ein operativ positives Ergebnis (und spricht von einem „Rekord“). Anders als viele Developer kann die UBM über eine Vielzahl aktueller Projekte sprechen – das macht wieder richtig Spaß, finde ich. Die meisten dieser Projekte spielen sich weiterhin stark im Wohnbau ab.
Dennoch beträgt der Bereich Wohnungen nur 4 % des gesamten Portfolios. Grund: Die Wohnungen werden bereits in einem frühen Stadium verkauft. Sie machen aber etwa ein Drittel der Bauleistung aus.
Deutschland sei laut Karl Bier, UBM-CEO, fürs Wohnen nach wie vor ein wichtiger Markt. Selbst Berlin. „Berlin war eine klassische Mietstadt, da war der Wohnungskauf eher eine Ausnahme. Das hat sich in letzter Zeit gedreht.“ UBM will heuer in Deutschland über 300 Wohnungen bauen.
In Österreich spielt sich der UBM-Wohnbau vor allem in Salzburg ab. Nach dem Abschluss des Projekts Sternbrauerei Riedenburg werden nun auf einem ehemaligen Kasernen-Areal Wohnungen gebaut. Auch in Graz wird heuer noch mit der Errichtung zweier Wohnanlagen begonnen.
Wohnungsneubau: Österreich vorn dabei
Österreich liegt – trotz ständiger Klage, dass zu wenig neue Wohnungen geschaffen werden – im europaweiten Vergleich ziemlich gut, was den Neubau betrifft, wie diese Studie des deutschen ifo Instituts zeigt. Die Übersicht zeigt auch einen Vergleich zu Deutschland und, dass in vielen Ländern – bezogen auf die Bevölkerungszahl – unverändert deutlich mehr gebaut wird. So ist zum Beispiel die Wohnungsbauintensität in Belgien und Polen gut ein Drittel, in Österreich sogar 70 Prozent höher als in Deutschland.








