Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Gerhard Niesslein nicht mehr bei Orascom
Meliá: ein beliebiges Hotel
Ich hoffe das war nur der Anfang! Das Meliá Hotel hat vorgestern quasi mit dem DC Tower eröffnet. Einem Freund von mir gefällt es besonders gut. Ich finde es schrecklich. Nein, sorry: einfach belanglos.
Die Stiege in der Lobby ist ein Blickfang, geile Sache, keine Frage. Das war’s aber auch schon wieder. Der Rest ist halt schön, nett aneinandergereihte Designerware ohne zusammenhaltendem Konzept. So manches Möbel wackelt, Kabelbinder halten die optisch störenden, weil über der Oberfläche verlegten Kabel der Devices zusammen (selbst in der Presidential Suite), statt dass sie hinter den Möbel verschwinden. Apropos Sicht: Warum man durchsichtiges Glas für die Klotüren verwendet, habe ich nicht verstanden.
Steigt man aus dem Lift aus, empfängt einem eine riesen weiße Wand mit wenig graziöser Textur. Erinnert mich eher an Rauhfasertapete. Wohin? Rechts? Links? Ein Orientierungssystem fehlt vollends.
Manches im neuen Meliá ist sicherlich noch der Eröffnungsphase geschuldet. Das Personal etwa wurde beim DC Tower Opening-Event sicher nicht dem Anspruch auf Luxus gerecht. Sei’s drum. Die Betten werden danach aber auch noch zu kurz sein („das ist halt spanischer Standard“). Das Hotelkonzept an sich bleibt ebenso unaufgeregt. Ob der Wiener Hotelmarkt ein so beliebiges Hotel braucht? Ich glaube nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Reden wir in zwei Jahren wieder darüber.
Fotos © Meliá / Walter J. Sieberer
Heute startet die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse zur Zukunft des Areals Interconti/Wiener Eislaufverein. Bis Sonntag finden dort täglich von 17 bis 19 Uhr Gespräche mit Anrainern etc. statt – das wird eine Hetz!
Alle Details und Ergebnisse des Wettbewerbs finden sich auch auf der sehr schön gemachten Website www.dasbesondereprojekt.at
Das Kreuz mit den Suchmaschinen
Zwei in der Immobilienbranche nicht Unbekannte zogen los, um besser gefunden zu werden. Also, damit man die Websiten ihrer Kunden besser findet. Markus Inzinger und Jan Königstätter, beide zuvor bei der Standard Medien AG, haben sich selbstständig gemacht. Otago heißt ihre Firma, und sie bieten Suchmaschinenoptimierung und -marketing, sowie Webanalysen und Erfolgsmessungen.
Markus Inzingers Einstieg ins Online-Business erfolgte Anfang 2002, während seines Wirtschaftsstudiums. Bei der Firma AGIRE Werbung GmbH in 1050 Wien übernahm er Aufbau und Planung der Online-Immobilienbörse immodirekt.at. Er wurde Leiter der Online-Aktivitäten und Verkaufsleiter der Media-Agentur.
Jan Königstätter wurde im August 2002 technischer Projektleiter von immodirekt.at. Durch die ausgeklügelte Suchmaschinenstrategie wurde Immodirekt „innerhalb von zwei Jahren zum relevanten Player am Markt, hatte mehr als 300 Dauerkunden und im Jahr 2006 fast 10 Millionen Seitenaufrufe pro Monat“, heißt es auf der Website der Jungunternehmer.
Der DC Tower wird eröffnet
… los geht’s mit dem höchsten Turm, heute wird der DC Tower offiziell eröffnet. Eben habe ich mir die Lofts im 53. und 54. Stock angesehen. Ich frage mich, wer hier wohnen wird. Gibt’s dafür einen Markt, immerhin sprechen wir von Miet-Wohnungen. Was soll denn der Quadratmeter kosten, Herr Jakoubek? Ich bekomme keine Antwort. Ungefähr? Kann er nicht sagen. Ich hake nochmals nach und frage, ob Wohnen denn eine gute Nutzung sei, wenn das Objekt an einen Endinvestor gehen soll? „Genau darum wissen wir eigentlich nicht, ob wir wirklich Wohnen machen.“
Haselsteiner wollte das ganze Conwert Deutschland Portfolio an die Immofinanz verkaufen
Haselsteiner wollte das ganze Conwert Deutschland Portfolio an die Immofinanz verkaufen
Unternehmen: Kaum ein Immobilienreporting
Detloitte fragte 101 Unternehmen bezüglich Immobilienbewertungen. Ein Ergebnis daraus: Fast drei Viertel verfügen über kein spezialisiertes Immobilien-Reporting – und das obwohl Immobilien einen der größten Kostenblöcke ausmachen. Eigentlich ziemlich erscheckend wie unprofessionell da vorgegangen wird, oder?
Europäische Gewerbeimmobilien verlieren mittelfristig an Attraktivität
Wieder mal ein Studienergebnis eines internationalen Beraters: DTZ präsentierte vor wenigen Tagen die aktuellen Ergebnisse des DTZ Fair Value IndexTM für europäische Immobilieninvestitionen.
Der Gesamtindex, der die relative Attraktivität der aktuellen Preisfindung auf europäischen Immobilienmärkten abbildet, blieb mit einem Wert von 72 vergleichsweise stabil (Vorquartal: 74). Der Index für europäische Büroimmobilien sank von 60 auf 55 und für Industrie- und Logistikimmobilien von 91 auf 88, wohingegen der Wert für Handelsimmobilien von 79 auf 84 Punkte anzog.
Nach Ansicht von DTZ werden europäische Immobilien in den kommenden zwei Jahren an Attraktivität verlieren. Grund dafür ist, dass die Anleiherenditen anziehen werden und Immobilien weniger attraktiv machen. Insofern ist damit zu rechnen, dass der Fair Value Indexwert für Europa bis Ende 2015 auf 50 sinken wird.
Zukunftsstudie für die Wohnungswirtschaft
Senioren, Technik, neuen Raumkonzepten, Smartphones, Migration … die Studie des GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.) lässt kein wichtiges Thema aus. Hier können Sie eine Kurzfassung herunerladen: GdW_Branchenbericht_2013_Kurzfassung
Endlich sagt mal wer, dass Smart Home den meisten Nutzern egal ist.
Endlich sagt mal wer, dass Smart Home den meisten Nutzern egal ist.
Jo mei, dann kauft man halt das Skigebiet …
Ist das jetzt der letzte Schrei, dass sich Immobilieninvestoren gleich ein Skigebiet dazu kaufen? Samih Sawiris, der ganz Andermatt neu baut, hat das getan und will zwei Gebiete miteinander verbinden, um eine attraktivere Destination zu sein.
Am Semmering soll nun ähnliches passieren. Nächsten Mittwoch dürfte die Panhans-Gruppe offiziell verkünden, was die Spatzen schon lange vom Dach pfiffen: Sie kauft das Skigebiet Hirschenkogel.
Ein weiterer Schritt könnte die Zusammenlegung des Hirschenkogels und des Schigebiets Stuhleck sein. Damit würde ein deutlich attraktiveres Schiangebot entstehen. Jedenfalls klotzt die Renco Gruppe rund um den Investor Viktor Babhushchak, statt zu kleckern. Sie hatte vor dem Skigebiet-Deal schon das Panhans sowie das Artis-Hotel und das Erzherzog Johann gekauft. Immerhin finde ich, wenn jemand die aussterbende Gegend auffrischen kann, dann muss er es mutig und intelligent angehen. Besser so, als das Land Niederösterreich fängt die insolventen Schigebiete der Reihe nach auf …
Vapiano geht an die Straße
Waren Sie schon mal Mittags in einem Vapiano? Zugegeben schönes Interieur. Aber warum stellen sich Menschen bis zu 20 Minuten in der Stoßzeit für eine mittelmäßige Pasta an, um dann doch relativ viel dafür zu zahlen.
Naja, aber das Ding funktioniert prächtig! Nach und nach macht an jeder Ecke in jeder Innenstadt so ein Einheitspasta-Lokal auf. Und jetzt geht’s weiter: In Deutschland versucht es die Kette zum ersten Mal an der Straße und geht damit aus der Innenstadtlage raus. An einer Autobahn-Auffahrt in Fürth (bei Nürnberg) hat der Konzern 7.000 Quadratmeter gekauft und will dort ein allein stehendes neues Gebäude bauen. Da muss sich MacD warm anziehen, zumindest in Deutschland, denn dort läuft die Pilotphase vorerst.
Was das Hotel der Zukunft können muss …
… das versuchte eine Untersuchung des Fraunhofer IAO herauszubekommen und befragte 3.380 hotelgäste im deutschsprachigen Raum. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- Laut der Studie genießen Mitarbeiterfreundlichkeit und Servicequalität die höchste Priorität bei den Gästen. Ebenso sind die kulinarische Verpflegung und die Transparenz der Extrakosten wichtige Kriterien für die Auswahl eines Hotels, gefolgt von der Nähe zum Reiseziel und dem Preis für die Übernachtung.
- Immer wichtiger wird es den Reisenden, ihren Aufenthalt individuell zu gestalten. So wünscht sich fast die Hälfte der Befragten, bereits vor der Anreise ein bestimmtes Hotelzimmer auswählen zu können – ähnlich wie bei einer Sitzplatzbuchung im Flugzeug. Dazu möchten die Befragten z. B. das Stockwerk, den passenden Ausblick oder besondere Ausstattungsmerkmale im Voraus auswählen.
- Auch die Dauer des Aufenthalts möchten die Befragten flexibler bestimmen. So würden 75 Prozent der Hotelgäste ihren Aufenthalt gern nach Nächten buchen oder bei Bedarf die Abreise um bis zu drei Stunden nach vorn oder hinten verschieben. Heute bucht der Reisende ein Hotel hingegen typischerweise für rund 24 Stunden, kann meist ab 14 Uhr an- und bis zum späten Vormittag abreisen. Flexible Check-in- und Check-out-Zeiten statt starrer Zeitvorgaben sind einer der Hauptwünsche der Gäste.
Ich bin ja schon gespant, in wie weit diese Ergebnisse in dem ersten Hotel der Zukunft, das auch wirklich gebaut wird und Partner des Fraunhofer Instituts ist, umgesetzt werden. Noch hält sich das Hotel Schani in Wien dazu in Schweigen …
Kerbler investiert in der Seestadt

Somit kommt neues Leben und vor allem wieder Fantasie in die Geister-Seestadt. Die Hoffnung, dass nach einigen Hindernissen und Imageproblemen das Projekt wieder neuen Schwung bekommt, wächst. Denn ursprünglich gab es ja ganz andere Ideen zur Belebung des Stadtteils. Gerüchten zufolge hätte ein Großteil der Verwaltung Wiens in die Seestadt ziehen sollen. Kein blöder Schachzug, wie ich meine. Damit wären innerstädtisch unglaublich viele äußerst attraktive Flächen frei geworden, die – klug verwertet – das Budget der Stadt ordentlich pimpen hätten können. Hätti-Wari. Die Beamten wehrten sich dagegen und damit war diese intelligente Idee zur Druchmischung in der Seestadt vom Tisch.
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Gerhard Niesslein nicht mehr bei Orascom
Orascom trennt sich von dem Österreicher Gerhard Niesslein, berichtet die NZZ
Meliá: ein beliebiges Hotel

Die Stiege in der Lobby ist ein Blickfang, geile Sache, keine Frage. Das war’s aber auch schon wieder. Der Rest ist halt schön, nett aneinandergereihte Designerware ohne zusammenhaltendem Konzept. So manches Möbel wackelt, Kabelbinder halten die optisch störenden, weil über der Oberfläche verlegten Kabel der Devices zusammen (selbst in der Presidential Suite), statt dass sie hinter den Möbel verschwinden. Apropos Sicht: Warum man durchsichtiges Glas für die Klotüren verwendet, habe ich nicht verstanden.
Steigt man aus dem Lift aus, empfängt einem eine riesen weiße Wand mit wenig graziöser Textur. Erinnert mich eher an Rauhfasertapete. Wohin? Rechts? Links? Ein Orientierungssystem fehlt vollends.
Manches im neuen Meliá ist sicherlich noch der Eröffnungsphase geschuldet. Das Personal etwa wurde beim DC Tower Opening-Event sicher nicht dem Anspruch auf Luxus gerecht. Sei’s drum. Die Betten werden danach aber auch noch zu kurz sein („das ist halt spanischer Standard“). Das Hotelkonzept an sich bleibt ebenso unaufgeregt. Ob der Wiener Hotelmarkt ein so beliebiges Hotel braucht? Ich glaube nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Reden wir in zwei Jahren wieder darüber.
Fotos © Meliá / Walter J. Sieberer
Heute startet die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse zur Zukunft des Areals Interconti/Wiener Eislaufverein. Bis Sonntag finden dort täglich von 17 bis 19 Uhr Gespräche mit Anrainern etc. statt – das wird eine Hetz!
Alle Details und Ergebnisse des Wettbewerbs finden sich auch auf der sehr schön gemachten Website www.dasbesondereprojekt.at
Das Kreuz mit den Suchmaschinen
Zwei in der Immobilienbranche nicht Unbekannte zogen los, um besser gefunden zu werden. Also, damit man die Websiten ihrer Kunden besser findet. Markus Inzinger und Jan Königstätter, beide zuvor bei der Standard Medien AG, haben sich selbstständig gemacht. Otago heißt ihre Firma, und sie bieten Suchmaschinenoptimierung und -marketing, sowie Webanalysen und Erfolgsmessungen.
Markus Inzingers Einstieg ins Online-Business erfolgte Anfang 2002, während seines Wirtschaftsstudiums. Bei der Firma AGIRE Werbung GmbH in 1050 Wien übernahm er Aufbau und Planung der Online-Immobilienbörse immodirekt.at. Er wurde Leiter der Online-Aktivitäten und Verkaufsleiter der Media-Agentur.
Jan Königstätter wurde im August 2002 technischer Projektleiter von immodirekt.at. Durch die ausgeklügelte Suchmaschinenstrategie wurde Immodirekt „innerhalb von zwei Jahren zum relevanten Player am Markt, hatte mehr als 300 Dauerkunden und im Jahr 2006 fast 10 Millionen Seitenaufrufe pro Monat“, heißt es auf der Website der Jungunternehmer.
Der DC Tower wird eröffnet
… los geht’s mit dem höchsten Turm, heute wird der DC Tower offiziell eröffnet. Eben habe ich mir die Lofts im 53. und 54. Stock angesehen. Ich frage mich, wer hier wohnen wird. Gibt’s dafür einen Markt, immerhin sprechen wir von Miet-Wohnungen. Was soll denn der Quadratmeter kosten, Herr Jakoubek? Ich bekomme keine Antwort. Ungefähr? Kann er nicht sagen. Ich hake nochmals nach und frage, ob Wohnen denn eine gute Nutzung sei, wenn das Objekt an einen Endinvestor gehen soll? „Genau darum wissen wir eigentlich nicht, ob wir wirklich Wohnen machen.“
Haselsteiner wollte das ganze Conwert Deutschland Portfolio an die Immofinanz verkaufen
Haselsteiner wollte das ganze Conwert Deutschland Portfolio an die Immofinanz verkaufen
Unternehmen: Kaum ein Immobilienreporting
Detloitte fragte 101 Unternehmen bezüglich Immobilienbewertungen. Ein Ergebnis daraus: Fast drei Viertel verfügen über kein spezialisiertes Immobilien-Reporting – und das obwohl Immobilien einen der größten Kostenblöcke ausmachen. Eigentlich ziemlich erscheckend wie unprofessionell da vorgegangen wird, oder?
Europäische Gewerbeimmobilien verlieren mittelfristig an Attraktivität
Wieder mal ein Studienergebnis eines internationalen Beraters: DTZ präsentierte vor wenigen Tagen die aktuellen Ergebnisse des DTZ Fair Value IndexTM für europäische Immobilieninvestitionen.
Der Gesamtindex, der die relative Attraktivität der aktuellen Preisfindung auf europäischen Immobilienmärkten abbildet, blieb mit einem Wert von 72 vergleichsweise stabil (Vorquartal: 74). Der Index für europäische Büroimmobilien sank von 60 auf 55 und für Industrie- und Logistikimmobilien von 91 auf 88, wohingegen der Wert für Handelsimmobilien von 79 auf 84 Punkte anzog.
Nach Ansicht von DTZ werden europäische Immobilien in den kommenden zwei Jahren an Attraktivität verlieren. Grund dafür ist, dass die Anleiherenditen anziehen werden und Immobilien weniger attraktiv machen. Insofern ist damit zu rechnen, dass der Fair Value Indexwert für Europa bis Ende 2015 auf 50 sinken wird.
Zukunftsstudie für die Wohnungswirtschaft
Senioren, Technik, neuen Raumkonzepten, Smartphones, Migration … die Studie des GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.) lässt kein wichtiges Thema aus. Hier können Sie eine Kurzfassung herunerladen: GdW_Branchenbericht_2013_Kurzfassung
Endlich sagt mal wer, dass Smart Home den meisten Nutzern egal ist.
Endlich sagt mal wer, dass Smart Home den meisten Nutzern egal ist.
Jo mei, dann kauft man halt das Skigebiet …
Ist das jetzt der letzte Schrei, dass sich Immobilieninvestoren gleich ein Skigebiet dazu kaufen? Samih Sawiris, der ganz Andermatt neu baut, hat das getan und will zwei Gebiete miteinander verbinden, um eine attraktivere Destination zu sein.
Am Semmering soll nun ähnliches passieren. Nächsten Mittwoch dürfte die Panhans-Gruppe offiziell verkünden, was die Spatzen schon lange vom Dach pfiffen: Sie kauft das Skigebiet Hirschenkogel.
Ein weiterer Schritt könnte die Zusammenlegung des Hirschenkogels und des Schigebiets Stuhleck sein. Damit würde ein deutlich attraktiveres Schiangebot entstehen. Jedenfalls klotzt die Renco Gruppe rund um den Investor Viktor Babhushchak, statt zu kleckern. Sie hatte vor dem Skigebiet-Deal schon das Panhans sowie das Artis-Hotel und das Erzherzog Johann gekauft. Immerhin finde ich, wenn jemand die aussterbende Gegend auffrischen kann, dann muss er es mutig und intelligent angehen. Besser so, als das Land Niederösterreich fängt die insolventen Schigebiete der Reihe nach auf …
Vapiano geht an die Straße
Waren Sie schon mal Mittags in einem Vapiano? Zugegeben schönes Interieur. Aber warum stellen sich Menschen bis zu 20 Minuten in der Stoßzeit für eine mittelmäßige Pasta an, um dann doch relativ viel dafür zu zahlen.
Naja, aber das Ding funktioniert prächtig! Nach und nach macht an jeder Ecke in jeder Innenstadt so ein Einheitspasta-Lokal auf. Und jetzt geht’s weiter: In Deutschland versucht es die Kette zum ersten Mal an der Straße und geht damit aus der Innenstadtlage raus. An einer Autobahn-Auffahrt in Fürth (bei Nürnberg) hat der Konzern 7.000 Quadratmeter gekauft und will dort ein allein stehendes neues Gebäude bauen. Da muss sich MacD warm anziehen, zumindest in Deutschland, denn dort läuft die Pilotphase vorerst.
Was das Hotel der Zukunft können muss …
… das versuchte eine Untersuchung des Fraunhofer IAO herauszubekommen und befragte 3.380 hotelgäste im deutschsprachigen Raum. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- Laut der Studie genießen Mitarbeiterfreundlichkeit und Servicequalität die höchste Priorität bei den Gästen. Ebenso sind die kulinarische Verpflegung und die Transparenz der Extrakosten wichtige Kriterien für die Auswahl eines Hotels, gefolgt von der Nähe zum Reiseziel und dem Preis für die Übernachtung.
- Immer wichtiger wird es den Reisenden, ihren Aufenthalt individuell zu gestalten. So wünscht sich fast die Hälfte der Befragten, bereits vor der Anreise ein bestimmtes Hotelzimmer auswählen zu können – ähnlich wie bei einer Sitzplatzbuchung im Flugzeug. Dazu möchten die Befragten z. B. das Stockwerk, den passenden Ausblick oder besondere Ausstattungsmerkmale im Voraus auswählen.
- Auch die Dauer des Aufenthalts möchten die Befragten flexibler bestimmen. So würden 75 Prozent der Hotelgäste ihren Aufenthalt gern nach Nächten buchen oder bei Bedarf die Abreise um bis zu drei Stunden nach vorn oder hinten verschieben. Heute bucht der Reisende ein Hotel hingegen typischerweise für rund 24 Stunden, kann meist ab 14 Uhr an- und bis zum späten Vormittag abreisen. Flexible Check-in- und Check-out-Zeiten statt starrer Zeitvorgaben sind einer der Hauptwünsche der Gäste.
Ich bin ja schon gespant, in wie weit diese Ergebnisse in dem ersten Hotel der Zukunft, das auch wirklich gebaut wird und Partner des Fraunhofer Instituts ist, umgesetzt werden. Noch hält sich das Hotel Schani in Wien dazu in Schweigen …
Kerbler investiert in der Seestadt

Somit kommt neues Leben und vor allem wieder Fantasie in die Geister-Seestadt. Die Hoffnung, dass nach einigen Hindernissen und Imageproblemen das Projekt wieder neuen Schwung bekommt, wächst. Denn ursprünglich gab es ja ganz andere Ideen zur Belebung des Stadtteils. Gerüchten zufolge hätte ein Großteil der Verwaltung Wiens in die Seestadt ziehen sollen. Kein blöder Schachzug, wie ich meine. Damit wären innerstädtisch unglaublich viele äußerst attraktive Flächen frei geworden, die – klug verwertet – das Budget der Stadt ordentlich pimpen hätten können. Hätti-Wari. Die Beamten wehrten sich dagegen und damit war diese intelligente Idee zur Druchmischung in der Seestadt vom Tisch.





