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Christian Sommer is back
Ein bissl viel öko, finde ich …
Das Team rund um den Kärntner Baukünstler Wolfgang Lackner macht mit seiner neuesten Entwicklung die Natur selbst zum Wohnraum: Denn das EinBaumHaus, so der Name dieses neuen Konzepts, besteht aus rein biologischen, möglichst unbearbeiteten Materialien und aus nachwachsenden Rohstoffen und bleibt so quasi selbst ein Stück Natur. Irgendwie erinnert es mich aber an die Zeit, als Birkenstock in war. Lackner jedenfalls:
„Wir lehnen uns auf gegen den klassischen Bauwahn und all die Normen, die damit verbunden sind. Das EinBaumHaus ist sozusagen die Revolution einer neuen Generation gegen die ausgeprägte Gleichmacherei in der vorherrschenden Architektur.“
Das erste EinBaumHaus wird über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert, die am 1. November auf Startnext.de beginnt. Mal schauen, wie viel sich mit ihm auflehnen …
Also eins versteh ich nicht. Warum müssen innovative Sachen immer so idiotisch verpackt sein, dass man am Ende gar nicht recht weiß, worum es da eigentlich geht. Zum Beispiel hier: Paradocks nennt sich die Firma (oder Organisation?), die hinter dem Projekt Das Packhaus steckt. Ok, soweit hab ichs kapiert, die machen eine Zwischennutzung im ehemaligen Rechnungshof im 3. Wiener Bezirk. Die 2300 Quadratmeter Büro- und Projekträume wollen sie für rund 50 Organisationen kreativ bespielen. Was bitte heißt das. Und schaut man auf die Homepage von Paradocks bleiben nur noch mehr Fragezeichen zurück.
Sollte man innovative Projekte nicht zumindest so konservativ kommunizieren, dass man zumindest versteht, worum es geht?
Immobilie im Sudan

Ein Spital zu bauen, in dem man sich wohl fühlt – und das in Afrika. Respekt! Das Ding namens „Port Sudan Paediatric Centre“ hat zurecht den Zumtobel Group Award 2014 (Kategorie Buildings) gewonnen! Hier gibts übrigens noch ein Video darüber.


Richtlinie zum Immobilien-Daten-Austausch
Während wir Österreicher noch immer herumdümpeln und nicht einmal klar ist, was mit 1 Quadratmeter genau gemeint ist, weil der eine z.B. von Nettofläche, der andere aber Garagen, Gänge und Gemüsegarten dazu zählt, hat die deutsche GIF hier schon längst einheitliche Werte geschaffen. Und nun hat sie auch eine Richtlinie zum Austausch von Daten herausgebracht. Die zweisprachige Richtlinie konzentriert sich auf die Prozesse Operatives, Buchhalterisches und Finanzwirtschaftliches Berichtswesen, Portfolio-Benchmarking, Due Diligence, Immobilienvermarktung und Bauprojekt-Berichtswesen.
„Einheitliche Datenstandards sind die Grundlage für erfolgreiches Immobilienmanagement“,
so Krings und Seilheimer vom Arbeitskreis Immobilien-Daten-Austausch der gif.
Die gif plant, die international kompatible Richtlinie fortzuschreiben und auf andere Prozesse auszuweiten. Der bewusst offen gehaltene Branchenstandard kann als pdf-Version inkl. der zugehörigen XML- und XLS-Dateien über den Webshop der gif bezogen werden.
Übrigens, ganz ohne Österreich lief die Schaffung der Richtlinie auch nicht ab. Reality Consult ist von der Gründung des Arbeitskreises an beteiligt gewesen.
Zero Emission Cities
Zwar ein Werbetrailer, aber das könnte eine vernünftige Veranstaltung werden.
Grüne Baustellen – alles nur Show?
Zitat
„Obwohl wir der größte oder zweitgrößte Wirtschaftszweig in der Volkswirtschaft sind, sind wir weitestgehend forschungsfrei.“
Dieser Mann gibt bei der CA Immo nun den Ton an
Wer ist die O1 Properties, die die CA Immo nun dominiert, weil sie die Bank Austria Anteile gekauft hat? Da haben wieder alle nur die APA abgetippt. Also: Sie gehört der O1 Group (62%), der russischen ICT Group (26%) und Goldman Sachs International (12%). Hier ein Image-Video von der Firma.
Die O1 Group wiederum gehört Boris Mints, der sie im Jahre 2004 gegründet hat.

Boris Mints ist Russe, 56 Jahre alt und hat 4 Kinder.
Ein Image Video der O1 Properties gibt’s übrigens hier:
Foto: Irenich via Wikimedia Commons
Lego Besucherzentrum

Bestandswachstum bei Finanzierung
Die Studie „German Debt Project“ der International Real Estate Business School (IREBS) bringt zum zweiten Mal detaillierte Informationen zum Markt der gewerblichen Immobilienfinanzierungen in Deutschland.
Nach rückläufigen Beständen in den Vorjahren verzeichnete das untersuchte Portfolio im Jahr 2013 erstmals wieder ein Wachstum von 0,8%. Die „Aufräumarbeiten“, die im Zuge der Krise seit 2008 nötig erschienen, sind mittlerweile zu einem großen Teil abgeschlossen, sodass nun die expansiven Kräfte überwiegen. Wachstumsseitig ist das Gros der Institute in Bezug auf Bestände und Neugeschäft optimistisch gestimmt. Für das Jahr 2015 erwarten 72% der 32 befragten Finanzierungsinstitute Bestandserhöhungen und 32% sogar um mehr als 5%. Im gewichteten Mittel rechnen die Institute mit einem Bestandswachstum in Höhe von 2,6% für das Jahr 2014 sowie mit mehr als 3% Wachstum für die beiden Folgejahre.
U-Bahnstation mal anders
Gar nicht leicht, was da Doha als Aufgabenstellung vorgab: Die Architektur sollte dafür sorgen, dass die Leute in der Hauptstadt von Katar aufs Auto verzichten und die Öffis nehmen. Das holländische Architekturbüro UNStudio wurde nun zum leitenden Architekturbüro für diese Aufgabe auserkoren. Und so stellen sie sich die U-Bahn-Stationen vor:
Online-Handel nimmt zu
Das gefällt mir, RegioPlan/RegioData lässt nicht locker und zeigt immer wieder auf, wie das Online-Geschäft den Handel verändert. Bei dieser Grafik interessant: Sie zeigt den Einzelhandelsumsatz in Österreich. Fast 50 Prozent des (wachsenden) Online-Anteils fließen aber ins Ausland.

Der ideale Arbeitsplatz
Regus befragt 22.000 Leute zum „idealen Arbeitsplatz“. Ergebnisse:
Für die österreichischen Befragten hat eine zuverlässige und schnelle IT-Ausstattung (31 %) Priorität. An zweiter Stelle stehen gute Erreichbarkeit und Verkehrsanbindung des Arbeitsplatzes (28 %), wobei dieser nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe des Wohnortes (9 %) liegen muss. Für fast ein Viertel der Befragten (24 %) sind das Ambiente und die gute Ausstattung der Räumlichkeiten wichtig.
Nur von geringer Bedeutung sind die Nähe zu Schulen oder Kindergärten (1 %), zu anderen Unternehmen der gleichen Branche (3 %) oder der gleichen Größe (2 %).
Heute, Freitag, liegt im Standard die neue Ausgabe der IMMOBILIENWIRTSCHAFT bei. Hat wieder Spaß gemacht, die Redaktion dafür zu machen, ich denke es sind super Geschichten geworden.



