Rollett bloggt seinen Senf.
Raw and 100% SEO-free!
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Ein neidischer Blick zu unseren Nachbarn: Die deutsche Immobilienbranche wächst seit 2008 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr und hat damit entscheidend zur schnellen Erholung nach dem Konjunktureinbruch beigetragen. Das ist eines von zig Ergebnissen des profunden Berichts „Wirtschaftsfaktor Immobilien“, der jährlich herauskommt. In Österreich gibt es leider keine solchen Werke, geschweige denn fundierte Zahlen.
🙁
Walter Senk schreibt über Migration und Immobilien
ECE: neu mit altem Hut
Ich lach mich schief. Das ist also die Antwort der ECE auf die Veränderung im Retail-Bereich (Internethandel, andere Formen wie Pop-Up-Shops graben immer mehr Umsatz von Einkaufszentren ab):
Bis Ende des Jahres sollen rund 30 Einkaufszentren eine individualisierbare App bekommen. Die App ist kostenlos, heißt „Love to shop“ und nach der Installation kann der Nutzer die App personalisieren und sein Lieblings-ECE-Center festlegen.
Häää? Ich halte die ECE echt für ein tolles, professionelles Unternehmen, aber was soll das denn?
Joanna Fisher, die ab 1. Juli die Geschäftsführung des Bereichs Center-Management bei der ECE übernehmen wird, meint: „Wir wollen, dass unsere Besucher nur die für sie wichtigen Informationen bekommen – und zwar genau dann, wenn sie sich dafür interessieren.“ Nicht bös sein, aber das nennt sich direkt Marketing und ist ein alter Hut, dass man es an neue Medien anpasst ist jetzt weder revolutionär noch eine Antwort auf den Internethandel.
Die Verkaufsflächen im österreichischen Einzelhandel sind laut RegioData im vergangenen Jahr erstmalig zurückgegangen (-0,8%). Das Wachstum der Shopping Center Flächen hat sich auch extrem verlangsamt. Anders im Onlinehandel: Das Wachstum betrug im vergangenen Jahr sage und schreibe 34%.
UBM: Weiter wohnen
Gerade findet die Pressekonferenz der UBM statt. Sie verkündet ein operativ positives Ergebnis (und spricht von einem „Rekord“). Anders als viele Developer kann die UBM über eine Vielzahl aktueller Projekte sprechen – das macht wieder richtig Spaß, finde ich. Die meisten dieser Projekte spielen sich weiterhin stark im Wohnbau ab.
Dennoch beträgt der Bereich Wohnungen nur 4 % des gesamten Portfolios. Grund: Die Wohnungen werden bereits in einem frühen Stadium verkauft. Sie machen aber etwa ein Drittel der Bauleistung aus.
Deutschland sei laut Karl Bier, UBM-CEO, fürs Wohnen nach wie vor ein wichtiger Markt. Selbst Berlin. „Berlin war eine klassische Mietstadt, da war der Wohnungskauf eher eine Ausnahme. Das hat sich in letzter Zeit gedreht.“ UBM will heuer in Deutschland über 300 Wohnungen bauen.
In Österreich spielt sich der UBM-Wohnbau vor allem in Salzburg ab. Nach dem Abschluss des Projekts Sternbrauerei Riedenburg werden nun auf einem ehemaligen Kasernen-Areal Wohnungen gebaut. Auch in Graz wird heuer noch mit der Errichtung zweier Wohnanlagen begonnen.
Wohnungsneubau: Österreich vorn dabei
Österreich liegt – trotz ständiger Klage, dass zu wenig neue Wohnungen geschaffen werden – im europaweiten Vergleich ziemlich gut, was den Neubau betrifft, wie diese Studie des deutschen ifo Instituts zeigt. Die Übersicht zeigt auch einen Vergleich zu Deutschland und, dass in vielen Ländern – bezogen auf die Bevölkerungszahl – unverändert deutlich mehr gebaut wird. So ist zum Beispiel die Wohnungsbauintensität in Belgien und Polen gut ein Drittel, in Österreich sogar 70 Prozent höher als in Deutschland.
Daniel Fuhrhop hat in seinem Blog (Verbietet das Bauen!) eine Gesprächsserie gestartet. Hörenswert!
LED – immer wieder neu
„Alle sechs bis acht Monate kommt heute eine neue LED-Generation auf den Markt.“
Friedhelm Loh (Präsident des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie), heute auf der Eröffnung der light & building
Was soll ich von Awards noch halten?
Nicht bös sein, aber langsam wird’s mit den Auszeichnungen und Preisen wirklich schon zu viel. Jetzt wurde die Millennium City zum zweiten Mal als Wiens bestes Einkaufszentrum erkoren. Hääää?
Die Bürobeschäftigung in Deutschland steigt nur noch langsam, berichtet der Immobilien Monitor des IW Köln
ein Link zum Immobilienmonitor
Krause rockt weiter
Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen und meinem Versprechen hier zwei weitere Lieder von Erwin Krause:
Neuer Blog
Mitte März startete das Department für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems das Weblog www.wohnmanagement.wordpress.com. Die Ansage der Betreiber: Rund um das Thema Wohnmanagement wird sich die Plattform mit zukunftsweisenden Projekten, Veranstaltungen und Studien auseinandersetzen, die darauf abzielen, eine interkulturelle Wohnkultur zu diskutieren und zu fördern. Ein Thema, das meiner Meinung nach immer wieder als unwichtig und nicht wirtschafts-relevant abgetan wird. Ich glaube aber, dass dies einerseits eine gesellschaftliche Aufgabe ist und in einer Zeit in der alle von Compliance quatschen dies auch getan werden sollte und zweitens ökonomisch sogar ein Schaden entstehen wird, wenn man sich nicht professionell dem Thema stellt!
Leerstand – tolles Interview!
Spannendes Interview zum Thema Leerstand
Und wieder eine neue Zertifizierung!
Und wieder eine neue Zertifizierung!
Jetzt können Objektmanager mit einem Pickerl ausgezeichnet werden.
Nicht unwichtig, sind sie doch das Bindeglied zwischen Mietern, Immobilien und Facility Services.
Das neue pan-europäisches Zertifikat richtet sich an interne und externe Objektmanager und wird am 31. März offiziell vorgestellt. Die Macher dahinter: EuroFM (international) und die Prüfer in Österreich sind REUG.
Weitere Details finden Sie hier: Zertifizierung_Objektmanager
Das war mutig, Herr Wippel!
„Ich gebe zu, ich bin aufgeregt, weil es auch für mich ein Experiment darstellt“,
begann Hans Jörg Wippel, Managing Partner des Bauträgers wvg, seine Key Note bei dem völlig neuen Format des Europäischen Forum Alpbach mit dem Titel „Re:think Wohn.Bau.Politik„. Im Aspern IQ in Wien trafen sich rund 100 unterschiedliche Menschen – vom Künstler über Politiker bis zu Soziologen und ein Gott sei Dank nur ein paar Immobilienprofis – und arbeiteten eineinhalb Tage lang gemeinsam. Ja, sie arbeiteten. Keine Frontalvorträge oder langweiligen Podiumsdiskussionen.
So erfrischend das Format, so visionär aber auch konkret die Inhalte. Worum es u.a. ging, zeigt die absolut empfehlenswerte Analyse der österreichischen Wohnbaupolitik von Hans Jörg Wippel, die sie hier lesen können (klicken Sie unten auf „Weiterlesen“)
Ziele österreichischer FM-Abteilungen
Als wichtigstes Ziel der FM‐Abteilungen in den 500 größten Unternehmen Österreichs wurde in einer Untersuchung des IFM an der TU Wien Wertsicherung/Werterhaltung genannt. Neben den „klassischen“ Themen Kostenreduktion und Kostentransparenz gewinnen aber auch immer mehr die Themen Nachhaltigkeit, Qualitätssicherung und Umweltschutz an Bedeutung. Diese werden auch bei den strategischen Zielen der Unternehmen immer wichtiger und fallen thematisch (wie etwa Energieeffizienz, Abfall, Wasser, Umwelt) Großteils in die Zuständigkeit und den Aufgabenbereich des FM (vgl. CSR Studie Ferdinand Fuke und PwC).
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Ein neidischer Blick zu unseren Nachbarn: Die deutsche Immobilienbranche wächst seit 2008 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr und hat damit entscheidend zur schnellen Erholung nach dem Konjunktureinbruch beigetragen. Das ist eines von zig Ergebnissen des profunden Berichts „Wirtschaftsfaktor Immobilien“, der jährlich herauskommt. In Österreich gibt es leider keine solchen Werke, geschweige denn fundierte Zahlen.
🙁
Walter Senk schreibt über Migration und Immobilien
ECE: neu mit altem Hut
Ich lach mich schief. Das ist also die Antwort der ECE auf die Veränderung im Retail-Bereich (Internethandel, andere Formen wie Pop-Up-Shops graben immer mehr Umsatz von Einkaufszentren ab):
Bis Ende des Jahres sollen rund 30 Einkaufszentren eine individualisierbare App bekommen. Die App ist kostenlos, heißt „Love to shop“ und nach der Installation kann der Nutzer die App personalisieren und sein Lieblings-ECE-Center festlegen.
Häää? Ich halte die ECE echt für ein tolles, professionelles Unternehmen, aber was soll das denn?
Joanna Fisher, die ab 1. Juli die Geschäftsführung des Bereichs Center-Management bei der ECE übernehmen wird, meint: „Wir wollen, dass unsere Besucher nur die für sie wichtigen Informationen bekommen – und zwar genau dann, wenn sie sich dafür interessieren.“ Nicht bös sein, aber das nennt sich direkt Marketing und ist ein alter Hut, dass man es an neue Medien anpasst ist jetzt weder revolutionär noch eine Antwort auf den Internethandel.
Die Verkaufsflächen im österreichischen Einzelhandel sind laut RegioData im vergangenen Jahr erstmalig zurückgegangen (-0,8%). Das Wachstum der Shopping Center Flächen hat sich auch extrem verlangsamt. Anders im Onlinehandel: Das Wachstum betrug im vergangenen Jahr sage und schreibe 34%.
UBM: Weiter wohnen
Gerade findet die Pressekonferenz der UBM statt. Sie verkündet ein operativ positives Ergebnis (und spricht von einem „Rekord“). Anders als viele Developer kann die UBM über eine Vielzahl aktueller Projekte sprechen – das macht wieder richtig Spaß, finde ich. Die meisten dieser Projekte spielen sich weiterhin stark im Wohnbau ab.
Dennoch beträgt der Bereich Wohnungen nur 4 % des gesamten Portfolios. Grund: Die Wohnungen werden bereits in einem frühen Stadium verkauft. Sie machen aber etwa ein Drittel der Bauleistung aus.
Deutschland sei laut Karl Bier, UBM-CEO, fürs Wohnen nach wie vor ein wichtiger Markt. Selbst Berlin. „Berlin war eine klassische Mietstadt, da war der Wohnungskauf eher eine Ausnahme. Das hat sich in letzter Zeit gedreht.“ UBM will heuer in Deutschland über 300 Wohnungen bauen.
In Österreich spielt sich der UBM-Wohnbau vor allem in Salzburg ab. Nach dem Abschluss des Projekts Sternbrauerei Riedenburg werden nun auf einem ehemaligen Kasernen-Areal Wohnungen gebaut. Auch in Graz wird heuer noch mit der Errichtung zweier Wohnanlagen begonnen.
Wohnungsneubau: Österreich vorn dabei
Österreich liegt – trotz ständiger Klage, dass zu wenig neue Wohnungen geschaffen werden – im europaweiten Vergleich ziemlich gut, was den Neubau betrifft, wie diese Studie des deutschen ifo Instituts zeigt. Die Übersicht zeigt auch einen Vergleich zu Deutschland und, dass in vielen Ländern – bezogen auf die Bevölkerungszahl – unverändert deutlich mehr gebaut wird. So ist zum Beispiel die Wohnungsbauintensität in Belgien und Polen gut ein Drittel, in Österreich sogar 70 Prozent höher als in Deutschland.
Daniel Fuhrhop hat in seinem Blog (Verbietet das Bauen!) eine Gesprächsserie gestartet. Hörenswert!
LED – immer wieder neu
„Alle sechs bis acht Monate kommt heute eine neue LED-Generation auf den Markt.“
Friedhelm Loh (Präsident des ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie), heute auf der Eröffnung der light & building
Was soll ich von Awards noch halten?
Nicht bös sein, aber langsam wird’s mit den Auszeichnungen und Preisen wirklich schon zu viel. Jetzt wurde die Millennium City zum zweiten Mal als Wiens bestes Einkaufszentrum erkoren. Hääää?
Die Bürobeschäftigung in Deutschland steigt nur noch langsam, berichtet der Immobilien Monitor des IW Köln
ein Link zum Immobilienmonitor
Krause rockt weiter
Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen und meinem Versprechen hier zwei weitere Lieder von Erwin Krause:
Neuer Blog
Mitte März startete das Department für Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems das Weblog www.wohnmanagement.wordpress.com. Die Ansage der Betreiber: Rund um das Thema Wohnmanagement wird sich die Plattform mit zukunftsweisenden Projekten, Veranstaltungen und Studien auseinandersetzen, die darauf abzielen, eine interkulturelle Wohnkultur zu diskutieren und zu fördern. Ein Thema, das meiner Meinung nach immer wieder als unwichtig und nicht wirtschafts-relevant abgetan wird. Ich glaube aber, dass dies einerseits eine gesellschaftliche Aufgabe ist und in einer Zeit in der alle von Compliance quatschen dies auch getan werden sollte und zweitens ökonomisch sogar ein Schaden entstehen wird, wenn man sich nicht professionell dem Thema stellt!
Leerstand – tolles Interview!
Spannendes Interview zum Thema Leerstand
Und wieder eine neue Zertifizierung!
Und wieder eine neue Zertifizierung!
Jetzt können Objektmanager mit einem Pickerl ausgezeichnet werden.
Nicht unwichtig, sind sie doch das Bindeglied zwischen Mietern, Immobilien und Facility Services.
Das neue pan-europäisches Zertifikat richtet sich an interne und externe Objektmanager und wird am 31. März offiziell vorgestellt. Die Macher dahinter: EuroFM (international) und die Prüfer in Österreich sind REUG.
Weitere Details finden Sie hier: Zertifizierung_Objektmanager
Das war mutig, Herr Wippel!
„Ich gebe zu, ich bin aufgeregt, weil es auch für mich ein Experiment darstellt“,
begann Hans Jörg Wippel, Managing Partner des Bauträgers wvg, seine Key Note bei dem völlig neuen Format des Europäischen Forum Alpbach mit dem Titel „Re:think Wohn.Bau.Politik„. Im Aspern IQ in Wien trafen sich rund 100 unterschiedliche Menschen – vom Künstler über Politiker bis zu Soziologen und ein Gott sei Dank nur ein paar Immobilienprofis – und arbeiteten eineinhalb Tage lang gemeinsam. Ja, sie arbeiteten. Keine Frontalvorträge oder langweiligen Podiumsdiskussionen.
So erfrischend das Format, so visionär aber auch konkret die Inhalte. Worum es u.a. ging, zeigt die absolut empfehlenswerte Analyse der österreichischen Wohnbaupolitik von Hans Jörg Wippel, die sie hier lesen können (klicken Sie unten auf „Weiterlesen“)
Ziele österreichischer FM-Abteilungen
Als wichtigstes Ziel der FM‐Abteilungen in den 500 größten Unternehmen Österreichs wurde in einer Untersuchung des IFM an der TU Wien Wertsicherung/Werterhaltung genannt. Neben den „klassischen“ Themen Kostenreduktion und Kostentransparenz gewinnen aber auch immer mehr die Themen Nachhaltigkeit, Qualitätssicherung und Umweltschutz an Bedeutung. Diese werden auch bei den strategischen Zielen der Unternehmen immer wichtiger und fallen thematisch (wie etwa Energieeffizienz, Abfall, Wasser, Umwelt) Großteils in die Zuständigkeit und den Aufgabenbereich des FM (vgl. CSR Studie Ferdinand Fuke und PwC).








